In dieser Arbeit wird aufgezeigt, wie sich die bei Nassrasierern und Klingen angewandte Kreuzsubventionierung monetär nachteilig für die Konsumenten auswirkt. Die Kreuzsubvention wird anhand der Preisrelation von der Klinge zum Rasierer analysiert und danach hervorgehoben, wie die Verbraucher diese Form der Preisgestaltung durch den Einsatz des so genannten „Blade Master“ bei den Klingen teilweise kompensieren können.
Inhaltsverzeichnis
1 Problemstellung
2 Kreuzsubventionierung bei Nassrasieren und Klingen
2.1 Analyse der Kreuzsubvention anhand der Preisrelation der Klinge zum Rasierer
2.1.1 Aufbau der Analyse
2.1.2 Auswertung der Analyse
2.2 Kompensationsmöglichkeit des Klingenpreises durch den so genannten „Blade Master“
2.2.1 Wirkungsweise
2.2.2 Entwicklungsgeschichte
2.2.3 Vertriebsschwierigkeiten
3 Gesamtbeurteilung
Anhang
Anhang A1: Datenmaterial zur Durchführung der Analyse
Zielsetzung & Themen
Die Studienarbeit untersucht das Phänomen der Kreuzsubventionierung am Beispiel von Nassrasierern und Klingen, um aufzuzeigen, wie sich diese Preisstrategie monetär nachteilig für Konsumenten auswirkt. Ziel ist die Analyse der Preisrelation zwischen Rasierapparat und Klingen sowie die Evaluation des „Blade Master“ als technische Lösung zur Kompensation hoher Klingenpreise durch eine verlängerte Nutzungsdauer.
- Analyse der Kreuzsubventionierung auf dem Konsumgütermarkt
- Vergleich der Preisrelationen zwischen Markenprodukten und Discountern
- Untersuchung der Wirkungsweise magnetfeldbasierter Klingenverlängerung
- Diskussion von Markteintrittsbarrieren für innovative Erfindungen durch Großkonzerne
Auszug aus dem Buch
2.2.1 Wirkungsweise
Der verlängerte Einsatz einer Klinge wird durch ein spezielles Magnetfeld des „Blade Master“ ermöglicht. Um seine Wirkungsweise zu verstehen, muss man sich bewusst machen, warum eine Klinge unbrauchbar wird.
Die Schneidekante der Klinge ist sehr viel dünner als die Barthaare und wird beim Rasieren nach und nach durch diese zerstört. Es entstehen mikroskopisch kleine Einrisse, bis diese dafür sorgen, dass die Klinge nicht mehr sauber über die Haut gleitet, weil die Einrisse an den Barthaaren hängen bleiben.
Der „Blade Master“ schützt die Klinge vor diesen Einrissen, weil sein Magnetfeld die ungeordneten Kristalle im Stahl der Klinge ordnet. Als Folge ist der Stahl härter als im Normalzustand und länger vor diesen Einrissen geschützt.
Die Klinge muss schließlich ausgewechselt werden, weil sie aufgrund der vielen Rasuren stumpf geworden ist. Dennoch ist sie selbst im stumpfen Zustand frei von Einrissen und es ist gewährleistet, dass auch eine stumpfe Klinge nicht zu Hautirritationen oder sogar Verletzungen führt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Problemstellung: Einleitung in den Themenbereich der Kreuzsubventionierung und Darlegung der Motivation für die Analyse der Preisrelationen bei Nassrasierern.
2 Kreuzsubventionierung bei Nassrasieren und Klingen: Untersuchung der Preisverhältnisse zwischen Rasierern und Klingen bei Markenanbietern und Discountern sowie die Vorstellung einer technischen Kompensationsmöglichkeit.
2.1 Analyse der Kreuzsubvention anhand der Preisrelation der Klinge zum Rasierer: Methodische Herleitung zur Bestimmung der Preisrelation und tabellarische Auswertung verschiedener Produktbeispiele.
2.1.1 Aufbau der Analyse: Beschreibung des methodischen Vorgehens zur Berechnung der Einzelpreise aus den Verkaufspaketen.
2.1.2 Auswertung der Analyse: Präsentation und Interpretation der erhobenen Daten, die eine signifikante Preisspanne zwischen verschiedenen Produktanbietern aufzeigt.
2.2 Kompensationsmöglichkeit des Klingenpreises durch den so genannten „Blade Master“: Einführung in ein technisches Hilfsmittel, das die Haltbarkeit von Klingen mittels Magnetfeldern zu erhöhen verspricht.
2.2.1 Wirkungsweise: Erläuterung des physikalischen Prinzips, wie der „Blade Master“ die Materialstruktur des Klingenstahls schützt.
2.2.2 Entwicklungsgeschichte: Historischer Abriss zur Entstehung und Patentierung des „Blade Master“ sowie dessen Weiterentwicklung.
2.2.3 Vertriebsschwierigkeiten: Analyse der Probleme, die innovative Erfinder beim Markteintritt aufgrund der Macht großer Konzerne erleben.
3 Gesamtbeurteilung: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Diskussion der Perspektiven für den Verbraucherschutz durch den „Blade Master“.
Anhang: Zusammenstellung des zur Analyse genutzten Datenmaterials.
Anhang A1: Datenmaterial zur Durchführung der Analyse: Detaillierte tabellarische Aufstellung der untersuchten Produkte und deren Preisdaten.
Schlüsselwörter
Kreuzsubventionierung, Nassrasierer, Rasierklingen, Preisrelation, Blade Master, Konsumgütermarkt, Markenhersteller, Discounter, Magnetfeld, Marktmacht, Klingenhaltbarkeit, Preisgestaltung, Innovation, Erfinderschutz, Verbraucherinteressen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert die Preisstrategie der Kreuzsubventionierung bei Nassrasierern und deren Auswirkungen auf den Endverbraucher.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Im Zentrum stehen die Preisstruktur von Markenklingen gegenüber Discountprodukten sowie die Möglichkeiten der Verlängerung der Lebensdauer von Rasierklingen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Preisrelationen zwischen Apparat und Klingen zu quantifizieren und zu prüfen, ob technische Lösungen wie der „Blade Master“ eine wirtschaftliche Entlastung für Konsumenten darstellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine empirische Analyse durchgeführt, bei der reale Verkaufspreise von Rasierern und Klingen verschiedener Hersteller erhoben und in Relation zueinander gesetzt wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die quantitative Analyse der Preisrelationen und die Untersuchung der Wirkungsweise und Vertriebsproblematik des „Blade Master“.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Kreuzsubventionierung, Nassrasierer, Preisrelation, Blade Master und Marktmacht.
Warum sind Discounter bei der Preisrelation oft günstiger?
Discounter erzielen ihren Gewinn primär durch hohe Verkaufszahlen und nicht über hohe Preismargen, was zu einem günstigeren Verhältnis zwischen Klingenpreis und Apparat führt.
Welche Schwierigkeiten hat der „Blade Master“ bei der Markteinführung?
Der Erfinder steht vor massiven Problemen durch die Marktmacht der Großkonzerne, die den Vertrieb der innovativen Erfindung, welche ihre eigenen Gewinnmodelle gefährdet, behindern.
- Citation du texte
- Bachelor of Arts Philipp Litzkow (Auteur), 2007, Komplemente und Substitute - Kreuzsubventionierung bei Nassrasierern und Klingen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118358