Die Ausarbeitung stellt schnell, einfach und unkompliziert verschiedene Ursachen für die globale Finanzkrise dar; die sich mittlerweile zu einer Weltwirtschaftskrise entwickelt.
Dabei wird insbesondere unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten auf diverse Auswirkungen dieser Krise für jeden einzelnen von uns eingegangen.
Ein Fazit mit tendenziellen Handlungsempfehlungen rundet die Ausarbeitung (Stand 12.12.2008) ab.
Inhaltsverzeichnis
1. Ursache
2. Auswirkungen
3. Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Diese Arbeit analysiert die Ursachen und die weitreichenden ökonomischen Konsequenzen der globalen Finanzkrise, wobei ein besonderer Fokus auf dem Zusammenhang zwischen der amerikanischen Niedrigzinspolitik, dem Konsumverhalten und den daraus resultierenden globalen makro- und mikroökonomischen Verwerfungen liegt.
- Analyse der Entstehung der Finanzkrise in den USA
- Untersuchung der makroökonomischen Folgen, insbesondere für den Dollarkurs und die Weltwirtschaft
- Betrachtung der mikroökonomischen Auswirkungen auf Unternehmensbilanzen und Kreditwürdigkeit
- Diskussion über deflationäre Tendenzen und das Risiko zukünftiger Inflation
- Bewertung staatlicher Eingriffe und die Rolle des Finanzsektors
Auszug aus dem Buch
Ursache:
Es ist schwer zu beschreiben, wo genau die Ursache für die Finanzkrise liegt. Sinnvoll erscheint mir die Herausstellung verschiedener Umstände, die letztlich in ihrem Zusammenwirken die derzeitige Finanzkrise hervorgebracht haben. Das Epizentrum der Finanzkrise liegt bekanntlich in Amerika. Die Kultur Amerikas ist, im Gegensatz zur deutschen Kultur, von großem Optimismus geprägt. Glaube, Hoffnung und Willensstärke sind die Eckpfeiler dieses Optimismus, der sich im „amerikanischen Traum“ genauso wieder findet, wie im Wahlkampfslogan des neuen Präsidenten Obama – „Yes, we can!“
Amerikas Wirtschaft wächst kontinuierlich und mit ihr wachsen auch die Arbeitsplatzangebote. Zukunfts- und Existenzsorgen sind deshalb in Amerika weit weniger verbreitet als beispielsweise in Deutschland. Dies wiederum begünstigt ein expansives Konsumverhalten der Amerikaner. Die Sparanlagen gingen seit den 80er Jahren kontinuierlich zu Gunsten des Konsums zurück; gleichzeitig stieg die Verschuldungsquote der privaten Haushalte permanent an.
Als dann nach dem Platzen der „Internetblase“ im Jahr 2000 und den schrecklichen Terroranschlägen 2001 die amerikanische Wirtschaftsleistung zu schrumpfen drohte, senkte der damalige Notenbankchef Alan Greenspan die Zinsen bis auf 1% im Jahre 2003. Dies ermöglichte es den Banken, ihren Kunden Kreditangebote zum „Nulltarif“ anzubieten, wovon diese auch erheblich Gebrauch machten. Der ohnehin hoch verschuldete Konsument nahm also für seine bisherigen Schulden neue Schulden auf. Die Gefahr dieser Kredite war, dass die Zinsen über die Laufzeit variabel und somit nicht planbar waren.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Ursache: Dieses Kapitel erläutert den Entstehungsprozess der Finanzkrise, beginnend mit dem optimistischen Konsumverhalten in den USA und der anschließenden Niedrigzinspolitik der Federal Reserve.
2. Auswirkungen: Hier werden die makroökonomischen Folgen, wie die Rezessionsgefahr und Wechselkursveränderungen, sowie mikroökonomische Auswirkungen auf Unternehmensbilanzen und Kreditwürdigkeit analysiert.
3. Fazit: Das Fazit fasst die dargelegten Aspekte zusammen und prognostiziert eine Entwicklung hin zu einer schweren Inflation bei gleichzeitig zunehmenden Firmeninsolvenzen.
Schlüsselwörter
Finanzkrise, Niedrigzinspolitik, Subprime-Krise, Weltwirtschaft, Rezession, Konsumverhalten, Dollarkurs, Inflation, Firmeninsolvenzen, Eigenkapitalquote, Rating, Verschuldung, Desinvestitionen, Deflation, Kreditwürdigkeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Ursachen der globalen Finanzkrise und analysiert, wie sich diese auf die Weltwirtschaft sowie auf einzelne Unternehmen auswirkt.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind das US-amerikanische Konsumverhalten, die Auswirkungen der Geldpolitik auf Immobilienkredite, die Folgen für den Welthandel sowie die Situation an den Kapitalmärkten.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, die vielschichtigen Ursachen der Finanzkrise aufzuzeigen und die makro- sowie mikroökonomischen Folgen kritisch zu hinterfragen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse ökonomischer Zusammenhänge, unterstützt durch aktuelle Daten, Grafiken und den Bezug zu finanzwirtschaftlichen Theorien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Ursprünge der Krise (Subprime-Problematik), dann die makroökonomischen Auswirkungen (Wechselkurse, Ölpreis, Handel) und schließlich die mikroökonomischen Folgen für Unternehmen (Ratings, Bilanzen) diskutiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Finanzkrise, Niedrigzinspolitik, Inflation, Rezession und Unternehmensrating geprägt.
Welche Rolle spielt der US-Dollar im Verlauf der Krise?
Der Dollarkurs wird als Krisenwährung durch den Prozess der Repatriierung von Kapital gestärkt, was jedoch laut Autor als Trugschluss im Hinblick auf die tatsächliche wirtschaftliche Stärke der USA zu werten ist.
Wie beeinflusst die Krise das Rating von Unternehmen?
Durch Firmeninsolvenzen und Kursverluste sinken die Eigenkapitalquoten von Unternehmen, was zu einer Verschlechterung des Ratings und damit zu höheren Finanzierungskosten führt.
Warum wird im Text der Zusammenhang zur Autoindustrie hergestellt?
Die Autoindustrie dient als Fallbeispiel dafür, wie gestiegene Kreditzinsen und Überschuldung der Konsumenten zu einem Nachfragerückgang und schlussendlich zu einer Krise in der Realwirtschaft führen.
- Quote paper
- Ludger Schürmann (Author), 2008, Die Finanzkrise - Ursache und Auswirkung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120119