Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Gestion des ressources humaines - Divers

Frauen im Management. Warum liegt die Frauenquote soweit zurück?

Titre: Frauen im Management. Warum liegt die Frauenquote soweit zurück?

Dossier / Travail , 2007 , 17 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Fabian Steinhoff (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Im Laufe der Jahre ist eine immer größere Zahl an Frauen berufstätig geworden und leisten damit ihren eigenen Teil zum familiären Verdienst bei. Mittlerweile gehen mehr als 59% der Frauen in der Bundesrepublik Deutschland und 55% in den europäischen Mitgliedsländern einer Voll- oder Teilzeitbeschäftigung nach. Und zudem heutzutage besser ausgebildet sind als je zuvor. Der Erwerb wird nicht mehr als eine Überbrückungszeit zwischen Ausbildung und Ehe angesehen. Mittlerweile planen Frauen ihre berufliche Zukunft wie ihre männlichen Kollegen. Trotz alledem lässt sich feststellen, dass Frauen sich meist nicht in Top-Management Positionen befinden, denn nur 0,6 bis 13% weiblicher Führungskräfte sind im oberen Management vertreten. Zudem wird dies noch durch den Effekt einer negativen Korrelation begleitet, d.h. umso höher die Führungsebene liegt, desto geringer ist der dortige Anteil der Frauen.

Besonders Frauen, die in Führungspositionen aufsteigen möchten oder schon eine bekleiden, stehen vor einer großen Herausforderung. Gerade in Vorständen und Aufsichtsräten, ob in Deutschland oder allgemein in Europa, ist es nicht geläufig, dass Frauen ihren Platz in einer vermeintlichen Männerdomäne einnehmen können. So erkennen Firmen mittlerweile zwar, dass weibliche Führungskräfte Qualitäten besitzen, die Männer in diesem Ausmaße nicht haben, wie z.B. die außergewöhnlichen "analytischen Fähigkeiten, hohe soziale Kompetenzen, Flexibilität, Kreativität, Ausdauer, Organisationstalent und Kommunikationsfähigkeit" haben, aber in der praktischen Umsetzung, Frauen auch wirklich in Spitzenpositionen einzusetzen, mangelt es noch.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Europäische Trends

2.1. Erwerbsquote vs. Management in Europa

2.2. Spezifische Länderstudien

2.2.1. Deutschland

2.2.2. England

2.2.3. Frankreich

2.2.4. Skandinavische Länder

3. Ursachen des geringen Frauenanteils

3.1. Rolle in der Familie

3.2. Organisationsstrukturen

3.3. “Männlich” geprägte Unternehmenskultur

4. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Gründe für den unterproportionalen Frauenanteil in europäischen Führungspositionen und analysiert, warum trotz gestiegener Qualifikationsniveaus der Zugang zum Top-Management für Frauen weiterhin durch strukturelle und kulturelle Barrieren erschwert wird.

  • Analyse der europäischen Erwerbsquoten im Vergleich zum Managementanteil.
  • Untersuchung länderspezifischer Unterschiede bei der Besetzung von Führungspositionen.
  • Identifikation der familiären, strukturellen und kulturellen Hindernisse für Frauen.
  • Diskussion von "glass ceiling"-Effekten und männlich geprägten Unternehmenskulturen.
  • Perspektiven für die zukünftige Integration von Frauen in Spitzenpositionen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Im Laufe der Jahre ist eine immer größere Zahl an Frauen berufstätig geworden und leisten damit ihren eigenen Teil zum familiären Verdienst bei. Mittlerweile gehen mehr als 59% der Frauen in der Bundesrepublik Deutschland und 55% in den europäischen Mitgliedsländern einer Voll- oder Teilzeitbeschäftigung nach. Und zudem heutzutage besser ausgebildet sind als je zuvor. Der Erwerb wird nicht mehr als eine Überbrückungszeit zwischen Ausbildung und Ehe angesehen. Mittlerweile planen Frauen ihre berufliche Zukunft wie ihre männlichen Kollegen. Trotz alledem lässt sich feststellen, dass Frauen sich meist nicht in Top-Management Positionen befinden, denn nur 0,6 bis 13% weiblicher Führungskräfte sind im oberen Management vertreten. Zudem wird dies noch durch den Effekt einer negativen Korrelation begleitet, d.h. umso höher die Führungsebene liegt, desto geringer ist der dortige Anteil der Frauen.

Besonders Frauen, die in Führungspositionen aufsteigen möchten oder schon eine bekleiden, stehen vor einer großen Herausforderung. Gerade in Vorständen und Aufsichtsräten, ob in Deutschland oder allgemein in Europa, ist es nicht geläufig, dass Frauen ihren Platz in einer vermeintlichen Männerdomäne einnehmen können. So erkennen Firmen mittlerweile zwar, dass weibliche Führungskräfte Qualitäten besitzen, die Männer in diesem Ausmaße nicht haben, wie z.B. die außergewöhnlichen "analytischen Fähigkeiten, hohe soziale Kompetenzen, Flexibilität, Kreativität, Ausdauer, Organisationstalent und Kommunikationsfähigkeit" haben, aber in der praktischen Umsetzung, Frauen auch wirklich in Spitzenpositionen einzusetzen, mangelt es noch. Die moderne Gesellschaft ist mehr oder weniger dahinter gekommen, dass sie mit diesen, auf zugeschriebenen Merkmalen aufruhenden Diskriminierungen den Zugriff auf ihr personales Inventar auf Dauer verknappt und den "return on investment" von hochqualifizierten Frauen massiv behindert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Diskrepanz zwischen der hohen beruflichen Qualifikation von Frauen und ihrem geringen Anteil in europäischen Führungsetagen.

2. Europäische Trends: In diesem Kapitel werden statistische Daten zum Managementanteil von Frauen in verschiedenen Ländern präsentiert, die trotz regionaler Unterschiede einheitlich geringe Quoten zeigen.

3. Ursachen des geringen Frauenanteils: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Gründe für die Unterrepräsentanz von Frauen, unterteilt in familiäre Rollenmodelle, strukturelle Organisationsfaktoren und den Einfluss männlich dominierter Unternehmenskulturen.

4. Ausblick: Der Ausblick diskutiert die zukünftige Entwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des wachsenden Bedarfs an qualifizierten Führungskräften.

Schlüsselwörter

Frauenanteil, Top-Management, Europäische Trends, Führungspositionen, Glass Ceiling, Unternehmenskultur, Personalrekrutierung, Karriereorientierung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Frauenförderung, Geschlechtsrollendenken, Arbeitsmarkt, Managementforschung, Führungskompetenz, Diskriminierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Unterrepräsentation von Frauen in europäischen Führungspositionen trotz ihrer hohen akademischen und beruflichen Qualifikation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Analyse europäischer Statistiken zum Frauenanteil im Management sowie die Untersuchung soziokultureller und struktureller Ursachen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, warum der Zugang zu Spitzenpositionen für Frauen durch institutionelle und kulturelle Barrieren ("glass ceiling") systematisch erschwert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die Auswertung empirischer Studien und statistischer Daten der Europäischen Kommission und weiterer Institutionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden länderspezifische Studien vergleichend betrachtet und die Faktoren Familie, Organisationsstruktur sowie Unternehmenskultur tiefgehend analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?

Die Untersuchung wird durch Begriffe wie "glass ceiling", "männlich geprägte Unternehmenskultur", "Geschlechtsrollendenken" und "Karrierebarrieren" geprägt.

Welchen Einfluss hat das Modell "Ehefrau im Hintergrund" auf die Karriere von Frauen?

Das Modell fungiert als implizites Hindernis, da von Managern die Entlastung durch eine Partnerin erwartet wird, während Managerinnen als potenzielles Sicherheitsrisiko wahrgenommen werden, wenn sie Beruf und Privatleben kombinieren müssen.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur für den Frauenanteil?

Unternehmenskulturen werden als historisch männlich geprägt identifiziert, die durch Erwartungen an lange Arbeitszeiten und spezifische Kommunikationsstile Frauen in eine Außenseiterrolle drängen.

Gibt es länderspezifische Unterschiede bei der Besetzung von Aufsichtsräten?

Ja, laut den Daten im Text weisen skandinavische Länder, insbesondere Dänemark und Finnland, signifikant höhere Anteile von Frauen in Aufsichtsräten auf als der deutsche Durchschnitt.

Fin de l'extrait de 17 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Frauen im Management. Warum liegt die Frauenquote soweit zurück?
Université
University of Applied Sciences Frankfurt am Main  (Wirtschaft und Recht)
Cours
Grundstudium
Note
2,0
Auteur
Fabian Steinhoff (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
17
N° de catalogue
V119278
ISBN (ebook)
9783640226122
ISBN (Livre)
9783640227549
Langue
allemand
mots-clé
Frauen Management Warum Frauenquote Grundstudium Thema Frauenquote
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Fabian Steinhoff (Auteur), 2007, Frauen im Management. Warum liegt die Frauenquote soweit zurück?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119278
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  17  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint