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Nachhaltigkeitsmanagement nach dem "Triple Bottom Line"-Konzept

Nachhaltigkeits-Konzepte, -Berichtsstandards und -Zertifizierungen für Unternehmen

Titel: Nachhaltigkeitsmanagement nach dem "Triple Bottom Line"-Konzept

Hausarbeit , 2022 , 49 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Hendrikje Lyhs (Autor:in)

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Vergleichsstudie soll aufzeigen, welche die relevantesten Nachhaltigkeitsnachweise für Unternehmen in Form von Berichtsstandards, Leitlinien oder Bewertungs- & Transparenzansätzen sind. Es wird untersucht: Welche Optionen an Nachhaltigkeitskonzepten existieren, durch welche Vor- und Nachteile sich die relevantesten unterscheiden und es wird eine Empfehlung für die Implementierung abgeleitet.

Setzen Unternehmen Leitlinien und Regelwerke von der UN ein, bedeutet dies in der Regel, dass sie ein Nachhaltigkeits-Managementsystem etablieren. Hierzu werden bspw. gezielt Maßnahmen im Management der Wertschöpfungsprozesse, der Produktgestaltung, zur Sicherung von Qualität oder dem Umgang mit Stakeholdern angepasst. Unternehmen verpflichten sich außerdem zur kontinuierlichen Verbesserung. Damit bieten Leitlinien, die ein Zertifikat anstreben, für Unternehmen nach innen ein Mittel zur besseren Steuerung der eigenen Prozesse. Diese Maßnahmen können sie sich von extern zertifizieren lassen. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Motivation

1.2. Ziel und Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Nachhaltigkeit auf verschiedenen Systemebenen

2.2. Nachhaltigkeit und das „Triple Bottom Line“-Konzept

3. Nachhaltigkeitsnachweise

3.1. Übersicht bekannter Nachhaltigkeitskonzepte – Selektion der relevantesten

3.2. Relevante Nachhaltigkeitsnachweise und -konzepte – Kurzvorstellung

3.2.1. Berichtsleitfäden & -standards

3.2.2. Die Managementsystem-Norm ISO 26000

3.2.3. Bewertungs- & Transparenzansätze

3.3. Vergleichsauswertung: Vor- & Nachteile der sechs Nachhaltigkeitskonzepte

3.3.1. Vor- & Nachteile der Berichtsstandards nach SDG, COP und GRI

3.3.2. Vor- & Nachteile der Managementsystem-Norm ISO 26000

3.3.3. Vor- & Nachteile der Bewertungsansätze nach B Corp und GWÖ

3.4. Abschlussbetrachtung für die Etablierung eines Nachhaltigkeitsnachweises

4. Zusammenfassung, Kritik und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen systematischen Überblick über die relevantesten Nachhaltigkeitsnachweise für Unternehmen zu geben, diese kritisch in Bezug auf ihre Vor- und Nachteile zu evaluieren und daraus Empfehlungen für die praktische Implementierung in Unternehmen abzuleiten.

  • Analyse theoretischer Grundlagen der Nachhaltigkeit und des Triple Bottom Line-Konzepts.
  • Untersuchung von Berichtsstandards, Managementsystemen sowie Bewertungs- und Transparenzansätzen.
  • Vergleichende Gegenüberstellung von sechs ausgewählten Nachhaltigkeitskonzepten hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit.
  • Ableitung praxisorientierter Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Auswahl eines geeigneten Nachweises.

Auszug aus dem Buch

3.2. Relevante Nachhaltigkeitsnachweise und -konzepte – Kurzvorstellung

Die UN Agenda 2030

2015 bekannten sich alle 193 Mitgliedsstaaten der UN zur Initiative Agenda 2030 (vgl. Baxmann 2019; UNRIC 2020). Die Agenda will den weltweiten Rahmen darstellen für die Nachhaltigkeitspolitik der kommenden Jahre und beinhaltet 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs). (vgl. Martens/Obenland 2017) Auf den SDGs bauen viele andere Nachhaltigkeitsinitiativen auf. Daher stehen sie zur Übersicht im Anhang in Tab. 3. Um diese Ziele zu erreichen, erfordere es politisches, gesellschaftliches und wirtschaftliches Engagement. Haupttreiber sei die Wirtschaft aufgrund ihrer Investitions- und Innovationsstärke. Mithilfe der SDGs können Unternehmen Risiken sowie Chancen erkennen und durch nachhaltige Unternehmensführung anvisieren. (vgl. Global Compact Netzwerk Deutschland o.J. (a))

Zur Anwendung gab u.a. das Global Compact Netzwerk Deutschland Hilfestellungen zur SDG-Berichterstattung heraus. Sie unterscheide sich zu anderen nachhaltigen Berichtsformaten durch ihre „Kontextualisierung des eigenen Engagements mit relevanten globalen Entwicklungen und Zielen. So kann ein Unternehmen bspw. beim Thema Wasser seine eigenen Aktivitäten […] in den Verständnis- und Handlungskontext der SDGs „Zugang zu Wasser“ bzw. „Sanitäre Grundversorgung“ einbringen. Anhand dieser Ziele lassen sich die unternehmerischen Auswirkungen […] konkret identifizieren und messen“ (Global Compact Netzwerk Deutschland o.J. (b)). Prinzipiell stellt die Agenda 2030 eine freiwillige Handlungsempfehlung dar, zu der sich die Mitgliedstaaten bekannten. Unternehmen, die in diesen Mitgliedstaaten tätig sind, können sie umsetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenstellung durch die Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens zur Vermeidung von Greenwashing und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die ethische Perspektive auf Nachhaltigkeit und das Triple Bottom Line-Konzept als Rahmen für die Unternehmensführung erläutert.

3. Nachhaltigkeitsnachweise: Das Hauptkapitel bietet eine Übersicht und kritische Vergleichsanalyse verschiedener Berichtsstandards, Managementsystem-Normen und Bewertungsansätze für Unternehmen.

4. Zusammenfassung, Kritik und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und liefert eine zusammenfassende Bewertung sowie ein Fazit zur Auswahl geeigneter Nachhaltigkeitskonzepte.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeitsmanagement, Triple Bottom Line, CSR-Richtlinie, Nachhaltigkeitsberichterstattung, ISO 26000, GRI-Standards, Agenda 2030, SDGs, B Corp, Gemeinwohl-Ökonomie, Unternehmensverantwortung, Zertifizierung, Stakeholder, Nachhaltigkeitsbericht, Prozessoptimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Nachhaltigkeitsmanagement in Unternehmen und untersucht verschiedene Möglichkeiten, nachhaltiges Handeln durch Berichtsstandards, Managementsysteme oder Zertifizierungen nachzuweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Operationalisierung von Nachhaltigkeit gemäß dem Triple Bottom Line-Konzept, die Abgrenzung verschiedener Reporting-Frameworks und die kritische Bewertung der Vor- und Nachteile dieser Instrumente.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, welche Nachhaltigkeitsnachweise für Unternehmen besonders relevant sind, um eine fundierte Empfehlung für deren Implementierung auszusprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Vergleichsstudie, um verschiedene Nachhaltigkeitskonzepte anhand definierter Kriterien (wie Verbreitung, Aufwand und Nutzen) gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Selektion relevanter Konzepte, ihre detaillierte Kurzvorstellung sowie eine vergleichende Auswertung, gefolgt von einer Abschlussbetrachtung für die praktische Anwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Nachhaltigkeitsmanagement, Triple Bottom Line, GRI-Standards, SDGs, B Corp, GWÖ sowie ISO 26000.

Wie unterscheidet sich die ISO 26000 von anderen Standards?

Die ISO 26000 ist eine Leitlinie für gesellschaftliche Verantwortung und kein klassischer Managementsystem-Standard, der eine Zertifizierung ermöglicht; sie dient eher zur internen Strukturierung.

Was zeichnet die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) aus?

Die GWÖ fokussiert auf eine alternative Wirtschaftsordnung, die auf Gemeinwohl-Streben basiert und mittels einer Gemeinwohl-Bilanz sowie eines externen Audits die Qualität der Unternehmensleistungen transparent macht.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Berichtsstandards und Bewertungsansätzen wichtig?

Berichtsstandards dienen primär der Kommunikation der Leistung, während Bewertungsansätze oft tiefergehende Wirkungsanalysen ermöglichen und durch externe Prüfungen oder Zertifikate eine höhere Glaubwürdigkeit für Stakeholder schaffen können.

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Details

Titel
Nachhaltigkeitsmanagement nach dem "Triple Bottom Line"-Konzept
Untertitel
Nachhaltigkeits-Konzepte, -Berichtsstandards und -Zertifizierungen für Unternehmen
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart  (Nachhaltigkeit und Systemisches Management)
Veranstaltung
Nachhaltige Unternehmensführung
Note
1,0
Autor
Hendrikje Lyhs (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
49
Katalognummer
V1189702
ISBN (eBook)
9783346624178
ISBN (Buch)
9783346624185
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nachhaltigkeit Trippel Bottom Line Nachhaltigkeitsnachweise Global Compact BCorp GWÖ SDG Agenda2030 Berichtsstandards Managementsysteme ISO 26000 GRI Global Reporting Initiative Gemeinwohlökonomie Benefit Corporation Sustainability Development Goals Nachhaltigkeitsziele
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hendrikje Lyhs (Autor:in), 2022, Nachhaltigkeitsmanagement nach dem "Triple Bottom Line"-Konzept, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1189702
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Leseprobe aus  49  Seiten
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