In dieser Arbeit wird ein Teilbereich eines Forsthauses mit Landwirtschaft in Befund und Interpretation detailliert untersucht.
Zunächst werden die Befunde der untersuchten Stadlfassade relativ-chronologisch eingeordnet. Diese chronologische Folge
kann schließlich in einen absolut-chronologischen Rahmen gefügt werden. Hilfsmittel sind Material- und Bauphasenkartierung.
Abschließend veranschaulicht eine Rekonstruktionszeichnung in Abfolge die Bauhistorie des Objekts.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1 Thematik und Forschungsgeschichte
- 1.2 Geografische Lage und Beschreibung des Forsthofs
- 2. Grundlagen
- 2.1. Zeichnungen
- 3. Befunde
- 3.1. Befund 1 (Natursteinmauerwerk)
- 3.2. Befund 2 (Ziegelmauerwerk)
- 3.3. Befund 3 (Putz)
- 3.4. Befund 4 (Materialwechsel)
- 3.5. Befund 5 (Stalltür T4)
- 3.6. Befund 6 (Vorstehender Gebäudeteil)
- 3.7. Befund 7 (Tor T1 und seine Fußpunkte)
- 3.8. Befund 8 (Leichter Holzbau und Tor T2)
- 3.9. Befund 9 (Beton)
- 3.10. Befund 10 (Stahlträger)
- 3.11. Befund 11 (Elektrifizierung)
- 3.12. Befund 12 (Nische)
- 3.13. Befund 13 (Blitzschutz)
- 4. Interpretation
- 4.1. Bauzeitlicher Kernbau
- 4.2. Variierende Ziegelmaße
- 4.3. Putzschichtaufbau
- 4.4. Zugesetzte Öffnung T3
- 4.5. Stalltür T4
- 4.6. Vorstehender Gebäudeteil als Anbau
- 4.7. Datierung von Tor T1, Pfostenfußreparaturen, Stabilisierung
- 4.8. Datierung des leichten Holzbaus
- 4.9. Geschalter Beton
- 4.10. Pfostenfußersatz und Versetzen des Beschlags von Tor T2
- 4.11. Elektrifizierung
- 4.12. Nische
- 4.13. Blitzschutz
- 5. Schluss
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit untersucht detailliert die Hauptfassade eines Stadls, der Teil einer ehemaligen Forsthofanlage in Witzlarn, Bayern ist. Sie beschreibt zentrale Befunde und ordnet diese chronologisch ein, um die Baugeschichte des Stadls zu rekonstruieren und seinen Wandel über die Zeit zu beleuchten.- Rekonstruktion der Baugeschichte des Stadls
- Analyse von Bauphasen und Veränderungen an der Fassade
- Erarbeitung einer chronologischen Einordnung der Befunde
- Identifizierung von charakteristischen Bautechniken und Materialien
- Datierung der einzelnen Bauphasen
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung: Die Arbeit stellt die Thematik und Forschungsgeschichte des Stadls vor und beschreibt die geografische Lage und den baulichen Kontext des Forsthofs.
- Kapitel 2: Grundlagen: Dieses Kapitel beschreibt die für die Untersuchung genutzten Zeichnungen und Fotografien.
- Kapitel 3: Befunde: Dieser Abschnitt präsentiert die detaillierte Beschreibung der einzelnen Befunde an der Fassade, darunter Natursteinmauerwerk, Ziegelmauerwerk, Putzschichten, Türen, Tore, Holzbau, Beton und Elektrifizierung.
- Kapitel 4: Interpretation: Die einzelnen Befunde werden interpretiert, chronologisch eingeordnet und in einen historischen Kontext gesetzt. Die Datierung der einzelnen Bauphasen und Veränderungen wird anhand von Bautechniken, Materialien und historischen Quellen untersucht.
Schlüsselwörter
Forsthaus, Stadlfassade, Baugeschichte, Befundanalyse, Chronologie, Bauphasen, Interpretation, Bautechniken, Materialien, Datierung, Bayern, Witzlarn, Oberpfalz, Ziegelmauerwerk, Natursteinmauerwerk, Putzschichten, Holzbau, Beton, Elektrifizierung, Tor, Stalltür, Anbau, Blitzschutz, Dendrochronologie, altes Reichsformat, Reichsziegel, Materialwechsel, Pfostenfußreparatur, Stahlträger, Bakelit-Armaturen.Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel dieser bauhistorischen Untersuchung?
Die Arbeit rekonstruiert die Baugeschichte eines Stadls in Witzlarn (Bayern), indem sie Fassadenbefunde analysiert und diese chronologisch einordnet.
Welche Materialien geben Aufschluss über das Alter des Gebäudes?
Untersucht werden unter anderem Natursteinmauerwerk, Ziegelmaße (z.B. altes Reichsformat), Putzschichten sowie moderne Ergänzungen aus Beton und Stahlträgern.
Welche Rolle spielt die Elektrifizierung für die Datierung?
Befunde wie Bakelit-Armaturen erlauben eine zeitliche Einordnung von Modernisierungsphasen innerhalb der Baugeschichte des Forsthofs.
Was bedeutet „relativ-chronologische Einordnung“?
Dabei werden Bauteile zueinander in Beziehung gesetzt (z.B. „Anbau ist jünger als Kernbau“), bevor sie durch Hilfsmittel wie Dendrochronologie oder Archivdaten absolut datiert werden.
Welche spezifischen Bauteile wurden an der Stadlfassade untersucht?
Die Untersuchung umfasst Tore (T1, T2), Stalltüren, zugesetzte Öffnungen, Pfostenfußreparaturen und den Blitzschutz.
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- Sebastian Roidl (Author), 2021, Forsthaus mit Landwirtschaft. Eine bauhistorische Teiluntersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1190324