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Förderung der Rechtschreibsensibilität (2. Klasse Deutsch)

Title: Förderung der Rechtschreibsensibilität (2. Klasse Deutsch)

Lesson Plan , 2022 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Maria Wratschko (Author)

Didactics for the subject German - Grammar, Style, Working Technique
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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit versucht, die folgende Forschungsfrage zu beantworten: Wie gelingt es mir, die Rechtschreibsensibilität ausgewählter Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu fördern? Durch die einhergehende praktische Umsetzung soll herausgefunden und ausprobiert werden, wie sich ein Gespür für Rechtschreibung bei Schüler:innen einer zweiten Klasse entwickelt.

Es soll geprüft werden, wie dieses gefördert werden kann und wie die Schüler:innen darin bestärkt werden können, an ihrer Rechtschreibung mit Spaß und Freude zu arbeiten. Ihr Blick soll geschärft und Strategien kennengelernt und angewandt werden, um Rechtschreibung zu überprüfen und dies nicht gezwungenermaßen zu tun, sondern als sinnhafte Tätigkeit im Rahmen der Textproduktion.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Das Anliegen der Arbeit

2. Persönlich angestrebter Kompetenzzuwachs

3. Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler - erwarteter Zuwachs

4. Theoretischer Hintergrund: Rechtschreibsensibilität im Rahmen der Rechtschreibkompetenz

4.1 Rechtsensibilität im Rahmen der (Recht-)Schreibkompetenz

4.2 Begriffliche Abgrenzung und Definition der Rechtschreibsensibilität

4.3 Bedeutsamkeit der fachlichen Auseinandersetzung für meinen Deutschunterricht

5. Durchführung: Wie kann ich die Rechtschreibsensibilität im Deutschunterricht fördern?

5.1 Auswahl der Kinder und der Förderbereiche

5.2 Rechtschreibdiagnose – eigene Textproduktion

5.3 Planung der Förderung im Deutschunterricht und Auswahl der Übungen

5.4 Dokumentation der Durchführung

6. Reflexion und Schlussfolgerung

6.1 Reflexion und Ergebnisse der Förderung

6.2 Reflexion bezüglich des persönlichen Kompetenzzuwachses

6.3 Fazit und Ausblick

7. Literatur- und Quellenverzeichnis

A N H A N G

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, wie die Rechtschreibsensibilität bei ausgewählten Kindern einer zweiten Klasse nachhaltig gefördert werden kann, um ihnen einen kompetenten und motivierten Umgang mit der Rechtschreibung innerhalb ihrer eigenen Textproduktion zu ermöglichen.

  • Entwicklung und Erprobung individueller Förderkonzepte im Rechtschreibunterricht.
  • Integration von Rechtschreibförderung in den regulären Deutschunterricht.
  • Nutzung diagnostischer Instrumente zur Identifikation von Stolperstellen in Textproduktionen.
  • Implementierung von Ritualen wie dem "Wort des Tages" und der "Wörterklinik".
  • Reflexion über das eigene Lehrerhandeln und den persönlichen Kompetenzzuwachs.

Auszug aus dem Buch

4.2 Begriffliche Abgrenzung und Definition der Rechtschreibsensibilität

Grundlegend wird unter dem Begriff Rechtschreibsensibilität die bewusste Steuerung der gedanklichen Prozesse während des Verschriftens verstanden. Der Schreiber oder die Schreiberin kann eine Wortschreibung mit Hilfe des eigenen Rechtschreibwissens beeinflussen. Dazu gehört, dass das Kind Regeln zu bestimmten Rechtschreibphänomenen kennt (Beispiel: Großschreibung nach dem Punkt) und diese auch bei der Schreibung anwendet. Das Regelwissen ist zusammengesetzt aus einer Mischung von im Unterricht erworbenem Wissen und dem Wissen, das in der Auseinandersetzung mit Schrift implizit angeeignet wurde. Dabei entstehen bei jeder Schülerin und bei jedem Schüler innere, ganz persönliche Regeln. Außerdem können unterschiedliche Rechtschreibstrategien während des Schreibens zum Einsatz kommen. Im Gegensatz zu Regeln sind Strategien Handlungsanweisungen, wie beispielsweise das Verlängern oder Ableiten von Wörtern. Auch davon gibt es individuelle Versionen, die im Gehirn gespeichert sind. Eine weitere Facette bildet das metakognitive Wissen. In Bezug auf orthographische Denkprozesse meint dies zum Beispiel, dass Kinder reflektieren können, welche orthographischen Themenbereiche sie schon beherrschen und welche eigenen Fehlerschwerpunkte noch vorhanden sind. Auch das Wissen um Hilfsmittel wie des Wörterbuchs und deren richtige Verwendung wird zum metakognitiven Wissen gezählt.

Rechtschreibbewusste Schülerinnen und Schüler wenden ihr orthographisches Wissen nicht nur an, sondern sie können es auch verbalisieren. Es tritt durch das Versprachlichen an die Oberfläche, und die Lehrerin erkennt den bewussten Umgang mit dem Orthographiesystem. (vgl. Spitta 2003, S.281ff.).

Beate Leßmann schließt sich der Definition an und fasst unter dem Begriff Rechtschreibgespür unbewusst ablaufende Prozesse. Es geht dabei in den meisten Fällen nicht darum, anhand eines Regelkanons die korrekte Schreibung abzurufen oder gar auswendig zu lernen. Es geht vielmehr darum, anhand eines vielschichtigen Rechtschreibpotentials (im Rahmen der inneren kognitiven Denkprozesse, kombiniert mit automatisiertem lautgetreuem Verschriften) die normgerechte Schreibung zu „erspüren“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Anliegen der Arbeit: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Schriftspracherwerbs und stellt die Forschungsfrage nach der nachhaltigen Förderung der Rechtschreibsensibilität bei Grundschulkindern.

2. Persönlich angestrebter Kompetenzzuwachs: Hier legt die Autorin ihre persönlichen Lernziele hinsichtlich der Unterrichtsplanung und der Fachdidaktik dar, um ihre Kompetenzen als angehende Lehrkraft zu erweitern.

3. Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler - erwarteter Zuwachs: Dieses Kapitel skizziert die Ziele für die ausgewählten Kinder, insbesondere das eigenständige Anwenden von Strategien und die Entwicklung einer Fehlersensibilität.

4. Theoretischer Hintergrund: Rechtschreibsensibilität im Rahmen der Rechtschreibkompetenz: Das Kapitel bietet eine theoretische Fundierung des Begriffs der Rechtschreibsensibilität und grenzt diesen innerhalb der umfassenderen Schreibkompetenz ab.

5. Durchführung: Wie kann ich die Rechtschreibsensibilität im Deutschunterricht fördern?: Der Hauptteil beschreibt die praktische Umsetzung der Förderung mittels Diagnose, Ritualen wie dem Wort des Tages und dem Konzept der Wörterklinik.

6. Reflexion und Schlussfolgerung: Die Autorin reflektiert die erzielten Ergebnisse, evaluiert den eigenen Zuwachs an pädagogischer Handlungskompetenz und zieht Konsequenzen für die zukünftige Unterrichtspraxis.

7. Literatur- und Quellenverzeichnis: Hier werden alle verwendeten fachwissenschaftlichen Werke, Bildungspläne und sonstige Quellen aufgelistet.

A N H A N G: Der Anhang enthält ergänzende Dokumente, Diagnosematerialien und Einblicke in die praktische Arbeit der Kinder.

Schlüsselwörter

Rechtschreibsensibilität, Rechtschreibkompetenz, Grundschule, Schriftspracherwerb, Wörterklinik, Wort des Tages, Textproduktion, Fehlersensibilität, Rechtschreibstrategien, individuelles Lernen, Diagnostik, Deutschunterricht, Lernvoraussetzungen, Rechtschreibförderung, Metakognition

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie eine angehende Lehrkraft die Rechtschreibsensibilität bei Grundschulkindern im regulären Unterricht fördern kann, um deren eigenständige Textproduktion zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit verbindet Theorie zur Schreibkompetenz mit einer praktischen Umsetzung. Kernthemen sind die Rechtschreibdiagnose, die Anwendung von Rechtschreibstrategien und die individuelle Förderung durch spezielle Konzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, bei den Schülern ein tieferes Gespür für Rechtschreibung zu entwickeln, sodass sie Fehlerschwerpunkte selbstständig identifizieren und Strategien zur Überarbeitung ihrer Texte anwenden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen praxisorientierten Ansatz, bei dem die Autorin während ihres Referendariats eine eigene Diagnose und Fördermaßnahme in einer zweiten Klasse durchführt, dokumentiert und anschließend reflektiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Auswahl der Förderkinder, der diagnostischen Ermittlung von Stolperstellen in eigenen Textproduktionen sowie der konkreten Planung und Durchführung von Übungsformaten wie dem "Wort des Tages" und der "Wörterklinik".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Rechtschreibsensibilität, Rechtschreibkompetenz, Wörterklinik, individuelle Förderung, Fehlersensibilität und diagnostische Textproduktion.

Wie wirkt sich das Konzept der "Wörterklinik" auf die Schüler aus?

Die Kinder erleben die Wörterklinik als motivierend. Sie schlüpfen in eine aktive Rolle, in der sie "kranke" Wörter durchlaufen lassen und diagnostisch bearbeiten, was ihre Eigenverantwortung stärkt.

Warum ist laut der Autorin ein integrativer Rechtschreibunterricht wichtig?

Die Autorin argumentiert, dass Rechtschreibförderung nicht isoliert stattfinden sollte, sondern als fester Bestandteil des Schreibprozesses begriffen werden muss, um für die Schüler in der eigenen Textproduktion bedeutsam zu werden.

Welche Erkenntnis hat die Autorin aus der Reflexion gewonnen?

Sie betont, dass die Förderung ein langfristiger, spiralcurricularer Prozess ist, der über das Ende der Hausarbeit hinausgehen muss, und dass der Austausch über das eigene Denken beim Schreiben ("diagnostisches Gespräch") für die Qualität der Diagnose essenziell ist.

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Details

Title
Förderung der Rechtschreibsensibilität (2. Klasse Deutsch)
Grade
1,0
Author
Maria Wratschko (Author)
Publication Year
2022
Pages
25
Catalog Number
V1196274
ISBN (PDF)
9783346647269
ISBN (Book)
9783346647276
Language
German
Tags
Referendariat Hausarbeit Deutsch Rechtschreibung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Wratschko (Author), 2022, Förderung der Rechtschreibsensibilität (2. Klasse Deutsch), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1196274
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