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Präventions- und Interventionsmaßnahmen bei Mobbing in Schulen. Vergleich des No-Blame-Approach und der Farsta Methode

Título: Präventions- und Interventionsmaßnahmen bei Mobbing in Schulen. Vergleich des No-Blame-Approach und der Farsta Methode

Trabajo Escrito , 2021 , 21 Páginas , Calificación: 2.0

Autor:in: Jana Sytenki (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Mobbing ist ein allgegenwärtiges Thema in unserer Gesellschaft. Jeder Mensch hat eine ungefähre Vorstellung, wenn er mit dem Begriff "Mobbing" konfrontiert wird. Eine Sonderauswertung der im Jahr 2017 von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veröffentlichten PISA Studie, sagt aus, dass jede*r sechste Schüler*in im Alter von 15 Jahren regelmäßig Opfer von Mobbinghandlungen wird. Nach einer Studie der Bertelsmann- Stiftung haben doppelte so viele Schüler*innen Angst davor, ein Opfer von verbaler oder non-verbaler Gewalt zu werden. Eine weitere Auswertung der Bundeszentrale für politische Bildung zeigte, dass Kinder und Jugendliche, die in ihrer Schulzeit gemobbt wurden, unter lebenslangen psychischen wie auch physischen Folgen leiden. Aus diesem Grund ist die zeitnahe Durchführung von Präventions- und Interventionsmaßnahmen an Schulen wichtiger als je zuvor.

Dem zu Folge beschäftigt sich diese Facharbeit mit den zwei Präventions- und Interventionsmaßnahmen "No-Blame-Approach" und der "Farsta Methode". Im Rahmen dieser Ausarbeitung soll die Forschungsfrage „Inwieweit ähneln und
unterscheiden sich die Präventions- und Interventionsmaßnahmen "No-Blame Approach" und die "Farsta Methode" bei Mobbing in Schulen“ beantwortet werden.

Die folgende Arbeit ist wie folgt aufgebaut: Das erste Kapitel umfasst die Einleitung der Forschungsfrage und der Zielsetzung sowie die Methodik und den Aufbau. Im zweiten Kapitel wird Grundlagenwissen für das Thema "Mobbing" sowie "Mobbing in deutschen Schulen" hergestellt. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Präventions- und Interventionsmaßnahmen "No-Blame-Approach" und der "Farsta Methode". Darauf folgt das vierte Kapitel, welches sich mit der Analyse der Unterschiede der zuvor genannten Methoden befasst. Anschließend erfolgt im fünften Kapitel eine kritische Stellungnahme zu den Ergebnissen der Analyse. Den Abschluss bildet das Fazit in Kapitel fünf.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Forschungsfrage und Zielsetzung

1.2 Methodik und Aufbau

2 Mobbing im Überblick

2.1 Definition und Abgrenzung zum Konflikt

2.2 Die Akteure

2.3 Psychische und physische Folgen

2.4 Mobbing in deutschen Schulen

3 Präventions- und Interventionsmaßnahmen

3.1 Die Farsta Methode

3.1.1 Ziele

3.1.2 Durchführung

3.1.3 Vorteile und Nachteile

3.2 Das No-Blame-Approach

3.2.1 Ziele

3.2.2 Durchführung

3.2.3 Vorteile und Nachteile

4 Analyse der Unterschiede der Präventions- und Interventionsmaßnahmen „ No- Blame- Approach“ und „Farsta Methode“

5 Kritische Betrachtung der Ergebnisse

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den zwei Interventionsprogrammen „No-Blame-Approach“ und der „Farsta Methode“, um deren Eignung bei Mobbingfällen an Schulen zu bewerten und ein Verständnis für präventive sowie interventive Ansätze zu schaffen.

  • Analyse des Begriffs Mobbing und dessen Abgrenzung zu Konflikten
  • Detaillierte Vorstellung und methodische Untersuchung der Farsta Methode
  • Detaillierte Vorstellung und methodische Untersuchung des No-Blame-Approach
  • Vergleichende Analyse der beiden Interventionskonzepte hinsichtlich ihrer Zielsetzung und Wirksamkeit
  • Kritische Bewertung der Anwendbarkeit im schulischen Alltag

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Abgrenzung zum Konflikt

Der Begriff „Mobbing“ leitet sich aus den englischen Wörtern ‚to Mob‘ ab, was übersetzt, angreifen, anpöbeln oder über jemanden herfallen bedeutet. Darunter wird ein Prozess der systematischen Ausgrenzung und Erniedrigung einer Person bezeichnet, der von einer oder mehreren Personen regelmäßig über einen längeren Zeitraum hinweg ausgeübt wird (vgl. Mobbing 2019). Das Ziel des Mobbings ist es den Betroffenen, in Form von verbalen und non verbalen Angriffen psychischen und physischen Schaden hinzuzufügen und sozial zu Isolieren. Häufig fällt es schwer, zwischen Mobbing und einem Konflikt zu differenzieren. Um Mobbing von einem Konflikt Abgrenzen zu können, gibt es vier zentrale Merkmale:

Kräfteungleichgewicht: Der Betroffene ist dem Täter psychische oder physisch Unterlegen. Es herrscht ein Ungleichgewicht von Stärken.

Häufigkeit: Die Mobbinghandlungen werden mindestens einmal die Woche ausgeführt.

Dauer: Die Mobbing Handlungen erstecken sich über einen Zeitraum von mindestens einem Monat.

Hilflosigkeit: Der Betroffene ist nicht in der Lage, die Situation eigenständig zu lösen. Es werden externe Hilfen benötigt (vgl. Was ist Mobbing? o.J.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Mobbing an Schulen ein und erläutert die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit.

2 Mobbing im Überblick: Dieses Kapitel definiert Mobbing, grenzt es von allgemeinen Konflikten ab und beleuchtet sowohl die beteiligten Akteure als auch die gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen.

3 Präventions- und Interventionsmaßnahmen: Hier werden die beiden Programme „Farsta Methode“ und „No-Blame-Approach“ detailliert hinsichtlich ihrer Ziele, Durchführung sowie ihrer Vor- und Nachteile vorgestellt.

4 Analyse der Unterschiede der Präventions- und Interventionsmaßnahmen „ No- Blame- Approach“ und „Farsta Methode“: Dieses Kapitel stellt die beiden Methoden gegenüber und arbeitet die wesentlichen Unterschiede in Bezug auf ihre Ausrichtung und Vorgehensweise heraus.

5 Kritische Betrachtung der Ergebnisse: Hier werden die Erkenntnisse aus der Analyse reflektiert und kritisch hinterfragt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse der Facharbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf möglichen weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Mobbing, Schule, Prävention, Intervention, Farsta Methode, No-Blame-Approach, Täter, Opfer, Konfliktlösung, psychische Folgen, soziale Kompetenz, Pädagogik, Schüler, Gruppendynamik, Verhaltensauffälligkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik von Mobbing in Schulen und vergleicht zwei spezifische Präventions- und Interventionskonzepte miteinander.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Definition von Mobbing, die Auswirkungen auf Betroffene sowie die theoretische und praktische Anwendung der Farsta Methode und des No-Blame-Approach.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwieweit sich die Ansätze „No-Blame-Approach“ und „Farsta Methode“ in ihren Vorgehensweisen und Zielsetzungen unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um die Konzepte und deren Anwendbarkeit in Schulen gegenüberzustellen und kritisch zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung zu Mobbing, die detaillierte Darstellung der beiden Interventionsmethoden sowie deren vergleichende Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mobbing, Intervention, Prävention, Farsta Methode und No-Blame-Approach definiert.

Worin liegt der Hauptunterschied zwischen der Farsta Methode und dem No-Blame-Approach?

Während die Farsta Methode problemorientiert auf den Täter ausgerichtet ist, verfolgt der No-Blame-Approach einen lösungsorientierten Ansatz, der das Opfer und die Unterstützungsgruppe in den Fokus rückt.

Ist der No-Blame-Approach auch für höhere Schulklassen geeignet?

Ja, obwohl oft fälschlicherweise eine Beschränkung auf Grundschulen behauptet wird, zeigen Untersuchungen, dass der Ansatz auf alle Schulformen anwendbar ist.

Welche Rolle spielt die Einbeziehung der Eltern bei den jeweiligen Methoden?

Beide Methoden binden Erziehungsberechtigte ein, wobei die Art der Information und die Einbeziehung in den Prozess (beispielsweise beim Einverständnis) unterschiedlich gehandhabt werden.

Wird Mobbing bei beiden Methoden bestraft?

Nein, der No-Blame-Approach verzichtet explizit auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen, während die Farsta Methode auf klare Grenzziehungen und Konsequenzen setzt.

Final del extracto de 21 páginas  - subir

Detalles

Título
Präventions- und Interventionsmaßnahmen bei Mobbing in Schulen. Vergleich des No-Blame-Approach und der Farsta Methode
Universidad
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Calificación
2.0
Autor
Jana Sytenki (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
21
No. de catálogo
V1210347
ISBN (PDF)
9783346647863
ISBN (Libro)
9783346647870
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mobbing Jugendliche Präventionsmaßnahmen Schule Interventionsmaßnahmen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Jana Sytenki (Autor), 2021, Präventions- und Interventionsmaßnahmen bei Mobbing in Schulen. Vergleich des No-Blame-Approach und der Farsta Methode, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1210347
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