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Kompetenzorientierung im Kunstunterricht?

Title: Kompetenzorientierung im Kunstunterricht?

Essay , 2014 , 10 Pages , Grade: 10

Autor:in: Jennifer Lauscher (Author)

Didactics - Art
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Es geht um die Rolle des Faches Kunst im Bildungssystem vor dem Hintergrund der Outputorientierung. Wie soll sich der Kunstunterricht positionieren? Macht Kompetenzorientierung im Kunstunterricht Sinn? Diese Frage wird vor dem Hintergrund wichtiger kunstpädagogischer Konzepte aus dem Fachdiskurs erörtert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Was heißt Kompetenzorientierung?

Was wird im Fachdiskurs diskutiert?

Persönliche Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Kompetenzorientierung im schulischen Kontext mit einem besonderen Fokus auf die Kunstpädagogik. Ziel ist es, die theoretischen Hintergründe, die bildungspolitischen Entwicklungen sowie die fachspezifischen Kontroversen kritisch zu beleuchten und eine eigene pädagogische Position zu beziehen.

  • Historische Einordnung der Kompetenzorientierung im Spannungsfeld von Bildung und Qualifikation
  • Analyse der Bildungsstandards und Kompetenzmodelle in der Kunstpädagogik
  • Diskussion über fachinterne Kontroversen und Legitimationsdruck
  • Kritische Reflexion der Output-Orientierung und Vergleichbarkeit von Leistungen
  • Pädagogische Alternativen und die Bedeutung menschlicher Entwicklungspotenziale

Auszug aus dem Buch

Was heißt Kompetenzorientierung?

Die vorliegende Abhandlung befasst sich mit dem Thema "Kompetenzorientierung" - allgemeinpädagogisch und zusätzlich mit besonderem Blick auf die Kunstpädagogik. Zunächst wird die Kompetenzorientierung schulgeschichtlich eingeordnet, und zwar vor dem Hintergrund der beiden Pole "Bildung" und "Qualifikation". Im ersten Teil wird überwiegend erklärt, was die Begriffe "Kompetenz", "Kompetenzorientierung" bzw. "Bildungsstandards" überhaupt bedeuten. Dann werden einzelne Aspekte der Standards für die Kunstpädagogik konkretisiert - aus Platzgründen allerdings in vereinfachter Form. Weiterhin geht es darum, was in der Kunstpädagogik diesbezüglich diskutiert wird. Ich beziehe mich hier in erster Linie auf einen Aufsatz von Dr. Maike Aden, stelle an der Stelle aber auch einen Bezug zu den Kontroversen von Selle- Otto bzw. Kettel-Billmayer her. Zum Schluss formulierte ich eigene Ansichten zum Thema Kompetenzorientierung.

"Alles, was aktuell sein will, ist zurzeit auf irgendeine Weise kompetenzorientiert (...)" (Aden, Aike: Risiken und Nebenwirkungen einer kompetentorientierten Kunstpädagogik, S.5). Grundlage dafür ist die "empirische Wende", die sich in den 1970er Jahren in Deutschland - in anderen Ländern früher ( vgl. Birkhaas-Buchholz, Dorothee: Die "empirische Wende" in der Bildungspolitik und in der Bildungsforschung, S.27/28) - vollzog (vgl. Aden, Aike: Risiken und Nebenwirkungen einer kompetentorientierten Kunstpädagogik, S.5). Die schlechten Ergebnisse der PISA-Studie haben in Deutschland eine Reformwut hervorgerufen, die sich unter anderem im G8-Modell, dem Zentralabitur, dem Ausbau von Ganztagsschulen und der Kompetenzorientierung äußert (vgl. Ritter, Brigitta: Musikalische Bildung in der Ganztagsschule, S.1 f./ vgl.Lauscher, Jennifer: Ganztagsschule und musikalische Bildung, S. 2).

Zusammenfassung der Kapitel

Was heißt Kompetenzorientierung?: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert zentrale Begriffe wie Kompetenz und Bildungsstandards und bettet das Konzept schulgeschichtlich in den Kontext der empirischen Wende ein.

Was wird im Fachdiskurs diskutiert?: Hier werden die unterschiedlichen Strömungen innerhalb der Kunstpädagogik, insbesondere die Kontroversen zwischen verschiedenen fachdidaktischen Ansätzen und die Frage nach dem Bildungsbegriff, kritisch beleuchtet.

Persönliche Stellungnahme: Die Autorin reflektiert die erörterten Konzepte kritisch, hinterfragt die Übertragung von Qualitätsmanagement-Methoden auf das Schulwesen und plädiert für einen Unterricht, der die individuelle Entwicklung in den Mittelpunkt stellt.

Schlüsselwörter

Kompetenzorientierung, Kunstpädagogik, Bildungsstandards, Bildung, Qualifikation, PISA-Studie, Bildungsbegriff, Fachdiskurs, Didaktik, Prozessmanagement, Leistungsmessung, Konstruktivismus, Schulentwicklung, Humboldt, Schulpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Einführung und den Auswirkungen der Kompetenzorientierung im deutschen Schulsystem, mit einem speziellen Fokus auf die Auswirkungen und den Legitimationsdruck innerhalb der Kunstpädagogik.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen das Spannungsfeld zwischen Bildung und Qualifikation, die Bedeutung von Bildungsstandards, fachdidaktische Kontroversen sowie die kritische Reflexion von Evaluationsverfahren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Analyse des kompetenzorientierten Unterrichtsmodells und die Hinterfragung, ob dieses Modell den pädagogischen Idealen der Persönlichkeitsentfaltung gerecht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und fachdidaktische Diskursauswertung, kombiniert mit einer persönlichen Stellungnahme zur pädagogischen Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Begriffsdefinitionen, die historische Herleitung der Kompetenzorientierung, verschiedene Fachkonzepte (z.B. nach Billmayer oder Kettel) und der Einfluss der PISA-Studie detailliert diskutiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wesentliche Begriffe sind Kompetenzorientierung, Kunstpädagogik, Bildungsstandards, sowie der kritische Vergleich zwischen dem Bildungs- und dem Qualifikationsaspekt.

Wie bewertet die Autorin die Anwendung von Qualitätsstandards im Kunstunterricht?

Die Autorin bewertet diese Anwendung kritisch, da sie befürchtet, dass Schüler dadurch wie Produkte behandelt werden und die individuelle Kreativität sowie prozesshafte Arbeiten zu Gunsten von Messbarkeit in den Hintergrund rücken.

Welche Alternative schlägt die Arbeit für den Kunstunterricht vor?

Die Arbeit schlägt vor, den Fokus von der bloßen Ergebnismessung (Outputsteuerung) weg und hin zu einer Umgebung zu verschieben, die individuelles Tempo und angstfreies Lernen ermöglicht, orientiert an einem humanistischen Bildungsbegriff.

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Details

Title
Kompetenzorientierung im Kunstunterricht?
College
Justus-Liebig-University Giessen  (IfK)
Grade
10
Author
Jennifer Lauscher (Author)
Publication Year
2014
Pages
10
Catalog Number
V1184656
ISBN (PDF)
9783346606167
Language
German
Tags
Kompetenzorientierung im Kunstunterricht Kompetenzorientierung Kunst unterrichten Bildung vs. Qualifikation Bildungsstandards im Kunstunterricht empirische Wende in der Bildungspolitik Kunstpädagogik Fachdiskurs Kunst
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jennifer Lauscher (Author), 2014, Kompetenzorientierung im Kunstunterricht?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1184656
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