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Theodor Storms Darstellung des Adels in seinen Novellen. Ein Gegner der Ständegesellschaft?

Titel: Theodor Storms Darstellung des Adels in seinen Novellen. Ein Gegner der Ständegesellschaft?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 22 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Felix Hutschenreuter (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Theodor Storm als ein Gegner der ständischen Ordnung angesehen werden kann. Dafür wird darauf geschaut, ob und wie der Husumer die sozialgeschichtlichen Veränderungsprozesse seiner Zeit verarbeitete. Zunächst soll jedoch ein biografischer Exkurs vorgenommen werden, um aufzuzeigen, inwieweit Politik und Gesellschaft sein Leben und Werk prägten. Dieses Kapitel nimmt sich auch der eben aufgestellten These „Theodor Storm war ein politischer Dichter“ an. Anschließend wird die historische Entwicklung des Adels im 19. Jahrhundert thematisiert als Basis für die folgende Analyse der bereits eben genannten Novellen Im Saal und Auf dem Staatshof. Diese erfolgt bewusst in chronologischer Reihenfolge, um werkimmanente Veränderungen Storms zu identifizieren und die Fragestellung im Fazit zu beantworten. Die Hausarbeit wird dadurch interdisziplinär. Zu Beginn erhält die Biografieforschung Einzug in die Arbeit, während anschließend das Feld der Sozialgeschichte in den Fokus rückt. Der Hauptbeitrag liegt jedoch im textanalytischen Bereich und somit in der Disziplin der Literaturwissenschaft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der homo politicus Theodor Storm - ein biografischer Exkurs

3. Der Adel - ein untergehender Stand im 19. Jahrhundert?

4. Die Darstellung des Adels in Theodor Storms Novellen

4.1 Im Zeichen der Zeit? - Die Veröffentlichung der Novelle Im Saal

4.2 Ein Spiegelbild der Realität? - Die Novelle Auf dem Staatshof

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die kritische Haltung des Dichters Theodor Storm gegenüber der ständischen Ordnung des 19. Jahrhunderts. Anhand der Novellen „Im Saal“ und „Auf dem Staatshof“ wird analysiert, inwieweit der Autor sozialgeschichtliche Umbruchprozesse sowie den Niedergang des Adels literarisch verarbeitete und sich als politischer Dichter gegen feudale Strukturen positionierte.

  • Biografische Analyse von Theodor Storm als „homo politicus“
  • Sozialhistorischer Kontext des Adels im 19. Jahrhundert
  • Textanalyse der Novelle „Im Saal“ (1848) im Spiegel der Revolution
  • Textanalyse der Novelle „Auf dem Staatshof“ (1859) als Zeitkritik
  • Untersuchung der Symbole für den Verfall ständischer Privilegien

Auszug aus dem Buch

Die Darstellung des Adels in Theodor Storms Novellen

Dieses Kapitel dient nun der Textanalyse der Novellen Im Saal und Auf dem Staatshof. Dazu werden die Erkenntnisse aus den beiden vorherigen Abschnitten mit einbezogen, um zu klären, inwieweit Storms persönliche Antipathie zur Ständegesellschaft in seinen Werken Ausdruck fand. Die chronologische Abfolge soll darüberhinaus mögliche werkimmanente Veränderungen seiner Zeitkritik identifizieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das 19. Jahrhundert als Ära des Umbruchs ein und umreißt die Fragestellung nach Theodor Storms Position als Kritiker der Ständegesellschaft.

2. Der homo politicus Theodor Storm - ein biografischer Exkurs: Dieses Kapitel untersucht Storms Lebensweg und politische Äußerungen, um die These zu verifizieren, dass er ein politisch engagierter Dichter war.

3. Der Adel - ein untergehender Stand im 19. Jahrhundert?: Dieser Abschnitt liefert den sozialgeschichtlichen Kontext zum Machtverlust des Adels durch ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen im 19. Jahrhundert.

4. Die Darstellung des Adels in Theodor Storms Novellen: In diesem Kapitel erfolgt eine detaillierte Textanalyse der Novellen „Im Saal“ und „Auf dem Staatshof“ zur Identifizierung von Storms Zeitkritik.

4.1 Im Zeichen der Zeit? - Die Veröffentlichung der Novelle Im Saal: Diese Analyse zeigt auf, wie Storm in „Im Saal“ den Generationenkonflikt und die Forderung nach dem Ende ständischer Vorrechte thematisiert.

4.2 Ein Spiegelbild der Realität? - Die Novelle Auf dem Staatshof: Dieser Teil untersucht, wie Storm in „Auf dem Staatshof“ den Niedergang eines Adelsgeschlechts durch symbolische Verfallsszenarien und ökonomischen Wandel darstellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Storm zeitlebens ein Gegner feudaler Strukturen war und die Novellen als literarisches Mittel zur gesellschaftskritischen Reflexion nutzte.

Schlüsselwörter

Theodor Storm, 19. Jahrhundert, Ständegesellschaft, Adel, Novelle, Im Saal, Auf dem Staatshof, Sozialgeschichte, Agrarkrise, Klassenspannungen, Bürgertum, Zeitkritik, Emanzipation, Machtverlust, Politischer Dichter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht die kritische Auseinandersetzung Theodor Storms mit der ständischen Ordnung des 19. Jahrhunderts in seinem literarischen Werk.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die politische Biografie Storms, die sozioökonomische Situation des Adels im 19. Jahrhundert sowie die literarische Analyse von Storms Novellen.

Was ist die übergeordnete Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, inwieweit Theodor Storm als Gegner der ständischen Ordnung angesehen werden kann und wie er diese Überzeugung in seinen Werken verarbeitete.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der Biografieforschung und Sozialgeschichte mit der literaturwissenschaftlichen Textanalyse verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit analysiert?

Der Hauptteil analysiert die Novellen „Im Saal“ und „Auf dem Staatshof“ hinsichtlich ihrer Zeitkritik, der Darstellung des Adels und der Symbole für gesellschaftlichen Wandel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Begriffe wie „Adelskritik“, „bürgerlicher Aufstieg“, „gesellschaftlicher Umbruch“ und „historischer Kontext“ stehen im Mittelpunkt der Untersuchung.

Wie deutet Storm das Schicksal der Figur Anne Lene in „Auf dem Staatshof“?

Storm nutzt Anne Lenes Schicksal als Symbol für das unausweichliche Aussterben des Adelsgeschlechts in einer sich wandelnden, kapitalistisch geprägten Gesellschaft.

Welche Rolle spielt die Familie in Storms Novellen für seine Gesellschaftskritik?

Die Familie dient bei Storm als Kontrastraum; während er das private Familienleben schätzt, lehnt er im öffentlichen Bereich die feudalen Privilegien der alten Ordnung ab.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Theodor Storms Darstellung des Adels in seinen Novellen. Ein Gegner der Ständegesellschaft?
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Institut für Germanistische Literaturwissenschaft)
Note
1,3
Autor
Felix Hutschenreuter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V1184300
ISBN (PDF)
9783346608499
ISBN (Buch)
9783346608505
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Theodor Storm Adel im 19. Jahrhundert homo politicus Novelle Im Saal Novelle Auf dem Staatshof Emanzipation Wandel Beharrung Moderne Tradition Sozial- und Gesellschaftsgeschichte Biografieforschung interdisziplinär
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Hutschenreuter (Autor:in), 2019, Theodor Storms Darstellung des Adels in seinen Novellen. Ein Gegner der Ständegesellschaft?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1184300
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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