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„Der elende Koran“ – "diabolischer Hochmut" und "Bewunderung der Kulturhöhe"

Zu Jacob Burckhardts Islambildern in den "Weltgeschichtlichen Betrachtungen" mit einem Seitenblick auf die "Kultur der Renaissance in Italien"

Titel: „Der elende Koran“ – "diabolischer Hochmut" und "Bewunderung der Kulturhöhe"

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2001 , 48 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Holger Reiner Stunz (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Monographie untersucht das Verhältnis des Basler Philosophen Carl Burckhardt zum Islam. Religion gilt in seinem Werk als ein zentrales Movens menschlichen Handelns.

Blickt man genau hin, so schwankt Burckhardt zum einen zwischen Ablehnung und Unverständnis des Islam, findet andererseits aber auch Worte der Bewunderung.

Anhand von zwei Schlüsseltexten von Burckhardts Werk wird der Frage nach Herkunft, Horizont und Funktion des Islambilds bei Burckhardt nachgegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • I. Burckhardts Beschäftigung mit dem Islam und deren Bedingtheit
  • II. Die Potenzenlehre als Beurteilungsraster für Kultur – Jacob Burckhardts Credo
  • III. Expansion und Ignoranz
  • IV. Mission, Gewalt und das Barbarische
  • V. Bilder- und Kunstfeindlichkeit
  • Exkurs: Jacob Burckhardt und Ernst von Lasaulx - Spuren der Vorurteilsstruktur?
  • VI. Ein hermetisches Konzept: Recht, Wissenschaft, Künste, Literatur und die fehlenden Ideale
  • VII. Und nochmals: der Islam als Monokultur
  • VIII. Die schädlichen Auswirkungen auf andere Kulturen
  • IX. Die Kultur der Renaissance – Ein Differenzkonzept
  • X. Der positive Kulturkontakt, die Toleranz und die spiegelbildliche Beurteilung
  • XI. Streiflichter der Anerkennung und der Stolz der Araber
  • XII. Indifferenz, Toleranz, Hedonismus projiziert auf den Islam

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit untersucht Jacob Burckhardts Darstellung des Islam in seinen „Weltgeschichtlichen Betrachtungen“ und vergleicht sie mit seiner Betrachtung der italienischen Renaissance. Ziel ist es, Burckhardts Islambilder zu analysieren und deren Entstehungskontext zu beleuchten, um seine methodischen Ansätze und potenzielle Vorurteile zu verstehen.

  • Burckhardts Islambilder und deren Entstehungsbedingungen
  • Der Vergleich zwischen Burckhardts Islam- und Renaissance-Darstellungen
  • Analyse von Burckhardts methodischen Ansätzen in der Geschichtsbetrachtung
  • Identifizierung möglicher Vorurteile und deren Einfluss auf Burckhardts Interpretation
  • Die Rolle von Kulturvergleich in Burckhardts Werk

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel I beleuchtet Burckhardts frühe Begegnungen mit dem Islam und die Einflüsse, die seine Wahrnehmung prägten. Kapitel II untersucht Burckhardts methodisches Konzept der "Potenzenlehre". Die Kapitel III bis V befassen sich kritisch mit Burckhardts Darstellung von Expansion, Gewalt und dem Fehlen von Kunst im Islam. Der Exkurs zu Ernst von Lasaulx setzt Burckhardts Ansichten in einen breiteren Kontext. Kapitel VI analysiert Burckhardts Konzept des islamischen Gesellschaftssystems. Kapitel VII und VIII setzen sich mit Burckhardts Vorstellung vom Islam als Monokultur und dessen negativen Auswirkungen auseinander. Kapitel IX leitet zum Vergleich mit der Renaissance über. Kapitel X fokussiert auf positive Aspekte des Kulturkontakts und Toleranz.

Schlüsselwörter

Jacob Burckhardt, Islam, Renaissance, Kulturgeschichte, Weltgeschichtliche Betrachtungen, Kulturvergleich, Vorurteile, Methodologie, Geschichtswissenschaft, Potenzenlehre, Orientalismus.

Häufig gestellte Fragen

Wie beurteilte Jacob Burckhardt den Islam?

Burckhardt schwankte zwischen Ablehnung (Bezeichnung als „barbarisch“) und Bewunderung für die kulturelle Höhe und den Stolz der arabischen Welt.

Was ist Burckhardts „Potenzenlehre“?

Es ist ein Beurteilungsraster für Kulturen, das auf dem Zusammenspiel von Staat, Religion und Kultur basiert.

Warum verglich Burckhardt den Islam mit der Renaissance?

Der Vergleich diente als Differenzkonzept, um die Dynamik der europäischen Entwicklung gegen die (aus seiner Sicht) statische Natur des Islam abzugrenzen.

Welche Vorurteile prägten Burckhardts Islambild?

Seine Sicht war oft von zeittypischen Vorstellungen über Expansionismus, Gewalt und eine angebliche Kunstfeindlichkeit des Islam geprägt.

Fand Burckhardt auch positive Aspekte im Islam?

Ja, er erkannte Momente der Toleranz und den kulturellen Glanz bestimmter Epochen an, was im Gegensatz zu seinen schärferen Kritiken steht.

Ende der Leseprobe aus 48 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„Der elende Koran“ – "diabolischer Hochmut" und "Bewunderung der Kulturhöhe"
Untertitel
Zu Jacob Burckhardts Islambildern in den "Weltgeschichtlichen Betrachtungen" mit einem Seitenblick auf die "Kultur der Renaissance in Italien"
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Geschichtsphilosophie
Note
1,3
Autor
Holger Reiner Stunz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
48
Katalognummer
V120445
ISBN (eBook)
9783640241972
ISBN (Buch)
9783640245499
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Koran“ Hochmut Bewunderung Kulturhöhe Geschichtsphilosophie Ceasna)
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Holger Reiner Stunz (Autor:in), 2001, „Der elende Koran“ – "diabolischer Hochmut" und "Bewunderung der Kulturhöhe", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120445
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  48  Seiten
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