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Individuelles Empowerment im Hilfeplanverfahren. Die Methode der Persönlichen Zukunftsplanung

Titel: Individuelles Empowerment im Hilfeplanverfahren. Die Methode der Persönlichen Zukunftsplanung

Hausarbeit , 2019 , 13 Seiten , Note: 1

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es ist eine besondere menschliche Fähigkeit, sich die eigene Zukunft vorzustellen, auszumalen, ihre Verwirklichung zu planen und erste Schritte in diese Richtung umzusetzen. In diesem Sinne sind die meisten Handlungen des Menschen direkt oder indirekt auf die Gestaltung der eigenen Zukunft bezogen. Menschen, die in Krisen geraten oder von Behinderung betroffen sind, befinden sich oft in einer Situation, in denen ihn ihre Zukunft vorgeschrieben wird und an die sie ihre Bedürfnisse anpassen sollen. Im Zuge der Diskussionen und Planungen zur Umsetzung gesellschaftlicher Teilhabe aller Menschen, stellt sich die Frage nach geeigneten Konzepten. Ein Konzept ist die Persönliche Zukunftsplanung, welches Menschen befähigen soll, in einem Kreis von Menschen, der als freundschaftlich empfunden werden kann über die individuelle Zukunft zu sprechen, darüber nachzudenken und erste Schritte einzuleiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorstellung der Methode der Persönlichen Zukunftsplanung

3. Bezüge und Grenzen dieser Methode

4. Anregende Aspekte dieser Methode in Bezug auf die eigene Arbeitspraxis

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konzept der Persönlichen Zukunftsplanung (PZP) als Instrument der Inklusionsförderung und des Empowerments in der Sozialen Arbeit, um Möglichkeiten der Selbstbestimmung für Menschen in schwierigen Lebenslagen aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Herkunft der Persönlichen Zukunftsplanung
  • Empowerment-Konzept und personenzentrierter Ansatz
  • Systemtheoretische Perspektiven auf Inklusion, Exklusion und Integration
  • Methoden der Zukunftsplanung (MAP, PATH, Zukunftskonferenz)
  • Transfer der Methode in die Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen

Auszug aus dem Buch

2. Vorstellung der Methode der Persönlichen Zukunftsplanung

Die Methode der Persönlichen Zukunftsplanung „PZP“ ist ein Konzept, welches die persönliche Zukunftsplanung eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen in den Mittelpunkt stellt. Dabei wird nicht zwischen Menschen mit hohem oder niedrigem Unterstützungsbedarf unterschieden (vgl. Emrich, 2004: 7f). Die Persönliche Zukunftsplanung ist ein Ansatz, der grundsätzlich für alle Menschen in Frage kommt, die sich Veränderungen in ihrem Leben wünschen und erste Schritte umsetzen möchten. Da diese Methode die Selbstbestimmung und die Wahlmöglichkeit des Individuums, unabhängig von seinen Kommunikationsmöglichkeiten, ins Zentrum stellt ist sie insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigung von großer Bedeutung (vgl. Emrich, 2004: 2). Die PZP soll Menschen mit Behinderungen den Schritt in ein selbstbestimmtes und inklusives Leben ermöglichen (vgl. Boban/ Hinz, 1999: 9).

Den Grund dafür stellt u.a. die Herkunft des Konzepts dar: Die Wurzeln der PZP liegen in dem Empowerment-Konzept, welches sich in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA aus der schwarzen Bürgerrechtsbewegung entwickelte (vgl. Quack/Schmidt, 2013: 52). Der Begriff Empowerment, was aus dem Englischen übersetzt etwa Bemächtigung und Befähigung bedeutet, meint die Stärkung eigener Autonomie, Macht und Selbstverfügung. Ausgangspunkt für Empowermentbestrebungen bilden individuelle Erfahrungen von Machtlosigkeit, Ohnmacht und Fremdbestimmung (vgl. Quack/Schmidt, 2013: 53).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Zukunftsgestaltung für Menschen in Krisensituationen ein und stellt die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen dar.

2. Vorstellung der Methode der Persönlichen Zukunftsplanung: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge der PZP im Empowerment-Ansatz und beschreibt zentrale Verfahren wie MAP, PATH sowie die Bedeutung des Unterstützerkreises.

3. Bezüge und Grenzen dieser Methode: Hier werden Inklusion, Integration und Exklusion systemtheoretisch analysiert und die methodischen Grenzen in Bezug auf gesellschaftliche Systemstrukturen diskutiert.

4. Anregende Aspekte dieser Methode in Bezug auf die eigene Arbeitspraxis: Die Autorin reflektiert die Anwendbarkeit der PZP in ihrer Arbeit mit geflüchteten Jugendlichen und zeigt Potenziale sowie Herausforderungen auf.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont das Potenzial der PZP als ressourcenorientierte Alternative zu herkömmlichen Hilfeplanungsstrukturen.

Schlüsselwörter

Persönliche Zukunftsplanung, Empowerment, Inklusion, Exklusion, Systemtheorie, Soziale Arbeit, Hilfeplanung, Partizipation, Selbstbestimmung, Personenzentrierter Ansatz, Unterstützung, Gemeinwesenarbeit, Unterstützerkreis, Integration, Sozialraum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Methode der Persönlichen Zukunftsplanung (PZP) als empowerndes Instrument innerhalb der Sozialen Arbeit, um Menschen bei der selbstbestimmten Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen Empowerment, Inklusion, systemtheoretische Grundlagen, Partizipationsmethoden sowie die Anwendung dieser Konzepte in der Praxis der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die PZP als Alternative zu traditionellen Hilfeplanungsverfahren genutzt werden kann, um Inklusion zu fördern und die Selbstwirksamkeit der Klientel zu stärken.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur zur PZP und Systemtheorie sowie eine praxisbezogene Reflexion des eigenen beruflichen Handelns.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Methode, eine systemtheoretische Einordnung von Inklusion und Exklusion sowie eine kritische Reflexion des Praxistransfers.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Empowerment, Persönliche Zukunftsplanung, Inklusion, soziale Partizipation und der personenzentrierte Ansatz.

Inwiefern unterscheidet sich die PZP von klassischen Hilfeplangesprächen?

Im Gegensatz zu oft hierarchisch geprägten klassischen Hilfeplänen stellt die PZP die Wünsche, Interessen und Kompetenzen des Individuums konsequent in den Mittelpunkt und bezieht ein unterstützendes soziales Umfeld aktiv ein.

Welche Herausforderungen sieht die Autorin beim Praxistransfer?

Die Autorin weist darauf hin, dass insbesondere der Aufbau eines persönlichen Unterstützerkreises, etwa bei geflüchteten Jugendlichen, aufgrund fehlender lokaler Bezugspersonen eine große praktische Hürde darstellt.

Welche Rolle spielt die Moderation bei der PZP?

Der Moderation kommt eine Modellfunktion zu; sie soll eine Atmosphäre des Dialogs und der Kooperation schaffen, die den Prozess der Selbstbestimmung ermöglicht und positiv anregt.

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Details

Titel
Individuelles Empowerment im Hilfeplanverfahren. Die Methode der Persönlichen Zukunftsplanung
Hochschule
Alice-Salomon Hochschule Berlin
Note
1
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
13
Katalognummer
V1194579
ISBN (PDF)
9783346639868
ISBN (Buch)
9783346639875
Sprache
Deutsch
Schlagworte
individuelles empowerment hilfeplanverfahren methode persönlichen zukunftsplanung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Individuelles Empowerment im Hilfeplanverfahren. Die Methode der Persönlichen Zukunftsplanung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1194579
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Leseprobe aus  13  Seiten
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