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Das Konzept von Bestrafung und Belohnung von Salzmann und Basedow

"Der Ton, aus dem man mit jungen Leuten spricht, [...] von großer Wichtigkeit (ist)"

Título: Das Konzept von Bestrafung und Belohnung von Salzmann und Basedow

Trabajo Escrito , 2022 , 16 Páginas

Autor:in: Sabine Faulstich (Autor)

Filosofía - Otras
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Nachfolgend soll es in dieser Hausarbeit darum gehen, die beiden bedeutenden Philanthropen Christian Gotthilf Salzmann und Johann Bernhard Basedow in Hinblick ihrer Methoden zur Bestrafung und Belohnung miteinander zu vergleichen. Dazu werden, nach einer zeitlichen Einordnung und einer Vorstellung der Philanthropen selbst, die Begriffe Belohnung und Bestrafung definiert. Dabei wird auf die heutige Zeit, sowie auf die der Philanthropen und der Aufklärung Bezug genommen. Am Ende werden in Form eines resümierenden Fazits die zuvor dargelegten Methoden von Bestrafung und Belohnung miteinander auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten verglichen.

In den weiteren Abschnitten wird es vermehrt um Erzieher gehen. Wichtig hierbei ist zu beachten, dass zu Lebzeiten Basedows und Salzmanns ausschließlich von männlichen Erziehern die Rede war. Deshalb wird folgend darauf verzichtet die weibliche Form der Erzieher aufzuführen. Des Weiteren sind die Zitate, welche aus den Originalwerken von
Christian Gotthilf Salzmann und Johann Bernhard Basedow stammen, an die neue Rechtschreibung angepasst worden.

Ein weiterer und letzter Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden darf, ist die Tatsache, dass zur Recherche und zur Zitation eine neu aufgelegte Version des Ameisenbüchleins Salzmanns verwendet wird. Dieses erschien im Jahr 2007 in einem, an die Zeit angepassten Layout und wurde von Matthias Dräger herausgegeben. Somit wird Selbiges in den nächsten Absätzen als Quelle verwendet. Das ist auch bei Salzmanns "Carl von Carlsberg" der Fall, welches 2016
vom Verlag "hansebooks" neu herausgegeben wurde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zeitliche Einordnung

3. Belohnung

3.1. Christian Gotthilf Salzmann

3.2. Johann Bernhard Basedow

3.3. Unterschiede und Gemeinsamkeiten

4. Bestrafung

4.1. Christian Gotthilf Salzmann

4.2. Johann Bernhard Basedow

4.3. Unterschiede und Gemeinsamkeiten

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit vergleicht die pädagogischen Konzepte der Philanthropen Christian Gotthilf Salzmann und Johann Bernhard Basedow hinsichtlich ihrer Methoden zur Belohnung und Bestrafung. Ziel ist es, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrem Erziehungsverständnis im Kontext der Aufklärung sowie deren Umsetzung in den Erziehungsanstalten zu analysieren.

  • Pädagogik der Philanthropen (1750–1800)
  • Einsatz und Systematik von Meritentafeln
  • Methoden der Belohnung und Bestrafung
  • Vergleich der Rollen von Erzieher und Zögling
  • Bedeutung der Selbstreflexion in der Erziehung

Auszug aus dem Buch

3.1. Christian Gotthilf Salzmann

„Denken, Dulden, Handeln“. Diese Worte zierten, auf die drei Anfangsbuchstaben reduziert, den Hauteingang des Philanthropin in Schnepfenthal (Friedrich, 2008, S. 496). Somit sollte stets klar sichtbar sein, dass Erziehung maßgeblich ist.

Ein wichtiger Baustein zu Belohnung im Philanthropinum in Schnepfenthal war der Gebrauch der Meritentafel, welche zuvor bereits durch Basedow im Dessauer Philanthropin genutzt wurde. Aber nicht nur die Tafeln alleine waren in Schnepfenthal ein Verdienst für gute Führung und Gehorsam. Wer beispielsweise fünfzig Nägel auf der Meritentafel verzeichnen konnte, dem wurde in einer feierlichen Zeremonie der Orden des Fleißes oder der der Tugend verliehen. Dieser befähigte dazu, ein bestimmtes Amt im Philanthropinum zu übernehmen und sollte als Motivation dienen, stets sittsam und fleißig zu sein und sich an die geltenden Regeln und Vorschriften zu halten (Friedrich, 2008, S. 497). In einer Anweisung, welche Salzmann am 03.August 1796 an die Lehrer des Philanthropinums richtete, definierte er, knapp zwanzig Jahre nach dem ersten Einsatze der Meritentafeln in Dessau, drei neue Regeln für den Verleih von Billets. Die sogenannten Billets mussten gesammelt werden um einen Nagel auf der Meritentafel zu erhalten. Dabei waren 50 Billets einen Nagel wert. Er sagte unter anderem: „Für jedes gute, wohl geschriebene Tagebuch oder für jede aufgetragene und gut verfertigte Arbeit gebe man 2, und wenn sie von Wichtigkeit ist, 3 bis 4 Billets, für die geringeren weniger“ (Friedrich, 2008, S. 498). Somit wird deutlich, dass es einiges an Disziplin bedurfte 50 Nägel auf den Meritentafeln zu sammeln um den Orden des Fleißes oder der Tugend zu erhalten, es aber keineswegs unmöglich war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der pädagogischen Methoden von Salzmann und Basedow ein und legt den Fokus auf den Vergleich von Belohnung und Bestrafung.

2. Zeitliche Einordnung: Dieses Kapitel verortet die Philanthropen in der Epoche der Aufklärung und beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel sowie das veränderte Bildungsstreben zwischen 1750 und 1800.

3. Belohnung: Hier werden die motivationalen Ansätze wie das Meritensystem und die Vergabe von Anerkennungen bei beiden Pädagogen erläutert.

3.1. Christian Gotthilf Salzmann: Die detaillierte Analyse der Belohnungspraxis in Schnepfenthal, insbesondere der Gebrauch der Meritentafeln und deren disziplinierender Funktion.

3.2. Johann Bernhard Basedow: Darstellung der spielerischen Unterrichtselemente und des Belohnungskonzepts im Dessauer Philanthropinum.

3.3. Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Eine vergleichende Gegenüberstellung der Belohnungsstrategien beider Akteure unter Berücksichtigung historischer Entwicklungen.

4. Bestrafung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Bestrafung im Kontext des 18. Jahrhunderts und thematisiert den Umgang mit Sanktionen.

4.1. Christian Gotthilf Salzmann: Untersuchung von Salzmanns subtileren Strafmethoden und seinem Fokus auf die Vorbildfunktion des Erziehers.

4.2. Johann Bernhard Basedow: Analyse von Basedows Verständnis von Gehorsam und der Zulässigkeit von Leibesstrafen als letztes Mittel.

4.3. Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Zusammenfassung der Divergenzen und Übereinstimmungen bezüglich des Strafvollzugs in der philanthropischen Erziehung.

5. Zusammenfassung: Dieses Fazit resümiert die pädagogischen Differenzen und den gegenseitigen Einfluss der beiden Philanthropen auf die moderne Erziehung.

Schlüsselwörter

Philanthropen, Aufklärungspädagogik, Erziehung, Christian Gotthilf Salzmann, Johann Bernhard Basedow, Meritentafeln, Belohnung, Bestrafung, Philanthropinum, Schnepfenthal, Dessau, Gehorsam, Fleiß, Tugend, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Erziehungsmethoden von Christian Gotthilf Salzmann und Johann Bernhard Basedow, wobei der Fokus gezielt auf den Konzepten der Belohnung und Bestrafung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die pädagogische Bewegung der Philanthropen, die praktische Umsetzung von Motivationssystemen wie Meritentafeln und der Umgang mit Disziplin und Fehlverhalten bei Kindern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein wissenschaftlicher Vergleich der beiden Pädagogen, um ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der praktischen Erziehung und ihrer ethischen Einstellung herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zeitgenössischer Schriften der Philanthropen sowie fachwissenschaftlicher Sekundärliteratur zur Aufklärungspädagogik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Konzepte zur Belohnung und Bestrafung bei Salzmann und Basedow, einschließlich der Verwendung von Meritentafeln und der jeweiligen Haltung gegenüber körperlichen Strafen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Philanthropie, Aufklärung, Erziehung, Meritentafeln, Fleiß und Gehorsam sowie die Namen der beiden Pädagogen.

Warum spielt die Selbstreflexion des Erziehers bei Salzmann eine so große Rolle?

Salzmann vertrat die Ansicht, dass Fehler eines Kindes oft auf ein Versagen des Erziehers zurückzuführen sind. Daher forderte er die Erzieher auf, sich selbst kritisch zu hinterfragen, bevor sie sanktionieren.

Inwieweit unterschied sich Basedows Verständnis von Leibesstrafen von dem Salzmanns?

Während Salzmann versuchte, sich von körperlicher Züchtigung zu distanzieren und alternative Machtformen bevorzugte, sah Basedow Leibesstrafen als notwendiges, wenn auch nur selten anzuwendendes Mittel zur Gehorsamserziehung an.

Welchen Einfluss hatte das Zeitgeschehen auf die pädagogischen Ansätze der beiden?

Die Arbeit zeigt, dass Salzmanns spätere Karriere und sein längeres Leben es ihm ermöglichten, seine Methoden im Verlauf der fortschreitenden Aufklärung stärker anzupassen als Basedow.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Das Konzept von Bestrafung und Belohnung von Salzmann und Basedow
Subtítulo
"Der Ton, aus dem man mit jungen Leuten spricht, [...] von großer Wichtigkeit (ist)"
Autor
Sabine Faulstich (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
16
No. de catálogo
V1183636
ISBN (PDF)
9783346611451
ISBN (Libro)
9783346611468
Idioma
Alemán
Etiqueta
konzept bestrafung belohnung salzmann leuten wichtigkeit basedow
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sabine Faulstich (Autor), 2022, Das Konzept von Bestrafung und Belohnung von Salzmann und Basedow, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183636
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