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Medienwirkungen am Beispiel Gewalt und Fernsehen

Title: Medienwirkungen am Beispiel Gewalt und Fernsehen

Seminar Paper , 2003 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anika Papez (Author)

Communications - Movies and Television
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Kaum ein Thema ist in der derzeitigen Mediendiskussion mit einer solchen Häufigkeit
vertreten wie das der Medienwirkung durch Fernsehgewalt. Gerade nach aktuellen
Ereignissen stellt sich immer wieder die Frage, welchen Einfluss dieses Medium auf die
Gewaltbereitschaft gerade von Jugendlichen hat.
Leider wird die aktuelle Diskussion über Fernsehgewalt gerade von Eltern und Pädagogen
meist unwissenschaftlich geführt. Es scheint so, als würde es sich bei der Debatte mit dem
Thema um eine ja oder nein Frage handeln. In der Literatur wird die Auseinandersetzung mit
dem Thema eher undifferenziert behandelt.
In dieser Arbeit wird versucht diesem „schwarz – weiss“ Denken entgegenzuwirken und
allgemeine aktuelle Ansätze der Medienwirkungsforschung auf das Thema Gewalt im
Fernsehen und seinen Auswirkungen auf den Rezipienten zu beziehen.
Ist Gewalt im Fernsehen wirklich für eine höhere Gewaltbereitschaft verantwortlich? Welche
Faktoren wirken auf den Rezipienten? Diese Fragen sollen in der folgenden Arbeit
beantwortet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Medienwirkungen

2.1 Definitionen:

2.2 Gegenstand der Medienwirkungsforschung:

2.3 Wirkungsarten:

2.4 Psychologische und soziologische Wirkungsfaktoren:

2.5 Problem der Medienwirkungsforschung:

2.6 Erscheinungsformen von Medienwirkungen:

2.7 Wirkungen der Massenkommunikation auf das Verhalten -> Effekte

3 Theorien der Medienwirkungsforschung:

3.1 Stimulus - Reponse – Modell

3.2 Zwei-Stufen-Ansatz (two-step-flow)

3.3 Der „Nutenansatz“ („uses and gratifications approch“)

3.4 Der „Themenstrukturierungsansatz“ (Agenda-Setting Approach))

3.5 Die „Wissenskluft- (Knowledge-Gap-) Theorie“:

3.6 Die Theorie der „Schweigespirale“ (spiral of silence):

3.7 Der „dynamisch-transaktionale Ansatz“

3.8 Wirklichkeitskonstruktion (Cultivation Hypothesis)

3.9 Selektive Wahrnehmung

4 Die Wirkung des Fernsehens

4.1 Vielseher:

4.2 Die Mediennutzung der Kinder:

4.3 Reize:

4.4 Gefühle:

4.5 Wirkungen der Medien auf Kinder:

5 Gewalt

5.1 Definition Gewalt: Maletzke

5.2 Darstellungsvarianten der Gewalt:

5.3 Charakteristika der Fernsehgewalt

5.4 Motive zum Gewaltkonsum

5. Wirkungstheorien

5.5 Imitations- bzw. soziales Lernen:

5.6 Frustrations- Aggressions – Ansatz:

5.7 Erregungsübertragung:

5.8 Katharsis – Hypothese:

5.9 Inhibitionsthese:

5.10 Habitualisierungs und Desensibilisierung:

5.11 Ängstliche Weltbilder:

5.12 Rationalisierungsthese:

5.13 Verarbeitung mit Hilfe von Fernsehdarstellungen:

6 Gewaltwirkungen:

7 Zusammenfassung / Fazit:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Fernsehgewalt auf das Verhalten und die psychischen Prozesse von Rezipienten, insbesondere von Jugendlichen. Ziel ist es, das oft undifferenzierte „Schwarz-Weiß-Denken“ in der öffentlichen Debatte zu hinterfragen und mittels aktueller Ansätze der Medienwirkungsforschung zu analysieren, ob ein kausaler Zusammenhang zwischen Gewaltkonsum und Gewaltbereitschaft besteht.

  • Theoretische Grundlagen der Medienwirkungsforschung
  • Differenzierte Analyse der Wirkung von Fernsehgewalt
  • Mediennutzungsverhalten bei Kindern und Jugendlichen
  • Überprüfung psychologischer und soziologischer Wirkungsthesen
  • Untersuchung von Nachahmungseffekten und Gewaltverarbeitung

Auszug aus dem Buch

3.1 Stimulus - Reponse – Modell

Das Stimulus – Response – Modell stellt die Frage: Was machen die Medien mit den Menschen?

Es geht davon aus, dass der Kommunikationsprozess ein linearer Vorgang ist. Das heißt Ursachen oder Stimuli (massenmediale Aussagen) hängen direkt zusammen mit Wirkung oder Responses (Meinungs- Einstellungs- oder Verhaltensänderungen durch Massenkommunikation auf Seiten des Rezipienten)

Es ist ein einfaches Reiz-Reaktions-Schema, welches drei Annahmen beinhaltet:

1. Transitivität: Kommunikation ist „Übermittlung“, „Transmission“, „Austausch gezielter Information“

2. Proportionalität: je intensiver/ anhaltender / direkter der Stimulus, desto größer die Wirkung

3. Kausalität: Zwischen der Wirkung und der Ursache wird ein kausaler Zusammenhang angenommen

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle öffentliche Debatte über Fernsehgewalt und formuliert das Ziel, ein undifferenziertes Bild durch wissenschaftliche Ansätze zu ersetzen.

2 Medienwirkungen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Medienwirkung und erläutert die zentralen Forschungsfaktoren, die den Prozess zwischen Kommunikator, Aussage und Rezipient bestimmen.

3 Theorien der Medienwirkungsforschung: Es werden grundlegende theoretische Ansätze dargestellt, die erklären, wie Medieninhalte auf Individuen und Gesellschaften wirken, von klassischen S-R-Modellen bis hin zu modernen Ansätzen.

4 Die Wirkung des Fernsehens: Hier werden die spezifischen Charakteristika des Fernsehens als Medium und die Nutzungsweisen verschiedener Altersgruppen, insbesondere von Kindern, analysiert.

5 Gewalt: Dieser Abschnitt bietet eine Definition von Gewalt, analysiert Darstellungsformen in den Medien und stellt diverse psychologische Wirkungstheorien im Kontext von Gewaltkonsum vor.

6 Gewaltwirkungen: Das Kapitel widmet sich der empirischen Erforschung von Gewaltwirkungen, insbesondere durch Inhaltsanalysen und Studien zum Nachahmungsverhalten bei Kindern.

7 Zusammenfassung / Fazit: Das Fazit stellt fest, dass es keine zwangsläufige Wirkung aggressiver Darstellungen gibt, betont jedoch das komplexe Risikopotenzial für Kinder und die langfristige Wirkung auf das gesellschaftliche Klima.

Schlüsselwörter

Medienwirkung, Fernsehgewalt, Medienwirkungsforschung, Rezipient, Massenkommunikation, Stimulus-Response, Gewaltbereitschaft, Sozialisation, Medienkonsum, Imitationslernen, Habitualisierung, Desensibilisierung, Agenda-Setting, Schweigespirale, Wirklichkeitskonstruktion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den wissenschaftlichen Hintergrund von Medienwirkungen mit einem spezifischen Fokus auf die Darstellung und Wahrnehmung von Gewalt im Fernsehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit umfasst theoretische Modelle der Medienwirkungsforschung, das spezifische Medium Fernsehen, Definitionen von Gewalt und die Analyse von Gewaltwirkungen auf den Rezipienten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die einseitige Debatte über Fernsehgewalt zu versachlichen und zu ergründen, welche Faktoren den Einfluss von Mediengewalt auf die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen tatsächlich bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und greift auf Inhaltsanalysen sowie empirische Studien der Medienwirkungsforschung zurück.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden etablierte Theorien wie die Schweigespirale oder das Agenda-Setting erläutert sowie spezifische Wirkungsthesen, etwa zur Imitation oder Desensibilisierung, kritisch diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Medienwirkung, Fernsehgewalt, Rezipient, Sozialisation, Imitationslernen und Desensibilisierung.

Wie unterscheidet sich die Wirkung des Fernsehens von anderen Medien?

Das Fernsehen wirkt durch die Kombination von Bild und Ton besonders „natürlich“ und erzeugt einen starken Eindruck von Realität, wodurch ihm eine hohe Glaubwürdigkeit zugeschrieben wird.

Welche Rolle spielen „V-Chips“ in diesem Kontext?

V-Chips sind eine in den USA eingeführte technische Maßnahme, um Eltern die Kontrolle über gewalthaltige Programminhalte durch verschlüsselte Codes zu ermöglichen.

Ist Gewalt im Fernsehen automatisch schädlich?

Laut Fazit der Autorin gibt es keine zwangsläufige Wirkung; es handelt sich um komplexe Interaktionen, wobei Kinder aufgrund ihrer Entwicklungsphase jedoch anfälliger für negative Effekte sind.

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Details

Title
Medienwirkungen am Beispiel Gewalt und Fernsehen
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Grade
1,3
Author
Anika Papez (Author)
Publication Year
2003
Pages
27
Catalog Number
V119173
ISBN (eBook)
9783640228348
Language
German
Tags
Medienwirkungen Beispiel Gewalt Fernsehen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anika Papez (Author), 2003, Medienwirkungen am Beispiel Gewalt und Fernsehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119173
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