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Gotthold Ephraim Lessing - Hamburgische Dramaturgie (1767-1769)

Título: Gotthold Ephraim Lessing - Hamburgische Dramaturgie (1767-1769)

Trabajo Escrito , 2018 , 11 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: B.A. Felix Haberland (Autor)

Teatrología, danza
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Gotthold Ephraim Lessing fungierte nicht nur als bekannter Dichter, sondern gilt auch als einer der ersten Dramaturgen in der Musik- und Literaturgeschichte. Mit der Hamburgischen Dramaturgie oder "Hamburgische Entreprise" wurde der Versuch gestartet, in der Elbmetropole ein eigenes Nationaltheater, das "Hamburger Nationaltheater", zu etablieren und damit das alte Gänsemarkttheater abzulösen, welches als eines der ersten deutschen Opernhäuser galt.
Die Hausarbeit beleuchtet die "Hamburgische Dramaturgie" und bettet es in den Kontext der ersten Gründungen von Nationaltheatern, die öffentlich-bürgerlich organisiert waren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Gotthold Ephraim Lessing – Dichter, Theaterkritiker und Dramaturg

3. Die Fixierung einer neuen Theaterkultur – das Nationaltheater

4. Hamburgische Dramaturgie – Lessings dramentheoretisches Hauptwerk

4.1. Entstehungsgeschichte des Werks

4.2. Chronologische Abriss des Inhaltes und das Wesen der Hamburgischen Dramaturgie

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der „Hamburgischen Dramaturgie“ von Gotthold Ephraim Lessing für die Etablierung einer neuen bürgerlichen Theaterkultur im 18. Jahrhundert. Dabei wird analysiert, wie Lessing durch seine theoretische Auseinandersetzung das Verständnis des bürgerlichen Trauerspiels prägte und sich von den aristokratischen Traditionen des Barock absetzte.

  • Die Rolle von Gotthold Ephraim Lessing als Vermittler zwischen Aufklärung und Theater.
  • Das Konzept des Nationaltheaters als kultureller und sozialer Gegenentwurf.
  • Die theoretische Begründung des bürgerlichen Trauerspiels durch Lessing.
  • Die Anwendung der aristotelischen Katharsis-Lehre auf das zeitgenössische Drama.
  • Die Bedeutung der „Hamburgischen Dramaturgie“ als kritische Bestandsaufnahme der Theaterpraxis.

Auszug aus dem Buch

4.2. Chronologische Abriss des Inhaltes und das Wesen der Hamburgischen Dramaturgie

„Diese Dramaturgie soll ein kritisches Register von allen aufzuführenden Stücken halten, und jeden Schritt begleiten, die Kunst, sowohl des Dichters, als des Schauspielers, hier tun wird“13. Mit diesen Worten beschreibt Lessing das ursprüngliche Konzept seiner Hamburgischen Dramaturgie in seiner Ankündigung. Theateraufführungsanalysen bzw. – kritiken und damit verbundene Schauspielerrezensionen sind von Lessing allerdings nur in den ersten Stücken realisiert worden. Vielmehr soll die Hamburgische Dramaturgie den Geschmack und das Wesen der Theaterkultur des Nationaltheaters beleuchten in Zeiten der Aufklärung, dabei zieht Lessing die aristotelische Lehre der Katharsis zur Rate, auf die nun genauer eingegangen wird: die drei Grundbegriffe der aristotelischen Dramentheorie wären Mitleid, Furcht und die „Reinigung der tragischen Leidenschaften“, die wiederum mit dem Begriff katharsis ins Griechische übersetzt wird. Bei dem griechischen Begriff für Furcht (phobos) entstehen allerdings einige Missverständnisse seitens der Übersetzungen neuer Kommentatoren, da diese hauptsächlich den griechischen Begriff mit „Schrecken“ übersetzen.14 In der für Lessings wichtigen Mitleidsdramaturgie ist allerdings eindeutig der Begriff „Furcht“ aufgeführt, denn laut Aristoteles erregen Mitleid und Furcht die Tragödie, nicht etwa Mitleid und Schrecken. Mit der Katharsis-Theorie definiert Aristoteles die Tragödie in seiner Poetik als „Nachahmung einer guten und in sich geschlossenen Handlung von bestimmter Größe“15, die Katharsis-Lehre basiert auf vier wesentlichen Grundbegriffen: der hamartia (Fehler), dem pathos (Leiden), dem phobos (Schauder/Furcht) und dem eleos (Jammer), die Lessing auch in den Stücken 74-79 seiner Hamburgischen Dramaturgie näher thematisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Arbeit führt in die Zielsetzung ein, die Entwicklung der bürgerlichen Theaterkultur durch Lessings Werk zu beleuchten.

2. Gotthold Ephraim Lessing – Dichter, Theaterkritiker und Dramaturg: Dieses Kapitel skizziert das Leben und Wirken Lessings sowie seinen Einfluss als kritischer Geist der Aufklärung.

3. Die Fixierung einer neuen Theaterkultur – das Nationaltheater: Hier wird der Versuch beschrieben, in Hamburg ein Nationaltheater als bürgerliche Alternative zu den höfischen Theatern zu etablieren.

4. Hamburgische Dramaturgie – Lessings dramentheoretisches Hauptwerk: Das Kapitel analysiert die Entstehung und den inhaltlichen Kern von Lessings zentralem Werk, insbesondere unter dem Aspekt der aristotelischen Dramentheorie.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie Lessing durch seine Arbeit das bürgerliche Trauerspiel als neue Gattung definierte und die Theatergeschichte nachhaltig beeinflusste.

Schlüsselwörter

Lessing, Hamburgische Dramaturgie, Nationaltheater, bürgerliches Trauerspiel, Aufklärung, Aristoteles, Katharsis, Mitleidsdramaturgie, Theaterkritik, Dramentheorie, Theaterkultur, Furcht, Schauspielkunst, Tragödie, Theatergeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss von Gotthold Ephraim Lessing und seinem Werk „Hamburgische Dramaturgie“ auf die Entstehung und Definition einer bürgerlichen Theaterkultur im 18. Jahrhundert.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Publikation?

Zentrale Themen sind die Rolle des Autors als Kritiker, das Konzept des Nationaltheaters als gesellschaftlicher Raum sowie die theoretische Aufarbeitung des bürgerlichen Trauerspiels im Kontrast zum barocken Hoftheater.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lessing durch die „Hamburgische Dramaturgie“ die Entwicklung des Dramas beeinflusste und die Rückbesinnung auf klassische Prinzipien mit den Werten der Aufklärung verband.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer literaturbasierten Analyse, die historische Kontexte mit theoretischen Schriften von Lessing und zeitgenössischen Forschungsergebnissen verknüpft.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die biografische Einordnung Lessings, die historische Genese des Hamburger Nationaltheater-Projekts und eine detaillierte Analyse der theoretischen Grundlagen der „Hamburgischen Dramaturgie“.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Aufklärung, bürgerliches Trauerspiel, Aristoteles-Rezeption, Katharsis und die Reform des Theaters im 18. Jahrhundert beschreiben.

Wie bewertet der Autor das Scheitern des Hamburger Nationaltheaters?

Obwohl das Nationaltheater in Hamburg als Institution nur kurzzeitig bestand, wird es als wichtiges Modell für die Etablierung eines bürgerlichen Gegenentwurfs zum aristokratischen Hoftheater gewürdigt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen „Furcht“ und „Schrecken“ bei Lessing so wichtig?

Die Unterscheidung ist zentral, da Lessing die aristotelische Katharsis-Lehre präzise auf seine Mitleidsdramaturgie anwenden wollte und Furcht als essenzielles Element des bürgerlichen Trauerspiels verstand, im Gegensatz zu einer bloßen Schreckensinszenierung.

Final del extracto de 11 páginas  - subir

Detalles

Título
Gotthold Ephraim Lessing - Hamburgische Dramaturgie (1767-1769)
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Musikwissenschaft)
Calificación
1,7
Autor
B.A. Felix Haberland (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
11
No. de catálogo
V1187791
ISBN (PDF)
9783346620668
Idioma
Alemán
Etiqueta
gotthold ephraim lessing hamburgische dramaturgie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. Felix Haberland (Autor), 2018, Gotthold Ephraim Lessing - Hamburgische Dramaturgie (1767-1769), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1187791
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