Diese Hausarbeit soll erklären, wie es Augustus gelang, an die politische Spitze des
römischen Reichs zu kommen und zum römischen Kaiser aufzusteigen. Die Arbeit soll
Augustus Persönlichkeit, seine Charakterzüge sowie seine Denkweise aufzeigen. Sie gibt die
politischen sowie privaten Stationen in Augustus Leben wieder und erklärt seine
Vorgehensweisen und wie diese letztendlich zum politischen Erfolg geführt haben.
[...]
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Kindheit und Jugend Augustus´
3. Augustus´ Aufstieg zum römischen Kaiser
4. Voraussetzungen für Augustus´ Aufstieg
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Hausarbeit untersucht den Aufstieg des Gaius Octavianus, dem späteren Kaiser Augustus, zum unangefochtenen Herrscher des Römischen Reiches. Ziel ist es, die politischen und privaten Etappen seines Lebens sowie seine spezifischen Vorgehensweisen und Charakterzüge zu beleuchten, um zu erklären, wie es ihm gelang, sich gegen seine Rivalen durchzusetzen und die Transformation von der Republik zum Prinzipat zu vollziehen.
- Die familiäre Herkunft und frühe politische Sozialisation unter Julius Caesar.
- Die Machtkämpfe im Triumvirat und die schrittweise Ausschaltung politischer Konkurrenten.
- Die Bedeutung von militärischen Bündnissen, insbesondere mit Agrippa und Maecenas.
- Die Rolle der öffentlichen Propaganda, inklusive der Nutzung von Testamenten und Kriegserklärungen.
- Der Einfluss von persönlichen Attributen wie Entschlossenheit, Opportunismus und politischem Kalkül.
Auszug aus dem Buch
3. Augustus´ Aufstieg zum römischen Kaiser
Unmittelbar nach Caesars Tod spielte Octavianus in der römischen Politik noch keine Rolle, sodass sich andere um die Caesar-Nachfolge stritten. In Rom hatten nämlich mittlerweile zwei andere Persönlichkeiten, nämlich Marcus Antonius und Marcus Aemilius Lepidus, das Sagen. Beide drängten auf eine Amnestie der Caesar-Mörder samt ihrer Anhängerschaft. Vorerst musste Octavianus mit beiden Kompromisse eingehen, versuchte aber gleichzeitig die Stellung von Antonius zu schwächen. Es gelang Octavianus schließlich, nahezu alle Anhänger Caesars auf seine Seite zu ziehen. Ein Versuch der Herausgabe des hinterlassenen Vermögens samt zahlreicher Dokumente von Caesar ignorierte Antonius jedoch. Trotz fehlender Geldquellen ließ Octavianus nun zu Ehren Caesars Spiele veranstalten. Dies tat er vor allem deshalb, um das Volk auf seine Seite zu bringen.
Im Alter von 19 Jahren wurde Octavianus in den Senat aufgenommen, wobei man ihm die Vollmachten eines Propraetors verlieh. In der römischen Staatsversammlung hatte Marcus Antonius zahlreiche Gegner, deren Führer der berühmte Politiker und Schriftsteller Marcus Tullius Cicero war. Aus diesem Grund war Cicero der wertvollste Verbündete von Octavianus. Der einflussreiche Senator und Ex-Konsul Cicero unterstützte den recht unerfahrenen Octavianus von nun an, um gemeinsam gegen Antonius intervenieren zu können. Octavianus ging darauf ein, stützte sich aber auch auf eigene, erfahrene Ratgeber, wie den wohlhabenden Gaius Cilnius Maecenas, und verfolgte vorwiegend seine eigenen Pläne.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt Augustus als eine der bedeutendsten Figuren der römischen Geschichte vor und skizziert die Fragestellung der Arbeit bezüglich seines Aufstiegs zum Kaiser.
2. Kindheit und Jugend Augustus´: Hier wird der Werdegang des jungen Gaius Octavianus von seiner Herkunft über die Adoption durch Caesar bis hin zum Antritt seines Erbes nach der Ermordung seines Mentors beschrieben.
3. Augustus´ Aufstieg zum römischen Kaiser: Dieser Abschnitt behandelt die machtpolitischen Intrigen, die Bildung des Triumvirats, die Konfrontation mit Marcus Antonius und den entscheidenden Sieg bei Actium.
4. Voraussetzungen für Augustus´ Aufstieg: Abschließend werden die persönlichen Erfolgsfaktoren analysiert, darunter sein politisches Kalkül, seine strategischen Bündnisse, aber auch seine opportunistische und mitunter brutale Vorgehensweise.
Schlüsselwörter
Augustus, Gaius Octavianus, Julius Caesar, Römische Republik, Prinzipat, Kaiserreich, Marcus Antonius, Marcus Vipsanius Agrippa, Marcus Tullius Cicero, Triumvirat, Machtkampf, Schlacht bei Actium, Pax Augusta, Politik, Römische Geschichte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit analysiert den historischen Werdegang des Gaius Octavianus, der unter dem Namen Augustus als erster römischer Kaiser bekannt wurde.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der politischen Karriere des Augustus, seinem Verhältnis zu Caesar, den Machtkämpfen nach Caesars Tod sowie seinen charakterlichen und taktischen Erfolgsfaktoren.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist die Erläuterung der politischen und persönlichen Stationen, die Augustus an die Spitze des römischen Reichs geführt haben.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur und biographischen Quellen zu Augustus basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung seiner Jugend, die detaillierte Beschreibung seines Aufstiegs im Rahmen der Machtkämpfe der späten Republik und eine abschließende Untersuchung seiner Voraussetzungen für den Erfolg.
Welche Schlüsselbegriffe prägen die Ausarbeitung?
Begriffe wie Prinzipat, Triumvirat, Bürgerkriege und die Person des Augustus stehen im Zentrum der begrifflichen Analyse.
Welche Rolle spielte Cicero für den Aufstieg des jungen Octavianus?
Cicero agierte anfangs als wertvoller politischer Verbündeter, der den unerfahrenen Octavianus unterstützte, um gegen Marcus Antonius zu intervenieren, bevor sich das Verhältnis durch Octavianus' späteres Handeln grundlegend änderte.
Wie bewertet der Autor Augustus' Vorgehensweise während seines Aufstiegs?
Der Autor beschreibt ihn als einen machtbewussten und opportunistischen Taktiker, der für seinen Erfolg auch vor Gewalt, Hintergehungen und politischen Säuberungen nicht zurückschreckte.
Was war der entscheidende Wendepunkt zum Kaisertum?
Der entscheidende Sieg gegen Marcus Antonius und Kleopatra VII. in der Seeschlacht bei Actium 31 v. Chr. etablierte Augustus endgültig als Alleinherrscher.
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- Bachelor of Arts Christian Werth (Autor), 2007, Augustus Weg zum römischen Kaiser, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119942