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Berufliche Weiterbildung. Bedeutung des E-Learnings in Organisationen und Herausforderungen des Bologna-Abkommens

Titel: Berufliche Weiterbildung. Bedeutung des E-Learnings in Organisationen und Herausforderungen des Bologna-Abkommens

Einsendeaufgabe , 2020 , 12 Seiten , Note: 1

Autor:in: Vanessa Gisch (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Einsendeaufgabe zeigt zunächst den Unterschied zwischen Organisationsentwicklung und Organisationslernen auf. Anschließend wird auf Herausforderungen der Förderung eigenständigen und selbstgesteuerten Lernens mit Hilfe elektronischer Medien in Organisationen hingewiesen. Zudem wird erläutert, wie in Europa die Wissensgesellschaft gefördert werden sollte. Zum Schluss werden die Ziele des Bologna-Abkommens und die Schwierigkeiten in der Umsetzung an Hochschulen und Universitäten behandelt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Unterschied zwischen Organisationsentwicklung und Organisationslernen

2. Eigenständiges und selbstgesteuertes Lernen mit Hilfe elektronischer Medien in Organisationen

3. Förderung der Wissensgesellschaft in Europa

4. Das Bologna-Abkommen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegenden Einsendeaufgaben befassen sich mit zentralen Herausforderungen der modernen Erwachsenenbildung, insbesondere im Kontext von Organisationsentwicklung, digitalen Lernformen und europäischen bildungspolitischen Reformprozessen.

  • Unterscheidung und Interdependenz von Organisationsentwicklung und organisationalem Lernen
  • Potenziale und Rahmenbedingungen von E-Learning und Blended-Learning in Unternehmen
  • Entwicklung und Zielsetzungen der europäischen Wissensgesellschaft (Lissaboner-Strategie)
  • Analyse des Bologna-Prozesses und dessen Auswirkungen auf das europäische Hochschulwesen

Auszug aus dem Buch

Unterschied zwischen Organisationsentwicklung und Organisationslernen

Bei Organisationen handelt es sich um Zusammenschlüsse von Akteuren mit der Absicht der Organisation und dem Anspruch, ihre festgelegten Ziele möglichst vernünftig und mit hohem Wirkungsgrad zu erreichen. Entscheidend dafür ist das gemeinsame planvolle und geordnete Handeln in den Organisationen. (vgl. Petersen 2015, S. XII, 3)

Die Organisationsentwicklung zielt auf die Steigerung der Effizienz im gesamten Unternehmen ab, durch die eine offene Unternehmenskultur geschaffen und gegenseitiges Vertrauen bei der gemeinsamen Arbeit entgegengebracht werden kann. Dies kann von den Führungskräften und Mitarbeitenden mitgetragen werden, sodass die Organisation und die in ihr tätigen Personen sich besser auf die dauerhaft wandelnden Marktanforderungen und technischer und gesellschaftlicher Veränderungen einstellen und diese bewältigen können. (vgl. ebd., S. XIII)

Damit die Entwicklung einer Organisation und ihrer Mitarbeitenden in eine gemeinsame Richtung stattfinden kann, ist eine Ausdehnung der Lernprozesse auf die gesamte Organisation notwendig. Diese sollen dazu beitragen, die Orientierungsgrundlagen des kollektiven Denkens und Handelns (Regeln, Normen), die organisationalen Ziele und Strategien mit der Aufbau- und Ablauforganisation sowie den Belohnung- und Bestrafungsmodi und der Unternehmenskultur kontinuierlich zu hinterfragen und zu optimieren. (vgl. ebd., S. XIII) Diese Faktoren sind unter Berücksichtigung der Umweltanforderungen, bspw. von Markt, Gesellschaft und Politik etc. zu prüfen und weiterzuentwickeln. Mit dem Organisationslernen wird beabsichtigt, dass alle organisationalen Mitglieder dazu in die Lage versetzt werden sowie fähig und willens sind die eigenen Denk- und Handlungsmodi selbst zu verantworten. (vgl. ebd., S. 142) Es steht die Wechselwirkung zwischen den Individuen und der Organisation im Fokus. Denn nach Peter Senge, handelt es sich bei einer lernenden Organisation um ein System, in dem die Individuen lernen miteinander zu lernen. (vgl. Senge, 1996, S. 11 nach Petersen 2015, S. 148)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Unterschied zwischen Organisationsentwicklung und Organisationslernen: Dieses Kapitel erörtert die Definitionen und Abgrenzungen beider Begriffe und hebt die Bedeutung des organisationalen Lernens als systemischen Prozess hervor.

2. Eigenständiges und selbstgesteuertes Lernen mit Hilfe elektronischer Medien in Organisationen: Hier werden die Chancen von E-Learning sowie die Notwendigkeit von Blended-Learning-Konzepten für die betriebliche Weiterbildung analysiert.

3. Förderung der Wissensgesellschaft in Europa: Dieses Kapitel untersucht die Lissaboner-Strategie und die bildungspolitischen Benchmarks der EU zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

4. Das Bologna-Abkommen: Die Analyse befasst sich mit den Zielen, dem Umbau der Hochschulstrukturen und den Herausforderungen bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses.

Schlüsselwörter

Erwachsenenbildung, Organisationsentwicklung, Organisationslernen, E-Learning, Blended-Learning, Wissensgesellschaft, Lissaboner-Strategie, Bologna-Prozess, Hochschulraum, Employability, Lebenslanges Lernen, Kompetenzorientierung, Bildungsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt zentrale Aspekte der Erwachsenenbildung und Organisationspädagogik, insbesondere die theoretischen Grundlagen der Organisationsentwicklung sowie digitale Lernformen und europäische Bildungspolitik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen Organisationslernen, E-Learning in Unternehmen, die europäische Lissaboner-Strategie und die Implementierung des Bologna-Prozesses an Hochschulen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen organisationalen Lernprozessen, modernen Medieneinsatzes in der Weiterbildung und bildungspolitischen Reformen kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung theoretischer Konzepte aus den Studienbriefen des Fernstudiengangs Erwachsenenbildung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke: Organisationslernen, digitale Medien im Lernkontext, die europäische Strategie zur Wissensgesellschaft und die Reform des Hochschulsystems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Organisationsentwicklung, Bologna-Prozess, Lebenslanges Lernen, E-Learning und Kompetenzorientierung.

Warum wird Blended-Learning als Lösungsansatz diskutiert?

Blended-Learning wird als Kombination aus virtueller Lehre und Präsenzveranstaltungen vorgeschlagen, um die Nachteile reiner E-Learning-Modelle, wie mangelnde soziale Interaktion, auszugleichen.

Welche Schwierigkeiten entstanden durch den Bologna-Prozess?

Die Arbeit nennt insbesondere die Überbelastung durch Modulprüfungen, die "Verschulung" des Studiums und die oft unzureichende finanzielle Ausstattung der Hochschulen als negative Begleiterscheinungen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Berufliche Weiterbildung. Bedeutung des E-Learnings in Organisationen und Herausforderungen des Bologna-Abkommens
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau  (Distance and Independent Studies Center (DISC))
Note
1
Autor
Vanessa Gisch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
12
Katalognummer
V1195048
ISBN (PDF)
9783346643674
ISBN (Buch)
9783346643681
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Berufliche Weiterbildung Weiterbildung Perspektiven Organisationsentwicklung Organisationslernen eigenständiges Lernen selbstständiges Lernen elektronische Medien in Organisationen neue elektronische Medien in der Weiterbildung Bologna-Abkommen Wissensgesellschaft Schwierigkeiten des Bologna-Abkommen Hürden des Bologna-Abkommen Bologna Abkommen Hochschulen Universitäten Ziele des Bologna-Abkommen Organisationen Globalisierung technischer Wandel technischer Fortschritt E-Learning virtuelle Lehre Online-Lehre Blended Learning Blended-Learning Lebenslanges Lernen Embloyability Chancengleichheit Selbstverantwortung Individualisierung Mobilität Kompetenzorientierung Studierbarkeit Förderung der Wissensgesellschaft in Europa Qualitätssicherung Qualitätsentwicklung europäisches Hochschulwesen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vanessa Gisch (Autor:in), 2020, Berufliche Weiterbildung. Bedeutung des E-Learnings in Organisationen und Herausforderungen des Bologna-Abkommens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1195048
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Leseprobe aus  12  Seiten
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