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Analyse des Gesundheitsproblems Diabetes mellitus Typ 2

Title: Analyse des Gesundheitsproblems Diabetes mellitus Typ 2

Project Report , 2021 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jaqueline Schmehl (Author)

Sport - Sport Medicine, Therapy, Nutrition
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Diabetes mellitus ist seit Jahren eine der am häufigsten auftretenden Volkskrankheiten und mit einer hohen Sterblichkeit sowie daraus entstehenden Folgeerkrankungen verbunden. Aufgrund der daraus entstehenden Kosten wird deutlich, was für eine gesundheitspolitische Bedeutung Diabetes mellitus in der Gesellschaft zukommt. Da schwere Verläufe und Folgeerkrankungen durch geeignete präventive Maßnahmen vermeidbar sind, wird in der folgenden Arbeit ein Interventionskonzept zur Eindämmung von Diabetes mellitus erarbeitet.

Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Glukosespiegel im Blut dauerhaft erhöht ist. Eine Überzuckerung (Hyperglykämie) zeigt sich, sobald im Körper ein Insulinmangel oder eine Insulinresistenz auftritt. Das Insulin bewirkt, dass die Zellen des Körpers dem Blut den Zucker entziehen. Ist diese Wirkung gemindert, funktioniert dieser Prozess nicht mehr und der Blutzuckerspiegel steigt. Dieser Insulinmangel kann dem Körper jedoch mit dem Hormon Insulin (blutzuckersenkend) nachträglich hinzugefügt und der Blutzuckeranstieg ausgeglichen werden. Im Gegenzug steigert das Hormon Glukagon den Blutzuckerspiegel. Als Folge des hohen Blutzuckers können Sehstörungen, Gewichtsverluste, Diabetes Füße und sonstige Organschäden und Funktionseinschränkungen auftreten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 ANALYSE DES GESUNDHEITSPROBLEMS DIABETES MELLITUS TYP 2

1.1 Definition von Diabetes mellitus Typ 2

1.2 Klassifikation von Diabetes mellitus Typ 2

1.3 diagnostische Beurteilungskriterien

1.3.1 HbA1c-Wert

1.3.2 Nüchternblutzuckerwert

1.3.3 2-Stunden-Blutzuckerwert nach einem oralen Glukosetoleranztest mit 75 Gramm Glukose (oGTT)

1.3.4 Gelegenheits-Blutzucker

2 URSACHEN, RISIKOFAKTOREN UND PATHOPHYSIOLOGIE

2.1 Ursachen und Risikofaktoren (Ätiologie)

2.2 Pathophysiologie

3 PRÄVALENZ, INZIDENZ UND DUNKELZIFFER DES DIABETES TYP 2

3.1 Definition Prävalenz und Inzidenz

3.2 Prävalenz und Inzidenz in Deutschland

3.3 Prävalenz und Inzidenz im Saarland

3.4 Dunkelziffer

4 BEGLEIT- UND FOLGEERKRANKUNGEN, LEBENSERWARTUNG UND MORTALITÄT

4.1 Begleit- und Folgeerkrankungen

4.1.1 Herz-Kreislauf-Erkrankungen

4.1.2 Diabetische Retinopathie

4.1.3 Diabetische Neuropathie

4.1.4 Diabetische Nephropathie

4.2 Lebenserwartung

4.3 Mortalität

5 GESUNDHEITSPOLITISCHE BEDEUTUNG FÜR DEUTSCHLAND UND DAS SAARLAND & ZEITLICHE DYNAMIK, PROGNOSE

5.1 gesundheitspolitische Bedeutung für Deutschland und Saarland

5.2 Zeitliche Dynamik und Prognosen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert Diabetes mellitus Typ 2 als gesundheitspolitisches Problem und erarbeitet die Grundlagen für ein Interventionskonzept zur Eindämmung der Erkrankung. Dabei wird untersucht, wie präventive Maßnahmen die Krankheitslast sowie Folgeerscheinungen reduzieren können.

  • Pathophysiologische Grundlagen und Entstehungsursachen
  • Epidemiologische Verbreitung (Prävalenz/Inzidenz) in Deutschland und dem Saarland
  • Medizinische Auswirkungen, Komplikationen und Mortalitätsrisiken
  • Gesundheitspolitische Strategien zur Prävention und Versorgung
  • Zukünftige Prognosen und notwendige Handlungsfelder

Auszug aus dem Buch

2.2 Pathophysiologie

Pathophysiologisch liegt beim Diabetes Typ 2 eine genetische Veranlagung zur Insulinresistenz und einer Funktionsstörung der insulinproduzierenden Zellen (ß-Zellen) vor. In Verbidnung mit den oben genannten Umweltfaktoren kommt es zu einem Defekt an der Zellmembran, sodass die Insulinübertragung gestört ist. Das bedeutet, dass die Zelle anfangs nicht mehr auf Insulin reagiert, irgendwann komplett resistent wird und somit keine Brücke mehr bildet, um den Zucker aus dem Blut in die Zelle zu lassen. Ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht, kann es zu Schädigungen an Nerven und Blutgefäßen oder zu Ablagerungen kommen und als Folge dessen weitere Krankheiten entwickeln. Als Kompensation der Insulinresistenz versucht die Bauchspeicheldrüse noch mehr Insulin auszuschütten, wodurch es zur einem erhöhten Insulinspiegel kommt, was auch als Hyperinsulinämie bezeichnet wird.

Beim Diabetes Typ 1 hingegen ist der Körper, aufgrund einer Autoimunstörung, nicht mehr in der Lage Insulin zu produzieren und benötigt deshalb immer eine zusätzlich injizierte Insulingabe, um den Zucker im Körper zu verarbeiten (Hien, Böhm, Claudi-Böhm, Krämer & Kohlhas, 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1 ANALYSE DES GESUNDHEITSPROBLEMS DIABETES MELLITUS TYP 2: Dieses Kapitel definiert Diabetes mellitus Typ 2 und erläutert die klinischen Diagnosekriterien, wie den HbA1c-Wert und den oralen Glukosetoleranztest.

2 URSACHEN, RISIKOFAKTOREN UND PATHOPHYSIOLOGIE: Es werden die Stoffwechselvorgänge sowie die genetischen und umweltbedingten Faktoren beschrieben, die zur Insulinresistenz führen.

3 PRÄVALENZ, INZIDENZ UND DUNKELZIFFER DES DIABETES TYP 2: Dieses Kapitel betrachtet die Häufigkeit der Erkrankung in Deutschland sowie spezifisch im Saarland und thematisiert die statistische Dunkelziffer.

4 BEGLEIT- UND FOLGEERKRANKUNGEN, LEBENSERWARTUNG UND MORTALITÄT: Hier werden die gesundheitlichen Langzeitfolgen wie Herz-Kreislauf-Schäden oder Nervenerkrankungen sowie deren Einfluss auf die Lebensqualität und Lebenserwartung analysiert.

5 GESUNDHEITSPOLITISCHE BEDEUTUNG FÜR DEUTSCHLAND UND DAS SAARLAND & ZEITLICHE DYNAMIK, PROGNOSE: Abschließend werden Handlungsfelder für die Gesundheitspolitik aufgezeigt und künftige Entwicklungen anhand von Prognosen zur Prävalenz diskutiert.

Schlüsselwörter

Diabetes mellitus Typ 2, Insulinresistenz, Stoffwechselerkrankung, Prävalenz, Inzidenz, Folgeerkrankungen, Prävention, Gesundheitsökonomie, Pathophysiologie, Mortalität, Volkskrankheit, Gesundheitsatlas, Patientenversorgung, Deutschland, Saarland

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptziel dieser Projektarbeit?

Das Ziel ist die Analyse von Diabetes mellitus Typ 2 als gesundheitliches Problem, um daraus Ansätze für ein Interventionskonzept zur Eindämmung der Krankheit und ihrer Folgekosten abzuleiten.

Welche zentralen Themenbereiche werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die medizinischen Ursachen, die statistische Verbreitung, die gravierenden Folgeerkrankungen sowie die gesundheitspolitische Relevanz und zukünftige Prognosen.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die gesundheitspolitische Bedeutung von Diabetes mellitus Typ 2 und wie durch gezielte präventive Maßnahmen die Neuerkrankungsraten sowie Folgeerscheinungen reduziert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse basierend auf medizinischen Fachdaten, epidemiologischen Studien sowie Berichten des Robert Koch-Instituts und weiterer Gesundheitsorganisationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die pathophysiologischen Mechanismen, die aktuelle epidemiologische Lage (insbesondere im Saarland) und die Auswirkungen auf die Lebenserwartung und Mortalität ausführlich diskutiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Insulinresistenz, Prävalenz, gesundheitspolitische Strategien und präventive Interventionskonzepte charakterisiert.

Warum spielt das Saarland in dieser Analyse eine besondere Rolle?

Das Saarland wird als Modellregion genutzt, da die Prävalenzwerte hier in fast allen Altersklassen über dem Bundesdurchschnitt liegen, was es zu einem geeigneten Testgelände für Präventionskonzepte macht.

Welchen Einfluss hat der soziale Status auf das Erkrankungsrisiko?

Die Arbeit verdeutlicht, dass sozial benachteiligte Schichten ein höheres Risiko aufweisen, was oft mit ungesünderer Ernährung und Bewegungsmangel in diesen Bevölkerungsgruppen korreliert.

Wie unterscheidet sich die Versorgungssituation in ländlichen Regionen von Großstädten?

Untersuchungen legen nahe, dass in Großstädten ein stärkerer Fokus auf die Reduktion von Neuerkrankungen gelegt werden sollte, während in ländlichen Regionen die Versorgung der bereits Erkrankten aufgrund der Altersstruktur priorisiert werden muss.

Wie bewerten die Autoren die Rolle der Verhältnisprävention?

Es wird betont, dass ein Wandel von der reinen Verhaltensprävention hin zur Verhältnisprävention notwendig ist, um Lebens- und Arbeitsbedingungen dauerhaft diabetesgerecht zu gestalten.

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Details

Title
Analyse des Gesundheitsproblems Diabetes mellitus Typ 2
College
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Grade
1,3
Author
Jaqueline Schmehl (Author)
Publication Year
2021
Pages
16
Catalog Number
V1189542
ISBN (PDF)
9783346622617
ISBN (Book)
9783346622624
Language
German
Tags
analyse gesundheitsproblems diabetes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jaqueline Schmehl (Author), 2021, Analyse des Gesundheitsproblems Diabetes mellitus Typ 2, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1189542
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