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Art und Umfang von Prüfungshandlungen

Título: Art und Umfang von Prüfungshandlungen

Trabajo , 2008 , 36 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Björn Kirsten et al. (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
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In jüngster Vergangenheit fanden sich regelmäßig Meldungen über Falschtestierung und Beihilfe zur Untreue renommierter Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fachpresse. Es wird diesen und ihren Partnern vorgeworfen, der erforderlichen Sorgfalt bei der Prüfung nur nachlässig nachgekommen zu sein. In diesem Zusammenhang treten häufig Namen wie `FlowTex´ und `Sachsenring´ in den Vordergrund. Aufgrund ihres Ausmaßes gelangen diese Fälle in den Fokus der Öffentlichkeit, die ansonsten von der `weißen Weste´ des Berufsstandes der Wirtschaftsprüfer überzeugt war. Im Rahmen dieser Diskussion stellt sich daher die Frage, inwiefern die Wirtschaftsprüfer bei ihren JA-Prüfungen in der Lage gewesen wären, solche Bilanzmanipulationen aufzudecken. Diesbezüglich muss den erforderlichen PH entscheidende Bedeutung beigemessen werden, da durch diese begründete Prüfungsaussagen des APr. hin-sichtlich der Normenkonformität des JA ermöglicht werden. In der vorliegenden Arbeit der PbSf „Der Jahresabschluss und die sich anschließende Prüfung“ ergibt sich daher als Schwer-punkt eine eingehende Betrachtung hinsichtlich „Art und Umfang von Prüfungshandlungen“. Die Zielsetzung besteht darin, ein Bild über die verschiedenen PH zu vermitteln und dadurch die Grundlage für die Erstellung eines Prüfprogramms zu schaffen. Aus diesem Grunde werden nach einführenden Darstellungen über die Rahmenbedingungen der Abschlussprüfung sowie Prüfungsziele und -nachweise die verschiedenen Prüfungsmethoden und -handlungen dargestellt. Dabei wird insbesondere auf die Systemprüfung, einhergehend mit dem IKS, und die aussagebezogenen PH, bestehend aus analytischen PH und Einzelfallprüfung, eingegangen und zentrale Besonderheiten erläutert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in die Thematik der Prüfungshandlungen

2. Rahmenbedingungen der Abschlussprüfung

3. Prüfungsziele und Prüfungsnachweise

3.1 Teilprozesse einer Prüfung und Prüfungsziele

3.2 Prüfungsnachweise

4. Prüfungsmethoden und -handlungen

4.1 Systemprüfung

4.1.1. Interne Kontrollsysteme

4.1.2. Aufbauprüfung

4.1.3. Funktionsprüfung

4.2 Aussagebezogene Prüfungshandlungen

4.2.1. Analytische Prüfungshandlungen

4.2.2. Einzelfallprüfungen

4.2.3. Besonderheiten

4.2.3.1 Inventur

4.2.3.2 Bestätigung Dritter

4.2.3.3 Verwendung der Arbeiten Dritter

5. Schlussbilanz

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die "Art und Umfang von Prüfungshandlungen" im Rahmen der Abschlussprüfung von Kapitalgesellschaften. Ziel ist es, ein Verständnis für die verschiedenen Prüfungsmethoden zu vermitteln, um eine fundierte Grundlage für die Erstellung eines effizienten und risiko-orientierten Prüfprogramms zu schaffen.

  • Grundlegende Rahmenbedingungen und Risikotypen der Abschlussprüfung.
  • Struktur und Zielsetzung des internen Kontrollsystems (IKS).
  • Systemprüfung und ihre Rolle bei der Reduktion von Prüfungsaufwand.
  • Methodik der aussagebezogenen Prüfungshandlungen (analytische Prüfung und Einzelfallprüfung).
  • Besondere Prüfungshandlungen wie Inventurbeobachtungen und Bestätigungen Dritter.

Auszug aus dem Buch

4.1.2. Aufbauprüfung

Das Kriterium der Wirksamkeitsklassifizierung des IKS ist die hinreichende Sicherheit, dass sich Unternehmensrisiken nicht wesentlich auf die Normenkonformität des JA bzw. des Lageberichtes auswirken. Im Rahmen der Systemprüfung eignet sich der Prüfer Kenntnisse über das IKS sowie dessen Aufbau und Funktion an. Die Prüfung des IKS umfasst insbesondere die Beurteilung des Aufbaus der konkreten Kontrollmaßnahmen und die Überprüfung, ob eine tatsächliche Implementierung dieser Maßnahmen stattgefunden hat.

Der APr. sollte sich im Rahmen der Aufbauprüfung mit den in Abb. 10 („Ablauf der Systemprüfung“) dargestellten und bereits zuvor erläuterten Komponenten des IKS auseinandersetzen, um einen Überblick über dessen konkrete Ausgestaltung zu erhalten. Die Prüfung des Aufbaus des IKS ist nicht zwangsläufig auf die Gesamtheit seiner Regelungsbereiche fixiert. Beachtung sollen insbesondere solche Regelungen finden, welche „[…] die Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der Rechnungslegung, den Fortbestand des Unternehmens sowie den Schutz des vorhandenen Vermögens einschließlich der Verhinderung oder Aufdeckung von Vermögensschädigungen sicherstellen sollen“. Durch diese Selektion wird eine Fokussierung auf die für die Abschlussprüfung zentralen Bereiche des IKS erreicht. Um Prüfungsnachweise für die Systemerfassung zu erlangen, kann der Prüfer sich folgender PH bedienen:

• Befragungen von Angehörigen des Unternehmens, die der Unternehmensleitung zugehörig sind, eine Überwachungsfunktion besitzen oder von Mitarbeitern auf verschiedenen organisatorischen Ebenen

• Begutachtung wichtiger Dokumenten, die durch das IKS erstellt werden und anderer bedeutsamer Unterlagen (beispielsweise Organisationshandbücher und Ablaufdiagramme)

• Beobachtung zentraler Arbeitsabläufe innerhalb des Unternehmens, insbesondere der EDV-gestützten Verfahren und der Verarbeitung von Geschäftsvorfällen.

Die Eignung der jeweiligen PH innerhalb einer Systemprüfung ist von unterschiedlichen Faktoren, wie beispielsweise den individuellen Fähigkeiten des Prüfers, abhängig. So bestehen bei Befragungen sehr hohe Qualifikationsansprüche an den Prüfer in Form von geschickten Fragestellungen, da dieser den Interviewpartner zur Erlangung erforderlicher Prüfungsnachweise steuern muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in die Thematik der Prüfungshandlungen: Diese Einleitung thematisiert die Verantwortung der Wirtschaftsprüfer angesichts von Bilanzmanipulationen und stellt den Fokus der Arbeit auf die Art und den Umfang von Prüfungshandlungen dar.

2. Rahmenbedingungen der Abschlussprüfung: Das Kapitel erläutert die gesetzliche Prüfungspflicht sowie die Ziele der Abschlussprüfung unter Berücksichtigung des Prüfungsrisikos und der Wesentlichkeit.

3. Prüfungsziele und Prüfungsnachweise: Hier werden die Teilprozesse der Prüfung sowie die Anforderungen an Prüfungsnachweise definiert, wobei insbesondere auf die begrenzte Rationalität des Prüfers eingegangen wird.

4. Prüfungsmethoden und -handlungen: Das Hauptkapitel beschreibt detailliert die Systemprüfung (inkl. IKS) sowie aussagebezogene Prüfungshandlungen und deren Kombination zur effizienten Prüfung.

5. Schlussbilanz: Abschließend wird betont, dass ein individuell abgestimmtes Prüfprogramm notwendig ist, um unter Wirtschaftlichkeitsaspekten ein angemessenes Prüfungsurteil zu fällen.

Schlüsselwörter

Wirtschaftsprüfung, Jahresabschluss, Prüfungshandlungen, Prüfungsrisiko, Internes Kontrollsystem, Systemprüfung, Aufbauprüfung, Funktionsprüfung, Analytische Prüfungshandlungen, Einzelfallprüfung, Inventur, Bestätigung Dritter, Wesentlichkeit, Prüfungssicherheit, Wirtschaftlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Anforderungen an die Art und den Umfang von Prüfungshandlungen, die ein Abschlussprüfer durchführen muss, um ein vertretbares Prüfungsurteil über den Jahresabschluss zu erlangen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind das Risikomanagement bei Abschlussprüfungen, die Evaluation interner Kontrollsysteme (IKS) und die Unterscheidung zwischen systemorientierten und aussagebezogenen Prüfungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Lesern ein Bild der verschiedenen Prüfungshandlungen zu vermitteln und die theoretische sowie praktische Grundlage für die Erstellung eines effizienten Prüfprogramms zu schaffen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse nationaler und internationaler Prüfungsstandards (wie IDW PS) und integriert Konzepte wie die Wasserhahn-Sieb-Analogie zur Veranschaulichung der Risikodeckung.

Welche Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Systemprüfung (Interne Kontrollsysteme) und aussagebezogene Prüfungshandlungen, ergänzt um spezifische Vorgehensweisen wie Inventurprüfungen und die Einbeziehung Dritter.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind das Prüfungsrisikomodell (inhärentes Risiko, Kontrollrisiko, Entdeckungsrisiko), die Wesentlichkeit und die stetige Anpassung von Prüfungshandlungen.

Welche Rolle spielt das Interne Kontrollsystem für den Prüfer?

Das IKS dient als "erstes Sieb", um Fehler frühzeitig zu filtern. Ein wirksames IKS kann das Prüfungsrisiko senken und dem Prüfer erlauben, den Umfang der aufwendigeren aussagebezogenen Prüfungshandlungen zu reduzieren.

Warum wird zwischen bewusster und zufallsgesteuerter Stichprobenauswahl unterschieden?

Diese Auswahlverfahren entscheiden darüber, wie effizient und repräsentativ Einzelfallprüfungen durchgeführt werden können, um bei begrenztem Prüfungsaufwand eine hinreichende Sicherheit zu erreichen.

Final del extracto de 36 páginas  - subir

Detalles

Título
Art und Umfang von Prüfungshandlungen
Universidad
University of Trier  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre insb. Wirtschaftsprüfung und Controlling)
Curso
PbSf im Hauptstudium: Der Jahresabschluss und die sich anschließende Prüfung
Calificación
1,7
Autor
Björn Kirsten et al. (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
36
No. de catálogo
V118886
ISBN (Ebook)
9783640225279
ISBN (Libro)
9783640227044
Idioma
Alemán
Etiqueta
Umfang Prüfungshandlungen PbSf Hauptstudium Jahresabschluss Prüfung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Björn Kirsten et al. (Autor), 2008, Art und Umfang von Prüfungshandlungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118886
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