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Unternehmenskulturen globaler Unternehmen

Title: Unternehmenskulturen globaler Unternehmen

Seminar Paper , 2008 , 16 Pages , Grade: 5.3

Autor:in: Daniel Kroh (Author)

Organisation and administration - Miscellaneous
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Globalisierung ist zum Schlagwort der letzten Jahre geworden. Wissenschaftler und Wirtschaftsfachleute erforschen sowohl die Chancen und Risiken als auch die Auswirkungen auf den Menschen und sein soziales Umfeld. Befürworter und Gegner streiten sich über die positiven und negativen Ausmasse, welche die Globalisierung in den letzten Jahren hervorbrachte.

Nun die Globalisierung ist keine Technologie, die von Ingenieuren erfunden und entwickelt wurde. Vielmehr ist erkennbar, dass in den letzten Jahrzehnten der Anstieg des Warenhandels auf dem Weltmarkt sehr stark zu genommen hat. Dieser Anstieg ist zu einem beträchtlichen Teil durch den technologischen Fortschritt der Transportmittel und den vernetzten Kommunikationsmitteln zurück-zuführen. Die erwähnten Gegebenheiten, als Mittel zum Zweck einer ökonomischen und global tätigen Entfaltung eines jeden Unternehmens, ergeben auf der einen Seite aus betriebswirtschaftlicher Sicht neues Potenzial, auf der anderen Seite unzählige neue Herausforderungen, die das Unternehmen zu bewältigen hat.

Eine ganz wichtige Herausforderung eines Unternehmens, welche im globalisierten Markt tätig sein will, ist die kulturelle Vielfalt aller Anspruchsträger, die sogenannten Stakeholder.

Um sowohl die in Kapitel 4 beschrieben Kernpunkte dieser Arbeit genau untersuchen zu können als auch dem Leser Klarheit über die beiden zentral wichtigen Begriffe Globalisierung und Unternehmenskultur zu verschaffen, bedarf es historisch und wissenschaftlich gesehen einer entsprechenden Herleitung beider Begriffe.
Das Kapitel 2 befasst sich mit dem Begriff Globalisierung. In erster Linie wird der Begriff historisch aufgegriffen. Anschliessend werden die Begriffe Internationalisierung und Globalisierung hergeleitet und definiert.
Das Kapitel 3 befasst sich mit dem Begriff Unternehmenskultur. In diesem Kapitel wird einerseits die Unternehmenskultur definiert und hergeleitet, anderseits werden verschiedene Ansätze von Unternehmenskulturtypen vor- und gegenübergestellt.
Das Kapitel 4 befasst sich im Kernpunkt mit den Fragen, inwiefern lässt sich wenn überhaupt, eine Unternehmenskultur in einem globalen Unternehmen entwickeln? Mit welchen Hürden und Herausforderungen muss sich eine Unternehmensführung befassen? Gibt es Grundsätze und Erfolgsrezepte, welche für die Kulturentwicklung in einem Unternehmen angewendet werden können?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 ABSTRACT

2 GLOBALISIERUNG

2.1 VOM FERNHANDEL BIS ZUR GLOBALISIERUNG

2.1.1 AUFBAU WELTWEITER VERBINDUNGEN

2.1.2 IMPERIALISMUS, INDUSTRIALISIERUNG UND FREIHANDEL

2.1.3 WELTKAPITALISMUS

2.1.4 NACHKRIEGSZEIT

2.1.5 JAHRHUNDERTWENDE

2.2 DEFINITION

3 UNTERNEHMENSKULTUR

3.1 KULTURBEGRIFF

3.2 MERKMALE DER UNTERNEHMENSKULTUR

3.3 KULTURTYPEN NACH DEAL/KENNEDY

3.4 KULTURTYPEN NACH DOROW

4 BEEINFLUSSUNG UND ENTWICKLUNG DER UNTERNEHMENSKULTUR

4.1 IST EINE UNTERNEHMENSKULTUR ÜBERHAUPT BEEINFLUSSSBAR?

4.2 EINFLUSS DER UNTERNEHMENSFÜHRUNG

4.3 GRUNDSÄTZE UND ERFOLGSREZEPTE FÜR EINE KULTURENTWICKLUNG

5 RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen globalen Marktprozessen und der Entwicklung von Unternehmenskulturen, um zu klären, wie globale Unternehmen kulturelle Herausforderungen meistern und eine kohärente Organisationsidentität fördern können.

  • Historische Entwicklung der Globalisierung von Handelsbeziehungen bis zur Gegenwart.
  • Definition und theoretische Fundierung des Begriffs Unternehmenskultur.
  • Klassifizierung verschiedener Kulturtypen in globalen Organisationsstrukturen.
  • Analyse der Beeinflussbarkeit von Unternehmenskulturen durch das Management.
  • Erfolgsfaktoren für die kulturelle Integration in transnationalen Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.3 Kulturtypen nach Deal/Kennedy

Wie im vorherigen Abschnitt verdeutlicht wurde, ist es sehr schwierig klare Abgrenzungen zwischen kultureller Vielfältigkeit zu ziehen. Dennoch gibt es Ansätze und Typologien, um verschiedene Kulturtypen zu unterscheiden. Die am populärsten verbreitete Typologie ist die von Deal/Kennedy (1982) geworden. Sie beschreiben die vier Grundtypen in einer Matrix, die das Risiko bei Entscheidungen ins Verhältnis von Feedback über Erfolg (Zeit) stellt.

1. Risiko-Kultur (alles oder nichts) Entscheidungen sind von grosser Bedeutung, Erfolg und Misserfolg jedoch erst nach Jahren sichtbar.

2. Macho-Kultur (harte Männer) Hohes Risiko bei Individuen. Erfolge werden gross gefeiert. Niederlagen führen zum Absturz.

3. Prozesskultur (Bürokratie) Kleines Risiko. Feedbacks über Entscheidungen sind nur sehr langsam sichtbar. Die Effizienz geht vor der Effektivität. Es herrscht eine sehr strenge Hierarchiekultur.

4. „Brot und Spiele“-Kultur (harte Arbeit, viel Spass) Personen tragen ein kleines Risiko. Feedbacks über Entscheidungen sind jedoch sehr rasch sichtbar.

Diese vier Typologien von Deal/Kennedy sind aus der Praxisbrille gesehen kaum irgendwo in der beschrieben Reinform anzutreffen. Vielmehr ist erkennbar, dass Unternehmen gewisse Tendenzen zu einer der Formen aufweisen, aber keines Wegs in eine dieser Typologien klar eingeordnet werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 ABSTRACT: Einführung in die Thematik der Globalisierung und deren Auswirkungen auf die kulturelle Vielfalt in Unternehmen.

2 GLOBALISIERUNG: Historische Herleitung des Globalisierungsbegriffs, unterteilt in Phasen vom Fernhandel bis zur Gegenwart, sowie eine definitorische Abgrenzung.

3 UNTERNEHMENSKULTUR: Theoretische Einordnung des Kulturbegriffs und Vorstellung von Typologien, um kulturelle Unterschiede innerhalb von Unternehmen zu analysieren.

4 BEEINFLUSSUNG UND ENTWICKLUNG DER UNTERNEHMENSKULTUR: Diskussion darüber, ob und wie Management-Entscheidungen Unternehmenskulturen nachhaltig formen können, inklusive praktischer Erfolgsrezepte.

5 RESÜMEE: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit eines kulturellen Spagats zwischen lokaler Identität und globaler Integration.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Unternehmenskultur, Internationalisierung, Transnationale Unternehmen, Management, Organisationsidentität, Kulturentwicklung, Stakeholder, Marktmodell, Clanmodell, Prinzipalmodell, Bürokratiemodell, Interkulturalität, Leitwerte, Arbeitsumfeld

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Semesterarbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die sich für globale Unternehmen bei der Steuerung und Entwicklung ihrer Unternehmenskultur in einem dynamischen, international vernetzten Umfeld ergeben.

Welche zentralen Themenfelder deckt der Text ab?

Neben der historischen Genese der Globalisierung fokussiert die Arbeit auf theoretische Modelle zur Unternehmenskultur und die Möglichkeiten der aktiven Gestaltung durch die Unternehmensführung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll geklärt werden, ob Unternehmenskulturen in global tätigen Organisationen überhaupt gezielt beeinflussbar sind und welche Strategien dabei erfolgsversprechend wirken.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Zusammenführung bestehender Management-Theorien und Forschungsergebnisse, wie etwa die Typologien von Deal/Kennedy und Dorow.

Welche Aspekte werden im Hauptteil vertieft?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Definition der Globalisierung und Unternehmenskultur, die Darstellung von Kulturtypen sowie die kritische Auseinandersetzung mit Instrumenten der Kulturentwicklung.

Was charakterisiert die in der Arbeit genannten Schlüsselbegriffe?

Die Begriffe reflektieren die Spannung zwischen globaler Standardisierung (z.B. globale Leitwerte) und lokaler Differenzierung (z.B. nationale Subkulturen).

Was unterscheidet das "Prinzipalmodell" vom "Marktmodell" nach Dorow?

Das Prinzipalmodell setzt auf starke, charismatische Führungspersönlichkeiten als Identifikationspunkt, während das Marktmodell auf die Eigenständigkeit und kulturelle Unabhängigkeit der Tochtergesellschaften setzt.

Warum spielt der Faktor "Sprache" eine so große Rolle für die Kulturentwicklung?

Der Autor betont, dass Sprachbarrieren oft unterschätzt werden; eine ausschließliche Kommunikation in einer Konzernsprache (Englisch) kann den Großteil der Belegschaft entfremden und somit die Akzeptanz globaler Leitwerte gefährden.

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Details

Title
Unternehmenskulturen globaler Unternehmen
Course
Verteilte Organisationen
Grade
5.3
Author
Daniel Kroh (Author)
Publication Year
2008
Pages
16
Catalog Number
V119847
ISBN (eBook)
9783640229796
ISBN (Book)
9783640231232
Language
German
Tags
Unternehmenskulturen Unternehmen Verteilte Organisationen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Kroh (Author), 2008, Unternehmenskulturen globaler Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119847
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