Die Einsendeaufgabe entwickelt einen Trainingsplan zur Verbesserung der Beweglichkeit. Außerdem beschreibt sie ein Propriozeptives Training. Das Training wurde für einen 37 Jahre alten Mann mit Normalgewicht konzipiert. Beruflich ist der Kunde im Vertrieb und in der Beratung tätig, eine überwiegend sitzende Tätigkeit. Sportlich ist der Kunde sehr aktiv. Zwei bis drei Mal pro Woche macht er Krafttraining sowie zwei bis drei Mal pro Woche Kung-Fu.
Inhaltsverzeichnis
1 Personendaten
2 Beweglichkeitstestung
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
4 Trainingsplanung Propriozeptives Training
5 Literaturrecherche
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines individualisierten Beweglichkeits- und Koordinationsprogramms für einen sportlich aktiven Kunden, um dessen Leistung im Kampfsport zu optimieren und die allgemeine Sturzprävention zu verbessern. Dabei wird auf Basis einer detaillierten muskelfunktionellen Diagnostik evaluiert, wie gezielte Trainingsinterventionen zur Verbesserung der Bewegungsamplitude und Tiefensensibilität beitragen können.
- Durchführung einer systematischen Muskelfunktionsdiagnostik nach Janda
- Erstellung und Begründung eines zielgerichteten Beweglichkeitstrainings
- Entwicklung eines propriozeptiven Trainingsprogramms zur Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit
- Wissenschaftliche Fundierung der Belastungsparameter (Intensität, Dauer, Häufigkeit)
- Evidenzbasierte Analyse zur Wirkung von Dehnmethoden auf die sportliche Leistung
Auszug aus dem Buch
2.1 Testung des M. pectoralis major
Der Kunde wird in Rückenlage auf eine Behandlungsliege gesetzt. Die Beine werden angewinkelt, um das Becken zu fixieren. Ansonsten wird das Testergebnis verfälscht. Füße haben Kontakt mit der Auflagefläche. Der Thorax wird vom Tester durch minimalen Zug fixiert mit der Hand fixiert. Der getestete Arm ist im Schultergelenk abduziert sowie außenrotiert. Am Ellenbogengelenk ist der Arm in einem 90°-Beugewinkel. Die Position des Oberarms zur Horizontale wird gemessen. Um den Rücken zu stabilisieren soll der Kunde den Bauch anspannen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Personendaten: Erfassung der biometrischen Daten, des aktuellen Gesundheitszustandes, der sportlichen Vorgeschichte und der spezifischen Trainingsmotive des Kunden.
2 Beweglichkeitstestung: Durchführung und Auswertung eines Muskelfunktionstests nach Janda zur Identifikation von Beweglichkeitsdefiziten in spezifischen Muskelgruppen.
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining: Konzeption eines systematischen Dehnprogramms inklusive der Begründung des gewählten Belastungsgefüges und der angewandten Methoden.
4 Trainingsplanung Propriozeptives Training: Erarbeitung eines Koordinationsprogramms zur Steigerung der Tiefensensibilität sowie Definition der entsprechenden Belastungsparameter.
5 Literaturrecherche: Wissenschaftliche Untersuchung der Fragestellung, ob statisches und dynamisches Dehnen die sportliche Leistung (Sprint/Sprung) beeinflussen kann.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Propriozeptives Training, Muskelfunktionsdiagnostik, Janda, Tiefensensibilität, Kampfsport, Sturzprävention, Dehnmethode, Koordinationsschulung, Leistungssteigerung, Belastungsgefüge, Bewegungsamplitude, Muskelfunktion, Flexibilität, Rehabilitation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fokussiert sich auf die sportartspezifische Trainingsplanung im Bereich Beweglichkeit und Koordination für einen 37-jährigen Kunden mit dem Ziel der Leistungsoptimierung im Kampfsport.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die muskelfunktionelle Diagnostik, die Gestaltung von Dehnprogrammen, propriozeptives Koordinationstraining sowie die wissenschaftliche Evidenzbewertung von Dehntechniken.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist die Verbesserung der individuellen Beweglichkeit, Balance und Agilität des Kunden, um eine effizientere Bewegungsausführung und Leistungssteigerung zu erzielen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Zur Beweglichkeitsdiagnostik wird der vereinfachte Muskelfunktionstest nach Janda (2000) angewendet; die Trainingsplanung stützt sich auf sportwissenschaftliche Standardwerte und aktuelle Studienlage.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Testung verschiedener Muskelgruppen, die Erstellung konkreter Trainingspläne für Beweglichkeit und Propriozeption sowie die Auswertung relevanter Fachliteratur.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Charakteristische Begriffe sind Beweglichkeitstraining, Propriozeption, Janda-Diagnostik, Leistungsoptimierung und sportwissenschaftliche Trainingssteuerung.
Wie werden bestehende Kniebeschwerden des Kunden in der Trainingsplanung berücksichtigt?
Durch die Implementierung propriozeptiver Übungen wird eine verbesserte Tiefensensibilität angestrebt, die zur Entlastung passiver Strukturen und zur Stabilisierung des Kniegelenks beitragen kann.
Warum wird statisches Dehnen vor Schnellkraftleistungen kritisch bewertet?
Basierend auf der zitierten Literatur (z. B. Power et al. 2004) wird statisches Dehnen direkt vor intensiven Sprung- oder Sprintsituationen aufgrund potenzieller negativer Auswirkungen auf die Schnellkraft nicht empfohlen.
- Arbeit zitieren
- Stefanos Sfetsiaris (Autor:in), 2021, Beweglichkeits- und Koordinationsprogramm für Kampfsportler zur Steigerung der Beweglichkeit, Agilität und Flexibilität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1184660