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Internet und Afrika

zwischen Euphorie und Auswegslosigkeit

Título: Internet und Afrika

Trabajo de Seminario , 2008 , 33 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Alexandra Appel (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Geografía económica
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„'Be connected' is a mantra that can be heard allover the world, even in its most remote parts.“ (van Kempen 2006:13). Neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) ermöglichen es heute innerhalb von Sekunden mit einer anderen Person nahezu
unabhängig von Orten zu kommunizieren und interagieren. Daraus ergeben sich zahlreiche neue Möglichkeiten in Bereichen der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
IuK bestimmen heutige Entwicklungen weitgehend und unterstützen das Entstehen einer globalen Netzwerkgesellschaft (vgl. Castells 2005:262ff.).
Das ist zumindest die Theorie. Die Frage ist nun, in wieweit neue IuK Entwicklungen in Afrika vorantreiben und zu wirtschaftlichem Wachstum beitragen können. Dazu wird im Folgenden das Konzept der „Netzwerkgesellschaft“ von Manuel Castells vorgestellt. Im
weiteren Verlauf wird die aktuelle Situation der Internetnutzung in Afrika aufgezeigt und in den Kontext des „Digital Divide“ gestellt. Zur Veranschaulichung dient dann das Beispiel Ruanda und seine e-commerce-, sowie e-government-Strategien. Abschließend
werden die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst und ein Ausblick bezüglich weiterer Entwicklungspotentiale in Afrika geliefert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Die „Netzwerkgesellschaft“ - Manuel Castells

1.2 Der „Digital Divide“

2. Hauptteil – Internet und Afrika

2.1 Afrika – eine Bestandsaufnahme

2.2 Entwicklungen im IuK-Bereich in Afrika

2.3 Zugangsbarrieren und die Vertiefung des „Digital Divide“

2.4 Neue IuK und Entwicklungsstrategien

3. Ruanda – ein Beispiel

3.1 Ruanda

3.2 Barrieren in Ruanda

3.3 E-commerce – Potentiale für Entwicklungsländer

3.4 E-government

3.5 Entwicklungen von e-commerce und e-government in Ruanda im Vergleich

3.6 „East African Submarine Cable System“ (EASSy)

3.7 „Rwanda Information and Technology Authority“ - weitere e-Projekte in Ruanda

4. Zusammenfassung und Ausblick – IuK und die Informationsgesellschaft

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) in Afrika vor dem Hintergrund des Konzepts der „Netzwerkgesellschaft“. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwieweit diese Technologien wirtschaftliches Wachstum und gesellschaftliche Entwicklung vorantreiben können oder ob sie durch bestehende Barrieren den sogenannten „Digital Divide“ weiter vertiefen.

  • Analyse der globalen Netzwerkgesellschaft nach Manuel Castells
  • Untersuchung der aktuellen Internetnutzung und Infrastruktur in Afrika
  • Diskussion von Zugangsbarrieren wie Kosten, Bildung und politische Rahmenbedingungen
  • Fallstudie Ruanda: e-commerce- und e-government-Strategien
  • Einfluss von internationalen Projekten auf die digitale Infrastruktur

Auszug aus dem Buch

1.1 Die „Netzwerkgesellschaft“ - Manuel Castells

Der Begriff „Netzwerkgesellschaft“ wurde von dem Soziologen Manuel Castells geprägt. In seiner Trilogie „The Information Age“ (Band 1: The Rise of the network society; Band 2: The Power of Identity; Band 3: The End of the Millenium) analysiert er „[...] ökonomische und gesellschaftliche Transformationen im Zuge der informationstechnologischen Revolution“ (Suchanek 2001).

Die Netzwerkgesellschaft ist eine Gesellschaft, die auf Netzwerken basiert (vgl. Castells 2004:2). Grundlegend für ihre Entstehung sind IuK. Ein Netzwerk besteht aus zahlreichen Knotenpunkten, über die Daten- und Informationsströme verlaufen. „Das Internet verbindet [die] entscheidenden Knoten zu einem dynamischen System planetaren Ausmaßes“ (Castells 2005:287).

Durch das Zusammenspiel aus Netzwerk und seinen Knotenpunkten entsteht der „Space of flows“ (vgl. Castells 2004:54).

Die Netzwerkgesellschaft ist ein globales Phänomen, da Netzwerke ortsunabhängig funktionieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Theorie der Netzwerkgesellschaft ein und umreißt die Fragestellung nach der Rolle neuer IuK für das afrikanische Wirtschaftswachstum sowie das Fallbeispiel Ruanda.

2. Hauptteil – Internet und Afrika: Dieses Kapitel bietet eine Bestandsaufnahme der Internetnutzung in Afrika, analysiert infrastrukturelle Barrieren und diskutiert den globalen Digital Divide sowie Ansätze für Entwicklungsstrategien.

3. Ruanda – ein Beispiel: Anhand von Ruanda werden die Herausforderungen und Potenziale beim Aufbau einer wissensbasierten Gesellschaft, speziell durch e-commerce und e-government, detailliert dargestellt.

4. Zusammenfassung und Ausblick – IuK und die Informationsgesellschaft: Das Fazit stellt fest, dass IuK allein kein Wirtschaftswachstum garantieren, sondern einen ganzheitlichen Ansatz aus Infrastruktur, Bildung und politischen Reformen erfordern.

5. Literatur: Das Verzeichnis listet sämtliche verwendeten Quellen, wissenschaftlichen Studien und Berichte zur fundierten Untersuchung der Thematik auf.

Schlüsselwörter

Internet, Afrika, Netzwerkgesellschaft, Digital Divide, Ruanda, IuK, e-government, e-commerce, Infrastruktur, Informationsgesellschaft, Entwicklungsstrategie, Wissensgesellschaft, Globalisierung, Breitband, Telekommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwiefern moderne Informations- und Kommunikationstechnologien das Potenzial haben, die ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung in afrikanischen Ländern zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die digitale Kluft zwischen Industrienationen und Afrika, der Einfluss der Netzwerkgesellschaft sowie konkrete Strategien zur Implementierung von e-Anwendungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, unter welchen Bedingungen IuK zum wirtschaftlichen Wachstum in Afrika beitragen können und welche Rolle dabei infrastrukturelle und politische Hürden spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein theoretischer Rahmen zur Netzwerkgesellschaft genutzt und mit einer detaillierten Fallstudie zu Ruanda sowie aktuellen statistischen Daten der ITU verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die aktuelle Internetverbreitung in Afrika, die Barrieren für den digitalen Zugang und die Bedeutung von Investitionen und Wettbewerb auf dem Telekommunikationsmarkt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind insbesondere Netzwerkgesellschaft, Digital Divide, e-government, e-commerce, IuK, Afrika, Ruanda und Infrastrukturentwicklung.

Warum gilt Ruanda in der Arbeit als Sonderfall?

Ruanda zeichnet sich durch ein hohes Engagement der Regierung und gezielte nationale Strategien zur IT-Entwicklung aus, was es von vielen anderen subsaharischen Ländern unterscheidet.

Welche Rolle spielt die Regierung in Ruandas IT-Strategie?

Die Regierung agiert als zentraler Treiber, der durch Pläne wie die NICI-Initiative und die Förderung von Ausbildung frühzeitig die Integration von Technologie in Bildung und Verwaltung vorantreibt.

Inwieweit beeinträchtigen soziale Faktoren die Internetnutzung?

Faktoren wie mangelnde Bildung, Sprachbarrieren – insbesondere die Dominanz von Englisch – sowie hohe Kosten verhindern, dass große Teile der Bevölkerung von digitalen Angeboten profitieren.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Internet und Afrika
Subtítulo
zwischen Euphorie und Auswegslosigkeit
Universidad
University of Marburg  (Fachbereich Geographie)
Curso
Internetgeographie
Calificación
1,3
Autor
Alexandra Appel (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
33
No. de catálogo
V118994
ISBN (Ebook)
9783640225514
Idioma
Alemán
Etiqueta
Internet Afrika Internetgeographie IuK e-government
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexandra Appel (Autor), 2008, Internet und Afrika, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118994
Leer eBook
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