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Die Verführungskraft des Ästhetischen in Kierkegaards "Tagebuch des Verführers"

Titel: Die Verführungskraft des Ästhetischen in Kierkegaards "Tagebuch des Verführers"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2021 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sophie Vogt (Autor:in)

Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit setzt sich mit der Verführungskraft des Ästhetischen im "Tagebuch des Verführers" auseinander. Verführungspraxen sind etwas, das zur heutigen Zeit wieder hochaktuell ist. Umso interessanter ist es, sich auch heute noch Kierkegaard zu widmen.

Der 1813 in Kopenhagen geborene Søren Kierkegaard wurde in der Literatur insbesondere als religiöser Denker verstanden. Für die Philosophie war er ein entscheidender Wegbereiter des Existentialismus und der Existenzphilosophie. Von Bedeutung waren vor allem seine drei Stadien der Existenz des Menschen: Das ästhetische, das ethische und das religiöse Stadium.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Einführung: Die drei Stadien der Lebenswege, das Ästhetische, das Ethische, das Religiöse
  • Hauptteil: Die Verführungskraft des Ästhetischen in Kierkegaards „Tagebuch des Verführers“
    • Der „dämonisch-ästhetische“ Verführer Johannes
    • Cordelia: Verführte oder Verführerin?
    • Die Verführung der Lesenden
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit analysiert die Verführungskraft des Ästhetischen in Søren Kierkegaards „Tagebuch des Verführers“. Der Fokus liegt auf der Frage, wie Johannes, die zentrale Figur des Textes, durch seine Handlungen und Strategien die Verführung praktiziert. Dabei wird untersucht, ob Johannes dem ästhetischen Lebensstadium Kierkegaards zuzuordnen ist und ob sein Handeln dieses überschreitet. Weiterhin wird Cordelias Rolle in der Verführung beleuchtet: Ist sie Verführte oder selbst Verführerin? Schließlich wird der Frage nachgegangen, ob das Ästhetische auch eine Verführungskraft auf die Lesenden hat.

  • Verführungspraktiken im „Tagebuch des Verführers“
  • Der „dämonisch-ästhetische“ Verführer Johannes
  • Cordelias Rolle in der Verführung
  • Die Verführungskraft des Ästhetischen auf die Lesenden
  • Kierkegaards „Lebensstadien“ und ihre Anwendung auf das „Tagebuch des Verführers“

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt den Leser in das Thema der Verführungskraft des Ästhetischen in Kierkegaards „Tagebuch des Verführers“ ein und stellt die Forschungsfrage vor. Sie zeichnet zudem einen kurzen Überblick über die Lebensstadien Kierkegaards und ihre Relevanz für die Analyse.

Die Einführung erläutert Kierkegaards existentielle Anthropologie und die drei Stadien der Lebenswege: das Ästhetische, das Ethische und das Religiöse. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem ästhetischen Stadium und seinen charakteristischen Merkmalen, wie der Orientierung an der Sinnlichkeit und dem Momentgenuss.

Der Hauptteil der Arbeit befasst sich mit der Verführungskraft des Ästhetischen in Kierkegaards „Tagebuch des Verführers“. Zunächst wird Johannes als Verführer mit seinen Verführungspraktiken analysiert. Es wird untersucht, inwieweit sein Handeln dem ästhetischen Lebensstadium Kierkegaards zuzuordnen ist und ob er dieses überschreitet. Im nächsten Schritt wird die Rolle Cordelias in der Verführung beleuchtet: Ist sie Verführte oder selbst Verführerin? Schließlich wird der Frage nachgegangen, ob das Ästhetische auch eine Verführungskraft auf die Lesenden hat.

Schlüsselwörter

Søren Kierkegaard, „Tagebuch des Verführers“, Verführung, Ästhetik, Ethisches, Religiöses, Lebensstadien, Johannes, Cordelia, Entweder - Oder, existentielle Anthropologie, Selbst, Sinne, Sinnlichkeit, Momentgenuss, Verführungskraft, Lesende.

Häufig gestellte Fragen

Was sind Kierkegaards drei Stadien der Existenz?

Søren Kierkegaard unterscheidet das ästhetische, das ethische und das religiöse Stadium als Wege der menschlichen Lebensführung.

Wer ist der "Verführer" im gleichnamigen Werk?

Die zentrale Figur ist Johannes, ein „dämonisch-ästhetischer“ Verführer, der die Verführung als Kunstform betreibt.

Was kennzeichnet das ästhetische Stadium?

Es ist geprägt durch die Orientierung an der Sinnlichkeit, dem Genuss des Augenblicks und der Vermeidung von dauerhaften Bindungen oder ethischer Verantwortung.

Welche Rolle spielt Cordelia in der Erzählung?

Die Arbeit untersucht, ob Cordelia lediglich das Opfer (die Verführte) ist oder ob sie im Verlauf der Handlung selbst Züge einer Verführerin annimmt.

Übt das Ästhetische auch eine Verführung auf die Leser aus?

Ja, die Arbeit analysiert, wie die ästhetische Sprache und die raffinierte Gedankenwelt Kierkegaards eine Verführungskraft auf das Publikum entfalten.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Verführungskraft des Ästhetischen in Kierkegaards "Tagebuch des Verführers"
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen  (Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaften der RWTH Aachen)
Veranstaltung
Philosophie in der Literatur
Note
1,0
Autor
Sophie Vogt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
24
Katalognummer
V1182584
ISBN (PDF)
9783346604293
ISBN (Buch)
9783346604309
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kierkegaard Tagebuch des Verführers Philosophie Philosophie in der Literatur das Ästhetische das Ethische das Religiöse Literatur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophie Vogt (Autor:in), 2021, Die Verführungskraft des Ästhetischen in Kierkegaards "Tagebuch des Verführers", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1182584
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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