Die nachfolgende Arbeit beschäftigt sich im theoretischen Teil u.a. mit den Symptomen, die im Rahmen einer psychischen Störung auftreten sowie mit weiteren empirischen Grundlagen des Themas. Auch mögliche Entstehungsursachen, allgemeine Prävalenzraten sowie Geschlechterunterschiede werden aufgezeigt. Außerdem erfolgen statistische Daten und
Verläufe in Bezug auf die Unterschiede bzgl. des Geschlechts, Alters und Sozialstatus. In dem Praxisteil der Arbeit wird eine horizontale und eine vertikale Verhaltensanalyse an einem Fallbeispiel durchgeführt. Hierbei ist es wichtig, die Biografie des Patienten zu erarbeiten und das SORC-Modell mit einzubeziehen. Es folgt eine Fallkonzeptualisierung sowie eine
Therapieplanung für den Beispielpatienten. Zum Schluss sind die Ergebnisse zu diskutieren und Empfehlungen für Präventionsmaßnahmen abzuleiten. Die Arbeit endet mit einem kurzen Ausblick, in welchem erläutert wird, inwiefern die Empfehlungen weiterverwendet werden können, welche praktische Relevanz diese haben und was der nächste Schritt wäre.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Theorie
- 2.1. Klassifizierung
- 2.2. Symptomatik
- 2.3. Ätiologie
- 2.4. Statistik
- 3. Praxis
- 3.1. Makroanalyse
- 3.2. Biografie
- 3.3. Biografische Lernerfahrungen
- 3.3.1. Klassische Konditionierung
- 3.3.2. Operante Konditionierung
- 3.3.3. Lernen am Modell
- 3.3.4. Überdauernde kognitive Schemata
- 3.3.5. Überdauernde physiologische Merkmale
- 3.3.6. Biopsychosoziales Krankheitsmodell
- 3.4. Mikroanalyse
- 3.4.1. SORC-Modell
- 3.4.2. Physiologische Querverbindungen
- 4. Fallkonzeptualisierung
- 5. Diskussion
- 5.1. Empfehlungen zur Prävention depressiver Störungen
- 6. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit dem Thema der depressiven Störungen und verfolgt das Ziel, ein tiefergehendes Verständnis für die Entstehung, Symptomatik und Behandlung dieses Krankheitsbildes zu erlangen. Die Arbeit kombiniert theoretische Erkenntnisse mit einem konkreten Fallbeispiel, um die Anwendung der verhaltensanalytischen Prinzipien in der Praxis zu veranschaulichen.
- Klassifizierung und Symptomatik depressiver Störungen
- Ätiologie und Risikofaktoren depressiver Störungen
- Anwendungen der horizontalen und vertikalen Verhaltensanalyse
- Fallkonzeptualisierung und Therapieplanung
- Präventionsmaßnahmen und Empfehlungen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema der depressiven Störungen ein und beleuchtet die Relevanz des Themas, insbesondere im Hinblick auf die Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Kapitel 2 widmet sich der Theorie der Depressionen und behandelt Themen wie Klassifizierung, Symptomatik, Ätiologie und Statistik. Kapitel 3 befasst sich mit der praktischen Anwendung der verhaltensanalytischen Prinzipien. Dieses Kapitel beinhaltet eine Makroanalyse, die Biografie des Patienten, sowie eine detaillierte Beschreibung der biografischen Lernerfahrungen. Des Weiteren wird die Mikroanalyse betrachtet, die sich auf das SORC-Modell und die physiologischen Querverbindungen konzentriert. Kapitel 4 beschäftigt sich mit der Fallkonzeptualisierung und der Therapieplanung. Die Diskussion in Kapitel 5 beleuchtet die gewonnenen Erkenntnisse und leitet Empfehlungen für Präventionsmaßnahmen ab.
Schlüsselwörter
Depressive Störungen, Verhaltensanalyse, Klassifizierung, Symptomatik, Ätiologie, Statistik, Makroanalyse, Biografie, Biografische Lernerfahrungen, SORC-Modell, Fallkonzeptualisierung, Therapieplanung, Präventionsmaßnahmen, Empfehlungen.
Häufig gestellte Fragen zur klinischen Verhaltensanalyse
Was ist der Unterschied zwischen horizontaler und vertikaler Verhaltensanalyse?
Die horizontale Analyse betrachtet das Verhalten in einer konkreten Situation (Mikro), während die vertikale Analyse die übergeordneten Ziele, Pläne und biografischen Erfahrungen (Makro) untersucht.
Was beschreibt das SORC-Modell?
SORC steht für Stimulus, Organismus, Reaktion und Consequenz. Es dient zur funktionalen Analyse von Problemverhalten in der Psychotherapie.
Welche Rolle spielen biografische Lernerfahrungen bei Depressionen?
Klassische und operante Konditionierung sowie das Lernen am Modell prägen überdauernde kognitive Schemata, die zur Entstehung psychischer Störungen beitragen können.
Was ist eine Fallkonzeptualisierung?
Es ist die Zusammenführung theoretischer Erkenntnisse und praktischer Analysen eines Fallbeispiels, um eine individuelle Therapieplanung zu erstellen.
Gibt es Geschlechterunterschiede bei depressiven Störungen?
Die Arbeit zeigt statistische Daten auf, die Unterschiede in Prävalenzraten und Symptomatik zwischen Männern und Frauen sowie bzgl. des Sozialstatus belegen.
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- Lena Maurer (Autor), 2021, Klinische Psychologie III. Horizontale und vertikale Verhaltensanalyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1192297