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Versuch einer kritischen Auseinandersetzung mit den „Westphälischen Schilderungen aus einer westphälischen Feder“ von Annette von Droste-Hülshoff

Titre:  Versuch einer kritischen Auseinandersetzung mit den „Westphälischen Schilderungen aus einer westphälischen Feder“ von Annette von Droste-Hülshoff

Dossier / Travail , 2004 , 25 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Magistra Artium Julia-Maria Warkentin (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Wie sie sich ihr Leben ausdachte, wie sie sein wollte, das steht, kaum verborgen durch
den verschlüsselten Namen und die lustspielhafte Szenerie, in der Komödie Perdu! – als
werde aus der Wirklichkeit zitiert.
Mit diesen Worten leitet Herbert Kraft sein Buch, eine Biographie über Annette von
Droste-Hülshoff, die zu den größten Dichterinnen Deutschlands zählt, ein.
Meine Arbeit teilt sich in zwei Teile auf. Bereits beim Schreiben des ersten Kapitels hatte
ich Schwierigkeiten, eine Biographie der Dichterin zusammenzustellen. Die Autoren, die
über Annette von Droste-Hülshoff schrieben, waren sich in vielen Sachen uneinig. Auch
sie hatten Schwierigkeiten, Annettes Leben von ihrem Werk zu trennen. Vielleicht kann
man dazwischen auch keine klare Trennlinie ziehen, weil Annettes Leben sich
hauptsächlich auf dem Papier abspielte. In einigen Sachen waren sich die Biographen
einig: Sie war ein westfälisches Edelfräulein, katholisch, konservativ, allem
Revolutionärem abgeneigt. Aber sie betonen auch, dass sie nicht die vorgeschriebenen
Denk- und Lebensmuster übernahm, sondern sich ihr eigenes, teils ein eigenartiges
Lebensbild zusammenstellte.
Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich versucht aus teils widersprüchlichen Angaben mein
eigenes Bild der Droste zusammen zu stellen und hoffe, dass es mir gelungen ist.
Im zweiten Teil meiner Arbeit werde ich auf die „Westphälischen Schilderungen aus einer
westphälischen Feder“ zu sprechen kommen. Als Annette von Droste-Hülshoff ihre
Schilderungen im Jahre 1845 veröffentlicht, ist sie bereits eine bekannte Dichterin und
Schriftstellerin. Ihr Werk „Die Judenbuche“ sowie die Gesamtausgabe ihrer Gedichte
werden nun endlich gelesen, gelobt, aber auch scharf kritisiert und vom Adel verspottet.

[...]

Extrait


Struktur der Arbeit

A: Einleitung

B: Hauptteil

1. Versuch einer Biographie der Dichterin und Schriftstellerin

2. „Westphälische Schilderungen aus einer westphälischen Feder“

2.1. Zur Entstehungsgeschichte der „Bilder aus Westphalen“

2.2. Kurze Inhaltsangabe und Versuch einer Interpretation der „Bilder aus Westfalen“

2.3. Erwiderungen und Berichtigungen der „Bilder aus Westfalen“

C: Schluss

Zielsetzung & Themen der Hausarbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch Annette von Droste-Hülshoffs Werk „Westphälische Schilderungen aus einer westphälischen Feder“, beleuchtet den biografischen Kontext der Autorin und analysiert die zeitgenössische Rezeption sowie die entstandenen Kontroversen bezüglich der dargestellten Zustände in der westfälischen Region.

  • Biografie und Werdegang von Annette von Droste-Hülshoff
  • Entstehungsgeschichte und Intention der „Westphälischen Schilderungen“
  • Inhaltliche Analyse und Interpretation der Landschafts- und Charakterbeschreibungen
  • Wahrnehmung und kritische Auseinandersetzung durch Zeitgenossen
  • Der Einfluss gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen auf das Werk

Auszug aus dem Buch

2.2. Kurze Inhaltsangabe und Versuch einer Interpretation der „Bilder aus Westfalen“

„Bilder aus Westfalen“ wurden nicht als poetischer Text, sondern als Sachtext gedacht, als eine Dokumentation von Geographie und Ethnographie Westfalens. Entsprechend systematisch ist der Aufbau des Textes. Er beginnt mit der Beschreibung der äußeren „Physiognomie“ des Landes (1. Kapitel), und dieser folgt die Beschreibung der inneren „Physiognomie“ (2. und 3. Kapitel), und dabei wird strikt zwischen den einzelnen Landesteilen getrennt.

Im ersten Kapitel beschreibt Droste nach einer kurzen Einleitung die Landschaft und die äußere Beschaffenheit von Westfalen, wobei sie mit dem „heidigen Münsterlande“ beginnt, mit der Beschreibung der „hügelige(n) Grafschaft Mark und (dem) Bistum Paderborn“ fortsetzt und mit der „ bis in die dem Hochgebirge nahe stehenden Bergkegel des Sauerlandes (Herzogtum Westfalen)“ abschließt.

Im zweiten Kapitel kommt sie auf die Bewohner von Sauerland und Paderborn zu sprechen und beschreibt deren Alltag, Sitten und Gebräuche in ziemlich düsteren Farben.

Zusammenfassung der Kapitel

A: Einleitung: Die Einleitung stellt Annette von Droste-Hülshoff als bedeutende Dichterin vor und umreißt die Absicht der Arbeit, ihre Biografie zu beleuchten sowie die kontroverse Veröffentlichung der „Westphälischen Schilderungen“ kritisch zu analysieren.

1. Versuch einer Biographie der Dichterin und Schriftstellerin: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg der Dichterin nach, von ihrer schwierigen Geburt und Kindheit auf Burg Hülshoff über ihre familiäre Einbindung und gesundheitliche Probleme bis hin zu ihrem literarischen Wirken.

2. „Westphälische Schilderungen aus einer westphälischen Feder“: Dieser Abschnitt dient als Oberkategorie für die tiefergehende Untersuchung des spezifischen Sachtextes von Droste-Hülshoff.

2.1. Zur Entstehungsgeschichte der „Bilder aus Westphalen“: Hier wird dargelegt, unter welchen Umständen das Werk entstand, wie es anonym veröffentlicht wurde und welche Konflikte die Publikation bereits im Vorfeld begleitete.

2.2. Kurze Inhaltsangabe und Versuch einer Interpretation der „Bilder aus Westfalen“: Das Kapitel erläutert den systematischen Aufbau des Textes als geographisch-ethnographische Dokumentation und analysiert die Darstellung der verschiedenen Landesteile und deren Bewohner durch die Autorin.

2.3. Erwiderungen und Berichtigungen der „Bilder aus Westfalen“: Diese Untersuchung widmet sich der heftigen Kritik und den Richtigstellungsversuchen von Zeitgenossen, die sich von Drostes teilweise harschen Schilderungen missverstanden oder angegriffen fühlten.

C: Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und ordnet das Werk Drostes in den historischen Kontext der Restaurationsepoche sowie ihre persönliche künstlerische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Konventionen ein.

Schlüsselwörter

Annette von Droste-Hülshoff, Westphälische Schilderungen, Westfalen, Literaturgeschichte, 19. Jahrhundert, Biografie, Sachtext, Sozialkritik, Rezeption, Münsterland, Sauerland, Paderborn, Adel, Landeskunde, Industrialisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Untersuchung des Sachtextes „Westphälische Schilderungen aus einer westphälischen Feder“ von Annette von Droste-Hülshoff und setzt diesen in Bezug zu ihrem Leben.

Welche Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen sind die Biografie der Dichterin, die geographische und ethnographische Beschreibung Westfalens durch Droste sowie die öffentliche Debatte und Kritik, die ihr Werk bei den Zeitgenossen auslöste.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Beweggründe der Autorin für ihre zum Teil scharfen Schilderungen zu verstehen und den Widerspruch zwischen ihrer eigenen Perspektive und den Reaktionen der kritisierten Bevölkerungsgruppen zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung biographischer Daten, historischer Dokumente und zeitgenössischer Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Skizze, die Entstehungsgeschichte, eine inhaltliche Interpretation der Sachtexte sowie die Dokumentation und Diskussion der damaligen Erwiderungen und Berichtigungen.

Was charakterisiert diese Arbeit inhaltlich?

Die Arbeit ist durch eine objektive Distanz gekennzeichnet, die versucht, sowohl die Position der Autorin als auch die Argumente der Kritiker nachzuvollziehen, ohne ein vorschnelles Urteil zu fällen.

Welche Rolle spielten die „Historisch-politischen Blätter“ bei der Veröffentlichung?

Sie dienten als Publikationsorgan, das die „Westphälischen Schilderungen“ anonym druckte und durch eine Anmerkung eine öffentliche Debatte und den Eingang von Gegendarstellungen erst ermöglichte.

Wie reagierte die adelige Gesellschaft auf die Schilderungen?

Der Adel und die angesehenen Persönlichkeiten der Provinz reagierten größtenteils empört und verletzend, da sie sich durch die Schilderung von Sitten, Gebräuchen und Missständen in ihrer Ehre angegriffen fühlten.

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Résumé des informations

Titre
Versuch einer kritischen Auseinandersetzung mit den „Westphälischen Schilderungen aus einer westphälischen Feder“ von Annette von Droste-Hülshoff
Université
University of Potsdam  (Universität Potsdam/ Institut für Germanistik/ Literaturwissenschaft)
Cours
Grundkurs B: Berlin-Beschreibungen von Fanny Lewald bis Clara Viebig (WiSe 2003/2004)
Note
2,0
Auteur
Magistra Artium Julia-Maria Warkentin (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
25
N° de catalogue
V119326
ISBN (ebook)
9783640228676
ISBN (Livre)
9783640230433
Langue
allemand
mots-clé
Versuch Auseinandersetzung Schilderungen Feder“ Annette Droste-Hülshoff Grundkurs Berlin-Beschreibungen Fanny Lewald Clara Viebig
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Magistra Artium Julia-Maria Warkentin (Auteur), 2004, Versuch einer kritischen Auseinandersetzung mit den „Westphälischen Schilderungen aus einer westphälischen Feder“ von Annette von Droste-Hülshoff, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119326
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Extrait de  25  pages
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