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Professioneller Umgang mit Diskriminierungserfahrungen in der Jugendarbeit

Titel: Professioneller Umgang mit Diskriminierungserfahrungen in der Jugendarbeit

Bachelorarbeit , 2021 , 60 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ayse Nur Kayapinar (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wird der Frage nachgegangen, wie außerschulische Jugendarbeit marginalisierten Jugendlichen bei Diskriminierungserfahrungen professionell unterstützen kann. Ziel ist es, den Pädagog*innen aus der Jugendarbeit einen Überblick über Diskriminierung und über professionelle Handlungsmöglichkeiten gegen Diskriminierung zu geben.

Auf der Grundlage von existierenden pädagogischen Konzepten werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Neben Antidiskriminierungsansätzen, wie der Inklusionspädagogik, dem Diversity- und Anti-Bias-Ansatz, steht die Antidiskriminierungspädagogik, als aktueller Antidiskriminierungsansatz, im Fokus der Arbeit. Zuletzt wird der Empowerment Ansatz als Teil der Antidiskriminierungspädagogik näher beschrieben. Hier wird dieser hinsichtlich der Professionalität sowie der sich ergebenden Möglichkeiten und Risiken untersucht.

Eine Arbeit mit einer Literatur, welche die Diversität der Wissenschaftler*innen widerspiegelt und in ihren Inhalten und Veröffentlichung möglichst aktuell ist, war trotz Bemühungen, nicht in allen Kapiteln der Bachelorarbeit möglich.
Im zweiten Kapitel wird zunächst ein Überblick über Diskriminierung gegeben. Angefangen mit der Definition wird Diskriminierung in seinen Formen, Ebenen und Merkmalen aufgeschlüsselt. Mit einer anschließenden Betrachtung von Intersektionalität und den Auswirkungen von Diskriminierung wird eine Grundlage geschaffen, auf der die Bachelorarbeit basiert.

Anschließend wird im dritten Kapitel in die Antidiskriminierung eingeführt. Hier wird zum einen auf die Verankerung der Antidiskriminierung im Recht und zum anderen auf verschiedene pädagogische Antidiskriminierungsansätze eingegangen. Diese sind die Inklusionspädagogik, der Diversity-Ansatz und der Anti-Bias-Ansatz.

Nach dem Einblick in pädagogische Antidiskriminierungsansätze im dritten Kapitel, steht die Antidiskriminierungspädagogik als aktueller Ansatz im Mittelpunkt. In diesem Kapitel wird der Ansatz als grundlegender Wegweiser gegen Diskriminierung thematisiert. Hierbei wird nach den Grundlagen auf Ziele, Zielgruppen, Erfahrungsräume und Grenzen der Antidiskriminierungspädagogik eingegangen. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Diskriminierung

2.1 Definitionen

2.2 Diskriminierungsformen

2.3 Diskriminierungsebenen

2.4 Diskriminierungsmerkmale

2.5 Intersektionalität

2.6 Auswirkungen

2.7 Zusammenfassung

3. Antidiskriminierungsansätze

3.1 Verankerung der Antidiskriminierung im Recht

3.2 Inklusionspädagogik

3.3 Diversity-Ansatz

3.4 Anti-Bias-Ansatz

3.5 Zusammenfassung

4. Antidiskriminierungspädagogik

4.1 Grundlagen

4.2 Ziele

4.3 Zielgruppen

4.4 Erfahrungsräume

4.5 Grenzen

4.6 Zusammenfassung

5. Professionalität in der Jugendarbeit

5.1 Jugendarbeit

5.2 Professionalität in der Jugendarbeit

5.3 Zusammenfassung

6. Empowerment-Arbeit

6.1 Empowerment als Prozess

6.2 Ebenen

6.3 Empowerment-Räume

6.4 Möglichkeiten und Risiken

6.5 Professionelle Empowerment-Arbeit

6.6 Zusammenfassung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, wie die außerschulische Jugendarbeit marginalisierte Jugendliche bei der Bewältigung von Diskriminierungserfahrungen professionell unterstützen kann, indem sie existierende pädagogische Konzepte und Handlungsmöglichkeiten aufarbeitet.

  • Grundlagen von Diskriminierung und deren intersektionale Auswirkungen
  • Pädagogische Antidiskriminierungsansätze (z.B. Inklusionspädagogik, Anti-Bias)
  • Professionelle Kompetenzanforderungen an Fachkräfte der Jugendarbeit
  • Empowerment-Arbeit als zentrales Element der Unterstützung

Auszug aus dem Buch

2.3 Diskriminierungsebenen

Diskriminierung findet nicht nur in verschiedenen Formen, sondern auch auf verschiedenen, aufeinander wirkenden Ebenen statt. Diese sind die individuelle, institutionell-strukturelle und ideologisch-diskursive Ebene.

Diskriminierung auf individueller Ebene bedeutet, dass der Grund der Diskriminierung persönliche Einstellungen und Vorurteile sind und die Diskriminierung zwischen zwei einzelnen Personen stattfindet. Auch wenn Diskriminierungen auf individueller Ebene einer persönlichen Ursache zugrunde liegen, können sie nicht alleinstehend betrachtet werden, da sie in gesellschaftliche Rahmenbedingungen eingebettet sind. Diskriminierungen werden durch diese ermöglicht, normalisiert und nicht ausreichend sanktioniert (vgl. Liebscher und Fritzsche 2010, S. 34).

Diskriminierungen können nicht nur Folge von individuellen Vorurteilen sein, sondern auch institutionell-strukturell verankert sein (vgl. ebd., S. 35). Diskriminierung auf institutionell-struktureller Ebene beschreibt die „dauerhafte Benachteiligungen sozialer Gruppen, die auf überindividuelle Sachverhalte wie Normen, Regeln und Routinen sowie auf kollektiv verfügbare Begründungen zurückgeführt werden“ (Hasse, R., & Schmidt, L. 2012, S. 883). Somit ist die Möglichkeit zu diskriminieren strukturell angelegt, z.B. in formalen Rechten wie die Regelungen der Staatsangehörigkeit, etablierten Verfahrensabläufen auf dem Arbeitsmarkt und eingeschlichenen Praktiken im Schulsystem.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik wachsender Diskriminierung in Deutschland ein und formuliert die Forschungsfrage zur professionellen Unterstützung durch Jugendarbeit.

2. Diskriminierung: Das Kapitel definiert Diskriminierung in ihren verschiedenen Formen und Ebenen und erläutert die Bedeutung der Intersektionalität für Betroffene.

3. Antidiskriminierungsansätze: Hier werden die rechtliche Verankerung sowie pädagogische Ansätze wie die Inklusionspädagogik und der Anti-Bias-Ansatz als Basis für eine Antidiskriminierungspraxis vorgestellt.

4. Antidiskriminierungspädagogik: Dieses Kapitel thematisiert die Antidiskriminierungspädagogik als Prozess, der durch Sensibilisierung, Analysekompetenz und Empowerment gegen Diskriminierung vorgeht.

5. Professionalität in der Jugendarbeit: Hier wird der Rahmen der Jugendarbeit definiert und ein kompetenzorientiertes Profil beschrieben, das für ein professionelles Handeln von Fachkräften notwendig ist.

6. Empowerment-Arbeit: Dieses Kapitel exploriert das Konzept des Empowerments, dessen Phasen, Ebenen und die Bedeutung professioneller Trainer*innen bei der Unterstützung marginalisierter Gruppen.

7. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und verdeutlicht, wie eine aktive Antidiskriminierungspraxis marginalisierte Jugendliche effektiv stärken kann.

Schlüsselwörter

Diskriminierung, Antidiskriminierungspädagogik, Jugendarbeit, Empowerment, Intersektionalität, Professionalität, Inklusionspädagogik, Anti-Bias-Ansatz, Partizipation, soziale Ausgrenzung, Kompetenzprofil, Selbstermächtigung, marginalisierte Jugendliche, Machtstrukturen, Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten der außerschulischen Jugendarbeit, marginalisierte Jugendliche professionell bei Diskriminierungserfahrungen zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Analyse von Diskriminierung, verschiedene pädagogische Antidiskriminierungsansätze, das Berufsbild der Jugendarbeit und das Konzept des Empowerments.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: „Wie kann außerschulische Jugendarbeit marginalisierte Jugendliche bei Diskriminierungserfahrungen professionell unterstützen?“ Ziel ist die Darlegung pädagogischer Handlungsmöglichkeiten.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf Konzepte wie die Inklusionspädagogik, den Diversity-Ansatz, den Anti-Bias-Ansatz und die Empowerment-Theorie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung von Diskriminierung, die Vorstellung pädagogischer Antidiskriminierungskonzepte, eine Analyse professionellen Handelns in der Jugendarbeit sowie eine intensive Auseinandersetzung mit der Empowerment-Arbeit.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Diskriminierung, Empowerment, Jugendarbeit, Antidiskriminierungspädagogik und Professionalität.

Warum ist eine intersektionale Betrachtung wichtig?

Intersektionalität ist entscheidend, da Diskriminierung oft nicht nur auf einem einzelnen Merkmal basiert, sondern aus dem Zusammenwirken verschiedener Identitätsmerkmale komplexe Benachteiligungssituationen entstehen.

Welche Rolle spielt die Professionalität bei der Empowerment-Arbeit?

Da Empowerment-Angebote bei falscher Anwendung oder fehlender Qualität Risiken bergen, ist die Professionalität der Trainer*innen essenziell, um Ressourcen zielgerichtet zu fördern und unerwünschte Wirkungen zu vermeiden.

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Details

Titel
Professioneller Umgang mit Diskriminierungserfahrungen in der Jugendarbeit
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg  (Institut für Bildungsmanagement)
Note
1,7
Autor
Ayse Nur Kayapinar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
60
Katalognummer
V1186407
ISBN (eBook)
9783346621382
ISBN (Buch)
9783346621399
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jugendarbeit Empowerment Antidiskriminierung Diskriminierung Professionalität soziale Arbeit außerschulische Jugendarbeit Migration Rasissmus Antidiskriminierungspädagogik Empowermentansatz Definition Empowerment interkulturelle Pädagogik Inklusion Bildungswissenschaft PH Ludwigsburg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ayse Nur Kayapinar (Autor:in), 2021, Professioneller Umgang mit Diskriminierungserfahrungen in der Jugendarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1186407
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Leseprobe aus  60  Seiten
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