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Python und Zope als Unterrichtswerkzeuge

Title: Python und Zope als Unterrichtswerkzeuge

Diploma Thesis , 2007 , 97 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dominique Lederer (Author)

Didactics - Computer Science
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Summary Excerpt Details

Für Anfänger ist das Erlernen einer Programmiersprache schwierig. Das liegt daran, dass im heutigen Unterricht bevorzugt mit Sprachen aus der Industrie gelehrt wird. Studenten wollen in der Industrie Jobs bekommen, und legen deshalb Wert darauf, dass gefragte Technologien Bestandteil ihrer Ausbildung sind. Die Industrie wiederum will ihren Bedarf befriedigen. Dabei wird übersehen, dass Programmiersprachen keine Technologien selbst, sondern Werkzeuge für Technologien sind. Im Unterricht muss eine Programmiersprache ein Werkzeug sein, mit dessen Hilfe es möglich ist, die fundamentalen Ideen eines Unterrichtsgegenstandes zu vermitteln, ohne in einen Unterricht über die Programmiersprache selbst abzudriften.

Die vorliegende Arbeit stellt Python als ein solches Werkzeug vor. Sie zeigt auf, dass Python, im Gegensatz zu heute häufig im Unterricht zum Einsatz kommenden Sprachen (wie C, C++ oder Java), gut für Anfänger geeignet ist. Aufgrund des einfachen Zugangs können mit Python viel früher relevante Konzepte der Informatik und Softwareentwicklung diskutiert werden. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass auch die Arbeit der Unterrichtenden erleichtert wird. Die Sprache ist kompakt und simpel gehalten und versucht sich dem Entwickler nicht in den Weg zu stellen. Gleichzeitig ist sie eine allgemein anerkannte Sprache und findet Verwendung in der Industrie.

Für fortgeschrittene Konzepte der Softwareentwicklung kann auf komplexere Sprachen umgestiegen werden, wobei die Studenten dabei von ihren Erfahrungen mit Python stark profitieren. Der Unterricht kann aber durchaus weiter auf Python aufbauen. So zeigt diese Arbeit, wie das Komponentenframework Zope hierbei Verwendung finden könnte. Dabei werden Themen wie Komponentenorientierung, Reuse, Datenbanken, das Erleben eines Softwareentwicklungsprozesses und Testen und Dokumentieren von Software erläutert. Auch Zope, das auf Python basiert, hat den Vorteil, dass im Vergleich zu anderen Applikationsframeworks ein einfacherer Zugang schnelle Lernerfolge ermöglicht.

Vorliegende Arbeit zeigt, wie mit Python der komplette Bedarf eines auszubildenden Softwareentwicklers abgedeckt wird. Durch die Schnelllebigkeit der Technik wird es immer wichtiger, die grundlegenden Konzepte einer Wissenschaft zu beherrschen, anstatt das Erlernen eines Werkzeugs, das in der Industrie aktuell ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Motivation und Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

1.3 Fundamentale Ideen als Unterrichtsprinzip

1.4 Programmiersprachen im Unterricht

1.5 Grundlagen Python

1.5.1 Geschichte und Entwicklung

1.5.2 High-Level-Sprache und Skriptsprache

1.6 Grundlagen Zope

1.6.1 Zope 2

1.6.2 Zope 3

2. Python lehren

2.1 Python als erste Programmiersprache?

2.2 Programmierparadigmen

2.2.1 Programmierparadigmen im Unterricht

2.2.2 Imperative Programmierung

2.2.3 Deklarative Programmierung

2.2.4 Weitere Paradigmen

2.3 Algorithmen

2.4 Python in Fachgegenständen

2.5 Open-Source und Community

2.6 Material, Werkzeuge und Frameworks für den Schuleinsatz

3. Softwareentwicklung im Unterricht mit Zope

3.1 Komponentenarchitektur

3.2 ZODB

3.3 Softwareentwicklungsprozess erleben

3.4 Testen und Dokumentieren von Software

3.5 Beispielimplementierung

3.6 Die Zukunft von Zope

3.7 Alternative Python Frameworks

4. Diskussion

4.1 Zusammenfassung und Bewertung

4.2 Kritik

4.3 Nächste Schritte

4.4 Ähnliche Arbeiten

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Eignung der Programmiersprache Python und des Frameworks Zope als Werkzeuge für den Informatikunterricht. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine didaktisch sinnvolle Wahl der Programmiersprache und die Einführung in moderne Softwareentwicklungskonzepte der Lernerfolg gesteigert und der Einstieg für Studenten erleichtert werden kann.

  • Einsatz von Python als Einstiegssprache im Informatikunterricht
  • Vermittlung fundamentaler Konzepte und Programmierparadigmen
  • Einführung in komponentenbasierte Softwareentwicklung mit Zope
  • Integration von Testmethodik und Softwareentwicklungsprozessen in die Lehre
  • Vorteile von Open-Source-Technologien in Ausbildungseinrichtungen

Auszug aus dem Buch

1.5.1 Geschichte und Entwicklung

Ihren Namen verdankt die Programmiersprache Python der britischen Comedy-Gruppe Monty Python, nicht der gleichnamigen Schlangenart, wenngleich diese auch zu einem wesentlichen Bestandteil der Python Corporate Identity (CI) geworden ist.

Pythons Erfinder und momentaner Hauptbetreuer ist Guido van Rossum. Python basiert auf ABC, einer Programmiersprache, die in den achtziger Jahren verwendet wird. 1989 beginnt Van Rossum mit der Entwicklung von Python am Centrum voor Wiskunde en Informatica (CWI) in Amsterdam. Das Ziel ist, die Hürden, die ABC an der Weiterverbreitung hindern, zu überwinden. ABC ist wie Pascal: eine gute Lehrsprache für den Unterricht, aber in der Industrie nicht zu gebrauchen. Ein Grund ist Unflexibilität, wenn es um Skalierbarkeit geht. So wird Python von Grund auf für den Einsatz in der Ausbildung an Lehranstalten konzipiert. Hinzu kommen mehr fortgeschrittene Möglichkeiten zur Softwareentwicklung, eine Standardbibliothek voller Erweiterungen und die leichte Anknüpfbarkeit an andere Programmiersprachen (vor allem C), damit Python auch außerhalb des Unterrichts Verwendung finden kann.[Wil02]

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Motivation für die Arbeit dar, erläutert das Prinzip der fundamentalen Ideen und führt die Technologien Python und Zope ein.

2. Python lehren: Diskutiert die Eignung von Python als erste Programmiersprache, behandelt Programmierparadigmen, Algorithmen und den didaktischen Einsatz von Open-Source-Materialien.

3. Softwareentwicklung im Unterricht mit Zope: Beleuchtet die Komponentenarchitektur, Persistenz mit ZODB, den Softwareentwicklungsprozess sowie das Testen und Dokumentieren am Beispiel einer Beispielimplementierung.

4. Diskussion: Fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet den Einsatz von Python und Zope kritisch, benennt nächste Schritte und vergleicht die Arbeit mit ähnlichen Ansätzen.

Schlüsselwörter

Python, Zope, Informatikunterricht, Programmiersprachen, Softwareentwicklung, Komponentenarchitektur, Didaktik, Algorithmen, Open-Source, Programmierparadigmen, ZODB, Softwarequalität, Ausbildung, Webapplikationen, Informatikbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Python und das Framework Zope als effektive Werkzeuge im Informatikunterricht eingesetzt werden können, um den Einstieg in die Programmierung zu erleichtern und fortgeschrittene Konzepte der Softwareentwicklung praxisnah zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind der Einsatz von Python im Unterricht, Programmierparadigmen, Algorithmen, komponentenbasierte Softwareentwicklung (CBSE) und die Anwendung des Zope-Frameworks als Lernumgebung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Python didaktisch sinnvoller für den Einstieg ist als kommerzielle Industriesprachen und wie Zope als Open-Source-Framework den Studenten den Zugang zu fortgeschrittenen Softwareentwicklungsthemen ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse von Literatur zu didaktischen Prinzipien (z.B. fundamentale Ideen nach Schwill) sowie auf praktischen Erfahrungen und einer Beispielimplementierung aus dem Arbeitsumfeld des Autors.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische Begründung für Python, die methodische Einführung in Paradigmen und Algorithmen sowie eine detaillierte technische Analyse der Komponentenarchitektur und Persistenz (ZODB) innerhalb von Zope.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Python, Zope, Didaktik, Komponentenarchitektur, Algorithmen und praxisnahe Informatikbildung geprägt.

Warum kritisiert der Autor den Einsatz von Sprachen wie C++ oder Java im Anfängerunterricht?

Der Autor argumentiert, dass diese Sprachen durch ihre Komplexität und den Fokus auf kommerzielle Aspekte den Lernenden überfordern und dazu führen, dass der Unterricht sich mit sprachspezifischen Details statt mit fundamentalen informatischen Problemlösungen befasst.

Welchen Vorteil bietet das "Zope Management Interface" für Lehrende?

Das ZMI bietet eine webbasierte Verwaltungsoberfläche, die es ermöglicht, Applikationen zu entwickeln und zu verwalten, ohne dass der Student zwingend tief in komplexe Kommandozeilenkonfigurationen einsteigen muss.

Excerpt out of 97 pages  - scroll top

Details

Title
Python und Zope als Unterrichtswerkzeuge
College
University of Applied Sciences Technikum Vienna
Grade
1,0
Author
Dominique Lederer (Author)
Publication Year
2007
Pages
97
Catalog Number
V120204
ISBN (eBook)
9783640236992
ISBN (Book)
9783640238835
Language
German
Tags
Python Zope Unterrichtswerkzeuge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominique Lederer (Author), 2007, Python und Zope als Unterrichtswerkzeuge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120204
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