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Politische Steuerung des modernen Staates im deutschen Hochleistungssport

Titre: Politische Steuerung des modernen Staates im deutschen Hochleistungssport

Thèse de Bachelor , 2022 , 59 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Daniel Eich (Auteur)

Politique - Autres sujets de politique internationale
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Wie hat sich die staatliche Einflussnahme unter der steuerungstheoretischen Perspektive des akteurszentrierten Institutionalismus anhand der Sportberichte der Bundesregierung auf den Hochleistungssport in Deutschland seit 1990 entwickelt?

Die Olympischen Sommerspiele 2021 brachten das schlechteste Medaillenergebnis seit 1990 für den deutschen Hochleistungssport. Auch wenn das Fazit des DOSB Präsidenten Alfons Hörmann für die Organisation ein klar positives ist, lag der deutsche Medaillenspiegel unter dem formulierten Anspruch des DOSB. Ebenso zieht die Bundesregierung unter Berücksichtigung der pandemischen Lage das Fazit von einem „recht ordentlichen Ergebnis“, doch moniert, dass das Medaillenresultat nicht zufriedenstellend ist (Welt.de, 2021). Der sich andeutende fallende Medaillenspiegel hatte in den vergangenen Jahren zu Reformprozessen im Sport und der Anhebung der staatlichen Subventionen geführt. Gegenüber dem DOSB titelte so die Süddeutsche Zeitung: „Der Staat will die Kontrolle über den Spitzensport" (Aumüller, 2021). Zudem hat Dagmar Freitag, die Vorsitzende des Sportausschusses der 19. Legislaturperiode, ebenfalls die Subventionen des Staates in Frage gestellt (DPA, 2021). Es zeigt sich, dass der Staat wie auch der Dachverband des Sportes, der DOSB, gemeinsame Ansprüche am Erfolg des Spitzensportes bei den Olympischen Spielen haben. Dabei ist nicht nur die Ausrichtung auf den Erfolg deutscher Spitzensportler auf den internationalen Bühnen gleich, sondern beide Akteure sind in der Gestaltung des Spitzensportes voneinander abhängig (Fechner et al., 2014).

Der Staat hat Ziele, die er durch die gestiegenen Subventionen des Hochleistungssportes vermehrt erfüllt sehen möchte. Daraus resultiert die Annahme, dass der Staat, bei Verknüpfung von Interessen an finanzielle Mittel versucht, mit seinen definierten Normen und Werten auf die Organisation des Hochleistungssportes Einfluss zu nehmen und ihn dadurch politisch zu seinen Gunsten zu steuern. Die politische Einflussnahme auf den Hochleistungssport steht im Konflikt mit den Grundprinzipien der Autonomie und Selbstverwaltung des organisierten Sportes. Daraus ergibt sich die Frage, ob der Hochleistungssport nicht bereits ein „staatlicher Sport“ ist (Vgl. Heinemann, 1996).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Forschungsstand

1.2 Fragestellung

2 Fallauswahl

3 Der organisierte Hochleistungssport in Deutschland

3.1 Sport und Hochleistungssport

3.2 Strukturen des organisierten Sportes in Deutschland

3.2.1 Sportpolitische Zuständigkeiten der Bundesregierung

3.3 Grundprinzipien der Bundesstaatlichen Sportförderung

3.3.1 Autonomie

3.3.2 Subsidiarität

3.3.3 Partnerschaftliche Zusammenarbeit

3.4 Inhalte und Ziele der bundesstaatlichen Sportförderung

3.5 Zusammenfassung & Problemstellung

4 Politische Steuerung im modernen Staat

4.1 Akteurszentrierter Institutionalismus

4.1.1 Akteure

4.1.2 Institutionelles Zusammenspiel

4.1.3 Politische Steuerung im Akteurszentrierten Institutionalismus

4.2 Politische Steuerung im Hochleistungssport

5 Methode

5.1 Forschungsdesign

5.2 Qualitative Inhaltsanalyse

5.2.1 Auswertungseinheit

5.2.2 Kontexteinheit

5.2.3 Codiereinheit

5.3 Quantitative Auswertung

5.3.1 Korrelationen

5.4 Qualitative Auswertung

5.4.1 Steuerung: Regularien und Zuweisungen

5.4.2 Nutzen: Politisierung und Identifikation

5.4.3 Grundprinzipien: Autonomie und Zusammenarbeit

5.5 Interpretation der Auswertung

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die staatliche Einflussnahme auf den deutschen Hochleistungssport unter der steuerungstheoretischen Perspektive des Akteurszentrierten Institutionalismus. Ziel ist es, anhand der Sportberichte der Bundesregierung seit 1990 aufzuzeigen, wie sich diese Steuerung entwickelt hat und welche Dynamiken zwischen staatlichem Einfluss und der Autonomie des Sports bestehen.

  • Politische Steuerung im modernen Staat
  • Akteurszentrierter Institutionalismus (AzI)
  • Strukturen des organisierten Sports in Deutschland
  • Bundesstaatliche Sportförderung
  • Qualitative und quantitative Inhaltsanalyse

Auszug aus dem Buch

1.2 Fragestellung

Dieses einleitende Kapitel hat die tagesaktuelle Greifbarkeit der Sportpolitik in der Bundesdeutschen Debatte aufgefasst und die forschungsrelevanten Problemstellungen für den weiteren Verlauf dieser Arbeit konkretisiert. Zusammen mit dem dargestellten Forschungsstand, ergibt sich die forschungsleitende Fragestellung:

„Wie hat sich die staatliche Einflussnahme unter der steuerungstheoretischen Perspektive des Akteurszentrierten Institutionalismus anhand der Sportberichte der Bundesregierung auf den Hochleistungssport in Deutschland seit 1990 entwickelt?“

Für die Beantwortung dieser Fragestellung wird zunächst im Kapitel Fallauswahl begründet, welche Dokumente zur Analyse mit der geeigneten Methode und der passenden Theorie angewendet werden. Das 3. Kapitel zeigt die Organisationsstrukturen des deutschen Sportes auf, wo weiter auf die Ziele und Interessen der Bundesregierung im Hochleistungssport eingegangen wird. In dem 4. Kapitel werden die Problemstellungen der bundesstaatlichen Förderung beleuchtet, die weiter auf die Theorie verweist, die im 5. Kapitel näher erklärt wird. Aus der Theorie des AzI und den Strukturen des deutschen Hochleistungssportes folgt die Erklärung der Methode, mit der die Sportberichte der Bundesregierung von 1990 bis 2019 analysiert werden (6. Kapitel). Die Interpretation der Auswertung findet sich im 7. Kapitel wieder. Diese Arbeit schließt inhaltlich mit dem 8. Kapitel ab, worin die Fragestellung beantwortet und diese Arbeit resümiert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle sportpolitische Lage ein und definiert die forschungsleitende Fragestellung hinsichtlich der staatlichen Steuerung des Hochleistungssports.

2 Fallauswahl: Dieses Kapitel begründet die Auswahl der Sportberichte der Bundesregierung als zentrale Datenbasis für die wissenschaftliche Untersuchung.

3 Der organisierte Hochleistungssport in Deutschland: Es werden die Strukturen, Grundprinzipien und Ziele der staatlichen Sportförderung erläutert, um das komplexe Verhältnis zwischen Staat und Sportverbänden darzustellen.

4 Politische Steuerung im modernen Staat: Hier erfolgt die theoretische Fundierung durch den Akteurszentrierten Institutionalismus und dessen Anwendung auf den Kontext des Hochleistungssports.

5 Methode: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen mittels qualitativer Inhaltsanalyse und quantitativer Auswertung der Daten aus den Sportberichten.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage und resümiert die Erkenntnisse über die zunehmende staatliche Steuerung im untersuchten Zeitraum.

Schlüsselwörter

Politische Steuerung, Hochleistungssport, Akteurszentrierter Institutionalismus, Sportberichte, Bundesregierung, Sportförderung, Autonomie des Sports, Zuweisungen, Regularien, Politisierung, Identifikation, Zusammenarbeit, Sportverbände, Inhaltsanalyse, Steuerungstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der staatlichen Einflussnahme auf den deutschen Hochleistungssport seit 1990 auf Basis der offiziellen Sportberichte der Bundesregierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit verknüpft sportpolitische Organisationsstrukturen mit steuerungstheoretischen Ansätzen, insbesondere dem Akteurszentrierten Institutionalismus, um staatliches Handeln im Sport zu analysieren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Entwicklung der staatlichen Steuerung durch eine systematische Analyse der Sportberichte empirisch nachzuvollziehen und theoretisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt, der eine qualitative Inhaltsanalyse mit quantitativen Auswertungsmethoden (Häufigkeitsanalyse und Korrelationen) kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen (Akteurszentrierter Institutionalismus), die Strukturen des organisierten Sports, die Methodik sowie die empirische Auswertung der Sportberichte ausführlich dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Politische Steuerung, Akteurszentrierter Institutionalismus, Autonomie des Sports, Sportberichte der Bundesregierung und bundesstaatliche Sportförderung.

Welche Rolle spielt der Akteurszentrierte Institutionalismus (AzI) für die Untersuchung?

Der AzI dient als theoretisches Instrumentarium, um das komplexe Geflecht aus staatlichen Akteuren und Sportverbänden sowie deren Interaktionen unter Berücksichtigung von Ressourcen und institutionellen Regeln zu erfassen.

Zu welcher Schlussfolgerung kommt der Autor hinsichtlich der staatlichen Steuerung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Staat seinen Einfluss über den betrachteten Zeitraum hinweg stetig ausbauen konnte, was zulasten der Autonomie der Sportorganisationen in bestimmten Bereichen ging.

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Résumé des informations

Titre
Politische Steuerung des modernen Staates im deutschen Hochleistungssport
Université
Martin Luther University  (Regierungslehre)
Note
1,0
Auteur
Daniel Eich (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
59
N° de catalogue
V1184637
ISBN (PDF)
9783346610720
ISBN (Livre)
9783346610737
Langue
allemand
mots-clé
Sportpolitik Hochleistungssport Sport
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Daniel Eich (Auteur), 2022, Politische Steuerung des modernen Staates im deutschen Hochleistungssport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1184637
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Extrait de  59  pages
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