„Projektplanung gibt es, seit Menschen größere Vorhaben gemeinschaftlich durchführen. Weder ein militärischer Feldzug, noch die Errichtung großer Gebäude (Tempel, Festungen), noch beispielsweise eine lange Seereise zur Entdeckung der Westpassage nach Indien sind vorstellbar, ohne dass die Verantwortlichen diese Projekte detailliert geplant hätten. Doch geschah dies lange Zeit formlos, allein aufgrund der Erfahrungen und Kenntnisse der Verantwortlichen; erst im 20. Jahrhundert sollten diese informellen Verfahren zusammengetragen, systematisiert und in die wissenschaftlich aufbereitete Form gebracht werden, unter der heute Projektmanagement betrieben wird.“
Im Rahmen des Kurses Projektmanagement erhielten wir die Aufgabe eine Projektplanung für ein konkretes Projekt zu erstellen. Zunächst wollen wir aber kurz erwähnen, worum es beim Projektmanagement überhaupt geht.
Projektmanagement ist die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und –mittel für Abwicklung eines Projekts (DIN 6901). Merkmale des Projektmanagements sind die zeitliche Begrenzung, es sind Vorhaben mit einer gewissen Einmaligkeit, umfangreich, komplex, neuartig, wird in Teilschritten bearbeitet und weißt ein Vorhaben bezogenes Budget auf. Außerdem sind die Mitarbeiter eines Projekts meist vollständig oder teilweise von ihrer Linienfunktion freigestellt und es handelt sich um abteilungsübergreifende Aufgaben, wo verschiedenste Stellen beteiligt sind.
Bei unserer konkreten Projektplanung werden wir zuerst den Ist-Zustand des betroffenen Unternehmens darstellen, anschließend die Ziele formulieren, einen Leiter und ein geeignetes Projektteam zusammenstellen. Danach werden die notwendigen Tätigkeiten und Arbeitspakete herausstellen und daraus einen Projektstrukturplan entwickeln. Der Start und das Ende, sowie die relevanten Meilensteine, wie auch ein Gantt-Diagramm werden von uns festgelegt werden. Weiterhin werden wir eine Ressourcen- und Budgetplaung vornehmen. Zu guter letzt werden wir die Hauptrisikobereiche dieses Projekts herausarbeiten und einen Risikovorsorgeplan daraus Entwickeln.
Inhaltsverzeichnis
I. Ausgangslage und Aufgabenstellung
1.0. Beschreibung des Unternehmens
1.1. Lage
1.2. Anschrift
1.3. Personalstruktur
1.4. Leistungsangebot
1.4.1 Tennisschule
1.4.2. Versand / Shop
1.5. Preisstruktur
1.6. Kundenstruktur
2.0. Projektziele
2.1. Zielfindungsprozesse im Projekt Allgemein
2.2. Vorstellung der Projektziele am konkreten Beispiel
3.0. Personale Besetzung des Projektteams
3.1. Theoretischer Hintergrund
3.2. Anwendung im Projekt der Tennisschule
4.0. Projektphasen
5.0. Identifikation der notwendigen Tätigkeiten und der Arbeitspakete
5.1. Notwendigen Tätigkeiten
5.2. Arbeitspakete
6.0. Projektstrukturplan
6.1. Allgemein
6.2. Projektstrukturplan Tennisschule
7.0. Definition des Projektstarts, des Projektendes
8.0. Meilensteine
8.1. Meilensteine allgemein
8.2. relevante Meilensteine beim Projekt der Tennisschule
9.0. Gantt-Diagramm und Projektnetzplan
9.1. Gantt-Diagramm allgemein
9.2. Projektnetzplan allgemein
9.3. Gantt-Diagramm Tennisschule
9.4. Projektnetzplan Tennisschule
10.0. Ressourcen und Budgetplanung
10.1. Budgetplanung des Tennisschulprojekts
10.2. Ressourcenplanung des Tennisschulprojekts
11.0. Mögliche Risiken und Risikovorsorgeplan
11.1. Mögliche Risiken
11.2. Risikovorsorgeplan
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Projektplanung zur Entwicklung neuer Kursangebote für eine Tennisschule, um bestehende Kapazitäten optimal auszulasten und die Profitabilität des Unternehmens zu steigern. Die Forschungsfrage konzentriert sich dabei darauf, wie unter begrenzten Ressourcen ein systematischer und professioneller Projektmanagementansatz in einem kleineren Unternehmen implementiert werden kann.
- Grundlagen und Definition des Projektmanagements
- Methodische Zielfindung und Projektstrukturplanung
- Zusammenstellung und Rollenverteilung in Projektteams
- Budgetierung, Ressourcenplanung und zeitliche Ablaufplanung
- Risikoanalyse und Erstellung eines Risikovorsorgeplans
Auszug aus dem Buch
3.1. Theoretischer Hintergrund
Gute Teamarbeit lässt sich nicht befehlen. Es reicht also nicht aus, die richtigen Mitglieder auszuwählen und ihnen dann mitzuteilen: „Ihr seit ab sofort ein Team, für diese Projekt.“ Denn der Erfolg der Teamarbeit hängt nicht nur von den persönlichen Eigenschaften der Mitarbeiter ab, sondern auch von 2 weiteren wesentlichen Faktoren: den „harten“ und den „weichen“.
Bei den harten Faktoren sollte man sich folgende Fragen stellen:
• Eignet sich die Aufgabe überhaupt für ein Team, für ein Projekt?
Für Aufgaben, die nur durch einen Spezialisten gelöst werden können, braucht man kein Team. Auch stark hierarchisch strukturierte Arbeitsabläufe lassen sich nicht immer gut von einem Team bewältigen.
• Hat die Gruppe die richtige Größe?
Ideal für ein Team sind 5 bis 7 Mitglieder. Bei weniger Teilnehmern entstehen oft nicht die typischen Synergieeffekte, die ein schlagkräftiges Projektteam auszeichnen. Bei mehr als 7 Mitgliedern frisst häufig der große Abstimmungsaufwand sehr viel Zeit auf.
Zusammenfassung der Kapitel
I. Ausgangslage und Aufgabenstellung: Einleitung in die Bedeutung von Projektmanagement und Darstellung des Ist-Zustands der breakpoint GmbH.
1.0. Beschreibung des Unternehmens: Detaillierte Vorstellung der Struktur, Lage und des Leistungsangebots der breakpoint GmbH.
2.0. Projektziele: Erläuterung der Zielfindungsprozesse und Definition der konkreten Projektziele für die Tennisschule.
3.0. Personale Besetzung des Projektteams: Theoretische Grundlagen erfolgreicher Teamarbeit und deren spezifische Anwendung auf die Projektgröße.
4.0. Projektphasen: Definition des Phasenmodells von der Projektdefinition bis hin zum Abschluss.
5.0. Identifikation der notwendigen Tätigkeiten und der Arbeitspakete: Auflistung der Aufgaben und Zerlegung des Projekts in Arbeitspakete.
6.0. Projektstrukturplan: Entwicklung einer hierarchischen Anordnung der Arbeitspakete für das Tennisschulprojekt.
7.0. Definition des Projektstarts, des Projektendes: Festlegung des Zeitrahmens unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen.
8.0. Meilensteine: Identifikation und Definition der wesentlichen Zwischenziele im Projektablauf.
9.0. Gantt-Diagramm und Projektnetzplan: Darstellung der zeitlichen Abfolge und der logischen Abhängigkeiten des Projekts.
10.0. Ressourcen und Budgetplanung: Finanzielle Absicherung und Ressourcenallokation für das Projekt.
11.0. Mögliche Risiken und Risikovorsorgeplan: Analyse potenzieller Gefahrenquellen und Strategien zur Risikominimierung.
Schlüsselwörter
Projektmanagement, Tennisschule, Projektplanung, Projektstrukturplan, Teamarbeit, Meilensteine, Gantt-Diagramm, Projektnetzplan, Ressourcenplanung, Budgetplanung, Risikovorsorgeplan, Zielfindung, Arbeitspakete, Projektphasen, Unternehmensanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung einer systematischen Projektplanung für ein konkretes Projekt der Tennisschule innerhalb der breakpoint GmbH.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Die zentralen Themen sind die Zielfindung, Teambildung, Projektstrukturierung, Terminplanung, Budgetierung sowie das Risikomanagement.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Entwicklung neuer Kursangebote zur Kapazitätsauslastung unter Anwendung wissenschaftlicher Projektmanagement-Methoden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden klassische Methoden wie die Erstellung von Projektstrukturplänen, Netzplänen, Gantt-Diagrammen und Risikovorsorgeplänen genutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst den gesamten Projektlebenszyklus, von der Analyse über die Planung und Ressourcenallokation bis hin zur Risikobewertung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Projektmanagement, Projektplanung, Projektstrukturplan, Teambildung und Risikovorsorge.
Wie wird das Team für die Tennisschule zusammengestellt?
Das Team besteht aus fünf Mitgliedern, wobei die Rollenverteilung basierend auf Belbins Teamrollentheorie an die spezifischen Projektpotenziale angepasst wurde.
Warum ist der Risikovorsorgeplan für dieses Projekt essenziell?
Da das Unternehmen nur über begrenzte Ressourcen verfügt, ist die proaktive Identifikation und Bewertung von Risiken entscheidend, um Fehlplanungen oder Imageschäden zu vermeiden.
- Quote paper
- Bernhard Öl (Author), 2006, Projektmanagement am Beispiel einer Tennisschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120261