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Der Zusammenhang zwischen Gemeindeleitung und Eucharistievorsitz - Grundlagen und Probleme

Título: Der Zusammenhang zwischen Gemeindeleitung und Eucharistievorsitz - Grundlagen und Probleme

Trabajo , 2002 , 33 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Magnus Kerkloh (Autor)

Teología - Teología práctica
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Zu den heute am meisten diskutierten Fragen in der Kirche gehört die nach der Gemeindeleitung und ihrer Zukunft. Diese ist zwar zunächst eine pastoraltheologische Frage, die aber mit Problemen aus anderen theologischen Sektionen, v. a. mit der systematischen Ekklesiologie, dem Kirchenrecht und der Liturgiewissenschaft, eng verknüpft ist.
Den Hintergrund für die Aktualität der Frage bildet der - besonders in der europäischen Kirche beobachtbare - Rückgang der Priesterberufe. Da der Priester in der katholischen Kirche für mehr als 1000 Jahre der traditionelle Gemeindeleiter war , stellt die Frage nach Alternativmodellen in der Gemeindeleitung - natürlich neben dem Problem, wie dem Priestermangel entgegenzuwirken sei - eine neue Herausforderung dar.
Der Priestermangel ist allerdings nur ein Teil eines umfassenden „Gestaltwandels der Kirche“ , der mit dem II. Vatikanischen Konzil und seiner Wirkungsgeschichte, aber auch mit den großen gesellschaftlichen Umbrüchen der „68er-Revolution“ verbunden ist. Hinzu kommt die - vom „Priestermangel“ zunächst unabhängige - Entwicklung neuer pastoraler Berufe, durch die inzwischen viele gut theologisch ausgebildete Frauen und Männer mit langjähriger pastoraler Praxis zur Verfügung stehen, die - prinzipiell - Leitungsaufgaben übernehmen können. Diese Übernahme von Leitungsaufgaben ist auch schon vielfache Praxis.
Wichtige theologische Stichworte sind die der „Communio“ und der „Volk-Gottes-Ekklesiologie" des II. Vatikanischen Konzils, die zusammen mit dem aus dem Geist der „68er-Bewegung“ stammenden Streben nach mehr Demokratie auch in der Kirche bis auf die Ebene der Gemeinde hinunter wirken.
Was diese Umbrüche für den Dienst der Leitung der Gemeinde bedeuten, insbesondere im Hinblick auf seine Verbindung mit dem „Vorsitz bei der Eucharistiefeier“ , wird im vorliegenden Werk näher beleuchtet. Nach einem geschichtlichen Überblick erfolgt eine - nach ekklesiologischen, amtstheologischen und kirchenrechtlichen Aspekten differenzierte - systematisch-theologische Grundlegung. Sodann werden einige ausgewählte Leitungsmodelle vorgestellt und auf ihre je eigenen Probleme hin untersucht. Abgerundet wird das Werk durch eine persönlich geprägte Stellungsnahme des Verfassers, wie eine mögliche Lösung des Problems aussehen könnte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2. 1 Geschichtlicher Überblick

2. 2 Systematisch-theologische Grundlegung

2. 2. 1 Ekklesiologische Grundlagen

2. 2. 2 Amtstheologische Grundlagen

2. 2. 3 Kirchenrechtliche Grundlagen

2. 3 Verschiedene Modelle der Gemeindeleitung und ihre Probleme

3. Schluß

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die gegenwärtige pastoraltheologische Problematik der Gemeindeleitung im Kontext des Priestermangels und analysiert, inwieweit die untrennbare Verbindung zwischen Gemeindeleitung und dem Vorsitz bei der Eucharistiefeier kirchenrechtlich und ekklesiologisch begründet ist.

  • Historische Entwicklung der Gemeindeleitung und des Eucharistievorsitzes
  • Ekklesiologische und amtstheologische Grundlagen im Licht des II. Vatikanischen Konzils
  • Kirchenrechtliche Rahmenbedingungen des CIC/1983 zur Pfarrleitung
  • Analyse praktischer Alternativmodelle der Gemeindeleitung
  • Kritische Auseinandersetzung mit Ansätzen zur Ordination von Laien (viri probati)

Auszug aus dem Buch

2. 1 Geschichtlicher Überblick

Hier soll zunächst - auch im Sinne der Kirchengeschichte als „locus theologicus“ - ein historischer Überblick über Gemeindeleitung überhaupt gegeben und ihr Bezug zum Eucharistievorsitz dabei besonders berücksichtigt werden.

Für das Neue Testament gilt - offenbar in der heutigen Forschung unbestritten -, daß dieses „aufs Ganze gesehen keinen Zweifel daran [läßt], daß es in den frühen Gemeinden Leiter gegeben hat.“ Allerdings läßt sich „in ihm [...] kein ursprüngliches ideales ‘Modell’ finden, das wir einfach übernehmen könnten.“

Dies liegt auch daran, daß - abgesehen von der begrenzten Quellenlage - das Thema der Gemeindeleitung für die junge Kirche zunächst nicht besonders wichtig war, denn einerseits „[haben] die ersten Christen in einer sehr konkreten Naherwartung gelebt [...] und andererseits [bildeten sie] noch eine so kleine Gruppe [...], dass feste Organisationsformen und die Einrichtung von Ämtern zunächst nicht unbedingt notwendig waren.“

Als jedoch die Wiederkunft Christi ausblieb und die im Wachstum begriffenen Gemeinden sich auf ein längeres Dasein in der Welt einrichten mußten, rückte auch die Leitung zunehmend ins Blickfeld der Aufmerksamkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle pastoraltheologische Diskussion um die Zukunft der Gemeindeleitung angesichts des Priestermangels und gesellschaftlicher Umbrüche.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Abriss, eine systematisch-theologische Fundierung anhand des II. Vatikanischen Konzils und eine kritische Diskussion aktueller Leitungsmodelle.

2. 1 Geschichtlicher Überblick: Dieses Kapitel zeichnet die Entwicklung der Gemeindeordnungen von der Urkirche bis zur Ausbildung des Monepiskopats nach.

2. 2 Systematisch-theologische Grundlegung: Hier werden ekklesiologische, amtstheologische und kirchenrechtliche Grundlagen erörtert, um die Verbindung von Weihevollmacht und Leitung zu begründen.

2. 2. 1 Ekklesiologische Grundlagen: Analyse des Kirchenbildes des II. Vatikanischen Konzils mit Fokus auf die Begriffe Leib Christi, Volk Gottes und Communio.

2. 2. 2 Amtstheologische Grundlagen: Erläuterung der Bedeutung des priesterlichen Dienstes als Repräsentation Christi und der Einbettung des Amtes in das Ganze der Kirche.

2. 2. 3 Kirchenrechtliche Grundlagen: Untersuchung der kirchenrechtlichen Bestimmungen des CIC/1983 bezüglich der Pfarrleitung und der Rolle von Diakonen und Laien.

2. 3 Verschiedene Modelle der Gemeindeleitung und ihre Probleme: Kritische Analyse aktueller Ansätze zur Bewältigung des Gemeindeleitermangels, einschließlich des Konzepts der viri probati.

3. Schluß: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Gemeindeleitung konsequent als Dienst an der Einheit der Kirche zu begreifen.

Schlüsselwörter

Gemeindeleitung, Eucharistievorsitz, Priestermangel, II. Vatikanisches Konzil, Ekklesiologie, Amtstheologie, Communio, Priestertum, Laien, CIC/1983, Kirchenrecht, Seelsorge, viri probati, Pastoraltheologie, Sakrament.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die pastoraltheologische Herausforderung, wie christliche Gemeinden geleitet werden können, wenn der traditionelle Pfarrer als Vorsteher der Eucharistie nicht mehr flächendeckend zur Verfügung steht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die geschichtliche Entwicklung kirchlicher Ämter, die ekklesiologische Begründung von Leitung durch das II. Vatikanische Konzil und das heutige kirchenrechtliche Verständnis von Pfarrei und Seelsorge.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, warum Gemeindeleitung und Eucharistievorsitz nach katholischem Verständnis untrennbar verbunden sind und welche Konsequenzen dies für alternative Leitungsmodelle hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-theologische Analyse angewandt, die primäre Konzilstexte und kirchenrechtliche Bestimmungen (CIC) mit aktueller theologischer Fachliteratur in Beziehung setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Genese der Ämter, die systematische Herleitung der Verbindung von Weihe und Leitung sowie die kritische Prüfung von Modellen wie der Zusammenlegung von Pfarreien oder der Beauftragung von Laien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Gemeindeleitung, Eucharistievorsitz, Priestermangel, Communio-Ekklesiologie und Weihepriestertum.

Wie bewertet der Autor den Vorschlag der Ordination von Laien?

Der Autor steht diesem Modell kritisch gegenüber, da er befürchtet, dass dadurch die sakramentale Grundstruktur der Kirche und die Einheit von Eucharistievorsitz und Leitung gefährdet werden könnten.

Welche Rolle spielt die Eucharistie für die Gemeindeleitung?

Die Eucharistie wird als Quelle und Höhepunkt des kirchlichen Lebens angesehen; ihre kirchenkonstituierende Kraft ist der tiefste Grund für die enge Verknüpfung von Leitung und kultischem Vorsitz.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Zusammenhang zwischen Gemeindeleitung und Eucharistievorsitz - Grundlagen und Probleme
Universidad
Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen  (Lehrstuhl für Pastoralthologie)
Curso
Hauptseminar: Fundamentalpastoral - Grundfragen der praktischen Theologie (1)
Calificación
1,0
Autor
Magnus Kerkloh (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
33
No. de catálogo
V11880
ISBN (Ebook)
9783638179256
ISBN (Libro)
9783638642156
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gemeindeleitung Eucharistievorsitz
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Magnus Kerkloh (Autor), 2002, Der Zusammenhang zwischen Gemeindeleitung und Eucharistievorsitz - Grundlagen und Probleme, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11880
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