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Der Artusroman. Iwein-Fresken auf der Burg Rodenegg

Titel: Der Artusroman. Iwein-Fresken auf der Burg Rodenegg

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2022 , 15 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Asena Bashoruz (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Fresken auf der Burg Rodenegg. Sie beinhaltet eine kurze Nacherzählung des Romans, eine detaillierte Beschreibung der Freskomalerei, zeitliche Vergleiche der Ausrüstung (Helm und Schild) und ein anschließendes Fazit.

Sie beantwortet die Frage, was den Freskozyklus so besonders macht, darunter ist die Maltechnik, die eingesetzten Elemente und das große Forschungsinteresse zu verstehen und die Frage, was diese Bilderzählung über die zeitgenössische Ausrüstung aussagt.

Im ersten Teil wird zunächst der Artusroman kurz und verständlich nacherzählt. Um die Fresken besser verstehen und interpretieren zu können, sollte man die Iwein-Geschichte und den Kontext kennenlernen. Im nächsten Kapitel wird beschrieben, was die Freskomalerei so anspruchsvoll und doch zugleich bewundernswert macht. Der Künstler muss großes Interesse an der ritterlich-höfischen Kultur gehabt haben, denn wenn man sich das Fresko genauer anguckt, erkennt man, wie sehr beim Malen auf Details der Ausrüstung und Bewaffnung geachtet wurde.

Die Arbeit befasst sich mit der Räumlichkeit und der Darstellung der Bilderzählung und anschließend, um die Besonderheit noch genauer verdeutlichen zu können, geht sie auf das Forschungsinteresse und einige Ergebnisse der Germanisten ein. Durch zeitliche Vergleiche von Schild und Helm kommt man zu näheren Datierungen.

Daraufhin folgt der zweite Teil. Die Fresken befinden sich zwar im ältesten Teil der Burg und sind über 800 Jahre alt, dennoch kann man das Gemalte sehr gut erkennen. So gut, dass sich die Ausrüstung bewerten lässt. Es wird das Gesamterscheinungsbild des Ritters sowie die Entwicklung von Schild und Helm beschrieben. Im Anschluss wird ein Resümee gefasst und es wird ein Blick auf die zu Beginn gestellten Fragen geworfen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Freskenzyklus des Artusromans

2.1 Nacherzählung des Romans

2.2 Die Besonderheit des Bildzyklus‘

2.3 Forschungsinteresse und Datierung

3. Die zeitgenössische Ausrüstung

3.1 Schild

3.2. Der Helm

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Iwein-Fresken auf der Burg Rodenegg mit dem Ziel, durch eine kultur- und literaturhistorische Analyse der dargestellten Ausrüstungsteile wie Schild und Helm neue Erkenntnisse über die Datierung der Malereien zu gewinnen. Dabei wird das künstlerische und historische Zeugnis der Fresken in den Kontext der höfischen Kultur des 13. Jahrhunderts gesetzt.

  • Historische Einordnung der Iwein-Fresken auf Burg Rodenegg
  • Analyse der ritterlich-höfischen Mode und Ausrüstung
  • Vergleich von Schildformen (Normannenschild vs. Dreiecksschild)
  • Untersuchung der Helmtypen als Datierungskriterium
  • Interdisziplinäre Verbindung von Literaturgeschichte und Kunsthistorik

Auszug aus dem Buch

3.2. Der Helm

Einen Ritter erkennt man erst an seinem äußeren Erscheinungsbild, dazu gehört sein Auftreten und vor allem seine Ausrüstungsteile. Wie bereits auf der vorherigen Seite beschrieben, lässt sich aus der Parzival-Handschrift und der Rolandliedes Handschrift auch näheres über den Helm der Ritter bestimmen. Auf den Zeichnungen des Rolandliedes‘ Handschrift tragen alle Krieger einen glockenförmigen Helm mit Nasal, d.h. es wurde zusätzlich die Nase verdeckt, um sich gegen Schwerthiebe der Feinde schützen zu können, die Augen konnten aber noch alles sehen und waren nicht verdeckt, während in der Parzival Handschrift geschlossene, flache Topfhelme, die das gesamte Gesicht bedecken, getragen wurden und die Augen durch einen kleinen Schlitz hindurchgucken konnten.

Der Iwein-Helm lässt sich zu keiner der beiden Handschriften ganz zuordnen, sondern liegt dazwischen. Die Darstellung des Topfhelms auf den Fresken beweist das Interesse des Künstlers an Elementen der ritterlichen Kampfkultur, die der Künstler in seiner Malerei als eine Zutat nutzt und nicht unbedingt entsprechend der Literatur gemalt hat, denn Iweins Schild, Helm und Rüstung sind im Roman nicht beschrieben. Masser schrieb: „Was insbesondere die Helme angeht, so wird über deren Form und Aussehen kein Wort verloren“.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Einführung in die Thematik der Iwein-Fresken auf Burg Rodenegg und Darlegung des Forschungsinteresses hinsichtlich der zeitgenössischen ritterlichen Ausrüstung.

2. Freskenzyklus des Artusromans: Nacherzählung der Romanhandlung, Erläuterung der Freskotechnik sowie Diskussion des Forschungsstandes zur Datierung und Autorenschaft.

2.1 Nacherzählung des Romans: Zusammenfassung der wesentlichen Handlungsstränge des Iwein-Epos von Hartmann von Aue.

2.2 Die Besonderheit des Bildzyklus‘: Detaillierte Beschreibung der verwendeten Maltechnik (Fresco) und der stilistischen Ausführung der Szenen im Herrenzimmer.

2.3 Forschungsinteresse und Datierung: Kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Datierungsansätzen der Forschung, unter Einbeziehung von Stilvergleichen.

3. Die zeitgenössische Ausrüstung: Fokus auf die historische Analyse von Rüstungsteilen im Kontext der dargestellten höfischen Kultur.

3.1 Schild: Analyse der Schildform im Vergleich zu germanischen Handschriften und zeitgenössischen Belegen.

3.2. Der Helm: Untersuchung der Helmformen als entscheidendes Merkmal zur zeitlichen Einordnung des Freskozyklus.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, die eine Datierung um 1205 als plausibel erscheinen lässt.

Schlüsselwörter

Iwein-Fresken, Burg Rodenegg, Hartmann von Aue, Artusroman, Mittelalter, ritterliche Ausrüstung, Schild, Helm, Kunstgeschichte, Freskomalerei, Datierung, 13. Jahrhundert, höfische Kultur, Askalon, Rittertum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der kulturhistorischen Untersuchung der Iwein-Fresken auf der Burg Rodenegg, wobei ein besonderer Fokus auf der ritterlichen Ausrüstung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die mittelalterliche Freskomalerei, die literarische Vorlage des Iwein-Romans sowie die waffentechnische Entwicklung von Schild und Helm.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, durch eine detaillierte Analyse der Ausrüstungsteile auf den Fresken eine fundierte Datierung des Kunstwerks vorzunehmen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es erfolgt eine vergleichende Analyse zwischen den bildlichen Darstellungen auf den Fresken und zeitgenössischen Handschriften sowie historischen Siegeln.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Vorstellung des Freskenzyklus sowie eine detaillierte Untersuchung der Schild- und Helmformen als Indikatoren für eine historische Einordnung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Iwein-Fresken, ritterliche Ausrüstung, Datierung, höfische Kultur und Freskotechnik.

Warum spielt die Form des Schildes eine so wichtige Rolle für die Datierung?

Da sich die Schildform im 13. Jahrhundert signifikant wandelte, dient die bildliche Darstellung des Schildes bei Iwein als wesentlicher Anhaltspunkt zur zeitlichen Eingrenzung.

Welchen Einfluss hat der Vergleich mit dem Siegel von Otto I. auf die Ergebnisse?

Der Vergleich mit dem Siegel von Otto I. (1204) ermöglicht eine präzisere zeitliche Einordnung des auf den Fresken dargestellten Helmes, was die Datierung der Gesamtanlage um 1205 stützt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Artusroman. Iwein-Fresken auf der Burg Rodenegg
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
2,7
Autor
Asena Bashoruz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
15
Katalognummer
V1187650
ISBN (PDF)
9783346625311
ISBN (Buch)
9783346625328
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fresko iwein artusroman hartmann von aue freskomalerei fresken südtirol geschichte Burg schloss süden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Asena Bashoruz (Autor:in), 2022, Der Artusroman. Iwein-Fresken auf der Burg Rodenegg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1187650
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Leseprobe aus  15  Seiten
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