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Gefühlserziehung als Determinante für Lernprozesse

Titre: Gefühlserziehung als Determinante für Lernprozesse

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2019 , 22 Pages , Note: Sehr Gut

Autor:in: Sabine Oberneder (Auteur)

Psychologie - Intelligence et Psychologie de l'apprentissage
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Der Kern dieser Arbeit behandelt die Notwendigkeit einer Gefühlserziehung, da uns Gefühle als Mensch definieren. Gefühle sind für einen erfolgreichen Bildungsprozess als notwendig zu er- und beachten. Wenn emotionale Kompetenzen Erfolg im Leben versprechen, müssen diese in der Pädagogik gefördert werden.

Gefühle werden komplexer als eine reine kognitive Wissensaneignung (die KI hervorragend leistet) gebildet und lassen eine Ablöse des Menschen durch künstliche Intelligenz auf Grund der menschlichen Gefühlswelt obsolet erscheinen, weshalb ein Paradigmenwechsel der bestimmenden Charakteristika des Menschen, weg von Verstand und Vernunft hin zu Gefühl und Emotion gekoppelt mit Verstand und Vernunft, stattfindet, der durch den hohen Stellenwert der Emotionsforschung, die relevante Forschungsergebnisse als Bestätigung veröffentlicht, sichtbar ist. Dieser Paradigmenwech-sel in Kombination mit einem gesellschaftlichen Wandel hin zu einer Leistungsgesellschaft, in der das Selbstmanagement einen hohen Stellenwert hat, ist auch bildungswissenschaftlich prägnant. Pekrun (2018) nimmt sich mit seinem Konzept der Leistungsemotionen dieser Thematik an, was zu folgender Frage gelangen lässt: Welche Bedeutung hat die Gefühlserziehung unter besonderer Berücksichtigung von Pekrun (2018) als Determinante für individuelle Lernprozesse im schulischen Kontext und welche anthropologischen Implikationen lassen sich daraus ableiten?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil

2.1 Das Verhältnis von Emotion und Kognition

2.1.1 Was sind Emotionen?

2.1.2 Wie konstruieren sich Emotionen?

2.1.3 Was ist Kognition?

2.1.4 Zum Verhältnis von Kognition und Emotion

2.2 Gefühlserziehung

2.2.1 Wie kann eine Erziehung der Gefühle legitim erscheinen, wenn Erziehung auch Manipulation bedeutet?

2.3 Gefühlserziehung und ihre Bedeutsamkeit für das individuelle Lernen

2.3.1 Gefühlserziehung und Aufmerksamkeit

2.3.2 Gefühlserziehung und Motivationsförderung

2.3.3 Gefühlserziehung und Gedächtnisschulung

2.3.4 Gefühlserziehung, Lernstrategien und Selbstregulation des Lernens

2.3.5 Kritik

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Gefühlserziehung als Determinante für individuelle Lernprozesse im schulischen Kontext, wobei das Konzept der Leistungsemotionen nach Pekrun (2018) kritisch analysiert und um anthropologische Implikationen ergänzt wird.

  • Wechselbeziehung von Emotion und Kognition
  • Legitimität von Gefühlserziehung in Abgrenzung zur Manipulation
  • Einfluss von Emotionen auf Aufmerksamkeit, Motivation und Gedächtnis
  • Pekruns Kontroll-Wert-Theorie der Leistungsemotionen
  • Anthropologische Grundlagen des Lernens und der Erziehung

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Wie konstruieren sich Emotionen?

Der Mensch misst einem physikalischen Ereignis Bedeutung bei. Emotionale Zustände können Grundreaktionen, wie Erstarren, Fliehen und Kämpfen auslösen, wobei dies aber für das Entstehen von Emotionen weder Bedingung noch Vorraussetzung ist (vgl. Barrett 2015, S. 47f.). Emotionen, so Barrett, liegt immer ein Konzept zugrunde. Beim Prozess des Predictive Codings, des voraussagenden Codierens, generiert das Gehirn Hypothesen im top-down-Modus. Ein physischer oder umweltdeterminierter Input verursacht Vorstellungen, und testet so einkommende Informationen. Diese werden verglichen und korrigiert um daraufhin nach im Gedächtnis zugrundeliegenden Kategorien und Konzepten eine Emotion zu konstruieren.

Wenn ein Einfluss von den Erwartungen abweicht befasst sich eine höhere Ebene der Kognition mit dem Phänomen, sonst wird das Ereignis auf der neuronalen unteren Ebene abgehandelt. Eine neue Erfahrung wird also mit vergangenen abgeglichen und interpretiert, woraufhin eine Emotion emergiert (vgl. ebd., S. 49f.). Jede Störung, die die Homöostase beeinflusst, kann zu Emotionen führen (vgl. ebd., S. 60). Eine exekutive Kontrolle ist Bestandteil der Konstruktion von Emotionen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Vernachlässigung von Gefühlen in der Pädagogik und führt in die Fragestellung zur Bedeutung der Gefühlserziehung im Lichte der Leistungsemotionen nach Pekrun ein.

2 Hauptteil: Der Hauptteil definiert die zentralen Begrifflichkeiten, analysiert das Verhältnis von Emotion und Kognition, diskutiert die Legitimität der Gefühlserziehung und beleuchtet deren Einfluss auf schulische Lernmechanismen.

3 Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage durch die Synthese von Pekruns Ergebnissen mit bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen und leitet didaktische Konsequenzen für eine moderne Gefühlserziehung ab.

Schlüsselwörter

Gefühlserziehung, Emotion, Kognition, Leistungsemotionen, Lernprozesse, Pekrun, Schulpädagogik, Motivation, Aufmerksamkeit, Selbstregulation, Anthropologie, Bildungswissenschaft, Erziehung, Gedächtnisschulung, Lernstrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Notwendigkeit und Funktion einer gezielten Gefühlserziehung im Schulalltag und deren Einfluss auf den individuellen Lernerfolg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Zusammenspiel von Kognition und Emotion, die theoretischen Ansätze zur Gefühlserziehung und die praktische Anwendung von Pekruns Leistungsemotions-Konzept.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Bedeutung der Gefühlserziehung als Determinante für individuelle Lernprozesse zu klären und daraus anthropologische Implikationen für die pädagogische Praxis abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deduktive Herangehensweise und eine theoretische Analyse der Fachliteratur sowie eine Auseinandersetzung mit aktuellen Lehrplänen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zentrale Begriffe definiert, das Verhältnis zwischen Kognition und Emotion erläutert sowie die Wirkmechanismen von Emotionen auf schulische Faktoren wie Motivation und Aufmerksamkeit untersucht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Gefühlserziehung, Leistungsemotionen, individuelle Lernprozesse und die Theorie von Pekrun charakterisiert.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Pekrun?

Pekruns Forschung wird als wichtiger "Push-Faktor" gewürdigt, jedoch wird kritisiert, dass er den sozialen Kontext des Lernens in seinem Modell der Leistungsemotionen weitgehend ausklammert.

Was bedeutet "Gefühlserziehung" im Kontext von Manipulation?

Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Frage auseinander, ob Gefühlserziehung durch pädagogische Interventionen (wie Aufforderungen) legitim ist oder ob sie unzulässige Manipulation darstellt, wobei die Autonomie der SchülerInnen betont wird.

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Résumé des informations

Titre
Gefühlserziehung als Determinante für Lernprozesse
Université
University of Vienna  (Bildungswissenschaft)
Note
Sehr Gut
Auteur
Sabine Oberneder (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
22
N° de catalogue
V1193133
ISBN (PDF)
9783346638755
ISBN (Livre)
9783346638762
Langue
allemand
mots-clé
Emotion Kognition Manipulation Aufmerksamkeit Motivation Gedächtnis Lernstrategie Selbstregulation Pekrun Reichenbach Maxwell
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sabine Oberneder (Auteur), 2019, Gefühlserziehung als Determinante für Lernprozesse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1193133
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Extrait de  22  pages
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