Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, anhand ausgewählter wissenschaftlicher Literaturbeiträge herauszuarbeiten, inwieweit sich bestimmte Persönlichkeitsstrukturen und Eigenschaftskonstellationen des Menschen durch Faktoren des Erlebens und Verhaltens auf die Erhaltung der Gesundheit und die Entstehung von Krankheiten auswirken.
Es wird aufgezeigt, welche Persönlichkeitseigenschaften sowie Merkmalkonstellationen es gibt, die eine robuste Gesundheit bedingen und welche zu bestimmten Krankheiten disponieren.
Die aufgestellte Hypothese wird dargestellt und darauffolgend mithilfe wissenschaftlicher Studien bestätigt.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Theoretische Grundlagen
3.1.1 Definition: Gesundheit
3.1.2 Definition: Persönlichkeit und Persönlichkeitsmerkmale
3.1.3 Persönlichkeitsmerkmale und Gesundheit
3.2 Modelle der Persönlichkeitspsychologie
3.2.1 Kohlmann´s Modell (2003) der Persönlichkeitsmerkmale
3.2.2 „Big Five“ der Persönlichkeit
3.3 Gesundheitsrelevante Persönlichkeitsmerkmale
3.3.1 Überzeugungen und Erwartungen
3.3.2 Emotionalität
3.3.3 Typenmodelle
3.4 Resilienz
3.4.1 Resilienzforschung
3.4.2 Resilienz als Personeneigenschaft
3.4.3 Resilienz als Personen-Umwelt-Konstellation
3.5 „Sensation Seeking“
3.5.1 Risikoverhalten
3.5.2 „Sensation Seeking“ als Determinante von Risikoverhalten
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage
4.2 Untersuchungsobjekte
4.3 Datenerhebung
4.4 Auswertung der Literaturquellen
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
9 TABELLEN-, ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
9.1 Tabellenverzeichnis
9.2 Abkürzungsverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht anhand eines narrativen Reviews, wie verschiedene Persönlichkeitsstrukturen und Eigenschaftskonstellationen das menschliche Erleben und Verhalten sowie damit verbunden die Aufrechterhaltung der Gesundheit oder die Entstehung von Krankheiten beeinflussen.
- Theoretische Grundlagen zu Gesundheit, Persönlichkeit und Resilienz
- Analyse gesundheitsrelevanter Persönlichkeitsmodelle (z.B. „Big Five“, „Typ-A“-Verhalten)
- Untersuchung von Risikofaktoren und Schutzmechanismen im Kontext der Gesundheitspsychologie
- Synthese aktueller empirischer Studien zu Persönlichkeitseinflüssen auf Gesundheit und Krankheitsverläufe
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Definition: Gesundheit
Aus der Einleitung geht hervor, dass die Definition von Gesundheit eine lange Entwicklung mit sich bringt und dabei durch unterschiedliche Aspekte ergänzt wird.
Anfänglich galt Gesundheit als die Abwesenheit von Krankheit. Diese Definition wurde im Jahre 1948 von der WHO aufgegriffen und erstmals von der zuvor negativen Auffassung zu einer positiven konstatiert. Sie lautet: „Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur des Freiseins von Krankheit und Gebrechen.“ (WHO, 1948).
Nach Bengel, Strittmatter und Willmann (1999) liegt die Stärke dieser Definition darin, dass sie sowohl subjektive Aspekte der Gesundheit als auch objektivierbare Daten beinhaltet und zudem, neben der Abwesenheit von Krankheiten, auch den sozialen und psychischen Zustand einbezieht.
Darüber hinaus ist zu ergänzen, dass Gesundheit dabei ein dynamischer Prozess ist, also immer wieder neu gewonnen, wiederhergestellt und aufrechterhalten werden muss.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in das komplexe Gesundheitsverständnis und die wissenschaftliche Relevanz der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und gesundheitlichen Zuständen.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Zielsetzung, mittels Literaturanalyse den Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften auf die Gesundheit und Krankheitsentstehung zu identifizieren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Umfassende Darstellung theoretischer Grundlagen, psychologischer Persönlichkeitsmodelle, gesundheitsrelevanter Merkmale, Resilienzkonzepte und Ansätze zu Sensation Seeking.
4 METHODIK: Dokumentation des systematischen Vorgehens bei der Literaturrecherche, der Definition von Ein- und Ausschlusskriterien sowie der Auswertung der ausgewählten Studien.
5 ERGEBNISSE: Detaillierte tabellarische Darstellung und Zusammenfassung der Ergebnisse aus zehn ausgewählten wissenschaftlichen Studien.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes und Ableitung praxisrelevanter Erkenntnisse.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Rückblick auf die wesentlichen theoretischen Erkenntnisse und die Bestätigung der Hypothese zum Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf die Gesundheit.
Schlüsselwörter
Gesundheit, Persönlichkeitsmerkmale, Resilienz, Kohärenzsinn, Stress, Emotionsregulation, Sensation Seeking, Risikoverhalten, Burnout, Psychosomatik, Big Five, Schutzfaktoren, Krankheitsentstehung, Literaturreview, Gesundheitspsychologie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen eines Menschen und dessen physischer sowie psychischer Gesundheit.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder umfassen psychologische Persönlichkeitsmodelle, Resilienzforschung, Emotionsregulation und das Konzept des Risikoverhaltens.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, durch einen narrativen Review aufzuzeigen, welche Persönlichkeitseigenschaften als Schutzfaktoren fungieren und welche die Entstehung von Krankheiten begünstigen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um ein narratives Review, bei dem aktuelle wissenschaftliche Literaturrecherchen systematisch ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Persönlichkeitspsychologie und eine praxisnahe Ergebnisanalyse aus zehn spezifischen Fachstudien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Persönlichkeitsmerkmale, Resilienz, Emotionsregulation, Sensation Seeking und Gesundheitspsychologie.
Welche Rolle spielt der „Kohärenzsinn“ in dieser Arbeit?
Der Kohärenzsinn wird als stabiler Schutzfaktor für die Gesundheit betrachtet, der dabei hilft, Anforderungen aus der Umwelt erfolgreich zu bewältigen.
Warum wird das Thema „Sensation Seeking“ untersucht?
Es dient dazu, Risikoverhalten zu erklären, wobei untersucht wird, ob die Suche nach neuen Eindrücken als Determinante für gesundheitsgefährdendes Verhalten bei Individuen dient.
Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Ergebnisse?
Die Autorin bestätigt, dass Persönlichkeitsmerkmale maßgeblich Einfluss auf die Gesundheit nehmen und plädiert für eine differenzierte Betrachtung von Schutz- und Risikofaktoren.
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- Saskia Hofmann (Autor), 2016, Narrativer Review zum Thema "Persönlichkeitsmerkmale und Gesundheit", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1189648