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Der Karrierebegriff

Title: Der Karrierebegriff

Presentation (Elaboration) , 2005 , 7 Pages , Grade: 2

Autor:in: Diplom-Volkswirtin Vesile Güzel (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Summary Excerpt Details

Man redet viel über Karriere, was sehr häufig mit positiven und negativen Äußerungen verbunden ist. Nicht selten hört man nämlich viele Menschen über einen anderen sagen: „Der hat aber eine tolle Karriere gemacht!“ In dieser Aussage steckt auf der einen Seite Bewunderung und auf der anderen Seite Hochachtung. In der Regel denkt man, dass derjenige, der den Karriereweg beschreitet, bereits in jungen Jahren den Status eines Geschäftsführers, Vorstandes oder zumindest eines Direktors möglichst schnell und einfach erreicht hat. Ferner glaubt man, dass er oder sie nach außen sichtbare Macht, Einfluss und Ansehen besitzt. Die Kehrseite der Medaille bringt allerdings auch die negativen Äußerungen über den Karrierebegriff ans Licht. Dabei werden Aussagen - hinter denen Verachtung und Missgunst stecken - gemacht wie „So muss man wohl sein, wenn man Karriere macht!“ Vor allem im deutschen Sprachgebrauch ist der Begriff Karriere mit „Ellenbogenmentalität“, Strebertum auf Kosten anderer oder das rücksichtslose Erklimmen einer hierarchischen Leiter verbunden.
In der Ausarbeitung der Präsentation „Karriereberatung“ sollen die unterschiedlichen Facetten des Karrierebegriffs in Anlehnung an die Literatur thematisiert werden. Was bedeutet der Begriff Karriere konkret? Was versteht man heute darunter?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Karriere?

2. Karrierefacetten in der aktuellen Diskussion

3. Der alte Karrierebegriff ist nun Vergangenheit

4. Der neue Karrierebegriff - Die neuen Regeln

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung setzt sich kritisch mit dem Bedeutungswandel des Karrierebegriffs auseinander, um aufzuzeigen, wie sich starre, hierarchische Laufbahnmodelle hin zu individuellen, lebensphasenorientierten Karrierewegen entwickelt haben.

  • Historische Entwicklung und sprachliche Herkunft des Begriffs Karriere
  • Kritische Analyse des traditionellen, linearen Karriereverständnisses
  • Gegenüberstellung von Karrierefacetten aus Sicht des Individuums, des Unternehmens und der Gesellschaft
  • Bedeutung von Selbstverwirklichung und Flexibilität in der modernen Wissensgesellschaft
  • Neudefinition von Erfolg jenseits von Ellenbogenmentalität und hierarchischem Aufstieg

Auszug aus dem Buch

Der neue Karrierebegriff - Die neuen Regeln

Die Devise heißt nun mehr Selbstständigkeit, mehr Persönlichkeit, mehr Kommunikation, mehr Wettbewerb, mehr Veränderungsbereitschaft etc. Diese neuen Regeln der heutigen Dienstleistungs – und Wissensgesellschaft geben dem Einzelnen bei deren Einhaltung die Chance sich selbst persönliche Anforderungen an Arbeit wie Selbstverwirklichung, Spaß und Sinnfindung zu erfüllen.

Karriere bedeutet nun vielmehr

• die berufliche und persönliche Fortentwicklung

• die Beschäftigung mit seinen eigenen Fähigkeiten und Neigungen

• Zieldefinition

• Und schließlich die persönliche Wegfindung unter Berücksichtigung der Anforderungen

Der Wunsch des Einzelnen sich selbst zu verwirklichen, seine Fähigkeiten und Talente zu nutzen und somit die persönliche und berufliche Lebensplanung besser miteinander zu vereinbaren, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Man sollte Menschen die Möglichkeit geben, das tun können, worin sie ihre Stärken am besten zum Einsatz bringen können. Somit könnten sie ein gewisses Maß an Zufriedenheit über ihre persönliche Lebenslage entwickeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist Karriere?: Dieses Kapitel beleuchtet die sprachgeschichtliche Herkunft des Begriffs Karriere, die ursprünglich von militärischen und reiterlichen Kontexten geprägt war.

2. Karrierefacetten in der aktuellen Diskussion: Hier wird der moderne Karrierebegriff analysiert, wobei deutlich wird, dass horizontale und projektbezogene Arbeitsformen zunehmend die rein vertikale Karriere ablösen.

3. Der alte Karrierebegriff ist nun Vergangenheit: Das Kapitel kritisiert das starre, an Zertifikaten orientierte Karrieremodell der 80er Jahre und plädiert für eine Abkehr von der Trennung zwischen Beruf und Leben.

4. Der neue Karrierebegriff - Die neuen Regeln: Hier werden die Anforderungen der heutigen Wissensgesellschaft definiert, die auf Selbstverwirklichung, Flexibilität und individueller Sinnfindung basieren.

5. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass es keinen einheitlichen Karrierebegriff mehr gibt, sondern individuelle Karrieremuster an Bedeutung gewinnen, die ein höheres Maß an gesellschaftlicher Toleranz erfordern.

Schlüsselwörter

Karriere, Laufbahn, Wissensgesellschaft, Selbstverwirklichung, Hierarchie, Karriereberatung, Flexibilität, Arbeitswelt, Berufsbiografie, Lebensplanung, Personalentwicklung, Kompetenzentwicklung, Dienstleistungsgesellschaft, Individualisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Ausarbeitung grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Bedeutungswandel des Begriffs Karriere und stellt das traditionelle, lineare Aufstiegsmodell dem modernen, individuellen Verständnis von beruflicher und persönlicher Entwicklung gegenüber.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung, die Kritik am starren Hierarchiedenken der 80er Jahre sowie die Anforderungen der modernen Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft an den Einzelnen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der Karrierebegriff von einem fremdbestimmten, hierarchischen Modell zu einem selbstgesteuerten Prozess gewandelt hat, der Beruf und Lebensplanung besser vereinbart.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Perspektiven auf den Karrierebegriff sowie aktuelle unternehmerische und gesellschaftliche Trends vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Herkunft des Begriffs, die Gegenüberstellung von Karrierefacetten in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und die Herleitung neuer "Regeln" für moderne Karrieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Kernbegriffe sind Karriere, Selbstverwirklichung, Wissensgesellschaft, individuelle Lebensplanung, Flexibilität und der Abbau von starren Hierarchien.

Warum wird der Begriff "Laufbahn" kritisch vom Karrierebegriff abgegrenzt?

Die Autorin argumentiert, dass der Laufbahnbegriff oft zu eng an den Öffentlichen Dienst gebunden ist und die Flexibilität moderner Arbeitsbiografien nicht ausreichend abbildet.

Welche Rolle spielt die "Ellenbogenmentalität" in der Argumentation?

Sie wird als negativer, aber für das traditionelle Karrieremodell charakteristischer Aspekt identifiziert, der heute durch Netzwerken und Kooperation abgelöst werden sollte.

Wie verändert sich laut der Autorin die Bedeutung von Zertifikaten?

Zertifikate dienen zukünftig lediglich als Eintrittskarten in den Wettbewerb, garantieren aber keinen dauerhaften Aufstieg mehr in einem starren System.

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Details

Title
Der Karrierebegriff
College
University of Heidelberg  (Erziehungswissenschaftliches Seminar)
Course
Beratung in der Weiterbildung
Grade
2
Author
Diplom-Volkswirtin Vesile Güzel (Author)
Publication Year
2005
Pages
7
Catalog Number
V120183
ISBN (eBook)
9783640240920
Language
German
Tags
Karrierebegriff Beratung Weiterbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Volkswirtin Vesile Güzel (Author), 2005, Der Karrierebegriff, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120183
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