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Der Wendenkreuzzug Heinrichs des Löwen

Title: Der Wendenkreuzzug Heinrichs des Löwen

Term Paper , 2008 , 34 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Oliver Quast (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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Die Frage, wie es zum Wendenkreuzzug kam, wurde bisher weitreichend behandelt , genau wie die Beschreibung des Verlaufs der Auseinandersetzungen. In dieser Arbeit sollen mehr die verschiedenen Konflikte interessieren, die die einzelnen Parteien des Kreuzzuges, welche auch zu benennen wären, beeinflusst haben.
Hierzu soll zunächst die Vorgeschichte des Wendenlandes behandelt werden, wodurch die Parteien und Akteure sichtbar werden. Diese wären im darauf Folgenden zu analysieren und auszuwerten, wodurch auch Motive für das jeweilige Handeln erkennbar werden sollen. Abschließend soll der eigentliche Verlauf des Wendenkreuzzuges behandelt werden, welcher die Motive verdeutlicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Fragestellung

Literaturlage

Die Konflikte Heinrichs des Löwen im Vorfeld des Wendenkreuzzugs

Die Entwicklungen im späteren Machtbereich Heinrichs des Löwen

Das Slawenland während der Zeit König Lothars III.

Sachsen- und Slawenland nach dem Tode König Lothars III.

Der Konflikt mit König Konrad III.

Der Konflikt zwischen Heinrich dem Stolzen und König Konrad III.

Der Konflikt zwischen Heinrich dem Löwen und König Konrad III.

Der Kreuzzugsgedanke

Die Vorbereitung des Kreuzzuges und der Reichstag zu Frankfurt

Die Entstehung des Zweiten Kreuzzuges

Die Kreuzzugsbewegung in Deutschland

Der Reichstag zu Frankfurt

Der Brief von Bernhard von Clairvaux und dem Papst

Die Durchführung des Kreuzzuges

Die Heeresgruppe unter Albrecht dem Bären

Die Heeresgruppe unter Heinrich dem Löwen

Beurteilung

Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die verschiedenen politischen und machtpolitischen Konflikte, die zum Wendenkreuzzug von 1147 führten und dessen Verlauf beeinflussten. Das primäre Ziel ist es, die Beweggründe der beteiligten sächsischen Fürsten sowie die Rolle von Heinrich dem Löwen im Kontext der Slawenpolitik und der staufisch-welfischen Spannungen zu analysieren.

  • Historische Vorgeschichte des Slawenlandes unter Lothar III. und Konrad III.
  • Analyse der machtpolitischen Spannungen zwischen Welfen und Staufern
  • Ideengeschichtliche Hintergründe und Motivationen des Wendenkreuzzuges
  • Strategische Umsetzung und Durchführung der verschiedenen Heeresgruppen

Auszug aus dem Buch

Die Durchführung des Kreuzzuges

Das erste und gleichzeitig größte Heer mit König Konrad III. von Deutschland und König Ludwig VII. von Frankreich sowie den angesehensten Großen beider Reiche brach im Mai 1147 ins Morgenland auf. Das zweite Heer brach ebenfalls bald auf, um nach einem Zwischenhalt in England im Mai in Spanien einzutreffen.92

Das dritte Kreuzfahrerheer bereitete sich auf den Zug gegen die Grenznachbarn der Sachsen, die Obodriten und Lutizen vor. Angeführt wurde das Heer von Erzbischof Adalbero von Hamburg und allen Bischöfen Sachsens, Herzog Heinrich der Löwe, dessen Schwiegervater Herzog Konrad I. von Zähringen, Markgraf Albrecht von Salzwedel und Markgraf Konrad der Große von Wettin.93

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die konfliktreiche Lebensgeschichte Heinrichs des Löwen ein und benennt die Forschungsfrage zur Entstehung des Wendenkreuzzuges.

Die Konflikte Heinrichs des Löwen im Vorfeld des Wendenkreuzzugs: Dieses Kapitel beleuchtet die Machtkämpfe im Slawenland und die Spannungen zwischen dem welfischen Haus und König Konrad III.

Der Kreuzzugsgedanke: Hier wird der historische Kontext der Kreuzzugsbewegung und die Rolle von Papst Urban II. für den Kreuzzugsgedanken allgemein dargelegt.

Die Vorbereitung des Kreuzzuges und der Reichstag zu Frankfurt: Dieses Kapitel analysiert die spezifischen Vorbereitungen, die Bedeutung des Reichstags zu Frankfurt 1147 und die Rolle von Bernhard von Clairvaux.

Die Durchführung des Kreuzzuges: Hier wird der konkrete Verlauf des Feldzuges, unterteilt in die Heeresgruppen unter Albrecht dem Bären und Heinrich dem Löwen, sowie deren Bewertung vorgenommen.

Schluss: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse über die Konflikte und Interessen der beteiligten Akteure zusammen und bewertet die Auswirkungen auf den Wendenkreuzzug.

Schlüsselwörter

Heinrich der Löwe, Wendenkreuzzug, Slawenpolitik, Welfen, Staufer, Konrad III., Obodriten, Bernhard von Clairvaux, Sachsen, Kreuzzugsbewegung, Machtpolitik, Reichstag zu Frankfurt, Niklot, Missionierung, Hochmittelalter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die machtpolitischen Konflikte und die Entstehungsgeschichte des Wendenkreuzzuges von 1147 unter besonderer Berücksichtigung der Rolle Heinrichs des Löwen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Slawenpolitik der Welfen, die staufisch-welfischen Auseinandersetzungen, die Kreuzzugsbewegung des 12. Jahrhunderts sowie die spezifischen Bedingungen der christlichen Expansion im Osten.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie unterschiedliche Machtinteressen sächsischer Fürsten den Wendenkreuzzug beeinflussten und warum dieser eine Sonderrolle innerhalb der allgemeinen Kreuzzugsbewegung einnimmt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt in der Arbeit zur Anwendung?

Der Autor nutzt eine historisch-analytische Methode, basierend auf der Auswertung zeitgenössischer Quellen (Chroniken, Annalen, Briefe) und der Einordnung in die moderne geschichtswissenschaftliche Literatur.

Was wird im Hauptteil des Werkes thematisiert?

Der Hauptteil behandelt die Vorgeschichte im slawischen Grenzraum, die politischen Spannungen zwischen den Herrscherhäusern, den diplomatischen Prozess der Kreuzzugsvorbereitung und die militärische Durchführung des Feldzuges.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Machtanspruch, Konfliktpotenzial, Missionspolitik, Welfische Tradition, Heidenkrieg und Territoriale Interessen geprägt.

Warum lehnte der sächsische Adel die Teilnahme am Orientkreuzzug ab?

Der sächsische Adel sah die heidnischen Stämme an den eigenen Grenzen als Bedrohung und Priorität an, was eine längere Abwesenheit für einen Kreuzzug in den Orient erschwerte.

Welche Rolle spielte der Konflikt zwischen Heinrich dem Löwen und König Konrad III.?

Dieser Konflikt war ein maßgeblicher Beweggrund für Heinrich den Löwen, sich dem Orientkreuzzug zu entziehen und stattdessen eine eigene Strategie für die Ostlande zu verfolgen, um seinen Machtanspruch zu sichern.

Warum blieb der militärische Erfolg des Wendenkreuzzuges hinter den Erwartungen zurück?

Der Autor argumentiert, dass Heinrich der Löwe einen finalen Sieg über die Slawen vermied, um Forderungen der mitalternden Fürsten auf Gebietsgewinne zu umgehen und seine Alleinherrschaft zu wahren.

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Details

Title
Der Wendenkreuzzug Heinrichs des Löwen
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Course
Konfliktaustragung im Mittelalter
Grade
2,3
Author
Oliver Quast (Author)
Publication Year
2008
Pages
34
Catalog Number
V120539
ISBN (eBook)
9783640247158
Language
German
Tags
Kreuzzüge Heinrich der Löwe Wendenkreuzzug
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Quast (Author), 2008, Der Wendenkreuzzug Heinrichs des Löwen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120539
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