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Jugendschutz im Internet

Title: Jugendschutz im Internet

Term Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jerome Herbst (Author)

Business economics - Law
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In dieser Hausarbeit soll auf die medialen Gefährdungen und Beeinträchtigungen der heutigen Jugend eingegangen werden und in welcher Art und Weise der Gesetzgeber im Grundgesetz den gesetzlich verankerten Jugendschutz mittels den von ihm zusätzlich geschaffenen Regelwerken einen Missbrauch zu verhindern versucht. Im Hauptteil dieser Arbeit wird aufgezeigt, welche Inhalte als strafbar gelten, was schwer strafbare Inhalte, was jugendgefährdende Medieninhalte sowie jugendbeeinträchtigende Medieninhalte sind. Hierzu betrachtet der Verfasser die aktuellen Regelwerke zum Jugendschutz, insbesondere im Internet. Die Frage, inwiefern Jugendschutz Verfassungsauftrag ist, wird dabei oberflächlich behandelt. Weiterhin finden Sie Ansätze zur Umsetzung des Jugendschutzes und ausgewählte Probleme wie zum Beispiel Tabakwarenversand im Internet an Jugendliche unter 18 Jahre und das Bereitstellen von pornografischen Medieninhalten ohne ausreichende Zugriffskontrolle. Im Schluss stellt der Verfasser Möglichkeiten zur Einhaltung des Jugendschutzes mittels ausreichender Zugangskontrollen dar.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Jugendschutz als Verfassungsauftrag

§1 Arten der gefährdenden Beeinträchtigungen im Internet

(1) Strafbare Inhalte:

(2) Schwer jugendgefährdende Medieninhalte

(3) Jugendgefährdende Inhalte

(4) Jugendbeeinträchtigende Medieninhalte

Weitere Regelungen des Jugendmedienstaatsvertrages:

§ 2 Probleme und Lösungen der Alterbeschränkung im Internet

Möglichkeiten für effektive Barrieren:

Jugendschutz innerhalb der EU und weltweit:

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die rechtlichen Herausforderungen des Jugendschutzes im Internet, analysiert die Wirksamkeit aktueller gesetzlicher Regelungen wie des Jugendmedienstaatsvertrages und bewertet die Tauglichkeit technischer Zugangskontrollen zum Schutz von Minderjährigen vor gefährdenden Inhalten.

  • Verfassungsrechtliche Grundlagen des Jugendschutzes
  • Kategorisierung gefährdender Medieninhalte nach dem Strafgesetzbuch
  • Wirksamkeit und Probleme von Altersverifikationssystemen
  • Technische Lösungsansätze zur Einhaltung von Zugriffskontrollen
  • Internationale Perspektiven und Kooperationsbedarfe

Auszug aus dem Buch

§1 Arten der gefährdenden Beeinträchtigungen im Internet

Hier unterscheidet der Jugendmedienstaatsvertrag hinsichtlich der Angebote, welche entweder eingeschränkt oder zumindest beschränkt im Internet existieren. Die drei Kategorien unterscheiden sich in überhaupt nicht über das Internet zu verbreitende Inhalte, diejenigen Angebote die zwar grundsätzlich unzulässig sind, aber Erwachsenen, hier in einer geschlossenen Benutzergruppe, zugänglich sind und natürlich die entwicklungshemmenden bzw. entwicklungsbeeinträchtigenden Angebote.

Die Strafvorschriften des StGB:

Nach dem Amoklauf in Erfurt vom 26.04.2002 am Gutenberg Gymnasium musste der Gesetzgeber ein gesetzliches Steuerungsinstrument schaffen, dass eine Wiederholung einer solchen oder ähnlichen Katastrophe zumindest Einhalt gebietet. Die Reglementierung findet sich im Kernstrafrecht der §§ 86, 86a, 130, 130a, 131, 184 StGB. Dazu kommt das Jugendschutzgesetz, welches im Jahr 2003 novelliert wurde. In der Ausweitung des Strafrechts ist eher ein symbolischer Charakter zusehen. Denn es fehlen noch immer die „Musterverfahren“ um die Wirksamkeit zu erlangen. Anzumerken bleibt hier, dass der Bundestag bereits mit der Drucksache 14/1776 vom 29.09.1999 auf den Seiten 31ff auf den immer größer werdenden Internetmarkt hinweist und sehr wohl die wachsenden Probleme hinsichtlich der Jugendgefährdung durch Gewaltpornografie kannte.

Insbesondere der § 184c StGB soll die Lücken im Strafrecht schließen, welche durch die §§ 184 bis 184b entstehen. Der § 184c StGB meint nicht nur die verkörperten Gedanken und deren Inhalt, sondern auch moderne Darbietungen wie zum Beispiel Live-Darbietungen mittels einer WebCam. Hier reagiert der Gesetzgeber auf den technologischen Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnologien. Die Vorschrift stellt in der heutigen Fassung klar, dass eine Verbreitung durch Tele- und Mediendienste dem Rundfunk gleich steht.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung umreißt die mediale Gefährdungslage der Jugend und stellt das Ziel der Arbeit dar, die rechtliche Verankerung des Jugendschutzes im Internet sowie die Wirksamkeit von Zugangskontrollen zu untersuchen.

Jugendschutz als Verfassungsauftrag: Das Kapitel erläutert die verfassungsrechtliche Stellung des Jugendschutzes im Spannungsfeld zwischen dem staatlichen Wächteramt und dem Erziehungsrecht der Eltern gemäß Grundgesetz.

§1 Arten der gefährdenden Beeinträchtigungen im Internet: Hier werden die verschiedenen Kategorien problematischer Internetinhalte definiert und die entsprechenden strafrechtlichen Reglementierungen innerhalb des StGB sowie des Jugendmedienstaatsvertrages erörtert.

Weitere Regelungen des Jugendmedienstaatsvertrages: Dieser Abschnitt behandelt die organisatorischen Aspekte und Zuständigkeiten der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) sowie die Sanktionsmechanismen bei Verstößen.

§ 2 Probleme und Lösungen der Alterbeschränkung im Internet: Es werden die Schwierigkeiten bei der Implementierung effektiver Altersverifikationssysteme im Internet sowie die rechtlichen Anforderungen an die Anbieter von pornografischen Inhalten analysiert.

Möglichkeiten für effektive Barrieren: Dieses Kapitel stellt technische Verfahren zur Altersverifikation wie das Post-Ident-Verfahren oder Smart-Card-Konzepte vor und bewertet deren Tauglichkeit als Schutzbarriere.

Jugendschutz innerhalb der EU und weltweit: Der Autor beleuchtet die Schwierigkeiten einer grenzüberschreitenden Verfolgung und beschreibt internationale Lösungsansätze des Europäischen Parlaments zur Sicherung des Jugendschutzes.

Schlüsselwörter

Jugendschutz, Internet, Jugendmedienschutz, Altersverifikation, Strafgesetzbuch, JMStV, Grundgesetz, Kindeswohl, Zugriffskontrolle, Pornografie, Medieninhalte, Selbstkontrolle, Kommission für Jugendmedienschutz, Rechtssicherheit, Post-Ident-Verfahren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem gesetzlichen Jugendschutz im Internet, insbesondere mit der Frage, wie Kinder vor gefährdenden oder beeinträchtigenden Inhalten geschützt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf den verfassungsrechtlichen Grundlagen, der strafrechtlichen Kategorisierung von Internetinhalten und den technischen Möglichkeiten der Zugangsbeschränkung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie der Gesetzgeber auf mediale Gefährdungen reagiert und ob die implementierten Schutzmechanismen den Herausforderungen des digitalen Raums gerecht werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer juristischen Analyse, bei der Gesetzestexte, einschlägige Urteile und Stellungnahmen von Aufsichtsbehörden wie der KJM ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definition von strafbaren sowie jugendgefährdenden Inhalten, erläutert die Strukturen des Jugendmedienstaatsvertrages und bewertet verschiedene AV-Systeme auf ihre Wirksamkeit.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Jugendschutz, Altersverifikation, Jugendmedienschutz, JMStV und technische Zugriffskontrollen.

Welche Rolle spielen die "geschlossenen Benutzergruppen" bei der Verbreitung von Inhalten?

Geschlossene Benutzergruppen dienen als rechtliche Ausnahme, bei der bestimmte, sonst unzulässige Inhalte Erwachsenen zugänglich gemacht werden dürfen, sofern eine Identitätsprüfung stattgefunden hat.

Warum ist das Post-Ident-Verfahren für den Jugendschutz relevant?

Es dient als eine der technisch anerkannten Methoden zur zuverlässigen Volljährigkeitsprüfung, da der physische Kontakt und die Ausweisprüfung eine hohe Sicherheit gegen den Zugriff durch Minderjährige bieten.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Staates im Internet?

Der Autor konstatiert, dass der Staat zwar durch den JMStV Rahmenbedingungen setzt, die grenzenlose Natur des Internets jedoch die Wirksamkeit rein nationaler Regelungen begrenzt.

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Details

Title
Jugendschutz im Internet
College
University of Applied Sciences Berlin  (Fachhochschule)
Course
Öffentliches Recht
Grade
1,7
Author
Jerome Herbst (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V119290
ISBN (eBook)
9783640226160
ISBN (Book)
9783640227556
Language
German
Tags
Jugendschutz Internet Recht Jugendschutzgesetz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jerome Herbst (Author), 2008, Jugendschutz im Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119290
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