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Subtypen von Furcht

Subjektive Wahrnehmung von Höhenfurcht und Viktimisierungsfurcht

Título: Subtypen von Furcht

Trabajo Escrito , 2008 , 17 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Pamina Russek (Autor)

Pedagogía - Psicología de la personalidad
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Die vorliegende evolutionspsychologische Arbeit untersucht die Existenz der Emotionssubtypen Höhenfurcht und Viktimisierungsfurcht in der subjektiven Wahrnehmung an-hand der Aspekte Handlung, Handlungsintention, physiologische Veränderung und Kognition. Zudem wird überprüft, ob sich die beiden Emotionssubtypen besser durch Items zu Verhalten als durch Items zu peripher-physiologischen Veränderungen unterscheiden lassen. Des Weiteren wird der Einfluss der Reihenfolge der abgefragten Items auf das Antwortverhalten untersucht. In einer Szenariofragebogenstudie wurden dazu die Daten von 250 Personen erhoben. Die Ergebnisse dieser Untersuchung stützen alle drei Hypothesen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Einleitung

Methode

Ergebnisse

Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht aus evolutionspsychologischer Sicht, ob sich die Emotionssubtypen Höhenfurcht und Viktimisierungsfurcht anhand subjektiver Wahrnehmungskriterien wie Handlung, Handlungsintention, Physiologie und Kognition empirisch differenzieren lassen, und prüft dabei zudem den Einfluss der Reihenfolge von Fragebogen-Items auf das Antwortverhalten.

  • Evolutionspsychologische Grundlagen von Emotionssubtypen
  • Empirische Untersuchung von Höhenfurcht und Viktimisierungsfurcht
  • Differenzierung der Furchtarten nach Verhaltens- und Physiologie-Aspekten
  • Analyse von Reihenfolgeeffekten bei der Fragebogen-Datenerhebung
  • Validierung theoretischer Annahmen durch eine Szenariofragebogenstudie

Auszug aus dem Buch

Einleitung

„Ich fürchtete, dass der Mann mit dem Messer auf mich losgeht, hatte aber überhaupt keine Ahnung, was ich tun sollte!“

So etwa müsste es einer Person ergehen, der zwar über Emotionen verfügt, aber nichts damit anzufangen weiß. Was nützt einem die bloße Emotion Furcht, wenn sich dahinter nichts weiter verbirgt? Emotionen haben also eine bestimmte Funktion.

So kann in diesem Fall das Empfinden von Furcht zu physiologischen Veränderungen führen, wie dem Anstieg der Pulsfrequenz und dem vermehrten Ausstoß von Adrenalin in die Blutbahn, die wiederum den Organismus in eine erhöhte Alarm- bzw. Handlungsbereitschaft versetzen. Das allein reicht aber nicht aus, um angemessen zu reagieren. Sich zu Boden werfen, zum Angriff übergehen oder die Flucht ergreifen wären für das obige Szenario mögliche Handlungsintentionen. Unser Organismus trifft eine Entscheidung zur Handlung meist in Bruchteilen von Sekunden, es ist also anzunehmen, dass es Mechanismen gibt, die solche Angreifersituationen noch genauer differenzieren können und damit zu einer passenden Handlung bzw. zu einer Handlungsintention überleiten. Dies führt zu der Frage, ob es nicht sinnvoll ist, von Vornherein zwischen unterschiedlichen Typen von Furcht zu unterscheiden, also eine Unterteilung einer Emotion in Emotionssubtypen vorzunehmen, die in der jeweiligen Situation durch bestimmte Handlungsmuster gekennzeichnet sind und das subjektive Empfinden verlässlich widerspiegeln.

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Die Arbeit untersucht die Existenz von Furcht-Subtypen und analysiert deren Erfassbarkeit durch verschiedene Aspekte sowie potenzielle methodische Reihenfolgeeffekte.

Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Untersuchung durch die evolutionspsychologische Annahme, dass Furcht kein monolithisches Konstrukt ist, sondern in spezifische, handlungsrelevante Subtypen unterteilt werden kann.

Methode: Hier wird das experimentelle 2x2-Design beschrieben, bei dem 250 Versuchspersonen mittels Szenariofragebögen zu zwei verschiedenen Furchtsituationen befragt wurden.

Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die statistische Auswertung, die die Unterscheidbarkeit der Furcht-Subtypen stützt und signifikante Effekte der Item-Reihenfolge aufzeigt.

Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert, kritisch hinsichtlich der Stichproben-Heterogenität und der induzierten statt realer Emotionen reflektiert sowie ein Ausblick auf zukünftige Forschung gegeben.

Schlüsselwörter

Evolutionspsychologie, Emotionssubtypen, Höhenfurcht, Viktimisierungsfurcht, subjektive Wahrnehmung, Handlungsintention, physiologische Veränderung, Szenariofragebogen, Reihenfolgeeffekte, Zwei-Faktoren-Theorie, Schachter und Singer, Furcht, Verhaltensimpulse, Angstvariablen, empirische Differenzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die evolutionspsychologische These, dass die Emotion Furcht nicht einheitlich ist, sondern in spezifische Subtypen wie Höhenfurcht und Viktimisierungsfurcht unterteilt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die psychologische Differenzierung von Angst-Subtypen, den Zusammenhang zwischen spezifischen Emotionen und zugehörigen Handlungsmustern sowie die methodische Validität von Fragebogenstudien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist der empirische Nachweis, dass sich Höhenfurcht und Viktimisierungsfurcht anhand subjektiver Wahrnehmungsaspekte unterscheiden lassen und ob die Abfolge von Fragen das Antwortverhalten beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative Fragebogenstudie mit 250 Personen durchgeführt, die in einem 2x2-Design zwei verschiedene Furchtszenarien und zwei unterschiedliche Reihenfolgen der Fragen-Abfrage kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Hypothesen, die detaillierte Beschreibung der experimentellen Methode sowie die statistische Auswertung der Daten mittels Varianzanalysen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Evolutionspsychologie, Furcht-Subtypen, subjektive Wahrnehmung, Handlungsintention, Reliabilitätsanalyse und Reihenfolgeeffekte.

Wie unterscheidet sich die Höhenfurcht von der Viktimisierungsfurcht in der Studie?

Die Studie zeigt, dass sich diese Furchtarten besonders gut über Verhaltensaspekte (z.B. Flucht vs. Festhalten) und weniger über rein physiologische Veränderungen unterscheiden lassen.

Welche Rolle spielt die Zwei-Faktoren-Theorie von Schachter und Singer?

Sie dient zur Erklärung der gefundenen Reihenfolgeeffekte: Die Interpretation der Situation und die Zuschreibung physiologischer Erregung können variieren, je nachdem, welche Aspekte (Verhalten vs. Physiologie) zuerst im Fragebogen abgefragt werden.

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Detalles

Título
Subtypen von Furcht
Subtítulo
Subjektive Wahrnehmung von Höhenfurcht und Viktimisierungsfurcht
Universidad
LMU Munich  (Institut für Psychologie und Pädagogik)
Curso
Allgemeine Psychologie II: Einführung in die Emotionspsychologie: Bericht im Rahmen eines experimentalpsychologischen Praktikums
Calificación
1,7
Autor
Pamina Russek (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
17
No. de catálogo
V119919
ISBN (Ebook)
9783640240098
Idioma
Alemán
Etiqueta
Subtypen Furcht Allgemeine Psychologie Einführung Emotionspsychologie Bericht Rahmen Praktikums
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Pamina Russek (Autor), 2008, Subtypen von Furcht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119919
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