Im ersten Teil dieser Arbeit wird das Resilienz-Konzept thematisiert. Durch eine Veränderung von der defizitären zur ressourcenorientierten Sicht rücken die präventiven Einflussfaktoren in den Vordergrund, um Stärken auszubauen und Risiken zu minimieren. Diese Einflussfaktoren können auch in der Kindertageseinrichtung unterstützt werden, wie in Kapitel 3 aufgezeigt wird. Im Anschluss wird aufgezeigt, wo Grenzen und Kritik am Konzept auftreten.
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- DAS RESILIENZKONZEPT
- Bezug zur Salutogenese
- Resilienz und Vulnerabilität als Prozess
- Risikomildernde- und risikoerhöhende Faktoren für die kindliche Entwicklung
- Konzept der Risikofaktoren (risikoerhöhend)
- Resilienzfaktoren (risikomildernd)
- RESILIENZ IN DER EINRICHTUNG
- Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten in der Einrichtung
- Förderung der sechs personalen Resilienzfaktoren
- Selbstwahrnehmung
- Selbststeuerung/Regulation
- Selbstwirksamkeit
- Soziale Kompetenzen
- Umgang mit Stress
- Problemlösen
- Netzwerkarbeit zur Resilienzförderung
- KRITIK UND GRENZEN DER RESILIENZ
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Resilienz in der frühen Kindheit und analysiert, wie Kindertageseinrichtungen zum Erwerb der persönlichen Resilienzfaktoren beitragen können. Der Fokus liegt dabei auf der Identifizierung und Förderung von Ressourcen, die Kindern helfen, negative Einflüsse zu bewältigen und eine positive Entwicklung zu ermöglichen.
- Das Konzept der Resilienz und seine Verbindung zur Salutogenese
- Die Bedeutung von Resilienzfaktoren für die kindliche Entwicklung
- Die Rolle von Kindertageseinrichtungen bei der Förderung von Resilienz
- Kritik und Grenzen des Resilienzkonzepts
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Diese Einleitung stellt das Thema Resilienz im Kontext der Salutogenese vor und erläutert die Bedeutung eines ressourcenorientierten Ansatzes in der frühen Kindheit.
- Das Resilienzkonzept: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Resilienz, erläutert den Zusammenhang mit Vulnerabilität und stellt die wichtigsten Risikofaktoren und Resilienzfaktoren für die kindliche Entwicklung dar.
- Resilienz in der Einrichtung: Dieses Kapitel untersucht, welche Voraussetzungen und Möglichkeiten Kindertageseinrichtungen bieten, um Resilienz bei Kindern zu fördern. Der Fokus liegt auf der Förderung der sechs personalen Resilienzfaktoren.
Schlüsselwörter
Resilienz, Salutogenese, Risikofaktoren, Resilienzfaktoren, Kindertageseinrichtungen, frühkindliche Bildung, Entwicklungsförderung, Schutzfaktoren, Vulnerabilität, Stressbewältigung, Problemlösung, soziale Kompetenzen, Selbstwirksamkeit, Selbststeuerung, Selbstwahrnehmung.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Resilienz in der Pädagogik?
Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern, Krisen oder schwierige Lebensumstände ohne langfristige Beeinträchtigung zu bewältigen.
Welche sechs personalen Resilienzfaktoren gibt es?
Selbstwahrnehmung, Selbststeuerung, Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenzen, Umgang mit Stress und Problemlösekompetenz.
Wie können Kitas die Selbstwirksamkeit fördern?
Indem sie Kindern ermöglichen, Aufgaben eigenständig zu lösen und ihnen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten vermitteln.
Was ist der Zusammenhang zwischen Resilienz und Salutogenese?
Beide Konzepte konzentrieren sich auf Ressourcen und Faktoren, die gesund erhalten (Ressourcenorientierung), statt nur Defizite zu betrachten.
Gibt es Grenzen des Resilienzkonzepts?
Ja, Resilienz ist kein statisches Merkmal, sondern ein Prozess. Zudem darf die Förderung individueller Stärke nicht dazu führen, gesellschaftliche Risikofaktoren zu ignorieren.
- Quote paper
- Benjamin Ammann (Author), 2019, Welche Möglichkeiten bieten Kindertageseinrichtungen beim Erwerb der personalen Resilienzfaktoren?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1195540