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Das Frühfördersystem in Deutschland - Möglichkeiten und Probleme

Titre: Das Frühfördersystem in Deutschland - Möglichkeiten und Probleme

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 23 Pages , Note: 1

Autor:in: Nancy Hummel (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie curative, Pédagogie spécialisée
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Begriff “Frühförderung“ ist erst im Jahre 1974 durch die Empfehlungen des Deutschen Bildungsrates „Zur pädagogischen Förderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder und Jugendlicher“ zum übergeordneten Begriff der frühen Hilfen in Deutschland geworden. Er fungiert als Oberbegriff für die Gesamtaufgabe der Früherkennung, Diagnostik, Therapie/Förderung, Elternberatung und Vernetzungsarbeit im komplexen System Frühförderung (vgl. THURMAIR & NAGGL 2000, 14).
Sie bezieht sich also hauptsächlich auf Kinder mit Beeinträchtigung und / oder
Entwicklungsstörungen, die in der allgemeinen Früherziehung nicht angemessen
gefördert werden können“ (VERNOOIJ 2005, 121).

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Frühförderung in Deutschland

1.1 Einführung

1.2 Aufgabenbereiche der Frühförderung

1.2.1 Frühdiagnostik

1.2.2 Früherkennung und Früherfassung

1.2.3 Therapie und Förderung

1.3 Institutionen

1.3.1 Kinderärzte in freier Praxis

1.3.2 Frühförderstellen

1.3.3 Sozialpädiatrische Zentren

2. Möglichkeiten

2.1 „Frühe Hilfen sind wirksame Hilfen“

2.2 Beratung und Unterstützung der Familie

2.3 Soziale Integration

3. Probleme

3.1 Zusammenarbeit mit den Eltern

3.2 Probleme auf Seiten der Eltern bzw. der Mutter

3.3 Probleme auf Seiten des Therapeuten

3.4 Probleme auf Seiten des Vaters bzw. der gesunden Geschwister

3.5 Probleme bezüglich der Zusammenarbeit mit sozial schwachen Familien

3.6 Probleme auf der emotionalen und sozialen Ebene des Kindes

4. Resumée und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Frühfördersystem in Deutschland unter Berücksichtigung seiner Möglichkeiten und der auftretenden Herausforderungen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der interdisziplinären Zusammenarbeit und dem komplexen Beziehungsgefüge zwischen Kindern, Eltern und therapeutischem Fachpersonal.

  • Struktur und Aufgabenbereiche des deutschen Frühfördersystems
  • Möglichkeiten und Chancen therapeutischer Frühförderung
  • Die Rolle der Familie und die Bedeutung beratender Unterstützung
  • Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Therapeuten
  • Problematiken der sozialen Integration und der emotionalen Kindesentwicklung

Auszug aus dem Buch

3.1 Zusammenarbeit mit den Eltern

Die größten Probleme der Frühförderung liegen in der Zusammenarbeit mit den Eltern. Es gibt drei Formen dieser Zusammenarbeit, so werden das Laienmodell, das Ko-Therapie-Modell und das Kooperationsmodell unterschieden (vgl. SPECK 1989, 13ff).

Beim Laienmodell sieht sich der Experte (Arzt, Physiotherapeut, Logopäde usw.) selbst als primäre Fachautorität, der die Benachteiligung feststellt und die erforderlichen weiteren Maßnahmen bestimmt. Die Eltern werden nur als „die Ausführenden“ betrachtet, die sich selbst als Laien sehen müssen und vom Experten abhängig gemacht werden. Bei diesem Modell ist es oftmals so, dass anderweitige Hilfen von professioneller Seite aus nicht akzeptiert werden, die Förderung ist oftmals mit Geheimniskrämerei verbunden, die Eltern erfahren nicht was mit ihrem Kind los ist und elterliche Vorschläge werden ignoriert. Die Experten stellen sich als omnipotent dar, was auch die Eltern zu Patienten mit wenig Entscheidungs – und Handlungsspielraum, werden lässt (vgl. WARNKE 1989, 74).

Zwar wird keine der verschiedenen vorher genannten Disziplinen dieses Modell offiziell als noch adäquat beurteilen, allerdings geht man davon aus (va. durch Elternbefragungen), dass es gegenwärtig noch viel häufiger als angenommen praktiziert wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Frühförderung in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Frühförderung sowie die zentralen Aufgabenbereiche wie Diagnostik und Therapie und gibt einen Überblick über die relevanten institutionellen Strukturen.

2. Möglichkeiten: Hier werden die Zielsetzungen der Frühförderung dargelegt, wobei neben der kindzentrierten Therapie insbesondere die Unterstützung der Familie und die soziale Integration im Fokus stehen.

3. Probleme: Dieses Kapitel analysiert kritisch das Beziehungsgeflecht und die verschiedenen Rollenkonflikte zwischen Eltern, Therapeuten und den betroffenen Kindern in verschiedenen familiären Kontexten.

4. Resumée und Ausblick: Das Fazit fasst den Erfolg des Gesamtsystems zusammen, weist jedoch auf bestehende Defizite und die Notwendigkeit hin, unter ökonomischem Druck die interdisziplinäre Qualität zu wahren.

Schlüsselwörter

Frühförderung, Frühdiagnostik, Früherkennung, Interdisziplinarität, Elternberatung, Familienarbeit, Soziale Integration, Frühförderstellen, Sozialpädiatrische Zentren, Therapeutische Beziehung, Frühkindliche Entwicklung, Heilpädagogik, Kooperationsmodell, Entwicklungsverzögerungen, Gesundheitswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem System der Frühförderung in Deutschland, wobei die organisatorischen, inhaltlichen und sozialen Aspekte beleuchtet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Struktur des Systems, die Möglichkeiten der therapeutischen Förderung, die Beratung der Familie sowie die Probleme in der Zusammenarbeit der beteiligten Akteure.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine kritische Vorstellung des Frühfördersystems, die sowohl den Nutzen für betroffene Familien hervorhebt als auch die Schwierigkeiten und Belastungen in der Umsetzung analysiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die auf fachwissenschaftlichen Quellen und theoretischen Konzepten der Frühpädagogik basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Aufgaben und Institutionen, die Analyse der therapeutischen Möglichkeiten sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit Problemen, beispielsweise in der Elternarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Frühförderung, Interdisziplinarität, Soziale Integration, Familienberatung und Entwicklungsförderung.

Welche unterschiedlichen Kooperationsmodelle zwischen Eltern und Therapeuten werden unterschieden?

Die Arbeit differenziert zwischen dem Laienmodell, dem Ko-Therapeutenmodell und dem Kooperationsmodell, wobei letzteres als ideal, aber schwer umsetzbar dargestellt wird.

Warum stellt die Arbeit das "Sozialpädiatrische Zentrum" einer "Frühförderstelle" gegenüber?

Um die unterschiedlichen strukturellen Vorteile und Nachteile aufzuzeigen, wie zum Beispiel die wohnortnahe mobile Arbeit der Frühförderstellen im Vergleich zur zentralen, medizinisch spezialisierten Diagnostik in Zentren.

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Résumé des informations

Titre
Das Frühfördersystem in Deutschland - Möglichkeiten und Probleme
Université
University of Würzburg  (Philosophische Fakultät II)
Cours
Einführung in die Lernbehindertenpädagogik
Note
1
Auteur
Nancy Hummel (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
23
N° de catalogue
V118825
ISBN (ebook)
9783640221431
ISBN (Livre)
9783640223381
Langue
allemand
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nancy Hummel (Auteur), 2008, Das Frühfördersystem in Deutschland - Möglichkeiten und Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118825
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Extrait de  23  pages
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