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Die neue Generation von Bildungsprogrammen der EU

Ein praktisches Konzept zur Beteiligung am lebenslangen Lernen

Titel: Die neue Generation von Bildungsprogrammen der EU

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2008 , 35 Seiten

Autor:in: Prof. Dr. Jürgen Beschorner (Autor:in)

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Hinsichtlich des lebenslangen Lernens trat gemeinschaftsrechtlich das Aktionsprogramm zur Unterstützung von auf europäischer Ebene tätigen Einrichtungen und zur Förderung von punktuellen Tätigkeiten im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung in Erscheinung , mit dem die Förderung ausgewählter Projekte ermöglicht wurde. Dieses und auch andere zentrale Gemeinschaftsprogramme zur Förderung der Bildung in verschiedenen Bereichen – LEONARDO DA VINCI, SOKRATES, eLearning – waren zum Ende des Jahres 2006 befristet. Aus diesem Grund, aber auch, um der Lissabon-Strategie mehr Effektivität zu verleihen, z. B. durch bessere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Bildungs- und Ausbildungsstufen, beschlossen Rat und Parlament nach umfangreichen Vorarbeiten der Kommission, die Förderprogramme im Bereich der Bildung zu einem einheitlichen Komplex zusammenzufassen, dem Aktionsprogramm Lebenslanges Lernen mit einer Laufzeit von 2007 bis 2013. Es ist allerdings zu beachten, dass einige der früher verabschiede-ten Programme daneben weiter in Kraft bleiben, teilweise in eine nahezu unüberschaubare Zahl von Unteraktionen untergliedert, und andere, in den bisherigen Konzeptionen wurzeln-den Teilprogramme mit erweiterter oder geänderter Zielrichtung verlängert wurden. Berücksichtigt man ferner, dass Bildungsaspekte auch etwa in durch den Europäischen Sozialfonds unterstützten Projekten (z. B. smart regions) eine Rolle spielen, so bietet sich nach wie vor ein äußerst vielfältiges Bild von Gemeinschaftsaktivitäten im Bildungsbereich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen und Entwicklung der EU-Bildungsprogramme

II. Die bisherigen Programme im Bildungsbereich

1. LEONARDO DA VINCI

2. SOKRATES

3. Aktion Jean Monnet

4. TEMPUS

5. ERASMUS-MUNDUS

6. E-LEARNING

III. Die neue Generation von Gemeinschaftsprogrammen im Bildungsbereich

1. Das Programm COMENIUS

2. Das Programm ERASMUS

3. Das Programm LEONARDO DA VINCI

4. Das Programm GRUNDTVIG

5. Das transversale Programm

6. Das Programm Jean Monnet

IV. Spezifische Profile der jeweiligen Programme

1. ERASMUS

2. LEONARDO DA VINCI

3. Transversales Programm

V. Verfahren

1. Förderfähige Einrichtungen/Organisationen/Empfänger

2. Förderkriterien für Anträge

3. Auswahlkriterien

a). Fachliche Leistungsfähigkeit

b) Finanzielle Leistungsfähigkeit

4. Finanzielle Bedingungen

5. Kriterien für die Vergabe von Zuschüssen

VI. Umsetzung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Struktur der EU-Bildungsprogramme, insbesondere im Hinblick auf den Übergang zum Aktionsprogramm für lebenslanges Lernen (2007–2013), und bietet eine praxisorientierte Anleitung zur Teilnahme und Umsetzung von Förderprojekten.

  • Historische Entwicklung und Umstrukturierung der europäischen Bildungsprogramme
  • Detaillierte Analyse der neuen Programmstruktur (sektorale Programme, transversale Programme, Jean Monnet)
  • Darstellung spezifischer Profile und Förderbereiche einzelner Programme
  • Erläuterung der Antrags- und Auswahlverfahren sowie finanzieller Rahmenbedingungen
  • Leitfaden für das Management und die operative Umsetzung europäischer Bildungsprojekte

Auszug aus dem Buch

1. LEONARDO DA VINCI

Von Anfang an hatte die Europäische Gemeinschaft eine relativ klare Zuständigkeit für die Berufsbildung. Daher hatte die Gemeinschaft schon frühzeitig mit der Entwicklung entsprechender Programme begonnen, die schließlich in das Programm LEONARDO DA VINCI (abgekürzt: LEONARDO oder LdV) mündeten. Es beruhte auf einem Beschluss des Rates, der entsprechend dem Vertrag unterstützende und ergänzende Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Berufsbildung vorsah. Dabei setzte das Programm die transnationale Zusammenarbeit zur Verbesserung der Qualität, zur Förderung der Innovation und zur Stärkung der europäischen Dimension von Berufsbildungssystemen und -methoden ein. Nach und nach wurde das Programm für 30 Länder geöffnet.

LEONARDO DA VINCI war als Finanzierungsprogramm ausgestaltet, das jedermann Zuschüsse gewähren konnte, auch wenn Anträge für Projektfinanzierungen nicht von Einzelpersonen eingereicht werden konnten. Es stand einem sehr breiten Spektrum von Organisationen und Unternehmen des öffentlichen und privaten Sektors offen, die in der Berufsbildung aktiv oder mit Ausbildungsfragen befasst sind und eine internationale Partnerschaft bildeten.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Grundlagen und Entwicklung der EU-Bildungsprogramme: Dieses Kapitel skizziert die historische Entwicklung der europäischen Bildungsaktivitäten seit den 1970er Jahren und die Verankerung in der Lissabon-Strategie.

II. Die bisherigen Programme im Bildungsbereich: Hier werden die vor 2007 bestehenden Programme wie Leonardo da Vinci, Sokrates oder Tempus in ihrer damaligen Ausgestaltung und Zielsetzung vorgestellt.

III. Die neue Generation von Gemeinschaftsprogrammen im Bildungsbereich: Das Kapitel erläutert die Zusammenführung der Aktivitäten in ein einheitliches Aktionsprogramm für lebenslanges Lernen ab 2007.

IV. Spezifische Profile der jeweiligen Programme: Eine detaillierte Aufschlüsselung der Anforderungen und Prioritäten für die verschiedenen Förderprogramme, mit besonderem Fokus auf Erasmus und Leonardo da Vinci.

V. Verfahren: Dieser Abschnitt beschreibt die administrativen Abläufe, von der Antragsstellung über die Auswahlkriterien bis hin zur finanziellen Abwicklung.

VI. Umsetzung: Das Kapitel bietet einen praktischen Leitfaden für das Management europäischer Projekte, von der Startphase bis hin zur abschließenden Verbreitung der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

EU-Bildungsprogramme, Lebenslanges Lernen, Berufsbildung, Hochschulbildung, Leonardo da Vinci, Erasmus, Comenius, Grundtvig, Jean Monnet, Europäischer Hochschulraum, Projektmanagement, Bildungsförderung, Lissabon-Strategie, Mobilität, Innovation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über die EU-Bildungsprogramme, ihre historische Entwicklung, ihre aktuelle Struktur und die praktischen Anforderungen an Projektteilnehmer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen lebenslanges Lernen, berufliche Aus- und Weiterbildung, Hochschulkooperationen sowie europäische Integrationsstudien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Lesern die komplexe Struktur der EU-Förderprogramme verständlich zu machen und eine Hilfestellung für die erfolgreiche Projektteilnahme zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse von EU-Beschlüssen, Mitteilungen der Kommission und offiziellen Programmleitfäden, um eine strukturierte Darstellung der Materie zu gewährleisten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Programme, deren spezifische Profile, die administrativen Verfahren sowie eine praktische Anleitung zum Projektmanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt von Begriffen wie Lebenslanges Lernen, EU-Förderung, Mobilität, europäische Dimension und Projektmanagement.

Was ist der Unterschied zwischen dem alten und dem neuen System der EU-Bildungsprogramme?

Das neue System ab 2007 fasste die zuvor zersplitterten Programme unter dem Dach des Aktionsprogramms "Lebenslanges Lernen" zusammen, um Synergien zu nutzen und die Verwaltung zu vereinfachen.

Was muss eine Hochschule tun, um an Erasmus-Projekten teilzunehmen?

Hochschulen benötigen in der Regel eine ERASMUS-Hochschulcharta, die von der Europäischen Kommission erteilt wird und die Grundsätze der Zusammenarbeit festlegt.

Können Einzelpersonen direkt EU-Zuschüsse beantragen?

Nein, in der Regel sind die Programme für Organisationen und Institutionen konzipiert, die Projekte einreichen; für Privatpersonen gelten in den meisten Fällen keine eigenständigen Antragsrechte.

Welche Rolle spielt die "offene Methode der Koordinierung"?

Sie dient als steuerungspolitisches Instrument, um eine kohärente Politikentwicklung in den Mitgliedstaaten zu ermöglichen, ohne die nationalen Kompetenzen der Bildungssysteme vollständig zu ersetzen.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die neue Generation von Bildungsprogrammen der EU
Untertitel
Ein praktisches Konzept zur Beteiligung am lebenslangen Lernen
Veranstaltung
-
Autor
Prof. Dr. Jürgen Beschorner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
35
Katalognummer
V120189
ISBN (eBook)
9783640234714
ISBN (Buch)
9783640234721
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Generation Bildungsprogrammen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Prof. Dr. Jürgen Beschorner (Autor:in), 2008, Die neue Generation von Bildungsprogrammen der EU, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120189
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Leseprobe aus  35  Seiten
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