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Die Währungsumrechnung im Konzernabschluss nach IFRS

Analyse und kritische Würdigung

Title: Die Währungsumrechnung im Konzernabschluss nach IFRS

Seminar Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Raphael Beguin (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit analysiert die Währungsumrechnung von integrierten und selbstständigen ausländischen Einheiten nach IFRS. Zudem wird auf die Umrechnung von ausländischen Einheiten in Hochinflationsländern eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Globale und lokale Theorie

3. Währungsumrechnung nach IAS/IFRS

3.1. Wirkungsrahmen des IAS 21

3.1.1. Das Konzept der funktionalen Währung und der Darstellungswährung

3.1.2. Integrierte ausländische Einheiten

3.1.3. Selbstständige ausländische Einheiten

3.2. Hochinflationäre funktionale Währung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert und würdigt kritisch die Regeln der Währungsumrechnung im Konzernabschluss nach IFRS. Ziel ist es, die theoretischen Hintergründe zu beleuchten, die praktischen Methoden der Umrechnung darzustellen und die spezifischen Herausforderungen bei Hochinflation zu diskutieren.

  • Grundlagen der globalen und lokalen Theorie der Währungsumrechnung
  • Wirkungsrahmen und Konzepte des IAS 21
  • Unterscheidung zwischen integrierten und selbstständigen ausländischen Einheiten
  • Umrechnungsverfahren bei hochinflationären funktionalen Währungen
  • Kritische Würdigung der Wahlrechte bei der Festlegung der funktionalen Währung

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Das Konzept der funktionalen Währung und der Darstellungswährung

In IAS 21 wurden sowohl die Konzepte der globalen als auch der lokalen Theorie umgesetzt. Jedoch können diese nicht willkürlich eingesetzt, sondern müssen entsprechend der funktionalen Währung verwendet werden. Diese wiederum richtet sich gem. IAS 21.8 nach dem primären Wirtschaftsumfeld, in dem das Unternehmen tätig ist. Die Bestimmungsfaktoren der funktionalen Währung sind in IAS 21.9ff. geregelt, wobei die Folgenden zwei primäre Faktoren zu beachten sind.

Entsprechend IAS 21.9a ist zuerst die Währung zu beachten, die die Verkaufspreise am stärksten beeinflusst, und dementsprechend im Wettbewerb tonangebend ist. Gleichberechtigt ist nach IAS 21.9b die Währung zu beachten, welche die Kosten am stärksten beeinflusst. Falls durch diese Klassifizierung keine funktionale Währung eindeutig definiert werden konnte, erweitert IAS 21.10 die Bestimmungsfaktoren auf die monetären Instrumente des Unternehmens.

Um die funktionale Währung ausländischer Einheiten zu bestimmen, muss die Rolle des Unternehmens erkannt werden. Von zentralem Interesse ist hierbei, ob das Tochternehmen gem. IAS 21.11a ein integrierter Bestandteil oder weitgehend unabhängig von dem Mutterunternehmen ist. Für Unternehmen, die als erweiterter Bestandteil oder als so genannter „verlängerter Arm“ agieren, ist die funktionale Währung die des Mutterunternehmens. Somit folgt das IASB hier der globalen Theorie. Bei den anderen Unternehmen wird die funktionale Währung anhand der Bestimmungsfaktoren aus IAS 21.9 und IAS 21.10 definiert. Womit die lokale Theorie umgesetzt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung der Währungsumrechnung aufgrund internationaler Arbeitsteilung und definiert den Rahmen des Konzernabschlusses.

2. Globale und lokale Theorie: Es werden die zwei grundlegenden theoretischen Ansätze der Währungsumrechnung – die globale Theorie (Einheitstheorie) und die lokale Theorie – gegenübergestellt.

3. Währungsumrechnung nach IAS/IFRS: Dieses zentrale Kapitel analysiert die konkreten Umrechnungsregeln nach IAS 21, die Bestimmung der funktionalen Währung und die spezifischen Anforderungen bei Hochinflation.

3.1. Wirkungsrahmen des IAS 21: Dieses Unterkapitel bildet das Fundament für die Bilanzierung von Fremdwährungsgeschäften und definiert die Anwendungsvoraussetzungen der Umrechnungsmethoden.

3.1.1. Das Konzept der funktionalen Währung und der Darstellungswährung: Hier werden die Kriterien zur Identifikation der funktionalen Währung und die daraus resultierende Wahl der Umrechnungsmethode erläutert.

3.1.2. Integrierte ausländische Einheiten: Es wird die Behandlung von Einheiten dargestellt, die funktional als Teil des Mutterunternehmens agieren, und die entsprechende Anwendung der zeitbezogenen Umrechnungsmethode erklärt.

3.1.3. Selbstständige ausländische Einheiten: Dieses Kapitel beschreibt die Umrechnung für Einheiten mit eigener funktionaler Währung, bei denen vorrangig die Stichtagsmethode Anwendung findet.

3.2. Hochinflationäre funktionale Währung: Dieses Kapitel behandelt die notwendigen Anpassungen gemäß IAS 29, um bei hoher Inflation die Aussagekraft von Abschlüssen zu wahren.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kritisiert die bestehenden Wahlrechte bei der Festlegung der funktionalen Währung hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Konzernabschlüssen.

Schlüsselwörter

Währungsumrechnung, IFRS, IAS 21, Konzernabschluss, funktionale Währung, Darstellungswährung, integrierte Einheiten, selbstständige Einheiten, Hochinflation, Stichtagsmethode, Zeitbezugsmethode, IAS 29, Umrechnungsdifferenzen, Goodwill, Konzernmutter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den komplexen Anforderungen und Methoden der Währungsumrechnung innerhalb eines Konzernabschlusses nach IFRS-Vorgaben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Währungsumrechnung, die Bestimmung der funktionalen Währung, die Unterscheidung zwischen integrierten und selbstständigen Einheiten sowie die Behandlung von Hochinflation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Analyse und kritische Würdigung der Währungsumrechnungsmethoden nach IFRS, um aufzuzeigen, wie Währungsunterschiede in den Konzernabschluss integriert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Auswertung der internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) sowie relevanter Fachliteratur zum Thema Konzernrechnungslegung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Wirkungsrahmen des IAS 21, die Konzepte der funktionalen Währung, die spezifische Umrechnungspraxis bei unterschiedlichen Tochtergesellschaftstypen sowie die Inflationsbereinigung nach IAS 29 detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Währungsumrechnung, IFRS, funktionale Währung, Konzernabschluss und Hochinflation geprägt.

Wie unterscheidet sich die Behandlung von integrierten und selbstständigen Einheiten?

Bei integrierten Einheiten wird fiktiv die Währung der Muttergesellschaft angewandt, was oft zur Zeitbezugsmethode führt, während selbstständige Einheiten als eigenständige Währungsräume mit der Stichtagsmethode umgerechnet werden.

Warum spielt die Bestimmung der funktionalen Währung eine so große Rolle?

Die Bestimmung ist entscheidend, da sie die Wahl der Umrechnungsmethode diktiert und somit direkte Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzern hat.

Welches Problem löst der IASB mit IAS 29?

Mit IAS 29 löst der IASB die Problematik, dass bei hoher Inflation die Aussagekraft von Abschlüssen durch massive Kaufkraftverluste und Verzerrungen bei der Umrechnung verloren geht.

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Details

Title
Die Währungsumrechnung im Konzernabschluss nach IFRS
Subtitle
Analyse und kritische Würdigung
College
University of Freiburg  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre)
Course
Seminar
Grade
1,3
Author
Raphael Beguin (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V119844
ISBN (eBook)
9783640229772
ISBN (Book)
9783640231225
Language
German
Tags
Währungsumrechnung Konzernabschluss IFRS Seminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Raphael Beguin (Author), 2008, Die Währungsumrechnung im Konzernabschluss nach IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119844
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