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Aufstiegsfortbildung in Form von Technikerschule und Meisterschule

Titel: Aufstiegsfortbildung in Form von Technikerschule und Meisterschule

Masterarbeit , 2008 , 79 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Master of Education Marc Schneider (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Warum beschäftige ich mich im Rahmen dieser Master - Thesis mit dem Thema Weiterbildung und im speziellen mit der Aufstiegsfortbildung in Form von Meisterschule und Technikerschule? Woher kommt die Motivation, dieses Thema im Rahmen einer Abschlussarbeit an der TUD aufzugreifen? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Einerseits kommt das Interesse dadurch zustande, weil ich selbst auch ein potentieller Kandidat für eine dieser beiden Weiterbildungs-Schulformen gewesen wäre, hätte ich nicht im Anschluss an den Besuch der Fachoberschule für Maschinenbau ein Maschinenbaustudium aufgenommen.
Ich habe selbst in einem mittelständischen Unternehmen der Maschinen- und Anlagenbaubranche eine Ausbildung zum Industriemechaniker absolviert und hätte, vorausgesetzt ich wäre in diesem oder einem anderen Unternehmen weiter tätig gewesen, mir sicher selbst auch früher oder später die Frage gestellt, ob eine solche Weiterbildung für mich sinnvoll wäre.

Viele der Leute aus meinen Lehrjahr, mit denen ich die Ausbildung in dem Betrieb absolviert habe, sind später im Bereich Maschinenbau oder Elektrotechnik auf eine weiterführende Technikerschule oder Meisterschule gegangen. Die meisten von ihnen haben die Meisterschule in Teilzeitform absolviert, also parallel zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit. Ich habe zu einigen noch sehr guten Kontakt und dadurch auch mitbekommen, wie die Sache so gelaufen ist. Die Aussagen darüber, ob der Besuch dieser Fortbildung sinnvoll war und ihnen eine bessere Stelle im Betrieb oder einen Vorteil gegenüber anderen Mitarbeitern gebracht hat, fallen sehr unterschiedlich aus. Manche sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Maßnahme und konnten auch eine echte Verbesserung verzeichnen, andere sind weniger glücklich mit ihrer Entscheidung und würden diese Form der beruflichen Weiterbildung eher nicht weiterempfehlen.
Nun stellt sich an diesem Punkt sicherlich die Frage, was bei dem einen in Bezug auf Rahmenbedingungen, Ablauf der Maßnahme und ähnlichem besser oder schlechter gelaufen ist als bei dem anderen und warum hier die Meinungen so stark auseinander gehen. Dies versuche ich ein Stück weit mit dieser Ausarbeitung zu beantworten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wissensgesellschaft und Lebenslanges Lernen

3. Berufliche Weiterbildung

3.1 Definition von Beruflicher Weiterbildung

3.2 Verschiedene Formen beruflicher Weiterbildung

3.2.1 Berufliche Fortbildung

3.2.2 Berufliche Umschulung

3.2.3 Lernen am Arbeitsplatz

3.3 Gesetzliche Rahmenbedingungen beruflicher Weiterbildung

3.3.1 Regelung von Weiterbildungsabschlüssen

3.3.2 Regelung der Weiterbildungsförderung

3.3.3 Weitere bundesgesetzliche Regelungen

3.4 Beteiligung an beruflicher Weiterbildung

3.4.1 Beteiligungsquoten allgemein

3.4.2 Beteiligungsquoten nach Bildungsniveau

3.4.3 Beteiligungsquoten nach Erwerbsstatus und Einkommen

3.4.4 Beteiligungsquoten nach Alter und Geschlecht

3.4.5 Beteiligungsquoten nach Branchen und Betriebsgröße

3.4.6 Zeitlicher Umfang der Beteiligung

3.4.7 Beteiligungsquoten nach Nationalität

3.4.8 Berufliche Weiterbildung nach dem SGB III

3.5 Motivation der Teilnehmer

3.5.1 Motivationale Einflussfaktoren beruflicher Weiterbildung

3.5.2 Weiterbildungsbarrieren

3.6 Investitionen und Nutzen der Teilnehmer

3.6.1 Individuelle Investitionen der Teilnehmenden

3.6.1.1 Zeitlicher Aufwand

3.6.1.2 Entstehende Kosten

3.6.2 Refinanzierung der Maßnahme

3.6.3 Individueller Nutzen der Teilnehmer

3.7 Berufliche Weiterbildung in der Europäischen Union

3.7.1 Teilnahmequoten im Vergleich

3.7.2 Internationalisierung der Weiterbildung

3.8 Die Entwicklung der beruflichen Weiterbildung in der Zukunft

4. Aufstiegsfortbildung

4.1 Veränderte Anforderungen in Industrie und Handwerk

4.2 Gesetzliche Rahmenbedingungen der Aufstiegsfortbildung

4.2.1 Das Aufstiegsausbildungsförderungsgesetz (AFBG)

4.2.2 Sonstige Gesetzliche Regelungen

4.3 Meisterausbildung

4.3.1 Der Industriemeister

4.3.1.1 Der Industriemeister im Betrieb

4.3.1.2 Meisterschule für Industriemeister

4.3.1.2.1 Allgemeine Informationen – Statistik

4.3.1.2.2 Vorraussetzungen zur Teilnahme und Prüfung

4.3.1.2.3 Verschiedene Formen der Meisterschule

4.3.1.2.4 Welche Inhalte werden vermittelt?

4.3.1.2.5 Prüfungen der Industriemeister

4.3.1.3 Die Entwicklung der Industriemeisterausbildung in Zukunft

4.3.2 Der Handwerksmeister

4.3.2.1 Der Handwerksmeister im Betrieb

4.3.2.2 Meisterschule für Handwerksmeister

4.3.2.2.1 Allgemeine Informationen und Statistik

4.3.2.2.2 Vorraussetzungen zur Teilnahme und Prüfung

4.3.2.2.3 Verschiedene Formen der Meisterschule

4.3.2.2.4 Welche Inhalte werden vermittelt?

4.3.2.2.5 Prüfungen der Handwerksmeister

4.3.2.3 Entwicklung der Handwerksmeister in Zukunft

4.4 Fachschule für Technik

4.4.1 Der Techniker Im Unternehmen

4.4.2 Allgemeines zur Fachschule für Technik

4.4.3 Welche Inhalte werden vermittelt?

4.4.3.1 Didaktische Grundsätze

4.4.3.2 Lerninhalte

4.4.4 Vorraussetzung zur Teilnahme und Prüfung

4.4.5 Prüfung

4.4.6 Zukünftige Entwicklung der Fachschule für Technik

5. Zusammenfassung

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Master-Thesis analysiert die Relevanz und Ausgestaltung beruflicher Weiterbildung in Deutschland mit einem besonderen Fokus auf Aufstiegsfortbildungen wie die Meister- und Technikerausbildung, um die motivationsbedingten Rahmenbedingungen und den Nutzen dieser Maßnahmen für Erwerbstätige zu untersuchen.

  • Strukturen und gesetzliche Rahmenbedingungen der beruflichen Weiterbildung in Deutschland
  • Beteiligungsquoten und Einflussfaktoren auf das Weiterbildungsverhalten
  • Kosten-Nutzen-Analyse und Finanzierungsmodelle von Weiterbildungsmaßnahmen
  • Spezifische Anforderungen und Perspektiven für Industriemeister, Handwerksmeister und Techniker
  • Zukunftsperspektiven und Internationalisierung der beruflichen Bildung

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Lernen am Arbeitsplatz

Hauptmerkmale vom Lernen am Arbeitsplatz sind, dass die Arbeit und die darin liegenden Anforderungen der Ausgangspunkt von Lernprozessen ist und diese Lernprozesse zeitlich mit den Arbeitsprozessen gekoppelt sind. Es wird sozusagen „just in time“ gelernt. Das Lernen kann von seiner Form her betrachtet formell und/oder non formal geschehen und vor, während oder nach einer Arbeitshandlung geschehen.

Im Prinzip hat das Lernen bei der Arbeit schon immer stattgefunden. Es gibt in der betrieblichen Praxis immer wieder Herausforderungen, die regelrecht dazu zwingen, dazu zu lernen. Zahlreiche Großunternehmen sehen arbeitsplatznahes Lernen seit einigen Jahren als brauchbare Alternative zu seminaristischen Maßnahmen. In Großbetrieben und Industrieunternehmen gehören deshalb Lerninseln, Werkstattzirkel, Lernfabriken und andere Konzepte zum Alltag. Für kleine Unternehmen sind diese Konzepte allerdings kaum geeignet. Auch ein simpler Transfer von dem einen in das andere Unternehmen ist kaum möglich, weil jedes Unternehmen eine eigene Unternehmenskultur aufweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der Autor erläutert seine persönliche Motivation für diese Arbeit, die aus eigenem Interesse an der Aufstiegsfortbildung sowie seiner Tätigkeit als Lehrkraft im technischen Bereich resultiert.

2. Wissensgesellschaft und Lebenslanges Lernen: Das Kapitel beschreibt den gesellschaftlichen Wandel hin zur Wissensgesellschaft, in der lebenslanges Lernen als entscheidende Triebkraft für Wohlstand und individuelle Teilhabe fungiert.

3. Berufliche Weiterbildung: Hier werden Definitionen, gesetzliche Rahmenbedingungen, Beteiligungsquoten nach verschiedenen demografischen Merkmalen sowie die Motivation und Investitionen der Teilnehmer detailliert analysiert.

4. Aufstiegsfortbildung: Dieser Hauptteil beleuchtet die veränderten Anforderungen in Industrie und Handwerk sowie die Ausbildungsgänge für Industriemeister, Handwerksmeister und Techniker mit Fokus auf Inhalte und Perspektiven.

5. Zusammenfassung: Der Autor resümiert, dass das Ziel einer gleichberechtigten Bildungsteilhabe noch nicht erreicht ist und fordert institutionelle Verbesserungen zur Förderung der Eigeninitiative.

6. Ausblick: Der Autor sieht im gesellschaftlichen Wandel eine fortlaufende Herausforderung und plädiert für eine bessere Betreuung und eine Aufwertung der Erwerbstätigkeit, um die Teilnahme an beruflicher Bildung zu steigern.

Schlüsselwörter

Berufliche Weiterbildung, Aufstiegsfortbildung, Industriemeister, Handwerksmeister, Technikerschule, Lebenslanges Lernen, Wissensgesellschaft, Qualifikationsanforderungen, Arbeitsmarkt, Meister-BAföG, Teilzeitform, Vollzeitform, Betriebliche Weiterbildung, Personalentwicklung, Lernmotivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Master-Thesis grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung, Strukturen und Herausforderungen der beruflichen Weiterbildung in Deutschland, mit einer spezifischen Konzentration auf Aufstiegsfortbildungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Rahmenbedingungen, die Beteiligung der Bevölkerung an Weiterbildung, die ökonomischen Aspekte (Kosten/Nutzen) sowie die spezifischen Profile von Meistern und Technikern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Situation der beruflichen Weiterbildung zu geben und aufzuzeigen, wie Aufstiegsfortbildungen bei der Anpassung an globale Wettbewerbsbedingungen helfen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, unter anderem unter Einbeziehung von Ergebnissen des Berichtssystems Weiterbildung (BIBB) und gesetzlicher Verordnungen.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil widmet sich intensiv den verschiedenen Formen der Weiterbildung sowie den Ausbildungswegen zum Industriemeister, Handwerksmeister und Techniker in Bezug auf Inhalte und Prüfungsverfahren.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Berufliche Weiterbildung, Aufstiegsfortbildung, Meister, Techniker, Qualifizierung, Arbeitsmarkt und Lebenslanges Lernen.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Internationalisierung?

Der Autor stellt fest, dass deutsche Weiterbildungsanbieter derzeit primär den Inlandsmarkt bedienen, sieht aber in einer Internationalisierung eine Notwendigkeit für künftige Wettbewerbsfähigkeit.

Warum spielt das Meister-BAföG eine Rolle?

Das Gesetz wird als wichtiges Instrument genannt, um finanzielle Hürden abzubauen und Fachkräfte zur Teilnahme an Aufstiegsfortbildungen zu motivieren.

Welche Rolle spielen "Soft Skills" laut dieser Arbeit?

In Zeiten globaler Konkurrenz reichen rein fachliche Qualifikationen nicht mehr aus; der moderne Meister oder Techniker muss über Managementqualitäten und soziale Kompetenzen verfügen.

Ende der Leseprobe aus 79 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufstiegsfortbildung in Form von Technikerschule und Meisterschule
Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Note
2,7
Autor
Master of Education Marc Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
79
Katalognummer
V118606
ISBN (eBook)
9783640217908
ISBN (Buch)
9783640218882
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufstiegsfortbildung Form Technikerschule Meisterschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Master of Education Marc Schneider (Autor:in), 2008, Aufstiegsfortbildung in Form von Technikerschule und Meisterschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118606
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  79  Seiten
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