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Fallstudie zum Wertmanagement und WACC-Verfahren

Title: Fallstudie zum Wertmanagement und WACC-Verfahren

Term Paper , 2001 , 12 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Kai Hundertmark (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Im Zuge der Umsetzung der wertorientierten Unternehmensführung (Shareholder Value Konzept – siehe oben) und infolge vermehrter grenzüberschreitender Unternehmenstransaktionen scheint das Ertragswertverfahren heute seine vorherrschende Stellung als das zentrale Verfahren der Unternehmensbewertung in Deutschland verloren zu haben. Vielmehr greifen Unternehmensberatungsgesellschaften und Investmentbanken auf das sogenannte Discounted Cash Flow-Verfahren zurück, das schon immer in die Investitions- und Finanzierungstheorie eingebettet war. Integrierter Bestandteil des DCF-Verfahrens sind demzufolge kapitalmarkttheoretische Modelle.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Das Wertmanagement

Grundlagen

2 Discounted Cash Flow und WACC-Verfahren

2.1 Einleitung

2.2 Das Konzept der DCF-Verfahren

2.3 Das WACC-Verfahren

3 Fallstudie

3.1 Einleitung

3.2 Modellbeschreibung

3.3 Die Tabellen

3.4 Interpretation der Tabellen und Maßnahmen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht wertorientierte Managementkonzepte, insbesondere das "Discounted Cash Flow" (DCF)-Verfahren und das WACC-Verfahren, anhand einer modellhaften Fallstudie eines Unternehmens der Elektrotechnikbranche, um die praktische Anwendung und Interpretation dieser Bewertungsmethoden zu verdeutlichen.

  • Grundlagen wertorientierter Managementkonzepte
  • Methodik des Discounted Cash Flow (DCF)-Verfahrens
  • Detaillierte Analyse und Anwendung des WACC-Verfahrens
  • Fallstudienbasierte Unternehmensbewertung anhand von drei strategischen Geschäftseinheiten
  • Interpretation von Unternehmenskennzahlen und Ableitung von wertsteigernden Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.4 Interpretation der Tabellen und Maßnahmen

Man erhält nun aufgrund der drei SGE jeweils eine Reihe von Marktwerten. Der Gesamtunternehmenswert ergibt sich nach Konsolidierung der einzelnen SGE. Zum Bewertungszeitpunkt (t=0) beträgt er rund 14.581.000 DM.

In diesem Zeitpunkt erkennt man auch, daß die SGE 2 den höchsten Marktwert aufweist. Das ist in der ersten Betrachtung für die SGE 2 sehr positiv aber nicht unbedingt ausschlaggebend, da die weitere Entwicklung noch nicht berücksichtigt wurde. Denn durch die rückläufige Umsatzentwicklung in der SGE 2, nehmen die freien Cash Flows und somit auch der Marktwert im Zeitverlauf ab.

Also müssen Maßnahmen ergriffen werden, um die rückläufige Tendenz des Umsatzes aufzuhalten. Anhand von Marktforschungsanalysen müssen die Gründe für diesen Rückgang ermittelt werden. Erst dann können Gegenmaßnahmen wie Änderung der Marketingstrategie oder des Marketingmixes in Erwägung gezogen werden.

Die SGE 1 und SGE 3 wurden dahingehend konstruiert, daß sie sich nur im Punkt der Kapitalstruktur unterscheiden. SGE 1 ist zu 40% fremd finanziert und SGE 3 ist komplett eigenfinanziert. An diesem Beispiel wird sehr schön deutlich, daß eine alleinige Betrachtung der Cash Flows zu einem unvollständigen Ergebnis führen kann. Die Eigenkapitalrentabilität wird bei einer Erhöhung des Fremdkapitalanteils (wie in SGE 1) am Gesamtkapital positiv beeinflusst, solange die Gesamtkapitalrentabilität über den Fremdkapitalkosten liegt (Leverageeffekt). Aufgrund dessen erhöht sich nämlich der Marktwert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Das Wertmanagement: Einführung in wertorientierte Managementkonzepte, die den Fokus der Unternehmensführung weg vom Bilanzgewinn hin zur langfristigen Wertschaffung für Anteilseigner verschieben.

2 Discounted Cash Flow und WACC-Verfahren: Theoretische Erläuterung der DCF-Methode als Instrument der Unternehmensbewertung sowie spezifische Darstellung des WACC-Verfahrens zur Ermittlung des Unternehmenswertes.

3 Fallstudie: Anwendung der zuvor erläuterten Bewertungsmethoden auf ein Modellunternehmen ("Smith & Kendon") zur Demonstration der Berechnungsprozesse und Interpretation der Ergebnisse.

4 Fazit: Kurze Zusammenfassung, dass die Arbeit lediglich einen grundlegenden Einblick in die Thematik der wertorientierten Unternehmensbewertung geben konnte.

Schlüsselwörter

Wertmanagement, Discounted Cash Flow, WACC-Verfahren, Unternehmensbewertung, Shareholder Value, Kapitalstruktur, Cash Flow, Kapitalkosten, EBIT, Marktwert, Modellunternehmen, Leverageeffekt, strategische Geschäftseinheit, Investition, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit Konzepten der wertorientierten Unternehmensführung und fokussiert dabei auf die praktische Anwendung von Bewertungsmethoden zur Bestimmung des Unternehmenswertes.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Verständnis des "Discounted Cash Flow" (DCF)-Ansatzes, der spezifischen Berechnungsmethode der "Weighted Average Cost of Capital" (WACC) sowie deren praktischer Anwendung in einer Fallstudie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch ein Modellbeispiel zu verdeutlichen, wie verschiedene Kapitalkostenstrukturen und operative Kennzahlen den Marktwert eines Unternehmens beeinflussen und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine modellbasierte Fallstudie durchgeführt, bei der Kennzahlen für drei strategische Geschäftseinheiten mit Hilfe des WACC-Verfahrens ermittelt und anschließend interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in DCF- und WACC-Verfahren sowie in einen ausführlichen Teil, in dem an einem Modellunternehmen die konkrete Wertermittlung sowie die Interpretation der Ergebnisse dargestellt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Wertmanagement, DCF-Verfahren, WACC, Shareholder Value, Kapitalstruktur und Unternehmensbewertung.

Welche Bedeutung hat der Leverageeffekt in dieser Fallstudie?

Der Leverageeffekt zeigt am Beispiel der SGE 1 und SGE 3, dass eine Erhöhung des Fremdkapitalanteils die Eigenkapitalrentabilität positiv beeinflussen kann, sofern die Gesamtkapitalrentabilität über den Fremdkapitalkosten liegt, was den Marktwert steigert.

Wie geht die Arbeit mit der rückläufigen Entwicklung in der SGE 2 um?

Die Arbeit identifiziert die rückläufige Umsatzentwicklung und den daraus resultierenden sinkenden Marktwert in der SGE 2 und empfiehlt, durch Marktforschung die Ursachen zu ergründen und entsprechende marketingstrategische Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

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Details

Title
Fallstudie zum Wertmanagement und WACC-Verfahren
College
University resin university for applied sciences  (Fachbereich Wirtschaftswissenschaften)
Grade
3,0
Author
Kai Hundertmark (Author)
Publication Year
2001
Pages
12
Catalog Number
V11889
ISBN (eBook)
9783638179331
Language
German
Tags
Fallstudie Wertmanagement WACC-Verfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kai Hundertmark (Author), 2001, Fallstudie zum Wertmanagement und WACC-Verfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11889
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