Einfluss der Globalisierung auf Kapitalströme in Entwicklungsländer


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

23 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Erläuterung der Begriffe Globalisierung und Entwicklungsland

3. Beschreibung der Kapitalflüsse in die LDC

4. Ökonomische Bedeutung der Kapitalakkumulation
4.1 Relevanz der Kapitalakkumulation im Rahmen wachstumstheoretischer Ansätze
4.2 Beitrag ausländischer Direktinvestitionen zur Kapitalakkumulation
4.3 Beitrag privater Portfolioinvestitionen zur Kapitalakkumulation

5. Ursachen für ausbleibende Kapitalströme in die LDC
5.1 Ursachen für das Ausbleiben ausländischer Direktinvestitionen
5.2 Ursachen für das Ausbleiben privater Portfolioinvestitionen

6. Schlussbemerkung

Anhang I: Abbildungen

Anhang II: Tabellen

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Aufbau und Untergliederung der Zahlungsbilanz

Abbildung 2: Private Nettokapitalflüsse in die LDC und ausgewählte Schwellenländergruppen, in Mio. US-Dollar, 1988-2003

Abbildung 3: Ausländische Direktinvestitionen in die LDC und ausgewählte Schwellenländergruppen, in Mio. US-Dollar, 1988-2003

Abbildung 4: Zusammensetzung der aggregierten Nettokapitalströme in die LDC, in Mio. US-Dollar, 1988-2003

Abbildung 5: Entwicklungshilfefluss in die LDC nach Angaben der OECD, in Mrd.US-Dollar, 1990-2003

Abbildung 6: Prozentuale Verteilung der ausländischen Direktinvestitionen in den LDC, 2003

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Länderliste der LDC

Tabelle 2: Aggregierte Nettokapitalzuflüsse in die LDC, in Mio. US-Dollar, 1988-2003

Tabelle 3: Verteilung der ausländischen Direktinvestitionen in den LDC, in Mrd. US-Dollar, 1999-2003

1. Einleitung

Im Zuge einer fortschreitenden Kapitalmarktintegration, konnte in den letzten beiden Dekaden ein starker Anstieg der weltweiten Kapitalflüsse beobachtet werden. Durch den rasanten technischen Fortschritt vor allem im Bereich der Informationsverarbeitung und –übertragung, verloren nationale Grenzen für den sehr mobilen Faktor Kapital zunehmend an Bedeutung. Bemerkenswert hierbei ist jedoch die unterschiedliche Verteilung der Kapitalströme. Denn während viele Schwellenländer in den letzten Jahren und insbesondere Mitte der 1990er Jahre große Mengen an Kapitalzuflüssen verzeichnen konnten, scheinen nur sehr wenige Entwicklungsländer an dieser Entwicklung zu partizipieren.

Ziel dieser Arbeit ist es, zum einen die Bedeutung von importiertem Kapital im Entwicklungsprozess der Entwicklungsländer darzustellen, und zum anderen Ursachen für das Ausbleiben der Kapitalflüsse zu identifizieren.

Hierzu werden zunächst in Kapitel 2 die beiden Begriffe Globalisierung und Entwicklungsland aufgrund der Vielzahl in der Literatur vorzufindenden Auffassungen und Definitionen kurz erläutert. In Kapitel 3 werden die Kapitalzuflüsse der letzten beiden Dekaden in Entwicklungsländer mit denen in ausgewählte Schwellenländergruppen verglichen. Im Anschluss erfolgt eine detaillierte Betrachtung der Kapitalstromentwicklung in die Entwicklungsländer. Kapitel 4 gibt einen Einblick in die entwicklungstheoretische Relevanz der Kapitalakkumulation und erläutert den Beitrag privater Kapitalströme zur Kapitalakkumulation. Einen Überblick über die Ursachen ausbleibender Kapitalströme in Entwicklungsländer gibt Kapitel 5. Die Arbeit endet mit einer Schlussbemerkung.

2. Erläuterung der Begriffe Globalisierung und Entwicklungsland

Der Literatur lassen sich mannigfaltige Versuche entnehmen, das empirische Phänomen Globalisierung unter Berücksichtigung seiner ökonomischen, politischen, sozio-kulturellen und ökologischen Zusammenhänge zu definieren. Obwohl sich entsprechende Fachvertreter bislang auf keine gemeinsame Definition festlegen konnten, zeigt sich eine weitverbreitete Einigung auf eine, primär durch wirtschaftliche Faktoren vorangetriebene Entwicklung mit weitreichenden Folgen auch in nichtökonomischen Bereichen.

Als Haupterscheinungsform der Globalisierung auf der Produktionsseite lässt sich die in den letzten Dekaden rasant fortschreitende weltweite Arbeitsteilung feststellen. Die so forcierte Aufsplitterung des mehrstufigen Produktionsprozesses auf unterschiedliche Standorte äußert sich in erster Linie in einem rapide wachsenden internationalen Güterhandel, internationaler Arbeitsmobilität, im Technologietransfer und in der Integration der Kapitalmärkte (vgl. Nunnenkamp et al. 1994, S.3). Auf der Konsumseite beschleunigt die Globalisierung die Anpassung der nationalen und lokalen Nachfrageund Verbrauchsstrukturen an internationale Vorbilder.

Die Auswirkungen der Kapitalmarktintegration als eine Erscheinungsform der Globalisierung auf Entwicklungsländer bestimmen den Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit.

Für den Begriff Entwicklungsland existiert ebenfalls keine international einheitliche Definition. Die Vereinten Nationen, Weltbank, OECD und anderweitige Institutionen verwenden unterschiedliche Indikatoren und Sprachregelungen. Aufgrund der detaillierten Indikatorenbeschreibung und der soliden Datenverfügbarkeit soll in dieser Arbeit den Festlegungen der Vereinten Nationen gefolgt werden, die neben dem einzigen Indikator der Weltbank (Bruttonationaleinkommen pro Kopf) zwei weitere Kriterien in Form des Human Asset Index (HAI) und des Economic Vulnerability Index (EVI) berücksichtigen.1 Die Vereinten Nationen bezeichnen die Gruppe der 50 Länder, die diesen Kriterienkatalog erfüllen als „Least Developed Countries“ (LDC) (Tabelle 1).

3. Beschreibung der Kapitalflüsse in die LDC

Im weiteren Verlauf wird eine Übersicht über die Kapitalströme in die LDC gegeben. Zunächst soll ein Vergleich der Kapitalflüsse in die LDC mit denen in verschiedene Schwellenländergruppen2 dargestellt werden. Im Anschluss erfolgt eine detaillierte Betrachtung der Kapitalflüsse in die LDC Regionen. Die Kapitalflüsse werden hierbei nach den Kriterien des IWF und der Weltbank untergliedert (Abbildung 1).

Bis zum Ende der 1980er Jahre zeigte sich in den LDC sowie in den betrachteten Schwellenländern ein niedriges Niveau an privaten Nettokapitalzuflüssen3 (Abbildung 2). Diese Situation änderte sich zu Beginn der 1990er Jahre. Im Gegensatz zu den LDC verzeichneten viele Schwellenländer einen rasanten Anstieg der Nettokapitalzuflüsse sowohl im Bereich der Direkt- als auch im Bereich der Portfolioinvestitionen. In einigen Ländern wurde die Anleihenfinanzierung zum vorherrschenden staatlichen Finanzierungsinstrument (vgl. Cobau et al. 2003, S. 47). Die Nettoportfolioinvestitionen stiegen in vielen Schwellenländern innerhalb weniger Jahre von einem Niveau nahe Null auf etwa zwei bis drei Prozent des BIP. Insgesamt jedoch wurden die privaten Nettokapitalzuflüsse in den 1990er Jahren von den Direktinvestitionen bestimmt (Abbildung 3). Diese waren in erster Linie dafür verantwortlich, dass die Nettokapitalströme während und unmittelbar nach den Finanzkrisen in Asien (1998) und Lateinamerika (1995, 1999-2001) trotz erheblicher Portfolioabflüsse in den betroffenen Gebieten immer positiv blieben (vgl. Karb 2006, S. 23f.). Eine weltweit schlechte Konjunkturentwicklung unterstützte den negativen Trend der Portfolioinvestitionen nach den Krisen. Erst im Jahr 2002 konnten einige Schwellenländer wieder stärkere Wachstumsraten sowohl bei den Direktals auch bei den Portfolioinvestitionen aufweisen. Asien erreichte zu diesem Zeitpunkt wieder das Niveau von 1997.

Die LDC waren vom weltweiten Anstieg der Kapitalflüsse in den 1990er Jahren nahezu ausgeschlossen. Konnten diese Länder 1988 noch einen Anteil von 5% (1,2 Mrd. US-Dollar) der privaten Nettokapitalzuflüsse (Summe aus LDC und den betrachteten Schwellenländern) aufzeigen, verringerte sich dieser Anteil aufgrund überproportional gestiegener Kapitalströme in die Schwellenländer Mitte der 1990er Jahre auf bis zu 0,08% (1,7 Mrd. US-Dollar im Jahr 1996). Auch während der zahlreichen Krisen in den Schwellenländern konnte dieser Wert nur marginal erhöht werden. Mit steigenden Direktinvestitionen ab 1999 stieg der Anteil 2003 wieder auf 6% (10,7 Mrd. US-Dollar), was einem sichtbaren Absolutwachstum entspricht. Den LDC war es aber über den gesamten Zeitraum nicht gelungen, ihren relativen Anteil entscheidend zu erhöhen.

Um diese problematische Entwicklung zu verdeutlichen, soll nun eine detaillierte Betrachtung der Kapitalströme in die LDC erfolgen.

Um die Besonderheiten der LDC Kapitalströme zu berücksichtigen, umfasst die Analyse neben den oben beschriebenen privaten Nettokapitalströmen auch öffentliche Nettokapitalströ- me4 (Abbildung 4, Tabelle 2). Im Vergleich zu 1988 verzeichneten die LDC 1998 einen nominalen Rückgang der aggregierten Nettokapitalströme (Summe aus privaten und öffentlichen Nettokapitalzuflüssen) um 14%. Für diesen Negativtrend lassen sich zwei Hauptursachen feststellen: einerseits rückläufige öffentliche Kapitalströme und andererseits auf niedrigem Niveau nahezu stagnierende private Kapitalströme (vgl. UNCTAD 2000, S. 56). Erstere verdeutlichen die starke Abhängigkeit der LDC von Entwicklungshilfe und Subventionen sowie bilateralen und multilateralen Geldgebern. In den Jahren 1990 bis 1998 belief sich der Anteil der öffentlichen Kapitalströme am aggregierten Nettokapitalzufluss auf 89%. Die Schwellenländer konnten im gleichen Zeitraum einen Anteil von 23% vorweisen. Der Begriff Entwicklungshilfe als Bestandteil öffentlicher Kapitalströme wird von den verschiedenen Organisationen unterschiedlich definiert. So folgt die UNCTAD zum einen den Inhalten der Weltbank (Abbildung 4, Tabelle 2), betont jedoch ebenfalls die Relevanz der OECD Definition, welche durch zusätzliche Bestandteile eine deutlich höhere Summe an Entwicklungshilfe ermittelt (Abbildung 5).5 Die höhere Einschätzung der Entwicklungshilfe verschärft konsequenterweise die Abhängigkeit der LDC von öffentlichen Kapitalströmen (vgl. UNCTAD 2006, S. 16ff.). Ab 1999 konnten die aggregierten Nettokapitalzuflüsse erstmals deutlich gesteigert werden. Lagen diese 1998 mit einer Summe von 10,4 Mrd. US-Dollar auf dem Niveau von 1980 konnte bis 2003 ein Wert von 28,5 Mrd. US-Dollar erreicht werden (Abbildung 4). Für diese Entwicklung sind hauptsächlich zwei Gründe hervorzuheben, die den positiven Trend sogleich wieder relativieren. Zum einen verzeichneten die LDC ab 2001 wieder einen massiven Zufluss an Entwicklungshilfe und Subventionen, zum anderen partizipierten nur wenige Länder der LDC am Aufschwung der ausländischen Direktinvestitionen (vgl. UNCTAD 2002, S. 11f. und UNCTAD 2006, S. 14, S. 20ff.).

Mit dem Anstieg der Entwicklungshilfe belief sich der Anteil der öffentlichen Kapitalströme am aggregierten Kapitalzufluss in den LDC 2003 auf 62%. Für die Schwellenländer ließ sich hierfür ein Wert von 6% ermitteln. Während öffentliche Schuldtitel multilateraler Geldgeber weiterhin eine wichtige Finanzierungsquelle für die LDC darstellen, konnten die Schwellenländer diesbezüglich Nettoabflüsse vorweisen. Bemerkenswert ist weiterhin die länderspezifische Verteilung der Entwicklungshilfe. Während laut OECD Angaben in nahezu der Hälfte aller LDC Länder zwischen 1999 und 2003 der Zufluss an Entwicklungshilfegeldern stagnierte oder zurückging, partizipierten im überwiegenden Maße Krisenregionen am Anstieg der Gesamtentwicklungshilfe. So flossen in diesem Zeitraum 30% der Gelder nach Afghanistan und in die Demokratische Republik Kongo.

Eine Ungleichverteilung lässt sich ebenfalls bei Betrachtung der in den LDC getätigten ausländischen Direktinvestitionen feststellen. Nach stagnierender Entwicklung der Direktinvestitionen Mitte der 1990er Jahre konnten die LDC diese im Zeitraum 1998 bis 2003 um das Sechsfache steigern. Die ausländischen Direktinvestitionen erreichten 2003 mit einem Betrag von 10,3 US-Mrd. Dollar einen neuen Höchststand, was aber wiederum nur einem Anteil von 1,5 % an der weltweiten Direktinvestitionstätigkeit entsprach. Zudem profitierten von diesem positiven Trend nur wenige ressourcenreiche Länder. So flossen 2003 69,8% der Direktinvestitionen in die sechs erdölexportierenden Länder6 der LDC (Abbildung 6). Insgesamt erhielten 2003 zehn der 50 LDC 87,9% aller Direktinvestitionen, während in 25 Ländern nahezu keine Zuflüsse zu verzeichnen waren. Diese ungleiche Verteilung zeigte sich erstmals deutlich 1999, dem Jahr, in dem die Direktinvestitionen in den LDC zum ersten Mal einen signifikanten Zuwachs verzeichnen konnten. Im Laufe der Folgejahre verschärfte sich die Ungleichverteilung zugunsten der ressourcenreichen Länder (Tabelle 3).

Als Zwischenfazit lässt sich festhalten, dass die LDC ihre Nettokapitalimporte zu Beginn des Jahrtausends sichtlich steigern konnten. Dieser positive Trend wird jedoch relativiert durch die weiterhin hohe Abhängigkeit von öffentlichen Nettokapitalimporten, die Ungleichverteilung der Direktinvestitionen sowie durch das nahezu vollständige Ausbleiben privater Portfolioinvestitionen.

4. Ökonomische Bedeutung der Kapitalakkumulation

Im folgenden Abschnitt soll die Bedeutung der Kapitalbildung im Entwicklungsprozess einer Volkswirtschaft gezeigt werden. Hierzu werden kurz die Ansichten der klassischen Theorie mit denen der modernen Wachstumstheorie verglichen. Anschließend wird der Beitrag von Direktinvestitionen und Portfolioinvestitionen zur Kapitalakkumulation untersucht.

4.1 Relevanz der Kapitalakkumulation im Rahmen wachstumstheoretischer Ansätze

Die Kapitalbildung wird sowohl in der klassischen Theorie als auch in der modernen Wachstumstheorie als zentrale Wachstumsdeterminante definiert. Jedoch betont die klassische Theorie die exogen vorgegebenen natürlichen Ressourcen eines Landes als die Obergrenze für den Wachstumsprozess einer Volkswirtschaft.7 Entsprechend dieser Auffassung würde die Ausstattung mit natürlichen Ressourcen zum Entwicklungsengpass rohstoffarmer Länder (vgl. Hemmer 2002, S. 164).

In den makroökonomischen Analysen der modernen Wachstumstheorie hingegen wird der Produktionsfaktor natürliche Ressourcen nicht mehr explizit erfasst. Eine Erfassung der natürlichen Ressourcen erfolgt lediglich indirekt durch den Technologieparameter. Die zentrale Rolle als Motor einer wirtschaftlichen Entwicklung spielt der Faktor Kapital (vgl. Hemmer 2002, S. 171). Die moderne Wachstumstheorie vertritt die Ansicht, dass Länder mit einer unzureichenden Kapitalbildung keinen erfolgversprechenden Wachstumsprozess entwickeln können. Die Kapitalakkumulation setzt sich durch die beiden Hauptkomponenten Sachkapitalbildung und Humankapitalbildung zusammen.8

Angesichts des Sachkapitalmangels (in erster Linie hervorgerufen durch unzureichende Ersparnisbildung und unproduktive Investitionen) und der nicht ausreichenden Ausstattung mit Humankapital (primär verursacht durch mangelnde Bildungsmöglichkeiten) in den LDC stellt sich die Frage, inwieweit es möglich ist, durch private Nettokapitalzuflüsse die Ausstattung dieser Länder mit den beiden Wachstumsdeterminanten Sachund Humankapital zu erhöhen.9 Die Beiträge von Direktinvestitionen und privaten Portfolioinvestitionen zur wachstumsfördernden Kapitalakkumulation in den LDC sollen im Folgenden genauer untersucht werden. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Kapitalbildung neben privaten Kapitalflüssen auch durch weitere Faktoren beeinflusst wird. Außenhandel und der viel diskutierte Wachstumsbeitrag der Entwicklungshilfe seien als Beispiele genannt. Aufgrund des knappen Rahmens dieser Arbeit und des in der Literatur und im nachfolgenden Abschnitt zu zeigenden, relativ hoch eingeschätzten Wachstumsbeitrag privater Kapitalströme, sollen sich die nachfolgenden Ausführungen auf diese beschränken.

[...]


1 Eine ausführliche Beschreibung der Indikatoren findet sich in UNCTAD (2006) S. 1.

2 Die Vereinten Nationen fassen die Länder, die weder den LDC, den Industrienationen noch zweier weiterer kleinerer Ländergruppierungen angehören in eine eigene Gruppe zusammen (vgl. UNCTAD 2006, S. 308). Im deutschsprachigen Raum hat sich für diese Länderkategorie der Begriff Schwellenländer als gebräuchlich erwiesen.

3 Direktinvestitionen, private Eigenkapitalströme, private Schuldtitel (Anleihen, Rentenpapiere u. a.).

4 Entwicklungshilfe, Subventionen, öffentliche Schuldtitel.

5 Als zusätzliche Bestandteile der Entwicklungshilfe werden von der OECD insbesondere Katastrophenhilfe und technische Kooperationen aufgeführt. Für eine genaue Darstellung der unterschiedlichen Definitionen vgl. World Bank 1999, S. 78ff.).

6 Angola, Äquatorialguinea, Sudan, Jemen, Tschad, Mauretanien

7 Ricardo und auch spätere Vertreter der klassischen Modelle sahen in der Existenz des technischen Fortschritts zwar eine Möglichkeit, die natürlichen Ressourcen zu erhöhen, aber aufgrund der abnehmenden Grenzerträge des technischen Fortschritts bleibt die Restriktion der natürlichen Ressourcen erhalten. Für eine detaillierte Erläuterung des Ansatzes von Ricardo vgl. Krugman und Obstfeld (2006).

8 Die Grundlage für die moderne Wachstumstheorie legte Solow 1956 mit seinem traditionell neoklassischen Modell. Insbesondere Mankiw, Romer und Weil (1992) ergänzten dieses um den Faktor Humankapital. Für eine Beschreibung der Modelle (vgl. Barro 1995, S. 9ff. und 101ff.)

9 Für eine ausführliche Diskussion der Ursachen der Unterausstattung von Entwicklungsländern mit Sachund Humankapital vgl. Hemmer 2002, S. 176ff.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Einfluss der Globalisierung auf Kapitalströme in Entwicklungsländer
Hochschule
Universität Bayreuth  (Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre I)
Note
1,3
Autor
Jahr
2006
Seiten
23
Katalognummer
V120972
ISBN (eBook)
9783640253067
ISBN (Buch)
9783640253258
Dateigröße
735 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapital, Kapitalströme, Entwicklungsländer, Globalisierung
Arbeit zitieren
Bastian Beck (Autor), 2006, Einfluss der Globalisierung auf Kapitalströme in Entwicklungsländer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120972

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