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Biokraftstoffe - Eine Chance auf Wohlstand für die Entwicklungsländer oder eine Verschärfung des Nord-Süd-Konfliktes?

Título: Biokraftstoffe - Eine Chance auf Wohlstand für die Entwicklungsländer oder eine Verschärfung des Nord-Süd-Konfliktes?

Trabajo de Seminario , 2008 , 19 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Alexander Schröder (Autor)

Política - Política del medio ambiente y climática
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Mobilität ist die Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung und damit für gesellschaftlichen Wohlstand. Sie beruht zur Zeit vor allem auf dem Einsatz von Öl als Energielieferant. Eine Ergänzung zu konventionellen Ölprodukten, um Mobilität zu gewährleisten, sind biogene Kraftstoffe.
Mobilität ist Grundlage für Wohlstand. Ein Wohlstand der heute zum größten Teil in den Industriestaaten vorherrscht und auf dem Einsatz von konventionellem Öl beruht. Gleichzeitig sind die Industriestaaten dem Umweltschutz verpflichtet, um natürliche Ressourcen für nachfolgende Generationen zu erhalten. Der Einsatz von biogenen Kraftstoffen gewährleistet Mobilität bei einem geringeren Verbrauch von Ölprodukten und einem geringeren Schadstoffausstoß.
Biogene Kraftstoffe als landwirtschaftliche Produkte sind ebenfalls Güter die nur in einer begrenzten Menge produziert werden können. Biokraftstoffe bilden in diesem Sinne ein Spannungsfeld zwischen Wohlstand und wirtschaftlicher Entwicklung, Umweltschutzaspekten und der Versorgung mit Nahrungsmitteln.
Es stellt sich daher die Frage, wie das Spannungsfeld aufgelöst werden kann. Lange Zeit wurden wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand als Gegensatz zu Umweltschutz empfunden. Die Entwicklung des Umweltschutzgedankens zu einer Wirtschafts- und Industriebranche hat in der neueren Entwicklung in den Industrieländern zu wirtschaftlichem Wachstum und damit steigendem Wohlstand geführt.
Dieser scheinbare Gegensatz kann sich auch für die Entwicklungsländer auflösen lassen. Es bleibt an dieser Stelle die Frage, ob und inwiefern die Nahrungsmittelproduktion in Konkurrenz zur Produktion von biogenen Kraftstoffen steht. Verstärkt die Produktion von biogenen Kraftstoffen den Konflikt zwischen den Industriestaaten und den Entwicklungsländern? Oder enthält die Produktion von biogenen Kraftstoffen Entwicklungsmöglichkeiten für die Länder der Dritten Welt?
Am Beispiel von Brasiliens werde aufzeigen, welche Entwicklungschancen biogene Kraftstoffe bieten, wie sich der scheinbare Gegensatz zwischen Nahrungsmittelproduktion und der Produktion von Biokraftstoffen auflösen lässt und deutlich machen, wie die Produktion und der Einsatz von Biokraftstoffen zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen kann. Ich werde die Chancen für die Entwicklungsländer darstellen, die sich aus der Produktion von Biokraftstoffen ergeben und den Einfluss der Biokraftstoffe auf den Nahrungsmittelpreis untersuchen, da biogene Kraftstoffe landwirtschaftliche Güter sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffe

2.1 Biokraftstoffe

2.1.1 Biomasse

2.1.2 Arten von Biokraftstoffen

2.1.3 Energiebilanz und Verwendung

2.2 Nord-Süd-Konflikt

3. Brasilien. Wirtschaftliche Entwicklung durch Biokraftstoffe.

4. Entwicklungschancen für die Dritte Welt

5. Einfluss der Produktion von Biomasse auf die Nahrungsmittelproduktion und die Preise für Nahrungsmittel

6. Fazit – Nachhaltigkeitsgebot für den Einsatz von Biokraftstoffen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der Nutzung von Biokraftstoffen als ökologische Alternative zu fossilen Brennstoffen und der potenziellen Verschärfung des Nord-Süd-Konflikts. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, ob die Produktion von Biokraftstoffen in Entwicklungsländern einen nachhaltigen wirtschaftlichen Aufstieg ermöglicht, ohne die globale Ernährungssicherheit zu gefährden.

  • Analyse der verschiedenen Biokraftstoffarten und ihrer Energiebilanzen
  • Untersuchung des Nord-Süd-Konflikts im Kontext der globalen Rohstoffpolitik
  • Fallbeispiel Brasilien als Modell für erfolgreiche Biokraftstoffstrategien
  • Bewertung der Konkurrenz zwischen Energie- und Nahrungsmittelproduktion
  • Potenziale von Biokraftstoffen der zweiten Generation

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Oft hilft ein Blick in die Vergangenheit um für die Zukunft wichtige Erkenntnisse zu gewinnen:

„Der Kraftstoff der Zukunft wird aus Büschen am Straßenrand, aus Äpfeln, Unkraut oder Sägespänen hergestellt" – Henry Ford, 1925 (FTD 2008)

Damit war Henry Ford seiner Zeit weit voraus. Nicht zuletzt das Automobil ist für die herausragende Bedeutung von Öl-basierten Treibstoffen verantwortlich. Heute steht das Automobil sinnbildlich für den zentralen Aspekt eines wesentlichen Elementes des industriellen Wirtschaftens: der Mobilität.

Biokraftstoffe werden aus Pflanzen, aus Pflanzenteilen oder biologischen Abfallprodukten gewonnen. Der Einsatz von Biokraftstoffen ist eine umweltpolitische Maßnahme um die Treibhausgasemissionen zu senken. Die Beimischung von Biokraftstoff zu konventionellem Diesel oder Benzin soll die Mobilität weniger umweltschädlich machen.

Mobilität ist die Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung und damit für gesellschaftlichen Wohlstand. Dabei beruht sie heutzutage zu großen Teilen auf dem Einsatz von Öl als Energielieferant. Eine Ergänzung zu konventionellen Ölprodukten, um Mobilität zu gewährleisten, sind biogene Kraftstoffe.

Diese wenigen Zeilen lassen das Dilemma bereits erahnen. Mobilität ist Grundlage für Wohlstand. Ein Wohlstand der heute zum größten Teil in den Industriestaaten vorherrscht und auf dem Einsatz von konventionellem Öl beruht. Gleichzeitig sind die Industriestaaten dem Umweltschutz verpflichtet, um natürliche Ressourcen für nachfolgende Generationen zu erhalten. Der Einsatz von biogenen Kraftstoffen kann zu dieser Schonung beitragen, da er Mobilität bei einem geringeren Verbrauch von Ölprodukten und bei geringerem Schadstoffausstoß gewährleistet. Da Öl ein sich in naher Zukunft verknappender Rohstoff ist, ist eine Ergänzung durch biogene Produkte sinnvoll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Mobilität, wirtschaftlichem Wohlstand und dem notwendigen Umweltschutz durch biogene Kraftstoffe.

2. Begriffe: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Biokraftstoffe, Biomasse und Nord-Süd-Konflikt, um eine fachliche Grundlage für die weitere Analyse zu schaffen.

3. Brasilien. Wirtschaftliche Entwicklung durch Biokraftstoffe.: Das Kapitel analysiert den Erfolg Brasiliens bei der Etablierung von Ethanol aus Zuckerrohr als tragende Säule der nationalen Energieversorgung.

4. Entwicklungschancen für die Dritte Welt: Hier wird geprüft, inwieweit das brasilianische Modell auf andere Entwicklungsländer übertragbar ist und wie diese wirtschaftlich profitieren können.

5. Einfluss der Produktion von Biomasse auf die Nahrungsmittelproduktion und die Preise für Nahrungsmittel: Dieses Kapitel erörtert die kritische Konkurrenz zwischen Energiepflanzenanbau und globaler Nahrungsmittelversorgung.

6. Fazit – Nachhaltigkeitsgebot für den Einsatz von Biokraftstoffen: Das Fazit fasst zusammen, dass nur durch den Einsatz von Biokraftstoffen der zweiten Generation ein nachhaltiger Ausgleich der konkurrierenden Interessen möglich ist.

Schlüsselwörter

Biokraftstoffe, Biomasse, Nord-Süd-Konflikt, Brasilien, Ethanol, Biodiesel, Energiebilanz, Nahrungsmittelsicherheit, Nachhaltigkeit, Entwicklungsländer, Mobilität, Klimaschutz, Agrarpolitik, Rohstoffproduktion, Wirtschaftswachstum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob Biokraftstoffe eine Chance für den Wohlstand in Entwicklungsländern darstellen oder ob sie den globalen Nord-Süd-Konflikt durch Ressourcenkonkurrenz verschärfen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den technischen Grundlagen biogener Kraftstoffe, der sozioökonomischen Situation im Nord-Süd-Konflikt und der ökologischen Verträglichkeit des Anbaus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein nachhaltiger Einsatz von Biomasse die Abhängigkeit von fossilem Öl verringern und gleichzeitig wirtschaftliche Entwicklung fördern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Auswertung von Fallbeispielen, insbesondere Brasilien, basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition der Biokraftstoffarten, der Auswertung der wirtschaftlichen Strategien Brasiliens und der kritischen Auseinandersetzung mit der Lebensmittelpreisentwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Nachhaltigkeit, Nahrungssicherheit, Biokraftstoffe der zweiten Generation und wirtschaftliche Entwicklung geprägt.

Warum ist das Beispiel Brasilien für die Argumentation so wichtig?

Brasilien dient als Beleg dafür, dass eine jahrzehntelange, konsequente Strategie zur Ethanolnutzung sowohl Arbeitsplätze schaffen als auch die Abhängigkeit von Erdölimporten reduzieren kann, ohne die Biodiversität massiv zu gefährden.

Welchen Unterschied machen Biokraftstoffe der zweiten Generation?

Im Gegensatz zur ersten Generation, die oft in direkter Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion steht, können Kraftstoffe der zweiten Generation auch aus Abfällen und Pflanzenresten hergestellt werden, was den Flächennutzungskonflikt entschärft.

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Detalles

Título
Biokraftstoffe - Eine Chance auf Wohlstand für die Entwicklungsländer oder eine Verschärfung des Nord-Süd-Konfliktes?
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Institut für Politikwissenschaft)
Curso
Proseminar: Internationale Umweltpolitik
Calificación
2,0
Autor
Alexander Schröder (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
19
No. de catálogo
V120242
ISBN (Ebook)
9783640241163
ISBN (Libro)
9783640244997
Idioma
Alemán
Etiqueta
Biokraftstoffe Proseminar Internationale Umweltpolitik biogene Treibstoffe Brasilien Entwicklungsländer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexander Schröder (Autor), 2008, Biokraftstoffe - Eine Chance auf Wohlstand für die Entwicklungsländer oder eine Verschärfung des Nord-Süd-Konfliktes?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120242
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