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Motivation-Volition, Emotionsregulation sowie implizite und explizite Motive

Titel: Motivation-Volition, Emotionsregulation sowie implizite und explizite Motive

Einsendeaufgabe , 2021 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lisa Muller (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der ersten Teilaufgabe wird anhand des von Heckhausen und Gollwitzer entwickeltem Rubikon-Modells die konzeptuelle Unterscheidung von Motivation (Zielwahl) und Volition (Zielrealisierung) erklärt. Außerdem wird diese Unterscheidung anhand eines Beispiels der von Kuhl entwickelten Handlungskontrollstrategien fundiert.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit Emotionen und Emotionsregulation. Emotionen begleiten jeden Menschen durch den Alltag. Sie sind fester Bestandteil eines Menschen, denn jeder Mensch empfindet etwas, sei es Freude, Wut oder Trauer.

Der dritte Teil dreht sich um implizite und explizite Motive. Motivation gilt als ein Prozess bei dem ein zielgerichtetes Verhalten so lange aufrechterhalten wird, bis das Ziel erreicht wurde. Dabei kann das Handlungsverhalten "von außen her" (extrinsisch) oder "von innen her" (intrinsisch) motiviert sein. Extrinsisch motiviertes Verhalten erfolgt, weil nach der Realisierung des Ziels eine Belohnung folgt. Intrinsisch motiviertes Verhalten ist die Ausführung der Tätigkeit um ihrer selbst Willen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Motivation und Volition

1.1 Das Rubikon-Modell von Heckhausen und Gollwitzer

1.2 Die Handlungskontrollstrategien von Kuhl

2. Emotionen und Emotionsregulation

2.1. Definition und Klassifikation

2.2. Emotionskomponenten

2.3. Entstehung von Emotionen

2.4. Emotionsregulation in der Arbeitswelt

3. Implizite und explizite Motive

3.1. Unterscheidungsmerkmale impliziter und expliziter Motive

3.2. Zusammenspiel von impliziten und expliziten Motiven

3.2.1. Motivkongruenz und Motivinkongruenz

3.2.2. Folgen von Motivinkongruenz

3.3. Präventions- und Interventionsmaßnahmen

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zentralen Konzepten der allgemeinen Psychologie, insbesondere den Bereichen Motivation, Volition, Emotion und der Wechselwirkung zwischen impliziten und expliziten Motiven. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen dieser psychologischen Prozesse darzulegen, deren Bedeutung für die Handlungssteuerung zu erläutern und praktische Implikationen, etwa für die Arbeitswelt oder die Zielverfolgung, aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Volitionsforschung und das Rubikon-Modell
  • Mechanismen der Emotionsentstehung und -regulation
  • Unterscheidung und Interaktion von impliziten und expliziten Motiven
  • Psychologische Folgen von Motivinkongruenz und Interventionsansätze

Auszug aus dem Buch

1.1 Das Rubikon-Modell von Heckhausen und Gollwitzer

Der Übergang von der Zielwahl zur Zielrealisierung wird im Rubikon-Modell von Heckhausen und Gollwitzer (1987) verdeutlicht. Dieses Modell stellt schematisch vier zeitlich aufeinander folgende und voneinander abgrenzende Phasen des Handelns dar. Diese Abgrenzung bezieht sich auf die Notwendigkeit motivationale und volitionale Prozesse voneinander zu unterscheiden. Das Modell wurde in Anlehnung an den zwischen Bologna und Rimini liegenden italienischen Fluss Rubico benannt, welcher in der Antike von Julius Cäsar überschritten wurde und damals als Zeichen des Beginns des Bürgerkrieges gegen Pompejus galt. Diese Metapher soll verdeutlichen, dass es nach dem Übergang in die nächste Phase kein Zurück mehr gibt, mit anderen Worten, es hat eine verbindliche Festlegung auf ein Ziel stattgefunden. Die vier Phasen des Rubikon-Modells unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Aufgaben die sich dem Handelnden stellen um zur nächsten Phase übergehen zu können. Es handelt sich demnach um ein strukturfunktionales Modell.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Motivation und Volition: Dieses Kapitel erläutert die konzeptuelle Unterscheidung zwischen Zielwahl (Motivation) und Zielrealisierung (Volition) anhand des Rubikon-Modells sowie der Handlungskontrollstrategien von Kuhl.

2. Emotionen und Emotionsregulation: Der Abschnitt befasst sich mit der Definition von Emotionen, deren verschiedenen Komponenten, Theorien zur Entstehung sowie der Anwendung von Emotionsregulation in beruflichen Kontexten.

3. Implizite und explizite Motive: Hier werden die beiden Motivationssysteme gegenübergestellt, deren Zusammenspiel beleuchtet und die psychologischen Auswirkungen von Motivinkongruenz sowie Möglichkeiten zur Prävention und Intervention diskutiert.

Schlüsselwörter

Motivation, Volition, Rubikon-Modell, Handlungskontrolle, Emotionen, Emotionsregulation, Emotionsarbeit, Implizite Motive, Explizite Motive, Motivkongruenz, Motivinkongruenz, Selbstregulation, Leistungsziele, Psychologische Gesundheit, Interventionsmaßnahmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt zentrale Aspekte der allgemeinen Psychologie, wobei der Fokus auf den Prozessen der menschlichen Handlungssteuerung, dem emotionalen Erleben und der Differenzierung motivationaler Antriebe liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit gliedert sich in die Bereiche Motivation und Volition, die Emotionspsychologie sowie die Unterscheidung zwischen impliziten und expliziten Motiven.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die fundierte theoretische Erläuterung, wie Menschen Ziele wählen, diese trotz Widerständen realisieren, Emotionen regulieren und wie unterschiedliche Motivsysteme ihr Wohlbefinden beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die aktuelle wissenschaftliche Literatur und psychologische Modelle (z.B. Rubikon-Modell, Handlungskontrolltheorien, Appraisal-Theorien) analysiert und zusammenfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Phasen des Handelns, die Komponenten von Emotionen sowie die Konsequenzen, die entstehen, wenn bewusste Ziele nicht mit unbewussten Motiven übereinstimmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Motivation, Volition, Motivkongruenz, Emotionsregulation und psychologische Selbststeuerung gekennzeichnet.

Was genau versteht man unter dem "Rubikon" im Kontext dieses Modells?

Die Metapher beschreibt den Punkt der verbindlichen Festlegung auf ein Ziel, nach dem der Übergang von der Phase des Abwägens (Motivation) in die Phase des Planens (Volition) erfolgt und es kein Zurück mehr gibt.

Warum ist eine "Motivinkongruenz" schädlich für den Menschen?

Eine Motivinkongruenz führt zu einem inneren Konflikt, der als "hidden stressor" wirkt, die Willenskraft mindert und langfristig negative Auswirkungen auf das emotionale Wohlbefinden, die Lebenszufriedenheit und die Gesundheit haben kann.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Motivation-Volition, Emotionsregulation sowie implizite und explizite Motive
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Lisa Muller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1182270
ISBN (PDF)
9783346614834
ISBN (Buch)
9783346614841
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Emotionsregulation Implizite und explizite Motive motivation Volition Emotionen Rubikon-Modell Motivinkongruenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Muller (Autor:in), 2021, Motivation-Volition, Emotionsregulation sowie implizite und explizite Motive, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1182270
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Leseprobe aus  20  Seiten
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