Anhand dieser Fallstudie soll der Forschungsprozess zu einer exemplarisch aufgestellten Fragestellung dargestellt werden. Dadurch kann der Leser nachvollziehen, wie die einzelnen Schritte der Fallstudie aufeinander aufbauen und wozu diese dienen.
Zu Beginn der Fallstudie wird auf die Ausgangslage eingegangen, um dem Leser ein besseres Verständnis zu vermitteln, in welchem Zusammenhang die nachfolgend erschlossene Fragestellung konzipiert wurde. Zudem wird das Forschungsfeld der Fallstudie festgelegt. In der Forschungsfrage wird die Begrifflichkeit Lerntyp verwendet, sodass der Begriff und die verschiedenen Arten von Lerntypen vor allen weiteren Erläuterungen in der Fallstudie dargestellt werden. Anschließend erfolgt eine Definition und Begründung der Wahl der qualitativen Sozialforschung sowie der Erhebungsmethode Experteninterviews für die eingangs gestellte Fragestellung.
Dabei wird auf die Vorteile sowie auf den Ablauf des Experteninterviews eingegangen. Danach wird das Sampling des Experteninterviews näher beschrieben. Anhand der festgelegten, grundlegenden Rahmenbedingen zur Beantwortung der Fragestellung wird nun der Interviewleitfaden für die Experteninterviews vorgestellt. Da die Interviews ausgewertet werden müssen, wird das Auswertungsverfahren der qualitativen Inhaltsanalyse in seinen Grundzügen erklärt. Abschließend wird die Fallstudie in die bereits bestehenden Forschungen zu dieser Thematik eingebettet.
Gliederung
1. Einleitung
2. Ausgangslage
3. Fragestellung und Forschungsfeld
4. Lerntypen im Überblick
4.1 Visueller Lerntyp
4.2 Auditiver Lerntyp
4.3 Haptischer Lerntyp
4.4 Kommunikativer Lerntyp
5. Methodologische Positionierung
6. Erhebungsverfahren
7. Sampling
8. Auswertungsverfahren
9. Grundlagentheoretische Einbettung der Fragestellung in die Forschung
10. Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Lehrmaterialien am Fachbereich „Soziales“ der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe spezifisch für unterschiedliche Lerntypen gestaltet werden können, um Studierende, die keine Vorlesungen besuchen, optimal auf Prüfungen vorzubereiten. Hierbei wird der Forschungsprozess exemplarisch anhand einer qualitativen Fallstudie unter Anwendung von Experteninterviews abgebildet.
- Analyse und Definition verschiedener Lerntypen nach Frederic Vester
- Methodologische Konzeption einer qualitativen Sozialforschung
- Durchführung und Auswertung von Experteninterviews mit Studierenden
- Optimierung digitaler Lehrmaterialien zur Unterstützung selbstständigen Lernens
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Anhand dieser Fallstudie soll der Forschungsprozess zu einer exemplarisch aufgestellten Fragestellung dargestellt werden. Dadurch kann der Leser nachvollziehen, wie die einzelnen Schritte der Fallstudie aufeinander aufbauen und wozu diese dienen.
Zu Beginn der Fallstudie wird auf die Ausgangslage eingegangen, um dem Leser ein besseres Verständnis zu vermitteln, in welchem Zusammenhang die nachfolgend erschlossene Fragestellung konzipiert wurde. Zudem wird das Forschungsfeld der Fallstudie festgelegt. In der Forschungsfrage wird die Begrifflichkeit „Lerntyp“ verwendet, sodass der Begriff und die verschiedenen Arten von Lerntypen vor allen weiteren Erläuterungen in der Fallstudie dargestellt werden. Anschließend erfolgt eine Definition und Begründung der Wahl der qualitativen Sozialforschung sowie der Erhebungsmethode „Experteninterviews“ für die eingangs gestellte Fragestellung. Dabei wird auf die Vorteile sowie auf den Ablauf des Experteninterviews eingegangen. Danach wird das Sampling des Experteninterviews näher beschrieben. Anhand der festgelegten, grundlegenden Rahmenbedingen zur Beantwortung der Fragestellung wird nun der Interviewleitfaden für die Experteninterviews vorgestellt. Da die Interviews ausgewertet werden müssen, wird das Auswertungsverfahren „qualitative Inhaltsanalyse“ in seinen Grundzügen erklärt. Abschließend wird die Fallstudie in die bereits bestehenden Forschungen zu dieser Thematik eingebettet.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Darlegung des Forschungsprozesses der Fallstudie und Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2. Ausgangslage: Beschreibung der Situation an der TH Ostwestfalen-Lippe nach der Abschaffung der Anwesenheitspflicht und der daraus resultierenden Notwendigkeit zur Optimierung von Lehrmaterialien.
3. Fragestellung und Forschungsfeld: Konkretisierung der Forschungsfrage hinsichtlich der Lerntypen im Fachbereich „Soziales“ und Eingrenzung der untersuchten Personengruppe.
4. Lerntypen im Überblick: Definition der vier Lerntypen nach Frederic Vester als theoretische Basis für die Untersuchung.
5. Methodologische Positionierung: Begründung der Wahl der qualitativen Sozialforschung zur Beantwortung der Fragestellung.
6. Erhebungsverfahren: Erläuterung der Experteninterviews als geeignete Methode zur Datengewinnung und deren Ablauf.
7. Sampling: Beschreibung der Auswahlkriterien und Zusammensetzung der befragten Expertengruppe aus dem Fachbereich „Soziales“.
8. Auswertungsverfahren: Erklärung des induktiven Verfahrens der „qualitativen Inhaltsanalyse“ zur Auswertung der Interviews.
9. Grundlagentheoretische Einbettung der Fragestellung in die Forschung: Einordnung der Fallstudie in den aktuellen wissenschaftlichen Kontext, insbesondere unter Bezugnahme auf Studien des CHE Centrums für Hochschulentwicklung.
10. Fazit: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf notwendige Maßnahmen wie die Schulung von Lehrenden für den Digitalisierungsprozess.
Schlüsselwörter
Qualitative Sozialforschung, Experteninterview, Lerntypen, Frederic Vester, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Lehrmaterialien, Digitalisierung, Prüfungsvorbereitung, qualitative Inhaltsanalyse, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, studentisches Lernverhalten, Hochschuldidaktik, Selbstständiges Lernen, Lernplattform.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung von Lehrmaterialien an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe, um Studierenden, die nicht an Vorlesungen teilnehmen, ein effektives Lernen zu ermöglichen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Lerntypologie nach Frederic Vester, die qualitative Sozialforschung, das Experteninterview als Erhebungsmethode sowie die Gestaltung digitaler Lehrmedien.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist zu klären, wie Lehrmaterialien des Fachbereiches „Soziales“ im Hinblick auf unterschiedliche Lerntypen aufgebaut sein müssen, um eine bestmögliche Prüfungsvorbereitung ohne Anwesenheit in der Vorlesung zu gewährleisten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die qualitative Sozialforschung, konkret das Experteninterview als Datenerhebungsmethode, welche induktiv mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wird.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung der Lerntypen, die methodische Einordnung der Studie, das Sampling der Interviewteilnehmer sowie die Erläuterung des Auswertungsprozesses und die Einbettung in den aktuellen Forschungsstand.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Lerntypen, Experteninterview, qualitative Sozialforschung, Lehrmaterialoptimierung, Soziale Arbeit und Digitalisierung.
Warum wurde Frederic Vester als theoretische Grundlage gewählt?
Vesters Lerntypologie wurde gewählt, da sie eine klare und hilfreiche Kategorisierung (visuell, auditiv, haptisch, kommunikativ) bietet, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Studierenden beim selbstständigen Lernen zu strukturieren.
Welche Rolle spielt die Anwesenheitspflicht für die Studie?
Die Abschaffung der Anwesenheitspflicht an der TH Ostwestfalen-Lippe ist der Auslöser für die Studie, da sie die Notwendigkeit unterstreicht, Lehrmaterialien für ein erfolgreiches Studium außerhalb des Hörsaals zu optimieren.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2020, Entwurf einer Fallstudie mit der qualitativen Forschungsmethode. Vorgehensweise und Beispiel für die qualitative Interviewanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1190084