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Staatlicher Interventionismus in Hong Kong nach 1997 unter Berücksichtigung von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten

Title: Staatlicher Interventionismus in Hong Kong nach 1997 unter Berücksichtigung von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten

Seminar Paper , 2007 , 13 Pages , Grade: 2

Autor:in: Bakk. phil David Wense (Author)

Orientalism / Sinology - Chinese / China
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Summary Excerpt Details

Die vorliegenden Seminararbeit beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen Diskurs der Eingliederung Hong Kongs 1997 in die „ein Land, zwei Systeme“ Struktur der VR China.
Die Seminararbeit eröffnet mit einer Erklärung der Begriffe des Diskurses und der Diskursanalyse. Im Anschluss an diese, findet die diskursanalytische Untersuchung statt. Im Mittelpunkt der Recherche steht der Text von Anthony B. L. Cheung, „New Interventionism in the Making: interpreting state interventions in Hong Kong after the change of sovereignty“ der als Referenztext gelesen wird und in Verbindung zu den Texten von Michel DeGolyer, “Legitimacy and Leadership – Public attitudes in post – British Hong Kong” und Brian Hook, „The Hong Kong Special Administrative Region – A mid term assessment“ untersucht wird.
Markante Aussagenfelder sollen in der Analyse ausgearbeitet und in der Conclusion zusammengefasst werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserläuterung

2.1. Definition: Diskurs

2.2. Definition: Diskursanalyse

3. Gründe für eine Diskursanalyse

4. Vorstellung der bearbeiteten Texte

4.1. Forschungsfrage Cheung

4.2. Forschungsfrage DeGolyer

4.3. Forschungsfrage Hook

5. Diskursanalyse

6. Conclusio

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht den wissenschaftlichen Diskurs über die Eingliederung Hong Kongs in die „ein Land, zwei Systeme“-Struktur der Volksrepublik China nach 1997. Ziel ist es, mittels diskursanalytischer Methoden den wahrgenommenen Wandel staatlicher Interventionen sowie deren politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Implikationen zu beleuchten.

  • Wissenschaftliche Aufarbeitung des Begriffs Diskurs und Diskursanalyse
  • Analyse des Staatsinterventionismus in Hong Kong nach 1997
  • Gegenüberstellung unterschiedlicher Perspektiven führender Autoren (Cheung, DeGolyer, Hook)
  • Untersuchung des Verhältnisses zwischen Staatsstruktur und politischer Legitimation
  • Evaluation der Auswirkungen auf die öffentliche Meinung und gesellschaftliche Prozesse

Auszug aus dem Buch

5. Diskursanalyse

Der Text „New Interventionism in the Making: interpreting state interventions in Hong Kong after the change of sovereignty“ von Anthony Cheung wurde im Zuge dieser Diskursanalyse als Referenztext gelesen.

Cheung der sich in seinem Artikel mit dem Thema des Staatsinterventionismus beschäftigt, kommt in seiner Analyse zu dem Ergebnis das bereits in Zeiten der Kolonialregierung Staatsinterventionen als ein wesentlicher Teil der Legitimationspolitik stattgefunden hatten. Dies ist insofern von Interesse da die allgemeine Auffassung im Rahmen des Diskurses zur Rückgabe der ehemaligen Britischen Kronkolonie an die VR China dahingehend geprägt war, dass der wirtschaftliche Auftstieg Hong Kongs an die freie Marktwirtschaft ohne jegliche politische Intervention geknüpft war.

Von einer Politik der nicht Intervention auch bekannt unter „laissez faire Politik“, kann bis 1960 gesprochen werden. Durch die Unruhen 1967 waren die Jahre um und nach 1970 eine Zeit geprägt von administrativen und sozialen Reformen die in den 1980 Jahren weiter fortgeführt wurden. Nach Cheung, sei die Zeit vor 1997 nicht durch politische Führung sondern vielmehr durch eine administrative Bürokratie gelenkt worden, diese durchaus interventionistisch handelte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der wissenschaftlichen Diskursanalyse zur Eingliederung Hong Kongs im Jahr 1997 und Vorstellung der Referenzautoren.

2. Begriffserläuterung: Definition und theoretische Einordnung der Begriffe Diskurs und Diskursanalyse unter Berücksichtigung von Foucaults Machttheorie.

3. Gründe für eine Diskursanalyse: Erläuterung des Nutzens dieser Methode zur Identifikation von Machtkonstellationen und Wirklichkeitskonstruktionen.

4. Vorstellung der bearbeiteten Texte: Kurze Zusammenfassung der Forschungsansätze von Anthony B. L. Cheung, Michel DeGolyer und Brian Hook.

5. Diskursanalyse: Zentrale Untersuchung der Texte bezüglich des Staatsinterventionismus und der politischen Entwicklung nach 1997.

6. Conclusio: Abschließende Synthese der Ergebnisse und Gegenüberstellung der unterschiedlichen Schwerpunkte der analysierten Autoren.

Schlüsselwörter

Hong Kong, Staatsinterventionismus, Diskursanalyse, 1997, Souveränitätswechsel, Legitimation, Tung Chee-hwa, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, ein Land zwei Systeme, öffentliche Meinung, Demokratisierung, administrative Bürokratie, Machttheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen Diskurs über die staatliche Entwicklung und Intervention in Hong Kong nach der Übergabe an die Volksrepublik China 1997.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die politische Steuerung, die Veränderung wirtschaftlicher Strukturen und die Wahrnehmung staatlicher Interventionen durch die Bevölkerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine erste diskursanalytische Annäherung an das Thema, um die "Staatsnatur" Hong Kongs unter Berücksichtigung verschiedener wissenschaftlicher Positionen zu interpretieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Diskursanalyse angewandt, die sich primär auf Texte von Anthony B. L. Cheung, Michel DeGolyer und Brian Hook stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Frage, ob der Souveränitätswechsel zu einem verstärkten Staatsinterventionismus geführt hat und wie dieser in verschiedenen wissenschaftlichen Fachdiskursen bewertet wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Diskursanalyse, Staatsinterventionismus, Souveränitätswechsel, politische Legitimation und das Konzept "ein Land, zwei Systeme".

Welche Rolle spielt die Kolonialzeit in der Analyse?

Cheung argumentiert, dass staatliche Interventionen bereits in der Kolonialzeit als Legitimationspolitik fungierten, was dem verbreiteten Narrativ des reinen Laissez-faire entgegensteht.

Welche Rolle spielt der Wunsch nach Demokratisierung?

Besonders bei Brian Hook wird der Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Unzufriedenheit und dem Wunsch nach einer direkt gewählten politischen Vertretung im LegCo thematisiert.

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Details

Title
Staatlicher Interventionismus in Hong Kong nach 1997 unter Berücksichtigung von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten
College
University of Vienna  (Institut für Sinologie)
Grade
2
Author
Bakk. phil David Wense (Author)
Publication Year
2007
Pages
13
Catalog Number
V118409
ISBN (eBook)
9783640216420
ISBN (Book)
9783640216482
Language
German
Tags
Staatlicher Interventionismus Hong Kong Berücksichtigung Aspekte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bakk. phil David Wense (Author), 2007, Staatlicher Interventionismus in Hong Kong nach 1997 unter Berücksichtigung von politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118409
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