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Descartes' Meditationes de prima philosophia: Wie begründet und wie weit reichend ist der Zweifel in der ersten Meditation?

Titre: Descartes' Meditationes de prima philosophia: Wie begründet und wie weit reichend ist der Zweifel in der ersten Meditation?

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Alexandra Stoßnach (Auteur)

Philosophie - Divers
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[...] Die Beweisführung tritt Descartes mit der Methode des Zweifels an, mit der zunächst alles bisherige Wissen in Frage gestellt wird – bis auf die intuitive Grundgewissheit „Ich denke“. Von diesem Fundament aus konstruiert er ein neuartiges Wissensgerüst, in dem zwischen denkender (res cogitans) und ausgedehnter Substanz (res extensa) unterschieden wird. Der methodische Zweifel ist bei Descartes Instrument der Erfahrungsanalyse und führt zunächst zu dem Ergebnis, dass nicht denkunabhängige Dinge, sondern Bewusstseinsinhalte das unmittelbar Erfahrene sind. Röd deutet dies als einen grundlegenden Schritt in Richtung der neuzeitlichen transzendentalphilosophischen Einstellung, deren Gegenstand die Möglichkeitsbestimmung gegenständlicher Erfahrung ist. Descartes’ Methode hat die Aufgabe, dazu anzuleiten, die Bedingungen herbeizuführen, unter denen intuitive Erkenntnis erfolgen kann. Sein erkenntnistheoretischer Ansatz ist rein rationalistisch und stellt einen deutlichen Bruch zum traditionellen aristotelischen Denken dar, deren Methoden Descartes kritisiert. Dem Programm der „okkulten Wissenschaften“, das hinter Naturphänomenen okkulte Eigenschaften als Ursache voraussetzt, setzt er seine analytische Methode entgegen, die von den sichtbaren, evidenten Gegebenheiten ausgeht und diese methodisch analysiert. Der Methode des Syllogismus, die er zum Gewinn neuer Erkenntnisse als nutzlos erachtet, stellt er den Erkenntnisgewinn aus Intuition und De¬duktion entgegen.
Ich habe ein Thema zu Descartes‘ erster Meditation gewählt, weil ich untersuchen möchte, inwiefern Zweifel ein Instrument zur Gewinnung zweifelsfreier Gewissheit sein kann, was zunächst paradox erscheint. Ich analysiere hierfür zunächst die Ziele und Funktionen des methodischen Zweifels. Dann beschreibe ich die Methode selbst: die Regeln, die ihr zu Grunde liegen und deren Ausführung in der ersten Meditation. Des Weiteren werden die Reichweite des Zweifels, seine Charakteristika und Grenzen beleuchtet.
Die erste Meditation, die Gegenstand dieser Hausarbeit ist, dient dazu, zunächst nicht nur alles Wissen, sondern vor allem die Grundlagen des vorhandenen Wissens radikal in Frage zu stellen, so dass am Ende dieser Meditation scheinbar nichts mehr gewiss ist.

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Résumé des informations

Titre
Descartes' Meditationes de prima philosophia: Wie begründet und wie weit reichend ist der Zweifel in der ersten Meditation?
Université
University of Hagen
Cours
Modul 8 des Studienganges B.A. Kulturwissenschaft, Kurs 3314 - Einführung in die Metaphysik
Note
1,0
Auteur
Alexandra Stoßnach (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
16
N° de catalogue
V118631
ISBN (ebook)
9783640220588
ISBN (Livre)
9783640598076
Langue
allemand
mots-clé
Descartes Meditationes Zweifel Meditation Studienganges Metaphysik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexandra Stoßnach (Auteur), 2007, Descartes' Meditationes de prima philosophia: Wie begründet und wie weit reichend ist der Zweifel in der ersten Meditation?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118631
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Extrait de  16  pages
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