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Eine pädagogische Analyse eines Diabetesschulungskonzeptes

Title: Eine pädagogische Analyse eines Diabetesschulungskonzeptes

Term Paper , 2008 , 31 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: C. Kunow (Author), M. Kieper (Author), S. Beesk (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Aufgrund der Veränderungen im Bereich des Gesundheitswesens, z.B. eine frühere Entlassung der Patienten, eine Zunahme chronischer Erkrankungen, ein steigender Kostendruck und somit die Erhöhung des Schulungsbedarfs und die Übertragung einer vermehrten Verantwortung auf die Patienten sowie ihrer Familien für alle Aspekte der Versorgung, sind Patientenschulungen zu einem Megatrend und integralem Bestandteil im Bereich der praktischen Gesundheitsfürsorge sowie ein Grundpfeiler der Patientenversorgung chronischer Erkrankungen geworden. Dabei nimmt die Diabetesschulung einen fundamentalen Bereich der allgemeinen Patientenschulung ein. Es gibt aber noch erhebliche Defizite in der Durchführung und Wahrnehmung der Diabetesschulung. Bei der Entwicklung eines Unterrichtsplans für eine Diabetesschulung müssen die Grundprinzipien der Erwachsenenbildung und die Didaktik gründlich durchdacht sein.
Die entscheidende Frage ist deshalb, wie und mit welchen Maßnahmen eine Diabetesschulung konkret durchgeführt und ausgestaltet werden sollte. Deshalb wollen wir mit unserer Arbeit die Thematik aus pädagogischen Gesichtspunkten analysieren und so einen Beitrag zur Aufklärung leisten.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 Methodik

1.2 Wissenschaftliche Begründung der Themenwahl

2. DIE KONZEPTUALISIERUNG EINER DIABETESSCHULUNG

2.1 Grundlagen und Ziele von Patientenschulungen

2.2 Bedeutung der Diabetesschulung

2.3 Notwendige Vorüberlegungen für eine Diabetesschulungskonzeption

2.4 Vorstellung von Diabetesschulungskonzepten

2.4.1 Das Schulungsmodell von Lembcke et al.

2.4.2 Das Schulungsprogramm von Wendt et al.

3. DAS EIGENKONZIPIERTE DIABETESSCHULUNGSKONZEPT

3.1 Darlegung des allgemeinen Schulungsrahmens

3.2 Die inhaltlichen Themen der Schulung

3.2.1 Begriffserklärung des Diabetes

3.2.2 Zusammenspiel zwischen Zucker und Insulin

3.2.3 Unterteilung des Diabetes

3.2.4 Gründe und Entstehungsweise des Diabetes Typ II

3.2.5 Perspektiven für den Diabetes Typ II Erkrankten

3.3 Die Methodenwahl der Schulung

3.3.1 Eine allgemeine Übersicht von Lehrmethoden

3.3.2 Die Entscheidung für eine Methode: Das Lehrgespräch

3.4 Die Darstellung der ersten Schulungseinheit

3.4.1 Ein Überblick über die Auftaktveranstaltung

3.4.2 Die einzelnen Schulungsabschnitte

3.4.2.1 Der Einstieg in die Schulung

3.4.2.2 Die Grundlagenvermittlung des Diabetes

4. EINE PROBLEMATIK AUS PÄDAGOGISCHER SICHT

5. RESÜMEE UND AUSBLICK

6. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine pädagogische Analyse eines Diabetesschulungskonzeptes durchzuführen, um die Gestaltung und Durchführung moderner Patientenschulungen zu optimieren und die Bedeutung fachdidaktischer Ansätze für die Versorgung chronisch Erkrankter aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Zielsetzungen von Patientenschulungen
  • Vergleichende Analyse bestehender Schulungsmodelle
  • Entwurf eines eigenen, schrittweise strukturierten Diabetesschulungskonzeptes
  • Methodische Gestaltung einer Auftaktveranstaltung mittels Lehrgespräch
  • Pädagogische Reflexion über die Anforderungen an Lehrende in der Erwachsenenbildung

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Die Entscheidung für eine Methode: Das Lehrgespräch

Um den bisherigen und o.g. Ausführungen Rechnung zu tragen, ist das Lehrgespräch eine sinnvolle Lehrmethode. Es wird als Synonym für ein fragend- entwickelndes, gelenktes oder gebundenes Unterrichtsgespräch bezeichnet. (vgl. Meyer 1989, S. 281; Gonschorek/Schneider 2000, S. 166) Bei einem Lehrgespräch erarbeiten der Lehrende und die Lernenden den Unterrichtsinhalt gemeinsam. Dabei findet nicht nur eine Wissensvermittlung statt, sondern es erfolgt auch eine Aktivierung der Teilnehmer in den Unterricht. Es bestehen zwei Vermittlungsmethoden: bei der passiven Rolle vermittelt der Lehrende aufgrund seiner Erfahrungen und Kompetenz Kenntnisse und bei der aktiven Rolle bezieht er die Lernenden durch gezielte Fragen mit ein. (vgl. Quilling/Nicolini 2007, S. 66) Die Unterrichtsstruktur ist linear. Um den Rückkopplungsprozess bzw. die Zweiwegkommunikation zu verdeutlichen, wird dies an der folgenden Abbildung (s. Abb. 5) veranschaulicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Autoren erläutern ihre systematische methodische Vorgehensweise bei der Literaturrecherche und begründen wissenschaftlich die Relevanz der pädagogischen Analyse von Diabetesschulungen.

2. DIE KONZEPTUALISIERUNG EINER DIABETESSCHULUNG: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen von Patientenschulungen dar und analysiert bestehende Konzepte, um den notwendigen Rahmen für ein effektives Programm abzuleiten.

3. DAS EIGENKONZIPIERTE DIABETESSCHULUNGSKONZEPT: Hier präsentieren die Autoren ein selbst entworfenes Schulungsprogramm, wobei sie insbesondere die methodische Gestaltung der ersten Unterrichtseinheit (Auftaktveranstaltung) detailliert pädagogisch begründen.

4. EINE PROBLEMATIK AUS PÄDAGOGISCHER SICHT: Die Autoren diskutieren Herausforderungen in der Erwachsenenbildung wie Zeitknappheit und veränderte Lernbedürfnisse und betonen die Notwendigkeit didaktischer Kompetenz bei Lehrenden.

5. RESÜMEE UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Bedeutung interdisziplinärer Versorgungssysteme zusammen und plädiert für eine kontinuierliche Weiterentwicklung mehrdimensionaler, verhaltenszentrierter Schulungsansätze.

Schlüsselwörter

Diabetesschulung, Patientenschulung, Diabetes Typ II, Erwachsenenbildung, Didaktik, Lehrgespräch, Unterrichtsmethode, Gesundheitswesen, Selbstmanagement, Patientenedukation, pädagogische Analyse, Stoffwechseleinstellung, Lebensstiländerung, Gruppenschulung, Wissensvermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die pädagogische Gestaltung und didaktische Strukturierung von Diabetesschulungen mit dem Ziel, den Lernprozess für betroffene Patienten effektiver zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Grundlagen der Patientenschulung, die Vorstellung bewährter Modelle sowie der Entwurf eines praxisorientierten, eigenen Schulungskonzeptes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die pädagogische Analyse eines Diabetesschulungskonzeptes, um zu untersuchen, wie durch geeignete Lehrmethoden eine optimale Vermittlung von Selbstmanagement-Kompetenzen gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine systematische Literaturrecherche und den fachlichen Vergleich unterschiedlicher didaktischer Ansätze, um ihr eigenes Schulungskonzept herzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Konzeptualisierung der Diabetes-Schulung und die praktische Darlegung eines eigenkonzipierten Schulungsrahmens für Typ II Diabetiker.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Diabetesschulung, Erwachsenenbildung, Didaktik, Lehrgespräch und Selbstmanagement geprägt.

Warum wird das Lehrgespräch als Lehrmethode bevorzugt?

Die Autoren favorisieren das Lehrgespräch, da es eine aktive Einbindung der Patienten ermöglicht und eine Zweiwegkommunikation fördert, die über eine reine Wissensvermittlung hinausgeht.

Welche Rolle spielt die Auftaktveranstaltung in diesem Konzept?

Sie dient dem Aufbau von Vertrauen, der Klärung organisatorischer Abläufe und der ersten inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Diabetes-Erkrankung, um die Motivation für den weiteren Schulungsverlauf zu sichern.

Wie unterscheidet sich der Typ II Diabetes in der Schulungskonzeption?

Das Konzept berücksichtigt das oft höhere Alter der Typ II Diabetiker und setzt daher auf eine schrittweise, nicht überfordernde Wissensvermittlung in einem modularen Aufbau.

Welche pädagogische Problematik identifizieren die Autoren am Ende?

Sie verweisen auf die Herausforderung, in einem knappen Zeitrahmen sowohl fachliche Inhalte zu vermitteln als auch die individuellen, oft veränderten Lernvoraussetzungen der Patienten adäquat zu berücksichtigen.

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Details

Title
Eine pädagogische Analyse eines Diabetesschulungskonzeptes
College
University of Applied Sciences Neubrandenburg
Course
Pflegepädagogik
Grade
2,0
Authors
C. Kunow (Author), M. Kieper (Author), S. Beesk (Author)
Publication Year
2008
Pages
31
Catalog Number
V119574
ISBN (eBook)
9783640229383
ISBN (Book)
9783640230914
Language
German
Tags
Analyse Pflegepädagogik Diabetes mellitus Diabetesschulungskonzept Gesundheitspädagogik Pädagogik Schulungskonzept Gesundheitsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
C. Kunow (Author), M. Kieper (Author), S. Beesk (Author), 2008, Eine pädagogische Analyse eines Diabetesschulungskonzeptes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119574
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