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Go to shop › Philosophy - Philosophy of the Middle Ages (approx. 500-1350)

Die Wahrheit einer singulären assertorischen Aussage

Title: Die Wahrheit einer singulären assertorischen Aussage

Seminar Paper , 2002 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Caroline Eck (Author)

Philosophy - Philosophy of the Middle Ages (approx. 500-1350)
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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit wird sich mit dem sechzehnten. Text der „Texte zur Theorie der Erkenntnis
und der Wissenschaft“, der dort auf den Seiten 99 bis 102 zu finden ist, auseinandersetzen.
Diese Textsammlung beinhaltet verschiedene Texte der Summa Logicae des Wilhelm von
Ockham. In seiner Summa Logicae beschäftigte sich Ockham mit den logischen und
semantischen Voraussetzungen von Sprache. Er schuf damit ein systematisches Handbuch der
Logik. Er stellte dabei aber im Gegensatz zu Aristoteles nicht zuerst auf den Wahrheitsgehalt
von Aussagen ab, sondern kümmerte sich zuerst um die einzelnen Bestandteile von Aussagen.
Erst nach einer Definition und Darstellung derselben, beschäftigte er sich näher mit der Frage
nach dem Wahrheitsgehalt von Aussagen.
Innerhalb dieser Hausarbeit ist keine klare Gliederung und Unterscheidung zwischen einer
Inhaltsangabe und Analyse des Textes vorgenommen worden. Ihr Gegenstand bot es an,
beides zusammen zu fassen. Dementsprechend werden auch Begriffe von zentraler Bedeutung
nicht in einem vorangestellten Teil bzw. einem vom Text unabhängigen Teil dargestellt und
definiert, sondern dies geschieht ebenfalls innerhalb des Hauptteils. So vorzugehen, schien
aus zwei Gründen sinnvoll zu sein. Zum einen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, Begriffe
darzustellen, ohne dass dies willkürlich erscheint. Würde vorab eine Begriffsklärung
stattfinden, so könnte der mit der Arbeit Ockhams vertraute Leser den Eindruck gewinnen,
dass die Darstellung unvollständig sei. Da diese Hausarbeit jedoch keine Zusammenfassung
der gesamten vorliegenden Textsammlung sein soll, müssen einfach bestimmte Dinge
weggelassen werden. Deshalb erschien es eben sinnvoller, nur die in Text 16 vorkommenden
Begriffe gesondert darzustellen und etwas vertiefter zu behandeln. Zum zweiten wird so ein
Leser, der mit der Gesamtmaterie weniger vertraut ist, nicht mit Fakten überhäuft, die unter
Umständen für die Rezeption des sechzehnten Textes nicht von vorrangiger Bedeutung sind.
Insgesamt muss man sagen, dass eine Begriffsklärung nicht generell unterbleiben kann, da
manche Begriffe, die im Text vorkommen, heute anders verstanden werden, bzw. weil die
Übersetzung teilweise etwas holprig ist und für das genaue Verständnis eines Textes nun
einmal das Verstehen der in ihm verwendeten Begriffe wichtig ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

3. Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert den sechzehnten Text aus Wilhelm von Ockhams „Summa Logicae“, um die logischen und semantischen Bedingungen für die Wahrheit singulärer assertorischer Aussagen zu verstehen und Ockhams Verständnis von Universalien und Termini zu beleuchten.

  • Logische und semantische Voraussetzungen von Sprache bei Ockham
  • Definition und Klassifizierung von Termini (gedacht, gesprochen, geschrieben)
  • Untersuchung der Wahrheitsbedingungen singulärer assertorischer Aussagen
  • Das Universalienproblem und dessen Abgrenzung zur extramentalen Realität
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Identifikation von Subjekt und Prädikat

Auszug aus dem Buch

Die Wahrheit einer singulären assertorischen Aussage

Im sechzehnten Text beschäftigt sich Ockham mit den Wahrheitsbedingungen singulärer assertorischer Aussagen, die sich auf die Gegenwart beziehen. Der Text setzt sich aus vier Abschnitten zusammen. Im ersten Abschnitt erläutert Ockham seine Vorgehensweise. Die Aussagen, welche er nun prüft, stehen im Gegensatz zu hypothetischen Aussagen, befinden sich im Präsens und deren Subjekt und Prädikat stehen im Nominativ.

Zunächst zur Begriffserklärung des Wortes „assertorisch“: Assertorisch bedeutet behauptend. Eine singuläre assertorische Aussage ist somit eine einzelne Aussage, die eine Behauptung aufstellt. Eine solche assertorische Aussage wäre z.B.: „Die Katze ist ein kluges Tier.“ Was Ockham ganz allgemein unter einer Aussage versteht, woraus sie sich zusammensetzt, ist im vorhergehenden Teil der Textsammlung zu finden. Eine Aussage beinhaltet Termini und Sätze. Ein Terminus ist nach Ockhams Ansicht der kleinste bedeutungstragende Bestandteil einer Aussage.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung erläutert die Zielsetzung der Hausarbeit, sich kritisch mit dem sechzehnten Text aus Ockhams „Summa Logicae“ auseinanderzusetzen und methodische Entscheidungen bezüglich der Begriffsklärung zu begründen.

Hauptteil: Der Hauptteil untersucht detailliert Ockhams Analyse von Wahrheitsbedingungen bei singulären assertorischen Aussagen, diskutiert das Wesen von Termini und erörtert intensiv die Natur von Universalien sowie deren Abgrenzung zur extramentalen Wirklichkeit.

Schlusswort: Das Schlusswort resümiert, dass Ockham seine Argumentation primär über die Abgrenzung dessen führt, was nicht zu den Wahrheitsvoraussetzungen zählt, und betont die inhaltliche Dichte des analysierten Textes.

Schlüsselwörter

Wilhelm von Ockham, Summa Logicae, singuläre assertorische Aussagen, Wahrheit, Termini, Universalien, Seele, Bewusstsein, Intentionalität, Supposition, Logik, Erkenntnistheorie, Subjekt, Prädikat, Sprachphilosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer philosophischen Analyse des sechzehnten Textes aus Wilhelm von Ockhams „Summa Logicae“ hinsichtlich der Bedingungen, die eine singuläre assertorische Aussage erfüllen muss, um als wahr zu gelten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die logischen Voraussetzungen von Aussagen, die Differenzierung von Begriffen (Termini), das Universalienproblem sowie die semantische Beziehung zwischen Subjekt und Prädikat.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Ockhams Verständnis von Wahrheitsbedingungen zu rekonstruieren, indem nicht nur die positiven Anforderungen, sondern vor allem die von Ockham explizit ausgeschlossenen Voraussetzungen analysiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine textanalytische Untersuchung, bei der Begriffe aus dem Quelltext in einen systematischen Kontext gestellt und anhand von Ockhams eigener Argumentationsstruktur kritisch hinterfragt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von „assertorisch“ und „Terminus“, die Analyse des Wahrheitsgehalts singulärer Aussagen anhand konkreter Beispiele sowie die tiefgehende Diskussion über den Status von Universalien als Intentionen der Seele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Ockham, Summa Logicae, assertorische Aussagen, Termini, Universalien, Intentionalität und Supposition.

Wie definiert Ockham das Verhältnis zwischen Subjekt und Prädikat in einem wahren Satz?

Nach Ockham muss ein solcher Satz dann wahr sein, wenn Subjekt und Prädikat für dasselbe Ding stehen, wobei eine Identität von Subjekt und Prädikat auf extramentaler Ebene explizit abgelehnt wird.

Warum ist der Begriff „Seele“ in diesem Kontext problematisch?

Die Autorin weist darauf hin, dass die deutsche Übersetzung des lateinischen „animae“ mit „Seele“ irreführend sein kann, da es eher mit „Bewusstsein“ oder „menschlicher Vernunft“ gleichzusetzen ist, um spirituelle Missverständnisse zu vermeiden.

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Details

Title
Die Wahrheit einer singulären assertorischen Aussage
College
University of Regensburg  (Institut für Philosophie)
Course
Proseminar
Grade
1,0
Author
Caroline Eck (Author)
Publication Year
2002
Pages
13
Catalog Number
V12058
ISBN (eBook)
9783638180535
Language
German
Tags
Logik Sprachphilosophie Erkenntnis Supposition
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Caroline Eck (Author), 2002, Die Wahrheit einer singulären assertorischen Aussage, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12058
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